Nun ist es doch passiert…

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…und unsere U15 musste nach langer, langer Zeit mal wieder eine Heimniederlage hinnehmen.

Das Spiel fing eigentlich gut an. Turbine setzte sich in der hälfte der Jungs fest. Hierbei zeigte sich aber gleich, dass die Jungs defensiv stark sind. Sie stellten sich nicht nur hinten rein, sondern stärten die Mädels schon bei der Ballannahme und Weitergabe, so dass die Mädels trotz optischer Überlegenheit kaum Torchancen heraus spielten. In der 8. Minute gabs einen Freistoß, den Lätizia aber übers Tor setzte. Oft waren die Pässe zu lang und zu ungenau, so dass die Jungs immer wieder ein Bein dazwischen bekamen. Und so begannen sie Ihrerseits nach vorne zu spielen. Dann passierte es in der 20. Minute. Ecke für Bornim. Der Ball fliegt Richtung Elfmeterpunkt, wo der kleinste (!) Bornimer relativ unbedrängt ein Kopfball lang in den Winkel jagen konnte – 0:1. Da konnte Jeani im Tor nur staunend hinterher schauen. Tja, wenn die Zuordnung nicht stimmt…. Zwei Minuten später gab’s Ecke für Turbine. Der Ball landete bei Melissa, die jedoch 2 x vergeblich versuchte, den Ball über die Linie zu drücken. Die Jungs wurden nun optisch präsenter. Hinten standen sie dicht. Unsere Mädels boten sich zu wenig an und agierten auch zu umständlich. Da die Jungs immer „dicht an der Frau“ standen, zwangen sie diese immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau und gingen so nicht unverdient mit 1:0 in die Pause. Nach der Pause entwickelte sich ein absolutes Kampfspiel. Die Mädels wollten das Spiel drehen und die Jungs die 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. So gings 10 Minuten zwischen den Strafräumen hin und her, In der 46.  zog Anna-Sophie Frehse mal trocken ab, bereitete dem Keeper aber keine Mühe. Gina versuchte es in der 59. von der Strafraumgrenze und 2 Minuten später mit einem Schlenzer. Aber sie hatte genauso wenig Glück wie Lätizia mit einem Schuss aus 18 Metern. Die größte Chance hatte Jana in der Nachspielzeit, als sie nach einem Pass aus vollem Lauf Richtung Tor schoss, dieses aber nur um Zentimeter verfehlte. An der kämpferischen Einstellung hat es diesmal bestimmt nicht gelegen.  Viel mehr trafen die Mädels auf einen Gegner, der taktisch klug agierte und die Mädels gar nicht erst in Spiel kommen ließ. Und natürlich gaben die Jungs alles, um den Vorsprung zu verteidigen. Nur sollte sich ihr Trainer beim nächsten Mal überlegen, ob es ratsam ist, in einem solch engen Spiel die Jungs nach Fehlern nieder zu machen oder gar zu drohen. Deren Kapitän machte es nach seiner Auswechslung genau richtig. Er gab taktische Anweisungen und geizte nicht mit Lob nach gelungenen Aktionen. So baute er seine Jungs an der Seitenlinie auf. Nun ja und unsere Mädels bekamen aufgezeigt, woran sie noch arbeiten müssen. Und so trat die U15 an: Jean-Marie Ehrke, Anna-Sophie Frehse, Lätizia Radloff (SF), Laura Flügge, Melissa Kössler (ab 45. Marlene Müller), Sarah Scheel,Grace Lehwald, Anne-Sophie Gleisberg, Gina Chmielinski, Isabelle Spolaczyk, (ab 57. Jana Pifrement, sowie Louise Trapp (ab 45. Denise Gruhn)