Ein Satz mit x

Spielbericht zur Bundesliga-Begegnung TSG Hoffenheim gegen 1. FFC Turbine Potsdam am 01.12.2019

Zwei-Grad-Kuscheln (Foto: sas)

Eine der weitesten Auswärtsfahrten stand am 1. Adventssonntag an.  Der Fanbus war mit lauter treuen Turbinefans gefüllt, die auf gar keinen Fall ein Lichtlein anzünden oder Plätzchen backen wollten. Denn noch wichtiger war ihnen, die Torbienen auswärts zu begleiten und anzufeuern. Mit insgesamt 1.200 km war den Fans kein Weg zu weit.

Für eine nette Adventsstimmung sorgte ein mitreisender Turbinefan, der einen steinernen und bekritzelten Raststättentisch mit einer Weihnachtsdecke bekleidete und Weihnachtsstollen und Kaffee für alle anbot.

Die Stadionluft vor Ort

Um 4.30 Uhr war der Fanbus ab Potsdam gestartet, um nach
einigen Geburtstagsrunden und kleinen Staus pünktlich in „Hoffe“ einzufahren.
Der Empfang vor Ort war wie immer familiär und freundlich – und die Ordner
hochgradig entspannt. Zum Sonderpreis von 6€ durften die Turbinefans ins
Stadion eintreten und wurden von gebackenen Waffeldüften empfangen. Einige
U20-Spielerinnen von Hoffenheim engagierten sich klimatechnisch und buken
Waffeln für die Aufforstung des „abgeholzten Regenwaldes“ im Kraichgau.

Klimatechnisches Engagment der U20 von Hoffenheim (Foto: sule)

Auch der traditionelle Eiswagen parkte wieder am
Stadioneingang, wurde jedoch aufgrund der gefühlten Minusgrade kaum besucht.
Lobenswert war dagegen das vielseitige Grillwurst-Angebot und – der Glühwein! Letzterer
hatte nichts mit dem klebrig-süßem Gebräu des Potsdamer Weihnachtsmarktes zu
tun, sondern schmeckte aromatisch und etwas herber – und roch nach regionalem Weinanbaugebiet.

Nach dem technisch stockenden Abspielen der Kraichgauer Hymne und dem üblichen XXL-Fahnengeschwinge der „Blue Angels“ (Fanclub von Hoffenheim) ertönte der Anpfiff. Beide Mannschaften stürzten sich in eine muntere Partie, der ca. 450 Zuschauer beiwohnten.

Die Zuschauerzahlen gaben an diesem Wochenende insgesamt zu denken. Dass nur 500 Zuschauer im Bayern Campus zusammenkommen ist nichts Neues, aber auch bei den restlichen Bundesligaspielen lag die Zuschauerzahl nur zwischen 300 und 500 Zuschauern.  Das ist sicherlich den eiskalten Temperaturen geschuldet – aber nicht nur – und sollte ligaweit zu denken geben!

Ein Loblied

Die TSG Hoffenheim spielt in dieser Saison fulminant auf und
hat sich zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz eingerichtet. Es sei diesem Verein
gegönnt, der seit Jahren mit seinem dauerhaften Trainer Ehrmann eine
unaufgeregte Frauenfußballarbeit leistet. Das Stadionklima ist jedes Mal sehr
gastfreundlich und die Nähe von Fans und Verein wird von beiden Seiten gepflegt.
Hier fühlt man sich wohl, hier steht der Sport im Vordergrund.

Turbine welcome (Foto: sas)

Hoffnungsvoller Start in „Hoffe“

Potsdam wollte sich laut Medienvorberichten selbstbewusst geben und einen Auswärtssieg erspielen. Dieses Ansinnen wurde in der 12. Minute tatsächlich bekräftigt, als Lara Prašnikar „unverhofft in Hoffe“ einnetzte. Wow! Potsdam bestimmte ortsunkundig in der Fremde die Wegrichtung, was die mitgereisten Turbinefans zu euphorischem Jubel veranlasste. Und zwar fet-te-zwei-Mi-nu-ten lang!

Tor!!! (Foto: sas)

Gnadenloser Spielverlauf

Dann war der Spaß vorbei, denn „Hoffe“ enttäuschte keine Hoffnung, sondern glich hoffnungsvoll dank des neuen Superstars Billa aus. Okay, kann passieren – einfach weitermachen! Die Turbinefans waren die gröllbestimmende „Mannschaft“ im Stadion und feuerten ihr Team weiterhin an.

Leider ist dieses leidvolle „Ecke-Ecke-Ecke-Tor-Tor-Tor!“- Gerufe
nun auch in Hoffenheim angekommen. Vor gefühlten zehn Jahren markierte dieser typische
Anfeuerungsruf bei einem Eckball ausschließlich die Frankfurter FF-Szene, nun
hat sich der Virus arg in anderen Stadion ausgebreitet. Aber das Karli wird die
letzte virenfreie Bastion bleiben;-)

Zwei auf einen Streich (Foto: sas)

Das Spiel wurde zerfahrener, Potsdam agierte kaum noch, sondern reagierte. Die Abwehr wackelte, das Mittelfeld glich einem Schweizer Käse mit einem einzigen großen Loch, da konnte sich Sarah Zadrazil noch so mühen. Hoffenheim stand gut, spielte forsch und mit gestiegenem Selbstbewusstsein und gewann einen Zweikampf nach dem nächsten. Das Umkehrspiel gelang den TSG-Damen brillant, insbesondere über den rechten Flügel. Dieses geradlinige Passspiel nach vorn erinnerte an glorreiche Frankfurter Zeiten, als mit Prinz und Garefreekes der Ball aalglatt über vier-fünf Stationenzum Torgehäuse delegiert wurde.

Niedergerungen (Foto: sas)

So, der Rest ist schnell erzählt: Billa ist und bleibt toll. Sie sorgte für das 2:1 und 3:1. Und sie hat eine Freundin, die Hartig heißt. Und diese kann den Ball für ein 4:1 und 5:1 nutzen.

Ein Satz mit x? Das war wohl nix.

Warm anziehen…(Foto: sas)

Eine Klatsche für Potsdam – und deren mitgereiste Fans! Den feinen Unterschied zwischen 1. und 2. Halbzeit, also nach der obligatorischen Kabinenansage, konnte man selbst mithilfe einer Lupe nicht entdecken. Enttäuschung über die Leistung der Torbienen regierte die Gemüter. Vermisst wurde ein Spielkonzept. Nur selten sorgten die Torbinen für ein „Gefähr-chen“. Einfach zu viele Fehler. Nicht hübsch anzusehen.

Danke, Fans! (Foto: sas)

Glückwunsch an die TSG Hoffenheim zur Vize-Herbstmeisterschaft! Haltet durch und spielt eine ebenso glänzende Rückrunde! Der Potsdamer Respekt gilt dieser Mannschaft mitsamt seinem Trainerteam und Fans, die tatsächlich Wob und Bayern Paroli bieten könnten.

Am kommenden Sonnabend empfängt Turbine zum letzten Mal den
1. FFC Frankfurt (vor der Fusion). Drei Punkte trennen beide Mannschaften voneinander.
Möge dieser Abstand auf Null schmelzen.

Text: Susanne Lepke (sule)

Fotos: Saskia Nafe (sas)vielen Dank!

 

 

 

 

 




Die Hoffnung versiegte gegen Hoffenheim

Spielbericht zum ersten Spiel der Rückrunde in der Allianz-Frauenbundesliga: Turbine Potsdam gegen die TSG Hoffenheim am 09.12.2019

Am Boden zerstört (Foto: sas)

Das unerwartete Unentschieden vor unerwartet wenigen Zuschauer_innen (erstmalig unter 1000!) schmerzte extrem. Verflogen war der Flow der vergangenen Wochen, der fulminant in einem Unentschieden gegen den bisher unbesiegten VfL Wolfsburg mündete. Dieses Unentschieden am Mittwoch fühlte sich wie ein Sieg an, das Unentschieden vier Tage später wie eine Niederlage.

Sollte Hoffenheim nun zum neuen Angstgegner werden?  Der Start in die Saison ging mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage verloren, die Eröffnung der Rückrunde ergab ebenfalls einen Punkteverlust. Auch wenn man von einer Leistungssteigerung gegen über dem Hinspiel, das reine Ergebnis betreffend, sprechen könnte…

Die Torbienen erschienen in der ersten Halbzeit wie gelähmt. Die Fans monierten bereits „Aufwachen!“. Steckte das Wolfsburg-Spiel zu tief in den Gliedern? Das Spiel war von unzähligen Fehlpässen gekennzeichnet, Zweiämpfe wurden kaum angegangen, Biss und Wille schienen Fremdwörter zu sein.

Betretene Gesichter (Foto: sas)

In der zweiten Halbzeit besserte sich die Spielqualität insoweit, dass Zweikämpfe nun angegangen und die Mannschaft etwas wacher agierte. Die weiße Mauer verfestigte sich zunehmend und Potsdam fand kein überzeugenden Rezept dagegen. Die Torbienen gingen zwar dank der eingewechselten Prasnikar mit 1:0 in Führung, aber es dauerte nicht allzu lang, bis Hoffenheim das Klingeln erwiderte. 30 Minuten verblieben noch, viel Zeit zum Erzielen eines Siegtreffes, aber das hatte ganz und gar nichts zu sagen. Der Sieg wurde vergeigt. Fassungslosigkeit und Enttäuschung setzten sich in den Gesichtern der Spielerinnen und Fans  fest. Mit diesem leidvollen Unentschieden hatte niemand gerechnet.

Beste Spielerin wurde die Hoffenheimer Torschützin Nicole Billa  – und die Hoffenheimer „Blue Angels“  feierten den gefühlten Auswärtssieg.

Punkt.

Einer.

Es gab aber auch erfreuliche Nachrichten abseits des Spielfeldes. Eine vom Fanclub organisierte Spendenaktion für den von Insolvenz bedrohten Verein USV Jena, mit dem Potsdam seit Jahren eine Fanfreundschaft unterhält, brachte 550€ an Spendengeldern ein.

Feli Rauch überreichte zur anschließend stattfindenden Fanclub-Weihnachtsfeier (siehe extra Bericht) einen Beutel voller Sachspenden (Fußballschuhe, Torwarthandschuhe, Trikots und Bekleidung der Nationalmannschaft) an die Turbinefans, die nun schrittweise bei der Facebook-Gruppe „Königin Fußball“ durch das Fanclub-Mitglied Frank Elvers versteigert wird. Herzlichen Dank allen Spendenden!

Dass Tabbi und Lia ihr Ex-Team im Stadion besuchten, war ein weiterer Grund zur Freude.

Und sehenswerte Fotos gibt es zu diesem Spielbericht auch wieder.

 

Text: Susanne Lepke

Fotos: Saskia Nafe (sas), Felix Adamczik (fead)

 




Schmerzhafter Fehlstart – TSG 1899 Hoffenheim gegen Turbine Potsdam

Spielbericht zur 1. Spielbegegnung der AFBL 2018/19: TSG 1899 Hoffenheim gegen Turbine Potsdam am 16.09.2018 in Hoffenheim

Potsdamer Trommelcombo_pt

01.45 Uhr – Potsdam Hauptbahnhof. Der Motor des Fanbusses grummelt, es sind fast alle da, nur einer fehlt. Doch dann kann es mit minutiöser Verzögerung losgehen, mit einem letzten Zwischenhalt in Michendorf, damit alle 47 Plätze des Busses besetzt sind. Unglaublich – die weit entfernteste Auswärtsfahrt nach Hoffenheim steht an, eine Sonntagsausflug von insgesamt 1200 km –  und der Bus ist ausgebucht! Das zeugt von Motivation und von freudiger Erwartung: Endlich geht es wieder los, endlich startet die neue Saison der Allianz-Frauenbundesliga! Übrigens zum letzten Mal unter diesem Titel, denn nach 5 Jahren wird der Namensgeber-Sponsor am Ende der Saison von seinem Sponsoren-Engagement Abstand nehmen…

Man denke nicht, dass um 2.00 Uhr morgens in dem Potsdamer Fanbus schlafende Stille herrscht. Nein! Hier herrscht um diese Zeit ein munteres Durcheinander, ein Witz nach dem nächsten peitscht durch den Bus, es gibt viel zu erzählen und zu lachen. Erst als sanft die Morgendämmerung anbricht, greift der Dämmerschlaf mit seinen Krallen nach den Turbinefans.

Nur unsere herzlich netten und sicher lenkenden Busfahrer Detlef und Peter haben die Äuglein hübsch offen und so rollt der Bus Kilometer für Kilometer stur die Autobahn entlang. So sicher, dass die Fangemeinde überpünktlich anderthalb Stunden vor Spielbeginn vor den Stadiontoren in Hoffenheim steht. Zum Freundschaftspreis von 4€ darf man eintreten – vielen Dank!

 

Die Hoffenheimer Atmosphäre

Die Sonne scheint, und sonnig erscheint auch der Empfang der Ordner: „Hinein in die gute Stube!“. Ein herzensgutes Willkommen wird den Gästefans entgegengehaucht. Als ein Fan seinem Beutel sicherheitstechnisch überprüfen lassen möchte, meint der Ordner auf nett abwehrende Art: „Ach, lass mal. Wir schauen beim Hinausgehen mal rein, ob da Punkte drin sind. Nicht, dass du die einfach mitnimmst.“ Was zu diesem Zeitpunkt noch witzig erscheinen mag, sollte später ein Lachen werden, das im Halse stecken blieb (*schluchz).

Zwiebelfleisch_sl

Da der Einlass erfreulicher Weise bereits so früh vor Spielbeginn möglich war, konnten sich die Potsdamer Fans auf das kulinarische Angebot stürzen. Der beliebte Eismann hatte zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht seinen Wagen an vertrauter Stelle geparkt, dafür gab es aber Rindsbratwürste und Zwiebelfleisch. Letzteres stellte sich als wahre Gaumenfreude heraus.

In Hoffenheim zu Gast sein stellt eine Werbung für die besondere Atmosphäre im Frauenfußball dar.  Freundliche Gelassenheit und ein vertrauensvolles Miteinander. Hier bedarf es keines besonderen „Konzeptes“, was letztens in einem Artikel des „Tagesspiegels“ gefordert wurde. Es bedarf einfach nur dem Aufeinandertreffen herzensguter Menschen, die sich an der Sache erfreuen. Hier umarmt der Hoffenheimer Trainer Jürgen Ehrmann die Potsdamer Fans – Ein Sympath: Ehrmann – keiner macht uns mehr an😉. Hier gibt es viele Spontangespräche zwischen den einheimischen Fans und den Gästen incl. regionaler Süßigkeiten als Gastgeschenk. Hier begrüßt der Stadionsprecher die Gäste besonders nett und hier gibt der Eismann noch eine Kugel gratis dazu, weil er sich über ein nettes Feedback freut.

XXXL-Fanclubfahne_sl

Das „Hoffe“-Ritual

Faszinierend ist immer wieder das Hoffenheimer Ritual der Eröffnung. Ein Vertreter des Fanclubs von Hoffenheim schreitet allein auf das Spielfeld, schwingt eine XXXXL-Fahne zur traditionellen Kraichgauer Hymne, bevor die Mannschaften Aufstellung nehmen. Die Potsdamer Fans dürfen lautstark die Spielerinnen-Namen bei der Mannschaftsaufstellung mitbrüllen, das Sprechtempo stimmt. Auch die einheimischen Fans dürfen mitsprechen, jedoch beherrschen nur die Fanclubvertreter von „Hoffe“ die Namen ihrer Spielerinnen.

Die erste Halbzeit

Und dann geht es los. Die Turbinefans sind trotz Schlafmangel hellwach und präsentieren lautstark binnen fünf Minuten ihr gesamtes Repertoire. Und auch die Torbienen zeigen in wenigen Minuten alles, was sie drauf haben und was sie wollen. Es hagelt eine Torchance nach der anderen. Die ideenreichen Spielzüge begeistern, auch das Zweikampfverhalten und das Flügelspiel. Hier geht was, das wird genial!

Die erste Halbzeit erzeugt Euphorie, manche Fans sprechen von einem gefühlten 10:0, doch der Halbzeitzeitstand wird auf der nichtvorhandenen Anzeigetafel mit einem 0:0 deklariert. Bitter und etwas enttäuschend, aber wo, wenn nicht in „Hoffe“, stirbt die Hoffnung zuletzt. Die Zuversicht regiert in der Halbzeitpause – und der Eismann regiert mit.

 

Bittere Pillen und eine Kröte zum Schlucken

Dann der Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Es muss eine Ansage in der Hoffenheimer Kabine gegeben haben, denn dann passiert in der 51. Minute das Unglaubliche. Anne Fühner von Hoffenheim erzielt ein hübsch anzusehendes Tor ins lange Eck. Lisa Schmitz kann den Ball, der über sie hinwegsegelt, nicht abfangen. Eine bittere Pille, denn Potsdam zeigte sich in der ersten Halbzeit spielbestimmend, der Lohn geht jedoch nun an andere.

Ninas schwere Verletzung_sas

Und es sollte nicht die letzte bittere Pille sein. Vier Minuten später bleibt Nina Ehegötz mit einem hörbaren Schmerzensschrei am Boden liegen. Das sieht übel aus, die Fans verstummen und leiden mit. Die Behandlung am Knie dauert an. Mit einem Erste-hilfe-Vierhandgriff wird Nina Ehegötz von Jojo Elsig und der Physio Jessi Viehweger in Ermangelung einer Trage vom Platz getragen. Auch die medizinische Hilfe des Hoffenheimer Teams schaltet sich ein. Da sieht nach einer schweren Knieverletzung aus und ist auch deshalb besonders bitter, weil Nina Ehegötz auf dem Weg zu einer tollen Form war. Drücken wir die Daumen und hoffen auf eine Diagnose, die sie nicht am Boden zerstört!

Zwei bittere Pillen waren nun also geschluckt, aber noch nicht verdaut, als es Minuten später galt, nun auch noch eine Kröte hinunterwürgen zu müssen: Die Torbienen steckten noch inmitten der mentalen Verarbeitung, als die Schiedsrichterin Rahel Kiwic die gelb-rote Karte zeigte. Schock! Hier braute sich ein Unheil zusammen, womit niemand, aber auch wirklich niemand zur Saisoneröffnung gerechnet hatte!

Gelb-Rot für Rahel_sas

Die Torbienen standen nun für die letzten 23 Minuten plus Nachspielzeit zu zehnt auf dem Platz. Das war hart und erschien als unlösbares Problem. Auch wenn jetzt nicht mehr allzu viel zusammenging, konnte man einen Kampfeswillen beobachten. Die Torbienen gaben nicht auf, in der letzten Viertelstunde wurde noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Aber solch genialen Spielzüge wie in der 1. Halbzeit waren nicht mehr zu beobachten. Aber auch keine Krämpfe – im Gegensatz zu Hoffenheim. Die Physis stimmte, aber der Erfolgt blieb verwehrt.

 

Das Spiel ist aus

Mit einem 1:0-Sieg für Hoffenheim endete die Partie. Somit muss Turbine in dieser Saison auf drei Unentschieden verzichten, um im Geschäft zu bleiben. Na ja, es sind ja noch ganz viele Spiele…

Ein Fehlstart, der aber nicht das Weiterlaufen verhindern wird. Also zurück auf Start und mit voller Turbinenkraft voraus am kommenden Sonntag gegen den SC Sand!

Erfreulich ist, dass sich bereits Fans des SC Sand angekündigt haben. Respekt für diese weite Anreise und jetzt schon ein herzliches Willkommen im „Karli“.

 

Und noch ein Nachtrag

Auf der Fanbusrückfahrt ging es nicht minder leiser zu als auf der Hinreise. Der Schatzmeister Hans-Jürgen Schlotter spendierte allen Mitreisenden eine Piccolöchen zur Saisoneröffnung. Vielen Dank! Und der Fanclub ließ eine Spendenbüchse für den eigenen Nachwuchs herumgehen und überreichte den Inhalt von 150€ postwendend an den Schatzmeister.

 

Übrigens wird am zweiten Spieltag auch der oder die neue Oberbürgermeister_in von Potsdam gewählt. Also ein Appell an alle Potsdamer_innen: Erst ein Kreuz, dann drei Punkte😊

 

Text: Susanne Lepke

Fotos: Saskia Nafe (sas), Peter Tietze (pt), Jens Schröder (js), Susanne Lepke (sl)