KRÖNUNG DER ENGLISCHEN WOCHE – TURBINE STEHT AUF TABELLENPLATZ 3 1. FFC TURBINE POTSDAM GEGEN SC FREIBURG

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Spielbericht der Begegnung der AFBL   1. FFC Turbine Potsdam gegen SC Freiburg

Und das Beste kommt zum Schluss, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Drittes Spiel der englischen Woche!  Neues Spiel, neues Glück!
Der SC Freiburg war zu Gast im „Karli“ . Für die Fans somit keine frühe, oder lange Anreise (bis auf diejenigen, die aus Hamburg, Frankfurt(Oder), Stuttgart, Eilenburg, usw. kommen)
Die Freiburgerinnen haben den Turbinen in der letzten Saison nicht einen Punkt gegönnt, also war Revanche angesagt.

Auch heute wurden die weitgereisten Fans (diesmal stimmte es) vom Stadionsprecher explizit begrüßt.
In der Freiburger Mannschaft spielen zwei Ex-Turbinen- Sandra Starke und Caro Schiewe. Unsere Mannschaftsaufstellung war fast die Gleiche, wie in Bremen, Rudi hat Lena
Petermann in die Startelf gestellt, und Lara Prasnikar eingewechselt.

 

Einmarsch der Teams – (bea)


Die 1316 Zuschauer bekamen ein temporeiches Spiel zu sehen. Schon in der 1. Minute  schoss Svenja nur knapp am gegnerischen Tor vorbei.
Aber in der 14. Minute war die Chance für Svenja da. Jojo auf Gina, Gina auf Svenja, „Dampflökchen“ Svenja zog direkt ab, der Ball war drin.
Chancen gab es nun viele, immer knapp am Freiburger Tor vorbei oder drüber, Merle Frohms noch mit den Fingerspitzen dran,
im Außennetz, aber trotz Tempo und der nötigen Aggressivität blieb es bis zur Halbzeitpause beim 1:0.

Auch in der 2. Halbzeit ließ das Spiel der Turbinen nicht an Tempo und coolen Spielzügen vermissen. Erst in der 61. Minute schoss Svenja einen Freistoß, der über Klara Jojo vor die Füße fiel, die dann trotz der vielen Beine das 2:0 machte.

Daggis Spruch des Tages: „Das 2:0 haben die Turbinen sich so was von verdient“

Solch ein Spiel haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Alle, die man hinterher traf, waren voller Euphorie. Wenn man bedenkt, dass Turbine in einer Woche drei Spiele absolviert hat
(und die Gegner waren nicht die Tabellenletzten, sondern Mannschaften auf Platz 2,7 und 5) (und es hätte auch 5:0 oder 6:0 oder mehr lauten können) ist diese Leistung nicht hoch genug einzuschätzen.

Playerin of the match wurde Johanna Elsig, die stolz die Sektflasche zeigte, und sich immer wieder bei den Fans bedankte.

Vier Spiele in der Allianz-Frauenbundesliga und das DFB-Pokal- Achtelfinal-Spiel haben die Turbinen in der Hinrunde noch vor sich. Nächsten Sonntag geht es nach Mönchengladbach. Für die
Fans ist um 02.00 Uhr Abfahrt.

Text:  Beatrice Martens
Foto: Saskia Nafe (sas), Beatrice Martens (bea), Uta Zorn