Kleinvieh macht auch mist

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SG Beelitz 1912/90 (m) – Turbine E1 3:8

7.5. 2019 von DJ Edison

An diesem Mittwoch, ich hab‘ ja noch Urlaub, fuhr ich nach Beelitz nicht um Spargel zu kaufen bzw. zu essen, sondern zum Auswärtsspiel unserer E1-Mädels gegen die Jungs der SG Beelitz 1912/90. Trainer Patrick Mackaus konnte mit Mühe und Not gerade mal ’ne Rumpfmannschaft zusammenstellen, d.h. keine Spielerin zum Wechseln. Ob Das gut geht. Auflösung später.
Zunächst machten die Jungs das Spiei und hatten in den ersten Minuten ein paar Chancen. Doch dann in der 8. Minute kam der Ball zu Phine und sie zirkelte den Ball völlig überraschend ins Netz – 1:0 aus Turbinesicht. Sie war auch sehr verblüfft über den Torerfolg. Aber nun gut. Die Jungs versteckten sich nicht und in Minute 12 glichen sie, völlig freistehend, zum 1:1 aus. Davon ließen sich unsere Grashüpfer nicht aus der Ruhe bringen und kämpften weiter. In der 15. Minute gingen sie durch Nina mit 2:1 in Führung. Aus halbrechter Position schob sie ins lange Eck ein. Zwei Minuten später glichen die Jungs erneut aus – 2:2. Jetzt hatten sie ein wenig Oberwasser und in der 20. Minute gingen sie sogar per Kopf in Führung – 3:2 aus ihrer Sicht. Vorausgegangen war ein Eckball, der punktgenau auf den Kopf eines SGB-Spielers kam und dieser in Hrubesch-Manier abschloß. Praktisch im Gegenzug erzielte Nina den 3:3-Ausgleich. Die Schlußphase der ersten 25 Minuten war sehr turbolent. In der 23. Minute versuchte es Nele nach Zuspiel von Phine, aber sie schoß nur ’ne Fahrkarte. In der 25. Minute kam der Ball zu Phine. Zuerst scheiterte sie am Torwart, aber im 2. Versuch schloß sie zur 4:3-Führung für unsere Turbinchen ab. Noch in der selben Minute erhöhten unsere Grashüpfer auf 5:3. Vorausgegangen war ein schönes Zuspiel von Leni auf Nele, die einfach mal drauf hielt. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Oha, das war schon ein Kräfte zährendes Match. Ob unsere Mädels das hohe Tempo bei behalten können ? Wer weiß. Patrick konnte nicht wechseln, also mussten alle vorhandenen Mädels durchspielen.
In der zweiten Halbzeit machten die Mädels da weiter, wo sie aufgehört hatten, nämlich mit gutem Fußballspiel. In der 27. Minute sprintete Piri über’s gesamte Spielfeld, zog ab, aber der Ball zischte knapp am Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später fast die selbe Aktion. Nina kam über rechts und erzielte das 6:3. Unsere Turbinchen machten weiter Dampf und belohnten sich mit dem 7:3 durch unseren „kleinen Pitbull“ Leni, der in Minute 34 mal wieder zubiss. Immer wieder kamen unsere Grashüpfer gefährlich vor’s Beelitz-Gehäuse, so z.B. in der 38 Minute, als Piri aus vollem Lauf abzog, aber der Torwart konnte den strammen Schuß entschärfen. In der 40. Minute eine Szene zum Zunge schalzen: Nina setzte sich über die rechte Seite durch, zog einfach mal ab und hämmerte die Kugel unhaltbar unter den Giebel zur 8:3-Führung. Es war noch reichlich Zeit auf der Uhr, aber man sah den Mädels in ihren Gesichtern an, sie waren platt. So taten sie in den letzten 10 Minuten bis zum Abpfiff nicht mehr als nötig. Selbst die Jungs wollten in dieser Phase Ergebniskorrektur betreiben, aber meist war bei unserer gut einstellten Defensive Feierabend. So blieb es bis zum Schlußpfiff beim 8:3-Endergebnis zugunsten unserer Grashüpfer.
Holla, die Waldfee, das war ein Match ! Unsere Mädels haben sich diesen Sieg redlich verdient. Erste Halbzeit bis zur 23. Minute so lala, aber dann traten sie auf’s Gaspedal und ließen den Jungs keine Luft zum Atmen. Sie haben über weite Strecken ein Bombenspiel abgeliefert. Nach dem Abpfiff waren unsere Grashüpfer regelrecht platt. Das sah man ihnen ins Gesicht geschrieben. Trainer Patrick Mackaus konnte keine weitere Spielerin einwechseln und brachte diesen Sieg mit diesen Mädels unter Dach und Fach: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann, Josephine „Phine“ Schmich, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma sowie Nele Riesler.

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