Ein erfolgreicher Jahresausklang!

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Hallenturnier des Ludwigsfelder FC für D- und E-Juniorinnen am 30.12.2013

Um das Jahr 2013 standesgemäß ausklingen zu lassen, begab ich mich also nach Ludwigsfelde, wo es 2 Turniere „in einem Abwasch“ zu sehen gab. Auf Grund des Termins fehlten natürlich etliche Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen. Aber das Problem hatten alle  Teams und bei Turbine wurden so aus den 3 D bzw. 2 E-Teams jeweils 1 Team gebildet.

Das Turnier begann mit den D-Mädchen. Sie spielten um den ZAL Cup. Gespielt wurde jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel zu je 1x 8 Minuten. Im Eröffnungsspiel trafen unsere Mädels auf den gastgebenden LFC. Sie zogen das Spiel gleich an sich. Nachdem Kapitänin Sophie Büttner in den ersten zwei Minuten 3 mal freistehend vergab, machte sie es in der 3. besser und provozierte mit ihrem Schuss ein Eigentor. 2 Minuten später tunnelte Lenina Burghart die Keeperin, ihr Ball wurde von der Linie gekratzt. Eine Minute später versuchte sie es von der Seite und markierte das 2:0, kurz darauf auch das 3:0. Den 4:0 Endstand erzielte Linda Bergemann nach schönem Dribbling. Das“zu 0″ rettete  Sarah Duszat in den Schlusssekunden mit letztem Einsatz. Sarah zeigte bei ihren Einsätzen in diesem Turnier, dass ihre Spiele mit dem U15 Leistungsteam sie enorm weitergebracht haben. Sie war sehr sicher und strahlte auf ihre Vorderleute eine enorme Ruhe aus. Nachdem zwischenzeitlich auch die E-Mädchen ihr Turnier begannen, hieß der nächste Gegner für unsere D-Mädels Borussia Belzig. Hier mussten unsere Mädels schon noch eine Schippe drauf legen, gewannen aber nach Toren von Lenina Burghart (schöner Doppelpass mit Helene Ruf) und Helene dann selbst mit 2:0. Dann kam das Spiel gegen den 1. FC Lübars. Das dort eine sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wird, war auch in diesem Turnier wieder zu sehen. Per Doppelschlag von Lenina Burghart gingen unsere Mädels schnell in Führung, erzielten sogar noch ein „Wembleytor“. Jedoch war mir hier ein wenig die Sicht versperrt. Also akzeptieren wir mal die Entscheidung des Schiris, das Tor nicht zu geben. Nach 2 Pfostentreffern durch Turbine blieb es beim 2:0. Und das Turnier  blieb ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Turbine und Lübars. Bei unseren Mädels war dann ein bisschen die Luft raus, aber sie bewiesen Kampfgeist und die Tatsache, dass ein Spiel erst mit dem Abpfiff endet. Gegen den LFC und Borussia Belzig erzielte Lenina Burghart jeweils in den Schlusssekunden das 1:0 (gegen Belzig fast von der Mittellinie). In diesen 2 Spielen wurde Sarah Duszat im Tor durch Freia Urlau vertreten, die ihre Sache genauso gut machte. Da auch Lübars ihre 2 Spiele gewannen wurde das letzte Spiel ein Endspiel. Ein Spiel auf Augenhöhe, dass leistungsgerecht 0:0 endete. Dies reichte unseren Mädels zum Turniersieg vor dem 1. FC Lübars, Borussia Belzig und dem Ludwigsfelder FC. Obendrein blieben unsere Mädels in ihren 6 Spielen ohne Gegentor. Das muss man in der Halle erstmal schaffen, Hut ab! Lenina Burghart wurde mit 7 Toren beste Torschützin. Auf diese Mädels dürfen wir stolz sein: Sarah Duszat, Freia Urlau, Linda Bergemann, Lena Kadler, Amelie Berck, Antonia Marinov, Sophie Büttner (SF), Helene Ruf, Lena Fuchs, Lenina Burghart, sowie Vanessa Storch. Trainer war Matthias Storch.

Im Turnier der E-Mädchen ging es um den „DH-Schmiedezeune Cup“. Hier gab es eine Besonderheit: Auf Grund der bereits genannten Gründe konnte der Storkower SC nur 4 Feldspielerinnen aufbieten. Sonst wurde 1 + 5 gespielt. So spielten alle Teams aus Fairnessgründen 1 + 4 gegen Storkow. Die Spieldauer betrug 1 x 10 Minuten. Umso höher ist die Leistung der Storkower Mädels einzuschätzen. Sie mussten in ihren 4 Spielen durch spielen und konnten nicht wechseln. Es war beeindruckend, was sie daraus machten.

Unsere E-Mädchen starteten ebenfalls gegen die Gastgeber vom Ludwigsfelder FC und Emily Eckardt nutze gleichmal einen Abpraller zum 1:0. Mit einem trockenen Schuss erhöhte Zwergie auf 2:0. und Felina Rückel legte in der 5. Minute zum 3:0 nach. Anschließend übten sich unsere Grashüpfer im Auslassen von Chancen und es blieb beim 3:0. Im 2. Spiel ging es gegen den bereits erwähnten Storkower SC. Uns so leid es mir für „meine Mädels“ tut: Sie bekamen eine Lehrstunde erteilt. Blitzschnell schaltete der SSC von Abwehr auf Angriff und hatte vorne immer eine Spielerin frei. Zu dieser enormen Laufbereitschaft fanden unsere Mädels kein Gegenmittel und so kannte einem unsere Keeperin Romy Kachel leid tun. Sie mühte sich nach Kräften, musste 6 mal hinter sich greifen. Aber da „aufgeben“ für unsere Turbinchen ein Fremdwort ist, kämpften sie bis zum Schluss und erzielten durch Emily Eckardt und Zwergie selbst 2 Tore. Und so endete das Spiel 2:6 aus Sicht der Turbinchen. Gegen die SG Miersdorf/Zeuthen gings um Wiedergutmachung. Es war die 4. Minute, als unsere Mädels durch Lulu (nach Zuspiel von Emily), Zwergie mit schönem Heber und Mary Krüger (nach schönem Einsatz von Kapitänin Nele) mit 3:0 vorne lagen. Unsere Mädels beherrschten das Spiel und Zwergie zeigte, was sie fast im Schlaf beherrscht. Ballanahme, abschirmen, Drehung und Schuss. Auf diese Art und Weise holten sie zwischenzeitlich eine Ecke heraus und erzielte so auch den 4:0 Endstand. Technisch ist Zwergie schon sehr weit. Im letzten Spiel gegen die SG Großziethen gings für unsere Mädels um Platz 2. Und so legten sie gleich los: Lulu auf Nele, die nimmt Maß – 1:0. In der 3. zeigte Zwergie einen aus dem Lehrbuch: halbhoch nahm sie den Ball an – kurze Drehung – und volley ab ins Tor – 2:0. Da ging mir das Herz auf! Anschließend scheiterte sie noch 2 mal um wenige Zentimeter. In der Schlussminute fälschte Nele noch ein Schuss der SG unglücklich ab – 2:1. Aber das änderte nichts mehr. Verdienter Sieger des Turniers wurde der Storkower SC, der nicht nur alle seine 4 Spiele gewann sondern obendrein ein tolles Torverhältnis von 26:3 (!!) erreichte. Wenn man die Umstände bedenkt, kann man vor diesen Mädels nur den Hut ziehen. Mal sehen, was da in Storkow heranwächst. Unsere Grashüpfer belegten den 2. Platz (Glückwunsch Mädels) vor der SG Miersdorf/Zeuthen, der SG Groß Ziethen und dem Ludwigsfelder SC. Nach ihren Kabinettstückchen wunderte es nicht, das Zwergie zur besten Spielerin gespielt wurde. Außerdem wurde Romy Kachel als beste Torhüterin ausgezeichnet. So fuhr ich gut gelaunt in den Silvesterurlaub. Und daran hatten neben den D-Mädels von meinen „Grashüpfern“ ihren Anteil: Romy Kachel, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Mary Krüger, Felina Rückel, Angelina Beisat, Nele Firchau (SF), Emily Eckardt, sowie Alisa „Zwergie“ Grincenco. Trainerin war Bettina Stoof. Nun auch an dieser Stelle ein gesundes und erfolgreiches 2014 allen Turbinen, ihren Trainerinnen und Trainern, den Betreuern und natürlich auch ihren Eltern.