Kein Titel und eine Schlappe

image_pdfimage_print

Endspiel Kreispokalfinale RSV Eintracht 1949 II – Turbine Potsdam U15 1:0

von DJ Edison

So nun ist es soweit. Die Mädels um Trainer Jürgen Theuerkorn sind ins Endspiel des Kreispokals eingezogen. Es wartete auf sie eine schwere Aufgabe gegen die Jungs vom RSV, die sie noch nicht spieltechnisch kannten. Im Vorfeld wurde schon von einem möglichen 4. Titel gemunkelt. Ob es dazu kam, zeigt der folgende Spielbericht.
Das Spiel ging ganz gut los für die Mädels, die wie in Babelsberg, von zahleichen Fans mit Pauken und Trompeten äääh Ratschen angefeuert wurden. In der 4. Minute hatte Marlene die erste Gelegenheit gehabt, doch sie verstolpert. Praktisch im Gegenzug hatten die Jungs vom RSV ihre erste Torgelegenheit, doch die Kugel zischte am Kasten vorbei. Zwei Minuten später die nachste Chance, eingeleitet durch Pitti mit Paß auf Lea, doch sie verzieht. In der Folgezeit kamen die Jungs immer besser ins Spiel und trafen in der 12. Minute nur die Querstange. Sie waren von diesem Zeitpunkt an immer wieder am Drücker. In der 24. Minute dann wurde Marie kurz vor dem 16er unsanft gebremst. Den darauffolgen, scharf getretenen Freistoß von Anne konnte der Keeper im letzten Moment entschärfen. Sonst passierte nicht viel und es ging torlos in die Kabine.
In den zweiten 35 Minuten das gleiche Bild, wie in Halbzeit 1. Turbine kämpfte, kanm aber nicht so richtig in die Puschen. Es dauerte bis zur 53. Minute, da hatte Marie, nach Paß von Pitti, eine Möglichkeit gehabt, die sie jedoch vergab. In der 64. Minute kamen die Jungs gefährlich vor dem Kasten von Franzi und lochten zum 1:0 ein. Zwei Minuten später kam dann Charlott für Lia aufs Feld, konnnte aber keine Impulse setzen. Unsere Mädels versuchten sich mit aller Macht gegen die Schlappe zu stemmen, doch es half nichts. Die Jungs spielten ihren Stiefel herunter und nach 74 gespielten Minuten war das Spiel zu Ende und es hieß 1:0 für den RSV, herzlichen Glückwunsch.
Nun gut, mit den 4. Titel hat es nicht geklappt, aber drei Titel sind ja auch schon ein großer Erfolg, zumal die Mädels ein Riesenpensum in der abgelaufenen Saison absolviert hatten. Das hat man den Mädels auch angesehen. Das Trainer- und Beteuerteam namentlich Jürgen Theuerkorn, Matthias Zube, Günter Rüdiger und Noach Klockow können sich mit der Leistung, die die Mädels zeigten, nicht verstecken.
Trainer Jürgen Theuerkorn stellte folgende Spielerinnen auf:

1 – Franziska „Franzi“ Trenz (Tor)
2 – Marleen Rohde
3 – Denise Simon
4 – Maria Höbinger
6 – Charlott Conrad
7 – Emily Hähnel
8 – Louise Trapp
9 – Lia Fiedler
10 – Marlene Müller
11 – Lea „Pitti“ Nitschke
13 – Lea Bahnemann
14 – Josephin „Josie“ Matthees
16 – Anne Gleisberg
17 – Angelina Barthel
19 – Joan Jesse
21 – Laura Flügge (SF)

Nach dem Spiel bin ich mit flinken Reifen nach Nuthetal zum SV 05 Rehbrücke gefahren, um beim letzten Punktspiel der Küken beizuwohnen. Sie mussten praktisch ohne 3 incl. Trainer antreten. Papa v. Bülow und Papa Franeck hatten die Mädels betreut und die Sache gut gemanagt. Leider haben unsere Mädels das Spiel gegen die Jungs von Rehbrücke mit 1:7 dort verloren, aber ich muß dazu sagen, daß das Spiel bei strömenden Regen statt fand. Das einzige Tor für die Turbinchen erzielte Jolien, die in Halbzeit 1 im Kasten stand und lautstark ihre Vorderleute anschrie, in der 27. Minute.
Folgende Turbinchen waren anwesend:

1 – Jolien Franeck [Tor 1. Hälfte, dann 2. Hälfte Feld (2)]

6 – Luisa v. Bülow
7 – Ingibjorg „Inge“ Brynjarsdottir
8 – Friederike „Fritzi“ Knabe
9 – Sophia v. Bülow (2. Hälfte Tor)
10 – Johanna Thobe
13 – Lara Rathgeber
15 – Hannah Heyne