Noch ist alles offen

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Halbfinal – Hinspiel zur Deutschen U17 – Meisterschaft
1.FFC Turbine Potsdam – FSV Gütersloh 1:1 16.5.2015 von Micha

Im ersten Halbfinale ging es gegen den Meister der Staffel West. Es wurde ein Spiel, wie ich es erwartet habe. Für beide Teams ging es um sehr viel, also ging es sofort zur Sache. Viele Zweikämpfe waren zu sehen und kein Zentimeter Boden wurde kampflos hergegeben. Die Turbinen als Heimmannschaft waren aktiver und die Gäste taten, was man auswärts zuerst macht: hinten dicht und auf Konter lauern. So gab es in den ersten 40 Minuten Chancen nur bei Standards. So hatten auf Turbineseite Rosie eine Kopfballchance nach Aline – Ecke und Mille, als sie nach Jenny – Freistoß völlig freistehend (!) sich die Ecke aussuchen konnte (aber das sagt sich so einfach), aber nur die Keeperin anschoß. Da ist ihr wohl das Herz in die Hose gerutscht. Aus dem Spiel heraus gab’s in der Schlußminute nochmal die Gelegenheit für Mille, die nach einer schönen Kombination über Charlie und Isy vorbeischoß.
In Hälfte Zwei banden die Turbinen die Gäste zunächst in deren Hälfte fest, ohne jedoch die große Wirkung zu erzielen. Die Gäste machten geschickt die Räume eng und so hatten es unsere Mädels schwer, durchzukommen. So versuchte es Katja mit einem Kopfball nach Aline – Ecke, aber die Gästekeeperin bekam noch geradeso eine hand dran. Aber nach 52 MInuten war auch sie machtlos: Nach Doppelpass zwischen Jenny und Mille kam der Ball zur im Hintergrund lauernden Katja. Die legte alles rein und der Ball senkte sich hinter der Keeperin ins Netz – 1:0. Nun wurden die Gäste aktiver und befreiten sich aus der Umklammerung. Vanessa im Turbinetor konnte sich mehrfach bei hohen Bällen auszeichnen. Dann aber die 65. Minute: Freistoß für die Gäste. Der Ball flog in den 16er, Vanessa überlegte einen Moment zu lang, und den Fallrückzieher einer Gütersloherin schaute sie hinterher – 1:1. Nun ja, ein vermeidbarer und nicht unhaltbarer Gegentreffer. Aber was solls ?
Ansonsten erwiesen sich beide Abwehrreihen als standfest, was auch bei der Schlußoffensive beider Teams deutlich wurde. Nur in der 72. hatte unsere Abwehr nach einem FSV – Freistoß Probleme und bekam den Ball nicht weg. Aber zuletzt wurde er eine sichere Beute von Vanessa. So endete ein Spiel auf Augenhöhe 1:1 und so steht am Pfingstsonntag in Gütersloh beiden Teams noch ein heißer Tanz bevor. Das zweite Halbfinalhinspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1.FFC Frankfurt endete 4:1.
Auf Turbineseite waren heute dabei: Vanessa Fischer, Anny Hörncke, Grace Lehwald, Victoria Krug, Aline Reinkober (70. Anna Frehse), Rosalie „Rosie“ May, Katja Friedl (SF), Charlene „Charlie“ Nowotny, Isabella „Isy“ Möller, Jenny Hipp sowie Melissa „Mille“ Kössler (59. Gina Chmielinski) .