DURCHWACHSEN,ABER SPANNEND

image_pdfimage_print

Brandenburger Futsal-Landesmeisterschaften der Altersklassen D, C und B sowie der Frauen

11./12.1. 2020 von Micha


Dies ist ein etwas anderer Bericht, als von mir gewohnt. Da ich aber zur Zeit privat mit anderen Dingen den Kopf voll habe, hatte ich keine Zeit zum Schreiben. So muß ich ihn aus dem Stehgreif machen.
Die zwei Tage verliefen für unsere Turbinen recht unterschiedlich. Hier und da hätte ich doch Etwas mehr erwartet. Nun ja, Halle ist etwas Anderes und Futsal auch nicht jedermanns Sache. Kleine Besonderheit an diesem Wochenende: die Platzierungen ab Platz 5 wurden nicht ausgespielt, sondern durch 6-Meter-Schießen entschieden. Doch der Reihe nach.
Für unsere C-Mädels zeigte sich, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Das Turnier begann für sie mit den Spiel gegen den FC Energie Cottbus. Nach einem spannenden Spiel mussten sie sich mit 1:2 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen Blau-Weiß Pessin zeigten sie sich aber von ihrer besten Seite und gewannen nach Toren von Jolien, Mille und erneut Jolien mit 3:0. Damit hatten sie aber offensichtlich ihr Zielwasser schon ausgetrunken. In den letzten beiden Spielen gegen den Heideseer SV bzw. gen den Brandenburger SC Süd 05 kamen sie trotz zahlreicher guter Torchancen jeweils nicht über ein 0:0 hinaus. In der Endkonsequenz hieß das in der Gruppe Platz 3 und so blieb nur das 6-Meter-Schießen um Platz 5. Gruppensieger wurde der FCE vor Brandenburg Süd 05. Vierter wurde Blau-Weiß Pessin vor dem Heideseer SV. In der anderen Gruppe setzte sich der Storkower SC vor dem SV Falkensee/Finkenkrug, dem RSV Eintracht 1949, Babelsberg 03 und dem Ludwigsfelder FC durch. In den Halbfinals setzten sich Cottbus gegen Falkensee sowie Storkow gegen Süd 05 durch. In den 6-Meter-Schießen um die Platzierungen gab es folgende Ergebnisse: Platz 9 LFC – Heideseer SV 0:1, Platz 7 Babelsberg 03 gegen Pessin 1:2 sowie um Platz 5 RSV Eintracht gegen Turbine Potsdam 2:3. Das Spiel um Platz 3 entschied Süd 05 gegen Falkensee mit 1:0 für sich. Turniersieger und damit Futsal-Landesmeister der C-Mädchen wurde der Storkower SC durch ein 2:1 gegen den FC Energie Cottbus. Für den Storkower SC freute es mich. Sind sie doch mit Erfolgen nicht gerade verwöhnt.
Für Turbine hatten die Trainer Bettina Stoof und Tim Meyer folgende Spielerinnen im Einsatz: Celine Bunde (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maxi Schudek, Aimie Appel, Paulina „Pauli“ Grüne, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe (SF), Medine „Medi“ Moll sowie Jolien Franeck.

Unsere C-Mädels bei der Siegerehrung

Der dittplatzierte SC Brandenburg Süd 05

Die Meister vom Storkower SC


Nun war Mittagspause und das gibt mir Gelegenheit, allen fleißigen Helfern auf diesem Wege ein Kompliment zu machen. Turbine war Ausrichter und so gab es natürlich auch ein Catering, welches keine Wünsche offen ließ.
Anschließend wurden die Meisterschaften mit dem Turnier der jungen B-Damen fortgesetzt. Die sollte für mich ein denkwürdiges Turnier mit regelmäßigem Auf und Ab der Gefühle werden. Zunächst gab es das ewig junge Duell unserer Mädels gegen den FV Falkensee/Finkenkrug. In der Ligahinrunde mussten unsere Mädels eine bittere 1:4-Niederlage einstecken. Wiedergutmachung war also angesagt. Und das war dem Spiel unserer Mädels auch deutlich anzusehen. Wenn es etwas gab, womit mich unsere Turbinen heute begeisterten, so war es das Defensivverhalten aller Spielerinnen, die jeweils auf dem Parkett standen. Besonders fiel mir hierbei Laura auf, die hinten einen bltzsauberen Abräumer spielte. Und wenn doch Was durchkam, hatten wir noch eine überragende Amy im Tor. Nur beim Nutzen der Torchancen hatten unsere Ladies so ihre Probleme. Gegen Falkensee bekommt man nicht viele Chancen. Aber in der 7. Minute kam ein langer Ball auf Justine, den sie zum 1:0 nutzen konnte. Das Spiel lebte von seiner Spannung. Aber für die fleißige Abwehrarbeit wurden unsere Mädels auch belohnt. In der Schlußminute tauchte Falkensee dann doch mal frei vor’m Turbinetor auf – Hui, das war knapp. So gewannen unsere Mädels das erste Spiel mit 1:0. In den folgenden beiden Spielen gegen die SpG Fürstenwalde/Woltersdorf bzw. SG Sieversdorf zeichneten sich unsere Turbinen erneut durch hervorragende Abwehrarbeit aus mit einer sicheren Amy dahinter. Aber was sie vorne veranstalteten – es war ein Wettbewerb nach dem Motto: „wer läßt die dicksten Chancen aus ?“. Da waren Chancen bei – das konnte Einem zur Weißglut treiben. So endeten diese beiden Spiele 0:0 und das hieß für unsere Mädels: das letzte Gruppenspiel gegen die SpG Wandlitz/Basdorf musste gewonnen werden, um ins Halbfinale einzuziehen. Es ging gut los, als Franzi in der 3. Minute eine Justine-Ecke trocken zum 1:0 verwandelte. Das gab unseren Mädels die nötige Sicherheit. Hinten ließen sie wie gewohnt Nichts anbrennen und nach vorne machten sie Dampf. Es dauerte aber bis zur 9.Minute, als Lya über rechts kam und Franzi zentral auf 2:0 erhöhen konnte. Den Schlußpunkt gab’s eine Minte später, als Mary Eva auf die Reise schickte, diese ein Solo ansetzte und zum 3:0-Endstand einschob. Das hieß am Ende Gruppenplatz 2 hinter dem SV Falkensee/Finkenkrug. Dritter wurde die SG Sieversdorf vor der Spg Fürstenwalde/Woltersdorf und der SpG Wandlitz/Basdorf. Da in unserer Gruppe 5 Teams starteten und in der anderen nur vier wurde Wandlitz/Basdorf automatisch auf Platz 9 gesetzt. In der anderen Gruppe setzte sich der FC Energie Cottbus vor der SpG Babelsberg 03/Caputh/Ferch, dem FSV Babelsberg 74 und der SG Gießmannsdorf durch. In den 6-Meter-Schießen setzten sich um Platz 7 Fürstenwalde/Woltersdorf mit 2:0 gegen Gießmannsdorf durch und um,um Platz 5 Babelsberg 74 mit 2:1 gegen die SG Sieversdorf. In den Halbfinals setzte sich Falkensee locker mit 3:1 gegen SpG Babelsberg 03/Caputh/Ferch durch und unsere Turbinen bekamen es mit Energie Cottbus zu tun. Besser konnte das Spiel nicht anfangen: erste Minute Vorlage von Selma auf Franzi – 1:0. Im Gegenzug blieb Amy im 1:1 siegreich. Es wurde ein Kampfspiel, in dem unsere Abwehr im Verbund mit Amy wieder tolle Arbeit leistete, aber auch nach vorn wurden sich tolle Chancen herausgespielt. Einen Freistoß in der 7.Minute nutzte Lya zum 2:0. Es blieb weiterhin spannend. In der 9. Minute konnte der FCE auf 1:2 verkürzen. Das hieß dann noch ein bisschen Bangen und Zittern, aber es blieb beim 2:1 und das hieß: Finale !! Ich will es ehrlich zugeben: daß unsere B2 das Finale erreicht, hätte ich im Vorfeld nicht unbedingt erwartet.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich der FCE deutlich mit 5:1 gegen die SpG Babelsberg 03/Caputh/Ferch durch. Und dann kam’s im Finale erneut zum Aufeinandertreffen mit dem SV Falkensee/Finkenkrug. Die Falkenseer übten von Anfang an imensen Druck aus. Ein bisschen hatte ich den Eindruck, daß unsere Mädels im Halbfinale gegen den FCE zuviel Körner gelassen haben. Aber sie zeichneten sich wie gwohnt durch eine 1A-Abwehrarbeit aus mit einer Amy im Tor, für die es nur ein Wort gibt: überragend !! Daran bissen sich die Falkenseer die Zähne aus. Fast hätte Justine in der 9. Minute mit einem Konter die Turbinen in Führung gebracht, es sollte aber leider nicht sein. So musste diese Scheiß-Lotterie eines 6-Meter-Schießens über die Meisterschaft entscheiden. Nun ja, hier hatten die Mädels aus Falkensee einfach mal die besseren Nerven und gewannen mit 2:0. Schade für unsere Mädels, aber sie haben sich absolut nichts vorzuwerfen. Das war heute eine der besten Leistungen, die ich in letzter Zeit von ihnen gesehen habe. So mussten sie heute im gesamten Turnierverlauf auch nur ein Gegentor hinnehmen. Deshalb konnten die Trainer Chris Helwig und Marco Zastrow (und natürlich auch meine Wenigkeit) verdammt stolz sein auf: Amy Linstedt (TW), Eva Wuttich, Mary Krüger, Lya Bergemann, Justine Schuster, Franziska „Franzi“ Helmke (SF), Laura Jesse sowie Fabienne Liche.

Amy mit kräftigem Abwurf



Jetzt aber, Mary !

Unsere B2-Ladies bei der Siegerehrung

Nach einer viel zu kurzen Nacht (die diese Bezeichnung gar nicht verdient hat) hieß es wieder antreten zum Turnier der D-Mädchen. Nachdem unsere Mädels beim AGG-Cup überhaupt nicht überzeugen konnten, hatte Trainer Patrick Mackaus für heute das Ziel: „Halbfinale“ ausgegeben. Wie bei den B-Mädchen gab es auch hier eine Vierergruppe (Gruppe B) und eine Fünfergruppe (Gruppe A). Unsere Turbinen traten in Gruppe B an und mussten sich zuerst mit der SpG Heidesee/Senzig auseinandersetzen. Es wurde eine recht einseitige Angelegenheit. In der 3. Minute brachte unser „kleiner Pitbull“ Leni nach Nicky-Zuspiel die Turbinen 1:0 in Front und noch in der selben Minute schickte Keeperin Sophia mit einem langen Abwurf Nicky auf die Reise – 2:0. Eine Minute später erhöhte Leni mit einem schönen Schuß von rechts auf 3:0. Das war’s dann erstmal mit dem Schußglück. Zwar konnte die SpG in der 8. Minute per Freistoß auf 1:3 verkürzen, das war aber auch der Endstand. Nun, mit dem Auftakt konnte man zufrieden sein.
Nächster Gegner unserer Mädels war der BSC Preußen 07. Wieder war es die dritte Minute: Leni biss in einem Zweikampf zu, schickte Nicky los – 1:0. Eine Minute später brachte Piri einen Freistoß zu Nicky. Die suchte die Lücke – 2:0. Es war schon erstaunlich, wie unsere kleinen Turbinchen gegen die meist ein Kopf größeren Gegnerinnen die Oberhand behielten. Nachdem Phine sich durchsetzte, war es Henni in der 10. Minute, als sie durchmarschierte und den 3:0-Endstand markierte.
Im letzten Gruppenspiel gegen die SG Sieversdorf schnürten die Turbinen die Gegnerinnen in deren Hälfte ein, konnten aber ihre zahlreichen Chancen nicht nutzen. So endete dieses Spiel 0:0. Dies reichte aber zum Gruppensieg vor dem BSC Preußen 07, der SG Sieversdorf und der SpG Heidesee/Senzig. In Gruppe A setzte sich der SV Falkensee/Finkenkrug vor der SG Rot-Weiß Neuenhagen, dem RSV Eintracht, dem Ludwigsfelder FC und dem Storkower SC durch.
Als Gruppenfünfter der A-Gruppe wurde der Storkower SC auf Endplatz 9 gesetzt. Das 6-Meter-Schießen um Platz 7 gewann der Ludwigsfelder FC gegen die SpG Heidesee/Senzig mit 3:2 und Das um Platz 5 gewann die SG Sieversdorf mit 2:0 gegen RSV Eintracht. In den Halbfinals setzten sich der BSC Preußen 07 mit 2:1 gegen Falkensee durch sowie Rot-Weiß Neuenhagen mit 3:2 gegen Turbine Potsdam. Auch dieses Spiel endete nach einem offenen Schlagabtausch mit 0:0 und musste somit im 6-Meter-Schießen entschieden werden.
Im Spiel um Platz 3 gegen den SV Falkensee/Finkenkrug schien zunächst bei beiden Teams so ein bisschen die Luft raus zu sein. So Mitte des Spiels nahm es aber nochmal Fahrt auf mit einer Chance für Leni bzw. auf der Gegenseite musste Sophia im 1:1 klären. Aber auch dieses Spiel endete 0:0 und wieder musste ein 6-Meter-Schießen her, in dem Falkensee mit 2:1 die Oberhand behielt. So blieb für unsere Mädels nur der undankbare 4. Platz mit der Erkenntnis, daß die Entscheidung vom Punkt wohl nicht ihr Ding ist. Nichts desto trotz hatten sie aber ihr Ziel „Halbfinale“ erreicht. Den Titel holte sich der BSC Preußen 07 mit 1:0 gegen Rot-Weiß Neuenhagen. Die Trainer Patrick Mackaus und Swen Liebrecht hatten für Turbine am Start: Sophia v. Bülow (TW), Leni „kleiner Ptbull“ Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Ella v. Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff (SF), Alina Staake, Nina Thoma sowie Lara Köcer.

Unsere D-Mädels bei der Begrüßung

Sophia allein zu Haus

Wer sitzt denn da ?

Versucht Leni da ’ne Pirouette ?

Bei der Siegerehrung

Den Abschluß der beiden Turniertage bildete das Turnier der Frauen. Hierbei hatten unsere Turbineladies in Gruppe A mit Babelsberg 74, Forst Borgsdorf und Eintracht Miersdorf/Zeuthen schon verdammt schwere Gegner erwischt. Das zeigte sich dann auch bei den Gruppenspielen, wo sie nur gegen die SG Sieversdorf mit 0:0 einen Punkt holen konnten. Die anderen drei Spiel gingen verloren. So blieb letzten Endes nur das 6-Meter-Schießen um Platz 9, welches unsere Mädels nach zwei von Nora gehaltenen Schüssen mit 2:0 gegen den Ludwigsfelder FC gewannen. Das Turnier endete wie folgt:

1. FSV Babelsberg 74
2. Eintracht Miersdorf/Zeuthen
3. SG Beelitz 1912/90
4. Storkower SC
5. SG Sieversdorf
6. SV Babelsberg 03
7. RSV Eintracht 1949
8. SV Forst Borgsdorf
9. Turbine Potsdam
10. Ludwigsfelder FC

Unsere Frauen bei der Begrüßung

Die Trainer Gordon Engelmann und Matthias Storch hatten folgende Ladies im Einsatz: Nora Mendel (TW), Helen Baus, Josefin Matthees, Vanessa Storch, Vanessa Vogt, Meline Andermann, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Marie Dursteler, Amelie Spliesgart, Freya Uhrlau sowie Stina Weil (SF).

Hat Dir der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns auf Deine Bewertung.
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]