Was war das? (Teil 2)

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Alles, was der Berichterstatter zum Neuenahr-Spiel geschrieben hat, trifft auch auf diese Pokalpartie im Achtelfinale gegen den Zweitligisten VfL Sindelfingen zu. Der Berichterstatter hatte den Eindruck, dass unsere Turbinen vor der Champions-League-Aufgabe gegen Glasgow City LFC mit wenig Aufwand die nächste Pokalrunde erreichen wollten. Auch wenn der Gegner eine Klasse tiefer spielt, darf man sich nicht so präsentieren. Als Entschuldigung kann auch nicht gelten, dass Viola und Bianca gefehlt haben.

In der ersten Halbzeit glaubte der Berichterstatter noch an eine souveräne Leistung mit vielen Toren und machte sich einen Spass, zu zählen, wie oft die Gäste über die Mittellinie kommen. Er kam auf zwölfmal. Ein eher unbedeutendes Ereignis, war dann für die Sindelfinger Gäste die Wende – die verletzungsbedingte Einwechslung von Nicole Loipersberger. An diesem 30. Oktober verbreitete sie mehrfach Angst und Schrecken in der Potsdamer Abwehr. Teilweise mussten sich drei Abwehrspielerinnen um sie kümmern. Bei konsequenterer Chancenververtung hätte Frau Loipersberger mehr als nur den Ehrentreffer zum 1:4 erzielen können. Durch ihre beherzte Spielweise speziell in der zweiten Hälfte hatte sich der Zweitligist aus Baden-Würtemberg dieses Tor mehr als verdient.

So kann es im Pokal gehen, wenn Groß gegen Klein spielt. Turbine sollte so eine Begegnung souveräner gestalten, auch wenn die vier eigenen Treffer etwas anders vermuten lassen – Schonung für die Champions League hin oder her.

So bleibt noch Zeit für eine Randbemerkung. Obwohl Jeder sehen konnte, dass das zweite Tor von Yuki erzielt wurde, sah unser Stadionsprecher Patricia dafür verantwortlich, was er aber auch bis zum Spielende nicht korrigieren wollte.

GESCHRIEBEN – 31. Oktober 2011 ca. 11:00