die u15 fast am ziel

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C-Junioren Kreisliga(m): SG Michendorf/Wilhelmshorst – Turbine Potsdam U15 1:2

18.5.2015 von Micha

Ein paar Tage Urlaub machten es möglich, unsere U15 nach Michendorf zu begleiten.
Um es vorwegzunehmen: Phasenweise sah man den Spiel unserer Mädels an, daß die Terminhatz der letzten Wochen dann doch an die Substanz geht. Aber das änderte nichts an der Einsatzbereitschaft unserer Mädels. Das war auch nötig, trafen sie doch auf einen kampfstarken und hoch motivierten Gastgeber. So ging es gleich zur Sache. Bereits in der 6. Minute spielte lea den Ball lang auf Pitti, die ging in den 16er und vollendete überlegt zum 1:0 aus Turbinesicht. Die Jungs steckten den Rückstand we und hatten ihrerseits nun eine starke Phase. Ein Kopfball nach Ecke ging knapp vorbei. In der 13. Minute hatten die Turbinen ihrerseits Ecke von rechts. Von Loui getreten, kam der Ball zu Marlene, die eine Ecke von links rausholte. Pitti führte aus und die kleine Lea stieg hoch zum Kopfball – 2:0. Ja, dieses Tor könnte man als Lehrfilm benutzen. Aber auch jetzt gaben die Jungs nicht klein bei und kämpften weiter. Franzi erwies sich als sehr aufmerksam, als ein Schuß der Jungs noch von Laura abgefälscht wurde. nach 20 Minuten wurden die Jungs belohnt: Ein Pass durch die Schnittstelle der Abwehr (die dabei nicht gut aussah und es war auch kein Abseits) und ein SG – Spieler lief allein auf Franzi zu – 2:1. Trotzdem wurde Franzi zurecht vom Trainerteam gelobt. Hatte sie es doch vermieden, den Angreifer im 16er von den Beinen zu holen. Das wäre Rot gewesen ! Dem Lob möchte ich mich anschließen, zumal es im Spielverlauf noch eine ähnliche Szene gab, wo sie den Angreifer aber erfolgreich stören konnte. Nun entwickelte sich ein kampfbetontes Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten. In der 33. kam der Ball lang auf Loui. Die drang in den 16er ein und kam zu Fall. Aber der Pfiff blieb aus. Nun ja, aus meiner Sicht würde ich sagen: „kann aber muß nicht“. Aber dies ist nur meine Meinung. So ging’s mit 2:1 für unsere Mädels in die Pause.
Mit Beginn der zweiten 35 Minuten zeigten die Jungs, daß sie unbedingt ausgleichen wollten. Ein Schuß von ihnen strich nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Im Gegenzug verpaßte ein Freistoß von Angelina das Gehäuse ebenfalls nur knapp. So ging es munter weiter und als neutraler Zuschauer hätte man seinen Spaß. So z.B. , als Marie mit Wiener Schmäh wie eine Ballerina die Abwehr austanzte, aber das Abspielen vergaß und letzten Endes am Keeper scheiterte. Auch ein Schuß von Lea aus 17 Metern fand in ihm seinen Meister. In der 65. dann eine Szene zum Aufregen: Marlene schickte Loui. Die drang in den 16er ein, wurde klar behindert und konnte trotzdem den Ball im Tor unterbringen. Aber der Schiri pfiff den Vorteil ab und gab Elfmeter. Nun ja, er ließ im Spiel sowieso eine klare Linie vermissen. Wenn er hier pfiff, hätte er es in der ersten Hälfte erst Recht tun müssen. Aber was soll’s ? Marie trat an und der Keeper konnte den Schuß mit einer Hand zur Ecke lenken. In der Nachspielzeit hatte Josie noch eine Chance, aber der Keeper stand goldrichtig.
So nahmen unsere Mädels in diesem Härtetest drei wichtige Punkte mit und stehen nun dicht vor dem Staffelsieg. Die Tabelle sieht so aus:

1. Turbine Potsdam 16 Spiele 103:18 Tore 40 Punkte
2. RSV Eintracht 16 Spiele 69:20 Tore 36 Punkte
3. SpG Treuenbr./Niemegk 16 Spiele 63:17 Tore 34 Punkte
4. Borussia Belzig 15 Spiele 76:19 Tore 32 Punkte

So benötigen unsere Mädels aus den letzten zwei Spielen noch zwei Punkte. Nächster Gegner ist am Mittwoch, dem 27. Mai um 18 Uhr im Luftschiffhafen der bisher sieglose Tabellenletzte Concordia Nowawes II. Bei allem Respekt, aber alles Andre als ein Sieg unserer Mädels wäre eine dicke Überraschung, zumal das Auswärtsspiel vor kurzem mit 10:1 gewonnen wurde. So können unsere Mädels also vorzeitig den Sack zubinden.
Die Grundlage dafür schufen heute: Franziska „Franzi“ Trenz, Marleen Rohde
(46. Lia Fiedler), Marie Höbinger, Louise „Loui“ Trapp (68. Emily Hähnel), Marlene Müller, Lea „Pitti“ Nitschke (61. Lina Albrecht), Lea Sophie Bahnemann, Anne Gleisberg, Angelina Barthel, Joan Jesse (50. Josephin „Josie“ Matthees) sowie Kapitänin Laura Flügge.
Als wenn dieser Härtetest nicht genug wär‘ , mussten unsere Mädels zwei Tage später im Kreispokal-Halbfinale bei den Jungs vom FK Hansa Wittstock ran. Nach Toren von Marie, Loui bzw. 3x Marlene gewannen sie auch dieses Spiel mit 5:3. Hut ab vor diesen Mädels !! Aber mein Gott, schon wieder ein Pokalfinale ! (grins) Dies findet am Samstag, den 13.6.2015 um 10 Uhr statt. Der Ort stand noch nicht fest.