Wenn Du denkst: “ Da geht nichts mehr,…“

image_pdfimage_print

Bild003

…“kommt von Irgendwo doch noch `ne Einladung her!“

E2-Junioren-Cup des FV Turbine Potsdam 55 e.V. am 23.3.2014

Die Teilnahme unserer Mädels ergab sich eher kurzfristig nach einem Trainingsspiel (natürlich 6:2 für unsere Grashüpfer). Gespielt wurde in der Priesterweg-Grundschule im Kirchsteigfeld. Mich hat`s dort umgehauen. Die Erbauer haben sehr viel Liebe für die Kinder bewiesen. Da geht man bestimmt gern zur Schule.

Da der BSC Marzahn (Heimatverein der Kerschowski-Twins) nicht antrat, wurde der Turniermodus umgestellt und die 4 Teams traten in Hin-und Rückspiel bei 1 x 10 Minuten gegeneinander an. Für unsere Mädels begann das Turnier, wie könnte es auch anders sein, mit Turbine Ladies gegen Turbine-Jungs. Wobei zu erwähnen ist, dass beim FV TP 55 auch 2 Mädels mitspielten. Sachen gibt`s?! Aber für die Mädels ist es bestimmt kein Nachteil. In den ersten drei Minuten schossen sich unsere Mädels warm. 2x Hertha und Nele mit einem Freistoß fast von der Mittellinie hatten die Möglichkeit. Dann begannen Zwergie und Hertha mit ihrer „TwoGirls-Show“. Erst verwertete Zwergie ein Zuspiel von Hertha zum 1:0. Dann lupfte sie den Ball klug zu Hertha, die sofort abzog – 2:0. Und schließlich nutzte Hertha einen Abwehrfehler zum 3:0-Enstand. Die Jungs hatten nur eine Konterchance. Aber schon in diesem Spiel fiel mir auf: Keeperinnen und Abwehr bewiesen erneut ihre gute Form. Aber nach vorn lastete zuviel auf den Schultern von Zwergie und Hertha. Naja, am Vortag holten die Mädels ja noch den Sieg beim Vereinsprojekt. Und heute hieß es früh aufstehen. Da fehlte wohl hier und da die Frische. Aber 2 Turniere an einem Wochenende, da sollte man dafür Verständnis haben.

Nächster Gegner war der SFC Stern 1900. Hier sah man auch, dass die Konzentration beim Abschluss ein bisschen fehlte. So standen nach einer Ecke Zwergie und Hertha frei vorm Tor und trafen nicht. Aber dann zogen sie wieder an und in der 3. Minute gab es eines dieser typischen „Hertha-Tore“: Fast von der linken Eckfahne zog sie ab – 1:0. Schade, da müsste mal `ne Kamera dabei sein. In der 6. nutzte Hertha eine Ecke von Zwergie zum 2:0. Noch in der selben Minute leitete Rahel einen Angriff über Hertha und Zwergie ein, der den Keeper aber genauso auf dem Posten sah, wie ein Schuss von Lulu. In der Schlussminute versuchte es Stern nochmal. Erst parierte Lilo großartig. Dann trafen sie den Pfosten und im Nachschuss fiel dann doch das 2:1. Aber das Spiel war gelaufen.

Im Spiel gegen den FV Wannsee zeigten Zwergie und Hertha erneut, was sie drauf haben. Zunächst steckte Hertha den Ball wunderbar durch zu Zwergie, die genauso überlegt vollendete – 1:0. Es entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel. In der 4. Minute war wieder einmal Rahel der Ausgangspunkt, die Hertha bediente. Diese lupfte  den Ball über die Gegner zu Zwergie. Und wie Zwergie den Ball annahm und vollendete, war einfach eine Augenweide. Sie schien den Ball fast zu streicheln. Bei ihr würde es mich nicht wundern, wenn sie statt eines Plüschtieres einen Ball mit ins Bett nimmt. Die Jungs hingegen wollten sich mit dem 0:2 nicht abfinden und hielten dagegen. Auch sie hatten richtig gute Spieler in ihren Reihen. Und so kamen sie in der 8. Minute zum verdienten 1:2-Anschluss. Mehr war aber in diesem Spiel für sie nicht drin.

Dann begann die Rückrunde. Es zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen unseren Mädels und dem FV Wannsee ab. Hinzu kam, dass dieses anstrengende Wochenende langsam seinen Tribut forderte. Im Spiel gegen Turbine 55  kamen die Jungs doch besser ins Spiel und beantworteten Herthas 1:0 nach einer Zwergie-Ecke postwendend mit dem Ausgleich. Aber Nele ist nicht nur in der Abwehr ein „Turm“, sondern hat auch ein Auge für die Spieleröffnung. An der Mittellinie fing sie den Ball ab und schob sofort weiter zu Zwergie, die erst eine Schuss antäuschte und dann vollendete -2:1. Zwergie und Lele hatten noch je 1 Chance, aber es blieb beim 2:1.

Gegen Stern stand zunächst Lilo im Blickpunkt, aber dann übernahmen die Mädels das Kommando. 2x Lulu und 1 x Lele scheiterten freistehend. Dann kamen Zwergie und Hertha nach einer Verschnaufpause auf`s Feld und sofort „krachte“ es. Zunächst bediente Hertha Zwergie – 1:0. Dann scheiterte Hertha freistehend 2 x am Keeper, ehe Zwergie den 3. Versuch zum 2:0 nutzte. Eine Minute später leitete Zwergie den Ball nach einem klasse Konter weiter zu Hertha – 3:0. Aber auch Lilo musste noch 3x ihr Können beweisen. Die letzte Chance hatte wieder einmal Hertha, aber sie schoss freistehend vorbei. Ja, heute wurde teilweise im Abschluss etwas fahrlässig mit den Chancen umgegangen.

Im letzten Spiel gegen den FV Wannsee hätte ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht. Aber den wollten die Jungs auch. Und sie hatten sich die Spiele unserer Grashüpfer genau angeschaut. So störten sie schon beim Aufbau und sowohl Zwergie als auch Hertha wurden eng markiert. Zwar haben diese beiden schon die Qualität, dass man sie nie ganz aus dem Spiel nehmen kann und sie immer zu einem Geniestreich fähig sind, aber sie kamen kaum zur Entfaltung. 3 Chancen – mehr erlaubte der FV den Turbinen nicht. Hinzu kam nun doch ein deutlicher Kräfteverschleiß. Und so musste Lele glänzen. Aber das tat sie im gesamten Turnier genauso wie Lilo. Allein 5 Glanzparaden habe ich von Lele gezählt. Aber am Ende konnte auch sie eine 0:2- Niederlage nicht verhindern. So wurde der FV Wannsee aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses Turniersieger vor unseren Turbinen. Dritter wurde ebenfalls durch das Torverhältnis (1 Tor besser!!) der SFC Stern 1900 vor dem FV Turbine 55.

Platz 1 und 2 bei zwei anstrengenden Turnieren an einem Wochenende kann sich durchaus sehen lassen. Mädels ich bin stolz auf Euch! Und als Zugabe wurde Hertha zur besten Spielerin gewählt und unsere Mädels fügten bei der „internen Waldstadtmeisterschaft“ gegen die Jungs die Siege Nr.3 und 4 hinzu. Und dafür sorgten heute: Lilo Röderstein, Leandra „Lele“ Winklhofer, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Isabel „Isy“ Wagner, Romy Kachel, Luisa „Hertha“ Koch, Alisa „Zwergie“ Grincenco, Nele Firchau und Rahel Heretsch.

Für die E1 dürfte damit die Hallensaison beendet sein. Unsere F-Küken werden noch einige Turniere spielen, um Spielpraxis zu sammeln.