Bambinis x2

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Turbine E2 – Storkower SC 7:0
Teltower FC 1913 (m) – Turbine F1 (Fairplay-Liga) 6:5

25.5/26.5. 2019 von DJ Edison

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und viele Nachwuchsmannschaften haben ihre Spiele beendet. Mal mit den ersten Plätzen, mal mit Mißerfolgen. So hatte ich an diesem Samstag die Gelegenheit genutzt, um beim Spiel unserer Bambinis gegen den Storkower SC beizuwohnen. In Hinspiel ging das Match knapp mit 6:5 in Storkow über die Bühne. Heute so zu sagen das Rückspiel. Ich war gespannt, ob sie diesen Erfolg wiederholen können. Warten wir’s ab.
Das Spiel war gerade mal 25 Sekunden alt, da gab Lotte den ersten Warnschuß ab. Der ging erstmal in die Wolken. Eine Minute später hat es auch schon geklingelt. Erst traf Rieke „Holz“ aber im Nachfassen schob Lotte zum 1:0 den Ball ins Netz. Na, das geht ja schon gut los. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich das Match zum Spiel auf ein Tor. Nur der Abschluß ließ noch zu wünschen übrig. Ist ja völlig verständlich in dieser Altersklasse. Ein Beispiel aus der 11. Minute: Tyra probierte es praktisch von der Mittellinie mit einem Fernschuß, aber der Ball verfehlte um Haaresbreite den Kasten. In der 14. MInute wurden die Bemühungen belohnt: Rieke kam über den rechten Flügel, bediente Lotte und sie bedankt sich mit dem 2:0. Was für ein geiler Spielzug ! Jetzt haben die Mädels Blut geleckt und spielten wie im Rausch. In der 16. Minute kam Sari zentral über’s Feld und schloß mit dem 3:0 ab. Damit noch nicht genug, denn In Minute 20 setzte sich Sari über links durch, sah Rieke in Position laufen und sie markiert das 4:0. Weiter ging’s im Text. In der 24. Minute hieß es plötzlich 5:0 fur unsere Bambinis. Diesmal durfte sich Romy mit in die Torschützenliste eintragen. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste das erste mal ernsthaft über die Mittellinie Richtung Turbinetor, aber Malli, die bis dato beschäftgungslos war, hielt den Kasten sauber. So ging es mit einer beruhigenden 5.0-Führung in die Pause.
Der zweite Spielabschnitt war die Fortsetzung der ersten 25 Minuten. Unsere Bambinis schnürten die Storkower Mädels in ihrer Hälte ein und ließen sie selten über die Mittellinie kommen. Und wenn doch, dann war meist bei der gut einstellten Defensive um Tyra oder auch Hermine Endstation. Sie waren heute das Rückrad der Mannschaft. Aber Chancen waren auch da. So z.B. in Minute 27, als Lotte nur Aluminium traf oder auch in der 30.Minute eine weitere Chance von Lotte, die nach einem schönen Zuspiel von Romy nur das Außennetz traf. Schade Lotte ! Sie hatte nur Pech an ihren Haxen. In der 36. Minute kam Emma zentral über’s Feld und hämmerte den Ball zum 6:0 unhaltbar in die Maschen. Nicht umsonst hat sie diesen Skip (Spitzname) Emma „The Hammer“ erhalten. Vier Minuten später ein ähnlicher Spielzug wie in Minute 36, nur war es Sari, die das 7:0 markierte. In der Folgezeit nahmen die Mädels den Fuß vom Gas und plötzlich kamen die Gäste mal vor’s Turbinetor. Aber Malli hatte Was dagegen und hielt Alles, was ihr vor die Hände kam. In der 49. Minute wollte Lotte es noch einmal wissen, aber ihr Schuß knallte auf die Latte. So blieb es bis zum Abpfiff beim 7:0.
Mamma Mia war das ein Match ! So hab ich unsere Bambinis lange nicht spielen sehen. Spock würde sagen: „Faszinierend !“ Es war durchweg ein geiles Spiel unserer Mädels. Da war Spielfreude und Spielwitz drin sowohl im Sturm, als auch in der Defensive. Hier möchte ich mal eine Spielerin hervorheben, nämlich Tyra. Sie hat hinten den Laden dichtgehalten und auch gute Pässe gespielt, auch wenn sie noch etwas unpräzise waren, aber sie fanden ab und zu ihre Mitspielerinnen. Aber auch die anderen Akteurinnen hatten ihren Anteil an diesem hohen Sieg dazu beigetragen. Trainerin Anika Augsten kann stolz auf diese „Rasselbande“ sein: Maaliyah „Malli“ Bartlau (TW), Lilly Klein, Lotte Mießner, Hermine Steffner, Romy Gottschalkson, Aurelia „Auri“ Grüne, Friederike „Rieke“ Thiemig, Emma „The Hammer“ Türpitz, Annemarie Pulina, Sara „Sari“ Augsten (C) sowie Tyra Stanischewsky.

Am nächsten Tag war ich erneut bei den Bambinis, diesmal in Teltow, gerade mal 5 km Luftlinie bzw. 10 Minuten Fahrzeit von meiner Wohnung entfernt. Dort mussten sie gegen die Jungs des Teltower FC antreten. Ursprünglich wollte ich zu unseren U13-Mädels in die Waldstadt fahren, aber ich hatte unglücklicherweise verschlafen. Nun die U13 gewann ihr Spiel gegen den Ludwgsfelder FC mit man sage und schreibe 34:2 ! Sowas nennt man auch Demontage. Arme Dörte, denn sie hat das Spiel live getickert. Aber zurück nach Teltow. Mit einer etwas anderen Besetzung als am Vortag hatte Trainerin Anika Augsten das Match bestritten.
Schon in den ersten Minuten agierten unsere Mädels sehr nervös. Die Jungs hatten das Spiel übernommen und es stellten sich Fehler in unserer Mannschaft ein. In der 10. Minute erzielte Emma die 1:0-Führung aus Turbinesicht. Die Gastgeber machten weiterhin das Spiel und in der 16. Minute erzielten sie den Ausgleich – 1:1. Eine Minute später gingen unsere Turbinchen durch Lena erneut in Führung – 2:1. Vorausgeangen war ein präziser Querpass von Emma auf Lena, die einfach nur den Fuß hinhält. So könnte es weitergehen, aber denkste. Zwei Minuten später (19.) erzielten die Jungs den 2:2-Ausgleich. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit war etwas lebhafter. Innerhalb von zwei Minuten schraubten die Jungs das Ergebnis auf 4:2 aus ihrer Sicht hoch (22. und 24.).Aber unsere Mädels dachten nicht ans Aufgeben und kämpften munter weiter. Fast hätte es zum Anschluß geklappt, aber Emma, nach Zuspel von Lotte, hämmerte die Kugel ans Aluminium (26.). Der Anschluß klappte doch, aber erst in der 33. Minute. Sari sprintete über links, sah Emma in Position laufen und sie verwandelt zum 3:4. Pratisch im Gegenzug stellten die Jungs eine Minute später den alten Abstand wieder her – 3:5 (34.). Eine Minute später kam Sari über links und zog einfach mal ab. Der Ball krachte zuerst an den Innenpfosten, dann ins Tor – 4:5. Prraktisch im Gegenzug wieder der alte 2-Tore-Abstand durch die Jungs – 4:6. Was für ein verrücktes Spiel ! Es ging hin und her. In der 38. Minute fast eine Kopie wie in Minute 35, diesmal versenkte Sari direkt – 5:6. Eine Minute später fast der Augleich durch Emma, aber sie traf nur den Querbalken. Dann war Schluß und unsere Bambinis verabschieden sich aus dieser Saison mit einer knappen 5:6-Niederlage.
Nun gut, es war schon ein verrücktes Spiel. Unsere Mädels haben bravorös gekämpft und sich nicht unterkriegen lassen. Trainerin Anika Augsten hatte folgende Mädels im Einsatz: Maaliyah „Malli“ Bartlau, Lilly Klein, Lotte Mießner, Aurelia „Auri“ Grüne, Emma Türpitz, Shakira Lippert, Charlotte Pichotta, Sara „Sari“ Augsten sowie Lena Polonis (C).

So, das war mein letzter Bericht in dieser Saison. In der Folgesaison 2019/20 hoffe ich, wieder dabei sein zu können, aber erst ab Oktober, denn vorher mache ich ehrenamtlichen Dienst im Museum. In diesem Sinne. Tschüß und winke winke bis zur neuen Saison. Euer DJ Edison (Micha).

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