Knappe Pokalniederlage

image_pdfimage_print

Kreispokal E – Junioren: SG Geltow – Turbine Potsdam 5:3

28.8.2018 von DJ Edison

Neue Saison, neues Glück. Von nun an werden die Karten neu gemischt und es entstehen in der Saison 2018/19 neu formierte, aber auch alt eingesessene Mannschaften mit neuen Kadern ohne B – bzw. F – Spielerinnen. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Zunächst ging’s los mit einem Pokalspiel unserer E – Juniorinnen, gecoacht von Patrick Mackaus, gegen die Jungs von der SG Geltow in Geltow. Zuerst war vorsichtiges Abtasten angesagt. Aber dann kamen die Jungs immer stärker ins Spiel und erzielten in der 9. Minute das 1:0 aus ihrer Sicht. Der Ball kam als Flanke getarnt Richtung Tor und schlug unter dem Giebel ein. Da war die gut aufgelegte Sophia im Turbinetor machtlos. Drei Minuten später erhöhten die Jungs per Doppelschlag auf 3:0. Nun war guter Rat teuer. Die Mädels wollten nicht verlieren und versuchten nun ihrerseits Was zu reißen. In der 16. Minute wurden sie dann belohnt. Lucie schoß einfach mal Richtung Tor, der Torwart konnte den scharfen Schuß nicht halten und unsere Mädels verkürzten auf 1:3. Unsere Turbinchen witterten Morgenluft und wurden etwas stärker. Drei Minuten später ein ziemlich kurioses Tor: Leni trat eine Ecke Richtung ersten Pfosten, der Torwart ließ die Kugel unter seinen Händen durchrutschen und es stand 2:3. Bis zur Pause erarbeiteten sich unsere Grashüpfer Chance um Chance. In der 21. Minute versuchte es Henni mit einem Distanzschuß, aber der Torwart hielt die Kugel fest. Kurz vor den Abpfiff hatte Nele eine Chanche zum Ausgleich gehabt: nach einem schönen Zuspiel von Nina krachte das Leder nur an die Querstange. So ging es mit 2:3 aus Turbinesicht zum Pausenwasser.
Der zweite Spielabschnitt begann zunächst mit einer Chance für Leni, die den Ball knapp am Tor vorbei schoß. Ansonsten hatten die Jungs mehr oder weniger das Kommando übernommen und in der 30. Minute trafen sie nur den Pfosten. Drei Minuten später erhöhten sie auf 4:2 aus ihrer Sicht. Es war ein ziemlich kurioses Tor, denn der Ball ging an die Unterkante der Latte und sprang auf die Linie. Der Schiri gab aber Tor. Ein Tor wie einst in Wembley 1966. Mit fortlaufender Spielzeit ging der Faden bei unseren Grashüpfer irgendwie verloren und die Jungs machten das Tempo und erzielten in der 39. Minute sogar das 5:2. Aber nichts desto trotz kämpften unsere Mädels weiter und es ergaben sich Chancen. In der 42. MInute versuchte es Lucie nach Zuspiel von Leni, aber der Ball ging knapp daneben. Sechs Minuten später wurde der kämpferische Einsatz unserer Mädels mit einem Tor belohnt: Nach einem schönen Zuspiel von Piri kam der Ball zu Phine und sie verkürzte auf 3:5. Eine Minute später hatte Lucie nochmal eine Chance gehabt. Dann wurde das Spiel abgepfiffen und unsere Mädels gingen mit einer knappen 3:5-Niederlage in die Kabine.
Tja, wie sagt man so schön. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und das traf auch hier zu. Obwohl unsere Mädels känpften und rackerten sind sie doch mit einer Schlappe nach Hause gefahren. Aber das kann sich in den folgen Punktspielen ja noch ändern. Trainer Patrick Mackaus wird schon das richtige Rezept finden und hatte folgende Mädels im Aufgebot: Sophia v. Bülow (Tor), Leni NIemann, Henriette „Henni“ und Friederike „Fritzi“ Knabe, Piroschka „Piri“ Wolff, Josephine „Phine“ Schmich, Lucie Bulir, Alina Staake, Nina Thoma, Nele Riesler (C) sowie Lara Köcer.