Entspannter Champions League – Abend trotz zweier Gegentore

image_pdfimage_print

Obwohl durch das Hinspielergebnis bereits alles klar war, war die Vorfreude des Berichterstatters doch noch relativ groß, denn bei internationalen Spielen sammelt er vorher immer Autogramme. Unsere isländischen Gäste wohnten in der Innenstadt, NH Voltaire. Dort war eine angenehme Atmosphäre und sämtliche Spielerinnen sehr freundlich, so liebt der Berichterstatter das und hatte seine „Arbeit“ gegen 10:30 beendet.

Wie im Vorfeld angekündigt, gab unser Cheftrainer der „zweiten“ Reihe eine Chance auf Grund des klaren Vorsprung, den Turbine aus Island mitgebracht hatte. Deshalb hier die Aufstellung, aber für Fetischisten und sogenannte Experten etwas andersals gewohnt.

32;7,9,10,11(2),14,15,16,(19,)20,(22),21,31.

Damit war klar, dass der Berichterstatter zun ersten Mal die niederländische Fahne von Anfang an schwenken durfte. Ausserdem hat es ihn gefreut, dass Ulla nach ihrem Kreuzbandriss endlich einen Einsatz in der ersten Mannschaft hatte. Überraschend auch, dass Ann-Katrin schon wieder im Tor stand, denn von ihrer Muskelverletzung hiess es im Umfeld, dass sie damit noch länger ausfallen wird. Man merkte ihr im Spiel kleine Unsicherheiten beim Herauslaufen an, die aber nicht den guten bisherigen Eindruck dieser Saison schmälern sollten.

Das Spiel begann mit einem munteren Scheibenschiessen, man könnte auch sagen Powerplay, was nach 19 Minuten zu einem 4:0 führte. Da musste man Schlimmes für die Isländerinnen befürchten. aber dann stabilisierten sich die Gäste auf ihrem Niveau und kamen  zu einigen Möglichkeiten, wobei sie in den beiden Frauen vom Balkan – Bojana Besic und Mateja Zwer – aus der Sicht des Berichterstatter ihre Besten hatten.

Besonders Mateja Zwer erwies sich als wieselflinke Stürmerin, die dem an diesem Tag dem neu zusammengestellten Turbine-Team durchaus einige Probleme bereitete und bei mehr Cleverness noch für weitere Tore hätte sorgen können. Obwohl die Überlegenheit des Champions-League-Siegers von 2010 im weiteren Spielverlauf immer deutlicher wurde, hatte nicht nur der Berichterstatter auf der Tribüne den sympatischen Nordländerinnen ihre zwei Tore durch Arna Sif Asgrimsdottir und Diane Caldwell gegönnt.

So endete ein schöner und entspannter Flutlicht-Abend am Ende mit 8:2. Bemerkenswert an diesem Tag, dass nach langen Querelen das Fluchtlicht wieder funktionierte. Was der Berichterstatter hören konnte, sollen die Masten jetzt bis auf weiteres hochgeklappt bleiben.

Bei aller Wertschätzung, aber in der nächsten Runde wird es nicht viel schwerer, wenn der Gegner Valur Reykjavik oder Glosgow City LFC heisst.

GESCHRIEBEN: 6. Oktober 2011 ca. 9:20