Ein Schützenfest in der Waldstadt

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B-Juniorinnen Landesliga: 1.FFC Turbine Potsdam BII – RSV Eintracht 1949 13:1 am 30.3.2014

 

Tja, es kommt leider oft vor, dass sich Termine der einzelnen Teams überschneiden und so teilweise sehenswerte Spiele von nur einer Handvoll Zuschauer statt finden. Da das Rückspiel in der Championsleagne nur noch Formsache war, Wohnte in den Spiel der E1 und B II bei und Versäumte so ein Klassespiel unserer Zweiten gegen Herford. Tja, man kann nicht überall sein.

Nachdem unserer B II in der Vorwoche das Brandenburger Pokalfinale erreichte, ging es diesmal darum, an Spitzenreiter Energie Cottbus dran zubleiben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Vielleicht sollten Energies Männer mal bei den Fraun Nachhilfe nehmen. (grins)

Unserer Jungen Damen ließen nie zweifel aufkommen, wer hier das sagen hat. Und wie schon bei der Hallenmeisterschaft fielen Celine und Mieke wieder besonders auf, auch wenn Mieke im Abschluss das Pech an den Schuhen klebte. Aber sie bekam zu recht für ihre Pässe und ihre Aktionen oft Beifall auf offener Szene.

Nachdem Mieke ein erstes Achtungszeichen setze, spielte sie in der 5. Minute mehrer Doppelpässe mit Celine und spielte ihr den finalen pass genau in den lauf – 1:0. nun ging es los: Einen Mieke-Schuss kann die Keeperin nicht festhalten, Celine staubt ab – 2:0. Es folgten 10 Minuten mit Chancen für Elisa, Emma, Johanna und Mieke nach herrlichen Spielzügen, aber das dritte Tor wollte nicht fallen. Stattdessen fuhr der RSV in der 21. Minute einen blitzschnellen konter und nach einer missglückten Abwehr stand es 2:1. Diesen Weckruf verstanden die Mädels. Nur eine Minute später zog Celine aus zentraler Position nach Links, und mit dem linken Fuß düpierte sie die Keeperin und schoss ins kurze Eck zum 3:1 ein. An den nächsten 3 Toren waren sie auch beteiligt: Ein Solo- 4:1, Vorlage für Elisa- 5:1. In der 29. schaute sie sich die Ecke aus – 6:1. Es gab noch weitere Hochkaräter, aber mit 6:1 ging es in die Pause. In der 2. Hälfte kam der RSV zunächst besser ins Spiel, ohne jedoch nach vorne Wirkung zu erzielen. So übernahmen unsere Turbinen wieder das Komando. In der 48. lief ein Angriff über 3 Stationen zur durchlaufenden Emma – 7:1. Eine Minute später dasselbe nochmal, Celine traf zum 8:1. Elise luchste der Abwehr den ball ab – Drehung – Schuss – 9:1. In der 56. gab´s Ecke. Der von Emma getretene Ball wurde Zu nächste Abgewehrt, den Nachschuss nutze Celine zum 10:1. Eine Minute später ein Koriosum: Nach dem Motto “ Ich hab den Ball, nimm du ihm!“ verpassen Elisa und Mieke völlig frei standen einen langen Ball. Schade, da hätten sie miteinander reden müssen. Aber nach einer Stunde nutzte Celine wieder einen 2.Ball, der noch leicht abgefälscht wurde, zum 11:1. dann die 64. und das lang ersehnte Tor für Mieke: Sie lief sich schön frei, wurde von Elisa prima angespielt und machte mit dem 12:1 das Dutzend voll. Denn Schlusspunkt setzte Mieke und Celine, und dieses Tor war zum dahin schmelzen: Mieke spielte denn Ball per Bogenlampe zu Celine. Wie sie den Ball in einer einzigen, flüssigen Bewegung herunter nahm und zum 13:1 vollendete, hätte jede Bundesligaspielerin zur Ehre gereicht. Müssig zu erwähnen, dass es noch mehrere gute Möglichkeiten gab, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Trainer Mike Mrohs schimpfte teilweise wie ein Rohrspatz und ich dachte “ Was gibs bei diesem Ergebnis zu meckern?“ Doch bei einem langen Gespräch nach Spielschluss erläutete er mir, was er meinte und ich verstand ihn. Immerhin kann jedes Tor entscheiden. In der Tabelle stehen die Turbinen punktgleich mit Energie an der Spitze und sind im Torverhältnis nur 1 Tor schlechter. Kommt Euch das bekannt vor? Hierzu muss man wissen: Falkensee/Fink. trat in der Waldstadt nicht an. Das Spiel wurde 2:0 für Turbine gewertet. Gegen Cottbus traten sie an und verloren Zweistellig. Und da unsere Mädels nach einer indiskutabelen Schirileistung gegen Cottbus 6:1 verloren, hatten sie einen riesen Rückstand im Torverhältnis aufzuholen und haben es geschafft. Das alleine verdient schon Anerkennung. Also Fans, wenn die entscheidenden Spiele anstehen, sollten wir sie zahlreich unterstützen. Das haben sich verdient: Lousia Jahn, Emma Niedner, Jana Piferment, Elisa Lunnebach, Celine Frank, Johanna Bobst sowie Michelle „Mieke“ Lasser.