mit vollgas ins finale

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Landespokal Halbfinale B-Juniorinnen : Turbine POtsdam II – Spg Babelberg 74/Potsdamer Kickers 9:1

1.5.2018 von DJ Edison

Der 1. Mai ist ja bekanntlich „Tag der Arbeit“ und Abends mit Partys. Aber ich fuhr erstmal in die Waldstadt, um dem Semifinale unserer B2 gegen die SpG Babelsberg 74/Potsdamer Kickers beizuwohnen. Unsere B2 hatte im Pokalspielbetrieb alle Spiele hoch gewonnen und kamen zurecht ins Semifinale.
Gleich von Beginn an zeigten unsere Mädels, wo’s lang geht. In der 4. Minute kam Lulu gefährlich vor’s Gästetor, aber die Torhüterin konnte zur Ecke klären. Drei Minuten später erzielte Ami, nach Vorarbeit von Freya, das 1:0. Eine Minute später hatte sich Luna schön freigespielt, aber sie scheiterte an der Torhüterin. Vier Minuten danach war Luna, nach Vorstoß über rechts, wieder vor dem Gästetor, traf aber nur den Querbalken. In der 19. Minute wurde ein Tor von Lena P. nicht anerkannt wegen Abseitsstellung. Das zog wütende Proteste nach sich. In der 28. Minute versuchte es Darleen per Kopf und eine Minute später hatte Lena P., nach Zuspiel von Lena F. die nächste Chance gehabt. Der Ball verfehlte das Ziel nur ganz knapp. Dafür in der 32. Minute: nach einen schönen Lauf über die linke Seite von Lena F. kam der Ball zu Lulu und sie schob zum 2:0 ein. In der 34. Minute hatten die Gäste ihre erste Torchance gehabt. Der Ball segelte aber an Freund und Feind vorbei. Kurz vor Schluß hatte Lena P noch eine Chance gehabt. Nach einem Schuß von Lena F. konnte die Torhüterin nur abklatschen der Ball kam zu Lena P. und sie traf nur „Holz“. So ging es mit einer 2:0-Führung zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit nahm Trainer Markus Hautzendorfer eine Torwartwechsel vor: für Paula kam Lena F. rein. Unsere Mädels machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach einem Vorstoß von Luna über rechts kam der Ball zu Lena P. und sie netzte zum 3:0 ein (45.). Drei Minuten später erhöhte Freya nach Zuspiel von Lulu auf 4:0. und eine weitere Minute später sogar das 5:0, erzielt durch Luna im Rebound, vorher traf Lena P. wieder nur den Pfosten. In der 54. Minute eine kuriose Szene : der Schiri zeigte auf den Punkt. Ich wusste nicht, warum, denn eine Regelwidrigkeit konnte ich nicht erkennen. So verkürzten die Gäste durch die Ex-Turbine Angelina Beisert auf 1:5. Zwei Minuten danach ebenfalls eine kuriose Szene: nach einem schönen Lauf über links von Lulu kam der Ball zu Lena P. und sie wuchtete die Kugel an die Unterkante der Latte. Von meiner Position aus war nicht zu erkennen, ob der Ball die Linie überquert hatte oder nicht. Das erinnerte mich sowohl an Wembley 1966, als auch an den Lattenkracher von Nina Ehegötz im Spiel gegen Essen-Schönebeck. Es wurde kein Tor gegeben, aber unsere Mädels machten weiter Dampf und kamen in der 62. zur nächsten Chance durch Lulu, nach Zuspiel von Ami, die nur das Außennetz traf. Eine Minute später war es dann wieder soweit: nach einem schönen Zuspiel von Lena P. kam der Ball zu Lulu und sie lochte zum 6:1 ein.Jetzt wurde es ein Spiel auf ein Tor. Eine weitere Minute später erhöhte Lulu auf 7:1 (64.). Vier MInuten später erzielte Lena P., nach 2x Pfosten und Latte, endlich ihr Tor zum 8:1 fur unsere Turbinen. Den Schlußpunkt zum 9:1 in der 78. MInute erzielte ebenfalls Lena P. nach einem schönen Zuspiel von Ami. Dann war Feierabend und unsere Mädels zogen verdient in Finale ein.
Wieder so ein klasse Spiel unserer B2-Mädels. Wer das nicht gesehen hat, der hat echt was versäumt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung aller sowohl im Sturm, als auch in der Abwehr und im Mittelfeld. Aufgrund dieser Tatsache sind sie zurecht ins Finale eingezogen. Dieses Finale findet am 21.5. 2018 (Pfingstmontag) um 12 Uhr in Borgsdorf, Bahnhofstr.35 statt. Gegner ist Energie Cottbus, die in ihrem Halbfinale BSC Preußen 07 mit 2:0 bezwangen. Also das wird eine spannende Partie. Trainer Marcus Hautzendorfer setzte folgende Spielerinnen ein: Paula Riecke (TW, 41. Feld), Lena Fuchs (Feld, 41. Minute TW), Freya Uhrlau (C), Amelie „Ami“ Berck, Darleen Tänzler, Luna Kadler, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Lena Pflanz, Lara Pricelius sowie Linda Bergemann.