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FREUD UIND LEID AN EINEM TAG

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam B2 – FC Energie Cottbus 0:1

C-Juniorinnen- Landesliga: Turbine Potsdam C2 – FSV Forst Borgsdorf 3:0

2.10.2021 von Micha

…..UND DANN WURDEN SIE BESTRAFT

Nach drei Siegen in drei Spielen stand nun heute für unsere B2 der Wahrsager gegen den FC Energie Cottbus an. Mit einem Dreier hätte sich die B2 in eie gute Ausgangsposition im Rennen um die Meisterschaft bringen können. Naturgemäß sind Spiele gegen den FCE immer enge Kisten. Obwohl ihr Trainer Tobias Kroll vor dem Spiel sich wie immer im Tiefstapeln übte, war es auch heute so. Die Frage war: wie würden unsere jungen Turbinen heute mit ihren Chancen umgehen ? Da haben sie in den drei Spielen trotz der 28 Tore doch Einiges liegen lassen.


„Antreten zum Gebet“

Zunächst war es ein Spiel zwischen den Strafräumen, wobei unsere B2 mehr Spielanteile hatte. So nach 10 Minuten nahm das Spiel mehr Fahrt auf und auf beiden Seiten boten sich einige Möglichkeiten. Dann kamen die Hochkaräter: nach 13 Minuten hatten Mille und Ditte jeweils eine Hundertprozentige, aber…..
In der 16. Minute versuchte Toni freistehend ein halbhohen Ball mit dem Knie ins Tor zu bugsieren – aber drüber ! Daß unsere Abwehr heute einige Wackler in petto hatte,. zeigte sich in der Folge: ein Mißverständnis hinten brachte den Gästen eine Riesenchance – aber vorbei. Ansonsten aber war unser Team das Aktivere, konnte die Vorteile allerdings nicht nutzen. Und was passiert in solchen Fällen ? ….. In der 26. Minute war es an der Grundlinie eine Mischung aus verlorenem Zweikampf und Ball vertendeln. Die FCE-Spielerin schnappte sich den Ball und schlenzte ihn zum 1:0 für die Gäste in die Maschen. Ein unötiges Gegentor ! Zumal man weiß, wie schwer es ist, gegen den FCE einen Rückstand aufzuholen. Aber unsere Mädels versuchten es: Mille aus der Drehung – knapp vorbei (29.). Ditte tankte sich durch, stand frei vor’m Tor und konnte sich die Ecke aussuchen – Pfosten !!! (35.) Zu den Stärken der FCE-Teams gehört es seit Jahren, einen Vorsprung zu verteidigen. Sie sorgten dafür, daß sich unsere B2 desöfteren in ihren Abwehrriegel festlief. Aber natülich versuchten sie auch nachzulegen. So musste sich Celine in der 37. Minute gaaaanz lang machen, um ihr Team im Spiel zu halten. Letzten Endes ging es mit dem 0:1 für die Gäste in die Pause, obwohl unsere Turbinen hätten 3:1 führen müssen. Am Wollen hat’s nicht gelegen, aber der FCE ist nunmal ein anderes Kaliber. Da bekommt man nicht allzuviele Chancen und sollte diese besser nutzen !


In Erwartung eines Eckballs


Fritzi (8) war schneller


„Zum Sturm vorwärts“

Wenn Zwei sich streiten, schauen die Anderen zu

 


Die Gegnerin hat zuviel Platz


Celine beim Aufbauspiel


Trainer Tim hält die Halbzeitpredigt

Die zweite Hälfte begann wie die Erste mit einem Spiel zwischen den Strafräumen. Aber der FCE entwickelte mehr Zug zum Tor und man sah deutlich das Bemühen, mit einem 2:0 für eine Vorentscheidung zu sorgen. So musste Celine in der 60. und 61. Minute mit zwei starken Paraden ihr ganzes Können beweisen. Es dauerte immerhin bis zur 66. Minute, bis unsere B2 die erste echte Torchance in der zweiten Hälfte hatte. Elli kam über rechts und zog ab – Pfosten ! So ein Mist ! Natürlich mussten unsere Mädels jetzt offensiver werden, was den Gegnerinnen Räume bot. So musste Celine in der 67. Minute erneut eine Parade zeigen, wobei ihr auch der Pfosten zweimal half. Mit dem Mute der Verzweiflung versuchten es unsere jungen Turbineladies immer wieder: Maxi kam wie üblich über links, aber in der Mitte scheiterten Mille und Ditte an der Keeperin (70.). Eine Minute später verpasste Ditte erneut. Die letzte Chance für Turbine hatte Toni mit einem Freistoß, der aber knapp drüber ging (74.). Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu ! Den Schlußpunkt bildete eine Chance für den FCE, bei der Celine erneut eine Glanzparade zeigen musste. Somit war das 0:1 auch der Enstand.
Heut nun rächte es sich, daß unsere Mädels oft zu großzügig mit ihren Chancen umgehen. Gegen einen Gegner wie dem FCE wird soetwas bestraft ! Am Wollen hat’s nicht gelegen, sie haben Alles gegeben. Aber das hat eben heute nicht gereicht ! Gemessen an den Chancen hätten sie das Spiel gewinnen müssen. Aber ich hatte auch das Gefühl: sie hätten noch ’ne Stunde länger spielen können – aber das Tor nicht getroffen. Ein gebrauchter Tag eben, sowas kommt halt auch mal vor. Zumal Celine’s zahlreiche Paraden auch zeigten: die Niederlage hätte auch höher ausfallen können. Aber die Saison ist noch lang und es gibt ja auch noch ein Rückspiel. Für Trainer Tim Meyer ist nach seinen Worten nach dritten Plätzen für unsere B-Teams in den letzten Jahren sowieso das primäre Ziel, es in dieser Saison besser zu machen. Das hieße dann Platz 2. Und dafür und auch für mehr liegen unsere jungen Ladies hervorragend im Rennen. Sie müssen dafür aber auch sich die Lehren aus diesem Spiel zu Herzen nehmen. Dies betrifft für das heutige Spiel: Celine Bunde (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Luisa „Lu“ v. Bülow, Paulina „Pauli“ Grüne, Elena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe, Merle Ortmanns, Anny Dethloff, Lucy Thiermann sowie Ditte Heuer.


Celine hat ihn sicher


Maxi tanzt mit der Gegnerin

DA WURDE MIR WARM UMS HERZ

Nach dem 0:1 unserer B2 gegen Cottbus war ich natürlich genaus geknickt wie unsere Mädels. Aber ich hatte die Hoffnung, daß im anschließenden Spiel unserer C2 gegen den FSV Forst Borgsdorf wieder bessert. Bisher hatte ich diese Turbinen zweimal gegen Jungs (zwei NIederlagen, mit denen man aber leben kann) und einmal gegen Mädchen (3:0-Sieg bei B’74) gesehen. Nun, ich wurde heute nicht enttäuscht !


Getuschel vor dem Anpfiff

Wie so oft begann auch dieses Spiel mit gegenseitigem Abtasten zwischen den Strafräumen. Aber nach 5 Minuten hatte Paule davon genug. Gut einen Meter hinter der Mittellinie schnappte sie sich den Ball, marschierte los, überlief die Abwehr und vollendete zum 1:0. Ein herrlicher Alleingang ! Eine Minute später hatte sie die nächste Chance, aber diesmal hatte die Keeperin das bessere Ende für sich. Nun kam der FSV etwas auf und es entwickelte sich ein Hin und Her, bei dem mir unsere Mädels mit ihrer Zweikampfstärke imponierten. so kam der FSV nach 17 Minuten dann doch mal durch, aber bei Sophia war Endstation. Im Gegenzug verzog die heute sehr aktive Lara ganz knapp. Es schlossen sich Gelegenheiten für Paule (die Keeperin zur Ecke) und Leni (wuselte sich durch, aber die Keeperin parierte) an. Unsere jungen Ladies hatten nun immer mehr die Spielkontrolle und hinten sorgten Alena und Karla mit starken Zweikämpfen für Ruhe. Dann nach 31 Minuten ein Spielzug reif für’s Fernsehen: unser „kleiner Pitbull“ Leni baute von hinten auf und gab den Ball weiter zu Karla. Diese lief ein paar Meter und gab den Ball weiter genau in den Lauf der kurz zuvor kalt eingewechselten Amy, die sich die Chance zum 2:0 nicht nehmen ließ. Da ging Einem beim Zusehen das Herz auf ! Und weil Tore nun mal das Salz in der Fußballsuppe sind, fasste sich Emma S. in der 33. Minute ein Herz und zog ab. Der Schuß war garnicht mal so scharf, wurde aber immer länger und rollte dann ins lange Eck – 3:0. Damit ging’s nach 35 Minuten in die Pause und meine Laune hatte sich wesentlich gebessert. Erwähnen möchte ich noch, daß mir Lara heute besonders auffiel. Ihr war zwar kein Tor vergönnt, aber man konnte sehen, daß sie im Laufe der Jahre eine positive Entwicklung genommen hat.


Emma T. stürmt nach vorn


Paule auf dem Weg zum 1:0


Emma T. bedient Leni (hinten)


Unser „kleiner Pitbull“ im Zweikampf


Lara hat geflankt

 

Nachdem der FSV zu Beginn der zweiten Halbzeit sichtlich um mehr Zugriff auf’s Spiel bemüht war, gab’s nach 43 Minuten wieder so einen geilen Spielzug wie zum 2:0. Aber diesmal bekamen die Gäste im allerletzten Moment noch ’n Fuß davor, sonst hätte Amy sicherlich ihr zweites Tor erzielt. Aber diese Aktion gab Auftrieb: ein Freistoß von Alena strich knapp am Lattenkreuz vorbei (45.), ein Leni-Schuß parierte die Keeperin (47.) und beim Versuch von Emma S. war der Winkel leider schon zu spitz (55.). Den Höhepunkt bildete ein Lattenkracher von Leni eine Minute später. Die Gäste kamen kaum gefährlich vor’s Turbinetor. Erst in der 59. Minute landete ein Schußversuch ihrerseits am Außennetz. Die letzten beiden Chancen gehörten wieder unserer C2: einen Freistoß durch Alena ließ die Keeperin prallen, den Nachschuß von Pia konnte sie halten (62.). Ein Schußversuch von Vicky nach einem Eckball klärte die Keeperin über die Latte zur nächsten Ecke, die aber Nichts einbrachte. So blieb es bis zum Schluß beim 3:0. Ich hatte meinen Spaß beim Zusehen, hätte unseren Mädels aber auch in der zweiten Hälfte ein Tor gegönnt. Das war eine tolle Leistung, auf die sich aufbauen läßt. Für dieses Spiel hatte Trainer Andreas Schöpp folgende Mädels an Bord: Sophia v. Bülow (TW), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann (SF), Alena Fennel, Pia Kruckenberg, Amy Westphal, Pauline „Paule“ Schütze, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky, Karla Engel, Emma Türpitz, Emma Schudek, Fritzi Thiemann sowie Viktoria Kleiner.


Tyra nimmt Fahrt auf


Alena mit Pass durch die Beine


Eine große Gegnerin gegen unseren „kleinen Pitbull“ Leni


Sophia: „Hier stehe ich ! Ich kann nicht anders!
              Gott helfe mir ! Amen !“


Sophia mit voller Wucht


Viktoria holt aus




GEMISCHTE GEFÜHLE UND EIN SONNIGER SONNTAG

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam B2 – SpG Preußen 07/FSV Admira 2016 23:0
25.9.2021 von Micha

F-Junioren 3. Kreisklasse : Fortuna Babelsberg II(TWIN/m) – Turbine Potsdam (TWIN/w) TWIN-Projekt                 26.9.2021 von Micha

EIN KANTERSIEG – ABER WAS BRINGT ER ?

…..zunächst einmal drei Punkte ! Der Name der Gastmannschaft („Spielgemeinschaft“) zeigt, daß in kleineren Orten mit kleineren Vereinen die Corona-Pause doch ’ne Menge Mitglieder gekostet hat. So hatten die Gäste keine Wechselspielerin dabei. Ich war gespannt, was sie daraus machen. Auf Turbineseite hatte Trainer Tim Meyer die Kaderplätze voll besetzt, bei einigen punktuellen Änderungen. So konnte z.B. Keeperin Celine Bunde unter der Woche krankheitsbedingt kaum trainieren und nahm deshalb auf der Bank Platz. Für sie rückte „Jette“ Grahlmann diesmals ins Startteam.


Einmarsch der Gladiatorinnen

Nachdem unsere B2 gegen Falkensee souverän 3:0 gewann, folgte in der Vorwoche ein 2:1-Auswärtssieg in Fürstenwalde. Klingt erstmal gut. Aber mir wurde berichtet, daß durch mangelhafte Chancenverwertung nach dem gegnerischen 2:1-Anschlußtreffer das Spiel auch hätte kippen können. Wie agierten unsere Mädels also heute ?
Sie begannen wie die Feuerwehr, als wollten sie all die ausgelassenen Chancen wiedergutmachen. Maxi startete gleich mal einen ihrer bekannten Flügelläufe. Sie spielte zunächst Doppelpass, um dann abzuschließen. Ihr Schuß wurde eine Beute der Keeperin. In der 3. Minute gewann Ditte (die mir heute sehr gut gefiel) im Mittelfeld einen Zweikampf und zog los. Nach einem tollen Lauf sah sie rechts die besser postierte Mille, die sich mit dem 1:0 bedankte. Weiter ging’s im Minutentakt: Jojo auf Mille – 2:0. Ein Alleingang von Ditte – 3:0. Maxi nach einem ihrer Läufe über links ins kurz Eck – 4:0. Da waren gerade einmal 6 Minuten gespielt ! Da die Gäste kaum in die Nähe des Turbinetores kamen, konnte sich unsere Abwehr auch immer wieder in die Offensive mit einschalten. Ein Angriff über rechts fand Toni – 5:0. Ein Pauli-Solo brachte das 6:0. Nach einer schönen Einzelaktion erhöhte Toni auf 7:0 und eine typische Zusammenarbeit zwischen Maxi und Mille brachte durch Mille das 8:0. Das war dann nach gut 20 Minuten ! Mir wurde um die Gäste Angst und Bange, hatten sie dem Angriffsschwung der Turbinen doch kaum etwas entgegenzusetzen. Müßig zu erwähnen, daß bei unseren Mädels nicht jeder Schuß ein Treffer wurde. Mitunter hatte man den Eindruck: jetzt wollen sie zaubern. So schafften sie es in der 27. Minute, den Ball dreimal gegen den Pfosten, aber nicht ins Tor zu setzen ! Aber dann trafen sie doch wieder: Jojo über rechts auf Lu – 9:0 (32.). Pauli (33.) und Toni (34.) erhöhten auf 11:0. Mach 38 Minuten kamen die Gäste dann doch mal durch und holten eine Ecke, über die sie sich sehr freuten. Bei dieser Aktion waren weniger Jette’s Torwartkünste, sondern mehr ihre fußballerischen Qualitäten gefragt. Doch die Ecke wurde abgewehrt und der Gegenzug endete nach einem Jojo-Solo mit dem 12:0-Pausenstand. Fazit: die Gäste taten mir einerseits leid, da sie so chancenlos waren und auch vom Schiri bei einigen abseitsverdächtigen Situationen (auch aus meiner Sicht) benachteiligt wurden. Andererseits freute ich mich, daß unsere Mädels was für’s Torverhältnis taten. Das könnte ja nochmal wichtig werden. Aber was sie teilweise auch liegen ließen…..Nun ist Abwehrchefin Jojo ja nicht unbedingt für’s Toreschießen zuständig. Aber so hatte sie z.B. auch 4 bis 5 hundertprozentige Chancen auf dem Fuß. Na, wenigstens konnte sie eine Chance (zum 12:0) nutzen .


Toni trifft zum 5:0


Wo ist der Ball ?


Jette darf mitspielen


Maxi mit einem ihrer zahlreichen Flankenläufe


Wechselorgie


Jojo nimmt Anlauf


Elli versucht’s, die Keeperin „beschwört“ den Ball


Ella beim Einwurf, die Gegnerin ohne Orientierung


Pauli zieht zum 6:0 ab…..


…..und Jojo trifft auch ENDLICH – zum 12:0


Pausentalk mit Tim

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufhörte: Ditte bediente Lu – 13:0 (44.). Eine Minute später warteten Alle auf einen Freistoßpfiff für die Gäste. Der kam aber nicht, sodaß Ditte sich den Ball schnappte und zum 14:0 vollendete. Maxi erhöhte erneut eine Minute später auf 15:0. Eine schöne Aktion folgte in der 49. Minute: Tamaya tankte sich bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf die zentral stehende Lu – 16:0.
Daß die Gäste trotzdem versuchten, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, zeigte die 52. Minute, als sie zumindest eine Ecke herausholten. Den Turbinen boten sich weitere Möglichkeiten. Mal war der Pfosten im Weg oder es fehlten nur wenige Zentimeter. Nach 60 Minuten startete Maxi mal wieder ein Solo. Ihren Schuß konnte die Keeperin zwar abwehren, aber den Nachschuß setzte Ditte zum 17:0 ins Netz. Nachdem Jojo in der 62. Minute ihren zweiten Treffer zum 18:0 erzielte, war zwei MInuten später auch mal Fritzi an der Reihe. Sie ging ab durch die Mitte und erhöhte auf 19:0. Dann war wieder Maxi-Time: zunächst ein typisches „Maxi – Mille – Ding“: Maxi über links – Mille zentral – 20:0. Dem schloß sich ein Maxi-Solo an – 21:0, auch einen Lauf über links schloß sie selbst ab – 22:0 (67./70./74.). Ach – es macht einfach einen Riesenspaß zuzusehen, wenn Maxi den Turbo einschaltet und auf links davonzieht. Das Endergebnis von 23:0 war dann eine Angelegenheit für Elli: eine Ecke – zwei Versuche scheiterten, den dritten Versuch setzte Elli dann in die Maschen (78.).
Was bleibt ?: drei Punkte und die passende Antwort in Sachen Torverhältnis auf den 15:0-Kantersieg der Cottbusserinnen gegen Storkow. Nach einem 23:0 sollte man nicht unbedingt über Chancenverwertung reden, weil ja auch nicht jeder Schuß ein Treffer werden kann. Trotzdem – es wurde Manches leichtfertig vergeben. Sich an so etwas zu gewöhnen birgt die Gefahr, daß ein anderer Gegner so etwas bestraft. Und unser nächster Gegner heißt am Samstag,den 2.10. um 11 Uhr in der Waldstadt: FC Energie Cottbus !! Das wird ein Wahrsager ! Der FCE hat mit unseren Mädels sicher noch ’ne Rechnung offen. Das meine ich aber durchaus im positiven Sinne. Im Endspiel des Landespokals 2020 standen sich beide Teams (damals noch als C-Juniorinnen) in einem Spiel absolut auf Augenhöhe gegenüber. Erst in der Verlängerung konnten unsere Mädels das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden. Auch in diesem Spiel war, allerdings beiderseits, die Chancenverwertung zum Haare raufen. Trotzdem denke ich gern daran zurück, weil es Erstens eines der besten Nachwuchsspiele war, die ich je sah und Zweitens ich nicht vergessen habe, daß der Cottbusser Trainer Thomas Kroll der absolut Erste war, der unseren Mädels gratulierte ! Zwischen dem FCE und unseren Turbinen herrscht eine gesunde sportliche Rivalität, aber man hat auch den gebührenden Respekt voreinander. So soll es sein !


Oops – der geht drüber


Lucy nimmt’s mit Dreien auf…..


…..und setzt sich durch


Maxi dribbelt – schaut …..


……. und findet Mille (9) frei – 20:0


Fritzi im Zweikampf


Alle an einem Pfosten

Trainer Tim Meyer hatte heute folgendes Aufgebot zur Stelle: Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Luisa „Lu“ v. Bülow, Ella v. Bremen, Paulina „Pauli“ Grüne, Elena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Melaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe (SF), Tamaya Liebelt, Lucy Westphal sowie Ditte Heuer.

EIN WICHTIGES ERFOLGERLEBNIS

Bei schönstem Sonnenschein waren unsere kleinen Grashüpfer am Sonntagmorgen zum TWIN-Projekt zu Gast bei den Jungs von Fortuna Babelsberg. Das TWIN-Projekt – was ist das ? Soweit ich es mitbekommen habe eine Spielform, bei der beide Mannschaften sich jeweils in zwei Teams aufteilen. Gespielt wird so, daß jedes Team gegen beide Teams der gegnerischen Mannschaft antritt mit jeweils einem Torwart und vier Feldspieler/innen (und der Möglichkeit auszuwechseln). Die Spielzeit beträgt jeweils 1×20 Minuten mit Hin- und Rückspiel incl. Seitenwechsel.
Nun stand mir keine Aufstellung unserer Bambinis zur Verfügung. Ist auch nicht so tragisch, denn wenn zwei Spiele gleichzeitig stattfinden, mach das Mitschreiben eh‘ keinen Sinn. Man bekommt Vieles gar nicht mit. Ich kann euch aber sagen, daß unser Team A seine vier Spiele mit drei Siegen und einem Remis sowie Team B mit einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage beendete. Das heißt dann wohl: klar gewonnen ! Auch das anschließende (in den jüngsten Altersklassen übliche) 9-Meter-Schießen ging ganz klar an unsere Mädels. Das war ein schönes und wichtiges Erfolgserlebnis gegen die Jungs von Fortuna, mussten unsere Mädels doch in der Vorwoche gegen die Jungs vom Werderaner FC eine Lehrstunde über sich ergehen lassen.
Und hier noch einige Fotos vom Geschehen:


Frage: wer setzt sich durch ?


„Alle mir nach“


Wer kommt an den Ball ?


„Na, schafft sie es noch ?“


Hoch gewinnt


„Krieg ich deine Handynummer ?“


Beim 9-Meter-Schießen:
Gleich ist er drin


Den hat unsere Keeperin


Und den hat sie auch gleich


Siegreiche kleine Turbine-Grashüpfer




ZUM AUFTAKT GLEICH EIN WICHTIGER DREIER

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam B2 – SV Falkensee/Finkenkrug 3:0

11.9.2021 von MIcha

Vor zwei Wochen 7:2 in der ersten Pokalrunde gegen Heidesee, letzte Woche das Spiel in Storkow wegen zuvieler kranker Storkowerinnen abgesagt
– so startete unsere neue B2 an diesem Wochenende in den Punktspielbetrieb. Zu Gast waren die jungen Damen aus Falkensee. Neben den Cottbusserinnen und unseren Turbinen ein Team der Top 3, die den Titel wahrscheinlich unter sich ausmachen werden. Das heißt aber nicht, daß da nicht noch ein Team als „Hecht im Karpfenteich“ oder zumindest als Stolperstein fungieren könnte. So ging es in diesem Match also schon um Etwas !


„Auf geht’s Mädels !“

Zuerst möchte ich anmerken, daß sich beide Teams einer fairen Gangart bedienten. Sicher – in solch einem Match geht’s zur Sache und da passiert auch mal ein Foul. Aber da war nach meinem Empfinden nichts Böses dabei. Allerdings bekam Pauli zurecht „Gelb“ zu sehen, nachdem sie schon ermahnt war. Das war sie wohl etwas übermotiviert.
In den ersten Minuten des Spiels konnte man den Eindruck gewinnen, beide Teams beschnuppern sich erstmal und wollen jeden Fehler vermeiden. Aber unsere jungen Turbineladies hielten sich nicht lang damit auf. Ihrerseits bauten sie mehr Druck auf und störten die Gäste schon beim Spielaufbau in deren Hälfte oder sogar in deren Strafraum. So waren die Falkenseerinnen erstmal hauptsächlich in der Defensive gebunden. Nach 12 Minuten versuchte es dann Elli einmal, scheiterte aber an der Keeperin. Bis dato hatten die Gäste zumindest zwei Eckbälle herausgeholt, die aber Nichts einbrachten.
Nun habe ich mich ja schon oft als Maxi-Fan geoutet. Und auch heute hatte ich wieder Grund dazu: in der 13. Minute setzte sie zu einem ihrer typischen Flankenläufe an (diesmal aber über rechts). Wieder schlug sie eine präzise Flanke – diesmal zur zentral lauernden Mille, die die sich bietende Chance zum 1:0 nutzte. Die nächste Chance bot sich in der 19. Minute, als Jojo von hinten startete. Sie umkurvte ihre Gegenspielerinnen wie Slalomstangen und sah Ditte stehen – diese bekan aber leider keinen Druck auf den Ball. So langsam wunderte ich mich, daß Falkensee mehr reagierte als agierte. Da bin ich von deren Teams doch Anderes gewöhnt. Wollten sie die Turbinen erstmal müde laufen lassen ? Ich glaube, es lag in erster Linie an der taktischen Ausrichtung unserer Turbinen. Sofortiges Nachsetzten bei Ballverlust schon in des Gegners Hälfte und mit Lucy, Pauli und Medi eine gut stehende Abwehr, die kaum etwas durch ließ. Hinter den Dreien gab Abwehrchefin Jojo so etwas wie den „klassischen Libero“. Wenn doch etwas durchkam, war bei ihr Schluß. So hatte Keeperin Celine weniger zu tun, als sie vielleicht im Vorfeld dachte.
Aber noch stand es 1:0 und stabil unsere Mädels in der Defensive agierten – nach vorn ließen sie doch Einiges liegen bzw. spielten die Angriffe nicht konzentriert zu Ende. Chancen gab es, um auf 2:0 zu erhöhen. So z.B. in der 32. Minute, als Toni von links flankte, aber Ditte und Mille verpassten. Ich wurde nun doch etwas unruhig. Ich erwartete, daß Falkensee mal eine Schippe drauflegt. Und so etwa nach 30 Minuten kamen sie dann öfter über die Mittellinie und tauchten auch mal gefährlich vor’m Turbinetor auf. Ich dachte mir „es ist Zeit, nachzulegen“. Aber in der Schlußminute der ersten Hälfte (40.) sorgten die Gäste für eine Schrecksekunde: über rechts kamen sie durch. Celine kam raus und machte sich „ganz breit“. Aber die Schußbahn des Balles beschrieb einen schönen Bogen und der Ball kam dem langen Pfosten gefährlich nah – aber vorbei ! Huch, mein Herz ! Wenn der getroffen hätte, hätte das Spiel kippen können. Aber offensichtlich verstanden unsere Mädels diesen „Wink mit dem Zaunpfahl“: In der Nachspielzeit marschierte Pauli über rechts. Ihren Schuß konnte die Keeperin nicht festhalten und die zentral lauernde Ditte staubte praktisch mit dem Pausenpfiff ab – 2:0. Hui, das wurde Zeit und war der berühmte „psychologisch günstige Zeitpunkt“.Fazit: Optisch hatten unsereTurbineladies aufgrund einer 1A-Defensivleistung das Spiel im Griff.Aber unsere Gäste aus Falkensee haben in der Szene kurz vor der Pause gezeigt, daß man gegen sie in der Konzentration nicht nachlassen darf.


Toni marschiert los…..


…..und sucht die Lücke


„Reise nach Jerusalem“ mit Ball


„An Jojo kommst Du eh‘ nicht vorbei !“


Elli sucht die freie Frau


Jojo peilt die Lage…..


…..und wird selbst offensiv


Die Abwehr: Lucy (15), Jojo, Pauli und Medi


Pausenpredigt mit Tim

Nun weiß ich ja nicht, was Trainer Tim Meyer in der Pause zu den Mädels gesagt hat. Ich halte da ja Abstand, denn es ist die Zeit für die Mädels runterzukommen und den Worten der Trainer zu lauschen. Aber man hatte den Eindruck, unsere Ladies wollten den Schwung des 2:0 gleich mitnehmen und Nägel mit Köpfen machen. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hatten sie die nächste Chance. Nach 44 Minuten zog dann Toni aus gut 18 Metern einfach mal flach ab. Der Ball schien nicht unhaltbar zu sein, zappelte aber zum 3:0 im Netz. Das 2:0 zur Pause, das 3:0 nur 4 Minuten nach Wiederanpfiff – ich dachte mir: „hier brennt Nichts mehr an“, obwohl man gegen Falkensee mit so etwas vorsichtig sein muß. Noch hatten die Gäste 36 Minuten Zeit, den Spieß umzudrehen. Aber mit den Toren kam bei unseren Mädels auch die Sicherheit. Außerdem bot die B2, wie bereits erwähnt, eine überzeugende Defensivleistung. Da waren die Spitzen auch die ersten Verteidigerinnen und unsere Abwehr erwies sich als Bollwerk.
Natürlich spielten unsere Mädels auch weiter nach vorn: Mille zu Pauli – da fehlte nicht viel, Elli verzog knapp und nach einem Stockfehler der Gäste stand Mille völlig frei und konnte sich die Ecke aussuchen – schoß aber die Keeperin an. Mein Gott ! Daß die Mädels aus Falkensee sich keineswegs aufgaben, zeigte der Gegenzug, der aber Celine auf dem Posten sah. Das war dann eine von Celine’s letzten Aktionen. Wie vor dem Spiel abgesprochen, kam dann Jette für sie ins Tor. Das machte Sinn. Jette kann zwar auch im Feld spielen, ist aber auch eine sehr gute Keeperin und bekam so Spielpraxis. Sehr gern denke ich an das Pokalfinale 2020 gegen Cottbus (2:0 n.V.) zurück, als Jette eine tadelsfreie Leistung bot und einer unserer Aktivposten war.
Ansonsten blieb es das selbe Spiel. Die Gäste versuchten es immer wieder, wenigstens das Ehrentor zu erzielen. Aber sie scheiterten stets an unserer Abwehr.
Und nach vorne ließen unsere Mädels doch zuviel liegen. Da ließ im Gefühl des sicheren Vorsprungs wohl die Konzentration nach. Oder sie hatten Pech: In der 62. Minute strich ein schöner Schlenzer von Elli knapp am Lattenkreuz vorbei. Die letzte nennenswerte Chance auf meinem Zettel gehörte den Mädels aus Falkensee in der 72. Minute. Sie bekamen einen Freistoß zugesprochen, der aber eine sichere Beute für Jette wurde. So brachten dieTurbinen den 3:0-Vorsprung sicher nach Hause.
Fazit: Dieses Spiel haben unsere Mädels in erster Linie durch eine herausragende Defensivleistung gewonnen. Da es in den letzten Jahren in den verschiedenen Altersklassen auch sehr bittere Niederlagen gegen Falkensee gab, war dies enorm wichtig. Aber nach vorn muß sich die Konzentration noch verbessern. Ebenso das Nutzen von Standards. Beides Dinge, die auch Trainer Tim Meyer auffielen. Er scheint eh‘ einen guten Draht zu den Mädels zu haben. Na ja, erst ja nur eine Hand voll Jahre älter als die Mädels. Da spricht man noch eine gemeinsame Sprache. Dies war ein Spiel, wo zuerst die drei Punkte zählen. Dieser Sieg bringt unseren Mädels mehr als ein 12:0 gegen einen schwachen Gegner. Aber die Mädels sollten nicht vergessen: es gab schon Spiele, die wurden durch eine Standardsituation entschieden. Und wenn ich sehe, daß Cottbus sein Spiel gegen Storkow 15:0 gewann – es wäre nicht die erste Meisterschaft, die durch’s Torverhältnis entschieden wurde. Also wissen die Mädels, was noch besser werden muß.


Medi beim Einwurf


Merle im Zweikampf


Merle trickst


Wieder steht die Abwehr


In breiter Front geht’s nach vorn


Jette am Ball


Jette hat ’nen Freistoß sicher gefangen


Elli beim Freistoß


Spielauswertung mit Tim

Von den Gästen aus Falkensee hatte ich, ehrlich gesagt, mehr erwartet. Nun kenne ich die Hintergründe nicht, ob sie z.B. durch Corona einen Aderlaß zu verkraften hatten. Vielleicht hatten sie sich auch ’ne Menge vorgenommen und konnten es dann nicht umsetzten. Das kennt man ja von anderen Gelegenheiten und nennt es dann „einen gebrauchten Tag“. Ich bin mir sicher, die Mädels vom SV Falkensee/Finkenkrug können mehr.
Trotzdem war es eine tolle Teamleistung unserer Turbineladies, die mich begeisterte und zufrieden nach Hause gehen ließ. Von Trainer Tim Meyer taktisch hervorragend eingestellt, zeichneten heute dafür verantwortlich: Celine Bunde & Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Melaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe (SF), Medinenur „Medi“ Moll, Elena „Elli“ Frieden, Lucy Thiermann, Ditte Heuer, Merle Ortmanns sowie Paulina „Pauli“ Grüne.




Klarer Sieg im Regen

C-Juniorinnen Landeliga: FSC Babelsberg 74 – Turbine Potsdam C2  0:3

29.8.2021 von DJ Edison

Es ist mal wieder soweit. Nach über ein Jahr Zwangspause seit meinem letzten Bericht. wurde der Spielbetrieb in der Saison 2021/22 wieder aufgenommen. Letzte Saison wurde der Spielbetrieb leider abrupt beendet. Gründe sind jedem bekannt. Ich persönlich bin froh darüber, daß es wieder los geht. Bei meinen letzten Bericht hatte ich erwähnt, daß ich eventuell die Koffer packe, aber ich habe mich doch entschieden, dank Uwe Reher, weiter zu machen und mein Engagement bei Turbine fortzusetzen. An diesem Sonntag bin ich nach Griebnitzsee zu Babelsberg 74 gefahren. Dort spielte unsere C2. Ich war gespannt, wie sie sich gegen die 74-Mädels, trainiert von Ex-Turbine Inka Wesely, aüs der Affäre ziehen.
Zunächst hatte es heftig geregnet, aber das Spiel fand trotzdem statt. Es wurde erstmal auf Abtasten gespielt. Unsere Turbinen setzen schon in der 6. Minute das erste Achtungszeichen. Ein Vorstoß von Alina über die linke Seite.Sie fackelte nicht lange und markierte das 1:0 für unsere Turbinen. Sie Mädels spielten munter weiter Eine Minute später hätte es wieder fast geklingelt, aber Nina setzte die Kugel nur knapp über den Balken. Unsere Mädels hatten das Spiel unter ihrer Kontrolle gebracht. Sie erspielten sich Chancen, aber verwerten sie nicht. Es war manchmal zu Haare raufen, aber vielleicht ist es dem Wetter geschuldet. Die Gastgeber versuchten nun ihrerseits zum Erfolg zu kommen, scheiterten aber an der gut aufgelegten Ersatztorhüterin Pauline Schütze (19.). Zwei Torversuche hatte ich in der ersten Halbzeit notiert. Emma T. kam über rechts, bediente Henni aber sie verzog (23.). 29. Minute versuchte es Lara mal mit einem Gewaltsschuß, dieser ging daneben. Kurz vor dem Halbzeittee kam Alina über links. Statt abzuspielen setzte sie zum Schuß an und die Kugel zappelte im Netz – 2:0.


Tor duch Alina (10)

So ging es mit dieser Führung in die Kabine.
Die zweite Halbzeit knüpfte an die erste an. Es ging gleich rustikal los. Leni wurde unsanft von den Beinen geholt. Sie erholte sich schnell wieder und nahm wieder Fahrt In der 38. MInute kam Henni über rechts, zog ab und die Keeperin hatte Mühe den Ball festzuhalten. Sie setzte ihn an den Querbalken. Der darauffolgende Nachschuß verfehlte das Ziel. In der 45. Minute stürmte Alina bis zum Tor und schob ein zum 3:0.


Alina zum zweiten

Die letzten MInuten gehörten unseren Mädels. Sie hatten zwar Chancen en masse, aber ber der Verwertung……..na ja.


Meine Güte, das war knapp


Henni beim Einwurf

So endete das Spiel nach 70 Minuten 3:0 zugunsten unserer Turbinen.
Es war nicht gerade umwerfend, Aber ein Pflichtsieg sprang wenigstens heraus. Sie haben ein wenig mit angezogener Handbremse gespielt, vermutlich dem miesen Wetter geschuldet. Es macht keinen Spaß, bei strömenden Regen zu spielen zu müssen. Das sah man den Mädels auch an. Neutrainer Andreas Schöpp hatte folgende Mädels im Einsatz: Pauline Schütze (TW), Leni Niemann (C), Henriette „Henni“ Knabe, Pia Kruckenberg, Emma Türpitz, Alina Staake, Nina Thoma, Amy Weatphal, Malaina Hasemann, Ella v. Bremen, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky sowie Karla Engel.




AUCH IN DER WALDSTADT ROLLT DER BALL WIEDER

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat nun auch für unsere Waldstadtteams die neue Saison begonnen, die hoffentlich regulär zu Ende gespielt werden kann. Auch Edison und Ich müssen uns erst wieder reinfinden. So entging uns das Spiel unserer E2 gegen die Jungs der SG Michendorf II. Unsere Grashüpfer lagen 0:3 hinten, glichen dann aus (!) und am Ende stand es 6:6 (!!). Muss ein sagenhaftes Match gewesen sein ! Ab Mittags stiegen dann die beiden Spiele, von denen ich zu berichten habe, und zwar:
D-Junioren 2.Kreisklasse: Turbine Potsdam D2 – Victoria Potsdam (m) 1:4 sowie
B-Juniorinnen Landespokal 1. Runde: Turbine Potsdam B2 – Heideseer SV Fortuna  7:2

Am 28.8. 2021 Von Micha

ZWEI VERSCHIEDENE HALBZEITEN

Im Jungsspielbetrieb tritt unsere C2 als „D2“ an. Das Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen. Drei Mädels sagten krankheitsbedingt schon vorher ab. Und da die für die D2 spielberechtigten Mädels größtenteils auf die selbe Schule gehen bzw Klassenkameradinnen sind, geht so eine Erkältung schnell reihum und mir schwante nichts Gutes. So standen nur 10 Mädels zur Verfügung, wobei Henni angeschlagen ins Spiel ging und das merkte man auch


Handshake vor’m Spiel

So machten unsere Mädels aus der Not eine Tugend und bliesen zur Attacke. Die erste Chance gehörte zwar den Gästen (Pauline klärte im 1:1), aber es ging hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber unsere Mädels bauten doch mehr Druck auf und hatten so mehr vom Spiel und natürlich auch Möglichkeiten: Ein Leni-Schuß wurde zur Ecke abgefälscht, Henni’s Schuß lenkte der Keeper zur Ecke und auch Tyra und Nina hatten tolle Chancen. Aber wie es eben so ist: wenn du vorn nicht triffst, ….. In der 24. Minute konnten die Gäste einen Konter mit dem 1:0 (aus ihrer Sicht) abschließen. Aber unsere Mädels blieben am Ball. So zeigte Lara in einem Laufduell ihr Können. Eine Gästechance klärte Pauline im zweiten Nachfassen. Beim Gegenzug ging Alina über links, bediente Lara zentral, aber der Keeper klärte zur Ecke. Unsere Turbinen waren weiterhin dominanter, aber….. Eine Minute vor Halbzeit (29.) konnten die Gäste mit einem Schuß ins kurze Eck auf 0:2 erhöhen. Das stellte den Spielverlauf doch ein bisschen auf den Kopf. Aber im Fußball gibt’s nun mal keine B-Note ! Ich glaube, hätten unsere Mädels die eine oder andere Chance nutzen können, hätte das Spiel eventuell einen anderen Verlauf genommen !


Die Richtung stimmt


Henni achtet „auf Abstand“


Tyra im Zweikampf

Nachdem Pauline zu Anfang der zweiten Halbzeit zweimal retten musste, gewann ich so langsam den Eindruck: unsere Mädels hatten den Faden verloren bzw. die Kräfte ließen aufgrund der eingangs erwähnten Umstände nach. So konnten die Gäste in der 39. Minute auf 0:3 erhöhen. Die Turbinen waren sichtlich um Schadensbegrenzung bemüht, mussten jedoch in der 48. Minute auch das 0:4 hinnehmen. Henni und Leni mussten nun endgütig passen und auch Lara brauchte eine längere Pause. Da unsere D2 für Lara’s Pause in Unterzahl war, nahm Victoria ebenfalls fairerweise einen Spieler vom Feld. Danke ! Unsere Turbinen gaben nicht auf ! Nach einem schönen Alleingang über links konnte Nina in der 53. Minute auf 1:4 verkürzen. Nachdem sie es in der 57. Minute noch einmal versuchte, aber am Keeper scheiterte, blieb das 1:4 auch der Endstand.
Fazit: Mehr war heute einfach nicht drin. Positiv ist zu vermerken: die Mädels gaben nie auf ! Das galt heute unter der Leitung von Trainer Calvin Hanebeck für:
Pauline Schütze (TW), Leni Niemann (SF), Henriette „Henni“ Knabe, Pia Kruckenberg, Alina Staake, Nina Thoma, Amy Westphal, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky sowie Aurelia Grüne.
Für Trainer Calvin Hanebeck war es heute das letzte Spiel als Trainer unserer Mädels. Sein Weg führt ihn für 6 Monate direkt nach Frankreich. Seinen Posten übernimmt Andreas Schöppe. Alles Gute und viel Glück, Calvin.
Übrigens waren am nächsten Morgen um 9 Uhr bei strömenden Regen wieder neun der Mädels als C2 im Punktspiel gegen Babelsberg 74 aktiv (S. Bericht Edison). Und da jammert Keine rum. Mit einem netten Gruß an unsere „überlasteten“ Fußballmillionäre kann man davor nur den Hut ziehen.

EINE KLARE ANGELEGENHEIT

Beim Wiedersehen mit den Mädels unserer aktuellen B2 wurde mir mal wieder bewusst, daß inzwischen 1 1/2 Corona-Jahre ins Land gegangen sind. Aus den Mädels von damals sind inzwischen „junge Damen“ geworden. Aber das Fußballspielen haben sie deshalb nicht verlernt. Da die etatmäßige Käpitänin Johanna „Jojo“ Thobe nich dabei sein konnte, trug heute Keeperin Celine Bunde die Kapitänsbinde. Nach dem kurzen „Ausflug“ ihrer Familie nach Hamburg hatte sie sich sofort wieder Turbine angeschlossen. Einmal Turbine – Immer Turbine ! Zu Gast bei diesem Pokalspiel waren heute die Mädels vom Heideseer SV Fortuna. Ich freute mich sehr, daß es trotz Corona dort noch Frauenfußball gibt und begrüßte deren Trainer (den ich schon seit Jahren kenne) dementsprechend.


„Tach Mädels“

Das Spiel wurde dann eine einseitige Angelegenheit, denn unsere jungen Turbineladies übernahmen sofort das Kommando und arbeiteten sich langsam vor. Daß die Mädels es immer noch drauf haben, zeigte sich und insbesondere Maxi in der 13. Minute: Ein langer Sprint über links, dem eine präzise Flanke folgte. Das kennt man schon lange von Ihr. Der Abwehrversuch der Gäste geriet zu kurz und Mille staubte ab – 1:0.


Maxi nimmt Anlauf…..


…..und schlägt die Flanke zum 1:0

Die Turbinen machten weiter Druck. Mille versuchte es nochmal – vorbei (15.). Eine Minute später versuchte es Fritzi aus einiger Entfernung mit einem Hochschuß. Der ging genau ins Eck – 2:0. Ach ja: Fritzi und ihr Hammer ! Die B2 hatte die Feldhoheit und ein Versuch von Elli rasierte das Lattenkreuz. In der 25. Minute kam Heidesee das erste mal gefährlich vor’s Turbinetor, schoß aber knapp vorbei. Dafür machte es Toni zwei Minuten später wie Maxi beim 1:0 : ein Lauf über links, die Flanke wurde wieder zu kurz abgewehrt und Justine war zur Stelle – 3:0 (27.). Obwohl unsere Turbineladies den Gästen weiterhin keine Ruhe gönnten, versuchten diese, sich nach Kräften zu wehren und selbst zu Chancen zu kommen. Dabei wurden sie von ihrem Trainer optimistisch angefeuert. Er motiviert seine Mädels auf eine Art, die ich schon seit Jahren an ihm schätze. Und so konnten seine Mädels einen Konter in der 36. Minute mit dem 1:3 (aus ihrer Sicht) abschließen. Der Kommentar des Trainers:“Los gehts, Mädels ! Der Ausgleich winkt !“. Aber nicht lange: In der 38. Minute zog Franzi ab. Der Schuß wurde abgefälscht und es stand 4:1. Mit diesem Resultat ging es dann auch zum Pausentee.


Celine sucht Anspielpunkt,
Medi (11) läuft in Position


Elli mit vorbildlicher Schußhaltung


Ditte (17) auf dem Vormarsch

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten es die Gäste nochmal. Zweimal tauchten sie vor’m Turbinetor auf, aber beide Male stand Celine richtig. Aber danach übernahmen die Turbinen wieder das Kommando. Ein Angriff über Ella und Tamaya landete am Pfosten (55.). Unsere Mädels hatten zwar die Kontrolle, begannen aber, mit ihren Möglichkeiten etwas sorglos umzugehen. Dann bei einem Gegenangriff des Heideseer SV versuchte eine Turbine mit dem Kopf zu klären. Der Ball nahm die falsche Richtung und flog als Bogenlampe Richtung Turbinetor. Celine sah den Ball zu spät und konnte nicht mehr vernünftig reagieren. So stand es nur noch 4:2 (62.). Unsere Ladies verstanden diesen Warnschuß und zogen nochmal an. In der 69. Minute gab’s eine kuriose Szene: drei Schußversuche der Turbinen wurden nacheinander geblockt bzw. landeten am Pfosten. Erst der vierte Versuch fand durch Mille den Weg ins Ziel – 5:2. Eine Minute später schaute sich Mille die Keeperin aus und schoß. Diese konnte den Ball nicht festhalten und Ditte war zur Stelle – 6:2. Den Schlußpunkt setzte erneut Ditte in der 77. Minute, als sie nach einem Pfostenschuß zu 7:2-Endstand abstaubte.


„Wo fliegt er denn hin ?“


Franzi startet einen Angriff


Celine: „Kommt doch her, wenn ihr Euch traut !“

Unsere jungen Turbineladies sind nun im Pokal eine Runde weiter. Ich und auch garantiert Trainer Tim Meyer sahen viel Positives, aber auch Dinge, die die Mädels noch ändern müssen. So darf man (oder eben auch Frau) selbst bei einer deutlichen Führung in der Konzentration nicht nachlassen. Aber das wird schon. Trainer Tim Meyer hatte heute folgende junge Damen im Aufgebot: Celine Bunde(TW/SF), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Justine Schuster, Tamaya Liebert, Ella v. Bremen, Friederike „Fritzi“ Knabe, Melaine „Mille“ Schwewitza, Medine „Medi“ Moll, Elena „Elli“ Frieden, Franziska „Franzi“ Helme, Lucy Thiermann sowie Ditte Heuer.


Auswertung nach dem Spiel mit Tim

 

 

 




Corona zum Trotz – Geschenkeübergabe oder die andere Weihnachtsfeier

5.12.2020 von Micha & DJ Edison

Eigentlich war an diesem Tag der AGG-Cup unserer Nachwuchsmannschaften angesetzt. Aber aufgrund der derzeitigen Situation ist dieses Event ausgefallen sowie auch das vorweihnachtliche Eltern-Kind-Turnier. So entschied sich Nachwuchskoordinatin Bettina Stoof ein Zusammentreffen aller Breitensportmannschaften zu organisieren. Bis auf die 3.Frauen und die B2 sind alle Mannschaften zum Stelldichein im Karli bei herbstlichen Temperaturen erschienen.


Noch liegt das Karli einsam und verlassen

Von Seiten des Turbinevorstandes waren zugegen: Geschäftstellenleiter Stefan Schmidt, der 2.Vorsitzende Uwe Reher und als Ehrengast Bernd Schröder, der 45(!) Jahre die Erste Frauenmannschaft geleitet hatte. Was für ein Rekord ! Den Rekord hatte bis dato Guy Roux inne, der 44 Jahre als Trainer von 1961 bis 2005 bei AJ Auxerre aktiv war. Desweiteren war Dr.Stefan Knabe zugegen, der sich als Sponsor aktiv für unseren Nachwuchs engagiert.
Entspechend den Umständen konnte natürlich keine große Party veranstaltet werden und die Teams konnten auch nur nacheinander zur Geschenkübergabe schreiten. Aber es gab zumindest warmen Kaffee. Also beschränkten sich Bettina Stoof, Uwe Reher und die jeweiligen Trainer auf kurze Ansprachen bei den einzelnen Mannschaften, um dann anschließend gemeinsam die Geschenke zu übergeben. So gab’s z.B. für unsere D einen Satz neue Trikots. Natürlich bekamen auch die Trainer kleine Präsente von ihren Teams und an uns „Berichterstatter“ wurde auch gedacht.
Aber genug der Rede – lassen wir die Bilder sprechen:


Die D-Mädels mit ihren Trikots und für Bettina gibt’s auch Was


Bettina hat mächtig zu schleppen


Dörte und Tim teilen an unsere C2-Mädels aus


v.l.: Mille, Maxi, Fritzi, Aimie sowie Jette
– mit ’ner Portion „Hüftgold“


Jede bekommt Was


Die Mädels und Trainer Tim sind glücklich und zufrieden…..


…..und diese Mädels auch


Unsere Bambinis sind schon sehr gespannt


Die „alte Turbineeiche“ Bernd mit ihren jungen Trieben


Basti (links) und Matthias machen die Mädels glücklich


Unsere E kann’s kaum erwarten


Patrick und Sari


Ein Klaps für Malli von Anika


Nun ist Emma dran

Trotz Corona möchten wir auf diesem Wege allen Spielerinnen, Trainer/innen und Fans ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen.
Auf Wiedersehen im Jahr 2021 !




Knappe Kiste

Turbine D2 – Werderaner FC (m) 0:1

1.11.2020 von DJ Edison

Ich hoffe nicht, daß es mein allerletzter Beitrag wird, den ich hier und heute veröffentliche. Denn wie ich erfahren habe, findet im November der zweite Lockdown statt, d.h. der Spielbetrieb wird eingestellt. Ich gehe nicht davon aus, daß der Spielbetrieb ab dem 1.12. wieder aufgenommen wird, sondern daß der Lockdown bis zum St. Nimmerleinstag verlängert wird. Wenn es wirklich so kommt, dann gute Nacht, Marie ! Dann werde ich die Koffer packen und ins Ausland abwandern. Ich habe nicht die Lust, mich weiterhin von dieser jetzigen Regierung schikanieren zu lassen. So, weg davon. Steigen wir jetzt ins Spielgeschehen ein.
Von Beginn an machten die Gäste Dampf. Schon in der 3. Minute der erste Warnschuß eines WFC-Spielers an’s Gebälk. Es war durchgehend ein ziemlich kampfbetontes Spiel beider Teams. Torchancen waren bis dato Mangelware. So ging es torlos zur Pause.
Die zweiten 30 Minuten knüpften zunächst an die erste Hälfte an. Aber dafür gab es Chancen auf beiden Seiten. Die erste ernsthafte Chance hatte Nicky in der 42. Minute, als sie nur am Torwart scheiterte. Bis dahin wurde die Partie ziemlich ausgeglichen geführt. Sechs Minuten später hatte sich Nicky schön über links durchgesetzt, sah Emma in Position, aber sie vergab. In der 53. Minute wären die Gäste fast in Führung gegangen. Nach einer Ecke traf ein Spieler nur den Pfosten. Nun wurden die Jungs immer stärker und hatten Chancen en masse. In der 58. Minute bildete sich eine Riesentraube vor Sophia’s Kasten Sie konnte zwar noch abwehren, aber im Nachschuß zappelte der Ball im Netz zum 1:0 für die Jungs aus Werder. Das war auch gleichzeitig der Endstand.
Nun ja, im gesamten Spielverlauf hatten unsere Mädels immer auf Augenhöhe gespielt. Es war schon ein packendes Duell beider Teams mit dem besseren Ende für die Jungs aus Werder. Herzlichen Glückwunsch. Das war ’ne knappe Kiste. Trainer Calvin Hanebeck hatte folgende Spielerinnen zur Verfügung: Sophia v. Bülow (TW), Emma Schudek. Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe (C), Aurelia „Auri“ Grüne, Pia Kruckenberg, Nina Thoma, Amy Westphal. Pauline Schütze, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky sowie Leni Niemann.
Hoffen wir auf eine Fortsetzung dieser Saison. Ich bleibe noch vorläufig Turbine treu und werde erstmal die weitere Entwicklung abwarten. Mal sehen, was Alles noch kommt.




Klarer Punktsieg

Turbine C2 – FSV Union Fürstenwalde 5:0

31.10.2020 von DJ Edison

An diesem Samstag geb es kaum Spiele. Glücklicherweise hatte die C2 noch ein Punktspiel gegen deb FSV Union Fürstenwalde. Es ist vielleicht das letzte Spiel in dieser Saison, was ich auch vermute, wenn man den (gleichgeschalteten) Medien glaubt. Also packen wir’s an.


Aufwärmtraining


Begrüßung

Es ging schon ganz gut los fur unsere Turbinen. In der 3. Minute setzte Toni einen ersten Warnschuß an, der am Tor vorbeiflog. Acht Minuten später hatte die C2 ihre erste Tormöglichkeit gehabt, die sie auch ausnutzten: nach einer Ecke von Aimie stand Elli goldrichtig und verwandelte zum 1:0 für unsere Turbinen. Unsere Mädels machten weiterhin die Musik.und hatten Chance um Chance, nur die Abschlüsse fanden nicht ihr Ziel. Es dauerte bis zur 24. Minute, als sich Aimie ein Herz fasste und aus unmöglicher Position einfach abdrückte. Der Ball segelte zum 2:0 in die Maschen. Bis zum Halbzeitpfiff hatten die Turbinen noch Chancen gehabt, aber es blieb bei diesem Resultat.
Der zweite Spielabschnitt war zunächst ausgeglichen. Beide Teams hatten sich zwar Tormöglichkeiten erspielt, aber meist wurden sie vergeben. So ab Minute 45 nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Immer wieder kamen unsere Mädels vor’s Fürstenwalder Tor, nur leider schossen sie Fahrkarten, so z:B. Mille nach Zuspiel von Lu (46.), bzw Toni nach Zuspiel von Merle (48.). In der 50. Minute kam Jojo über rechts, lief bis zur virtuellen Strafraumkante und drosch die Kugel ins Netz zum 3:0 – ein seltsames Tor.


Jojo im Anmarsch

Trotzdem war Trainer Tim stinkesauer. Ich weiß nicht, warum. Aber nun gut. Weiter ging’s im Text. Das Spiel wogte hin und her. In der 59. Minute kam Aimie über die rechte Seite und zog einfach mal ab. Der Schuß war so scharf, daß er von der Torhüterin ins eigene Netz abgefälscht wurde – 4:0. Es war nicht mehr viel Zeit auf der Uhr. Unsere Mädels hatten noch weitere Chancen, die sie vergaben. In der 68. MInute setzte die Keeperin den Schlußpunkt zum 5:0 für unsere Turbineladies. Der Schuß kam von Aimie. Es war fast eine Kopie wie der Spielzug in Minute 59.


Aimie (5) im Angriff


Freiflug von Elli


Toni (2) setzt sich durch

 

Nun ja, es war kein umwerfendes Spiel beider Mannschaften. Mit diesem Sieg fährt unsere C2 drei weitere Punkte ein. Trainer Tim Meyer hatte folgende Spielerinnen im Einsatz: Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Louisa „Lu“ v. Bülow, Aimie Appel, Pauline „Pauli“ Grüne, Elena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe (C), Medi Moll, Merle Ortmanns sowie Lucy Thiermann.




Vereinsprojekt 2020/21 der E-Juniorinnen in Wandlitz

4.10.2020 von DJ Edison & Micha

An diesem Sonntag fand das Vereinsprojekt der E-Juniorinnen in Wandlitz statt. Ursprünglich war an diesem Tag das erste Spiel unserer Zweiten gegen BV Cloppenburg in der Waldstadt angesetzt, aber nachdem die Gastmannschaft sich zurückgezogen hatte, fand diese Begegnung nicht statt. Ich hätte gerne wieder moderiert, aber nun gut. So fuhr ich nach Wandlitz zum Vereinsprojekt. Vor Ort erwartete mich ein ziemliches Chaos. Ich kenn‘ es so: jedes Team spielt gegeneinander, also Jeder gegen Jeden und nebenbei finden fußballtechnische Übungen statt. So weit so gut. Es waren vier Teams anwesend. Unsere beiden Turbineteams als E2 und E3, der Storkower SC sowie der Gastgeber 1.FV Eintracht Wandlitz. Turbine E2 war die Mannschaft vom Trainergespann Patrick Mackaus und Anika Augsten. Die E3 waren unsere F-Mädchen von Basti und Matthias Storch. Es wurden komischerweiser insgesamt nur fünf Spiele absolviert, davon wurde ein Spiel zweimal ausgetragen. Es war etwas seltsam, aber nun gut. Die Spielzeit betrug jeweils 2×15 Minuten. Ich hatte Glück, daß Micha noch anwesend war. Er machte Notizen zum Spiel unserer E2 gegen den Storkower SC. Die Spiele unserer E3 hatte ich auf dem Radar, auch das Match „Wir gegen Uns“, wobei ich keine Aufstellung von Patrick’s Mädels hatte, aber die meisten kennt man ja.

Also ich machte Notizen zu unseren Spielen der E3.Mädels. Im ersten Spiel mussten sie sich mit dem Gastgeber Eintracht Wandlitz auseinandersetzen.
Es ging ganz munter los. Die erste Chance hatten die Gastgeberinnen. Aber dann in der 2. Minute kam Inka über rechts und zog einfach ab. Der Ball zappelte im Netz -1:0. Unsere Mädels machten weiter Dampf, so daß sich immer wieder Möglichkeiten ergaben. Einmal Inka in der 5.Minute und eine Minute darauf hatte Caro ’ne dicke Chance. In der 7. Minute kamen die Gastgeberinnen vor’s Turbinetor, die Abwehr bekommt den Ball nicht weg und Wandlitz locht zum 1:1 ein. Nun würde man denken, unsere Mädels seien auf der Verliererstraße, der irrte mächtig gewaltig. Unsere Mädels spielten konzentiert weiter, als wäre Nichts geschehen. Immer wieder durch Inka angetrieben, spielten sie ihren Stiefel herunter. In der 8.Minute war sie wieder vor’m Wandlitz-Tor, doch sie vergab. Die Gastgeberinnen versuchten nun ihrerseits zum Erfolg zu kommen, aber Yasmina hatte was dagegen und hielt mal wieder bärenstark. In der 13.Minute kam Inka wieder über rechts und erzielt die 2:1-Führung für unsere Turbinchen.


Tor durch Inka (mit dem Haarband)

Damit noch nicht genug: eine Minute später das gleiche Bild und es steht 3:1, ebenfalls erzielt von Inka – ein lupenreiner Hattrick !. Das war auch der Pausenstand.
Im zweiten Spielabschnitt ging es weiter mit dem Sturmlauf unserer Bambinis. Immer wieder war es Inka, die für viel Wirbel im Angriffsspiel sorgte. Sie war recht quirlig und manchmal kaum zu bremsen. Das erinnerte mich an ein Vereinsprojekt anno 2014, als eine gewisse Eva Wuttich (heute bei der B2 aktiv) in drei Spielen 15 Tore schoß.


Eva Wuttich im Jahre 2014

Das war mal ein bisschen Historie. Zurück zum Spiel. In der 19.Minute erhöhte Caro sogar auf 4:1. Sie hat den Ball nicht richtig erwischt, aber er trudelte ins Netz. Die Mädels waren weiterhin tonangebend und so kam in der 25. Minute Inka vor den Kasten und hämmert den Ball hoch ins Eck zum 5:1 ein. Zwei Minuten später kam Caro über links und schob zum 6:1 ein. In der 29.Minute wollte es Inka nochmal wissen und wuchtete die Kugel aus Halbdistanz nur ans Kreuzeck. Dann wurde auch etwas später die Partie abgepiffen.


Yasmin hat gehalten

Das hätte ich nicht gedacht, daß unsere Turbinchen so hoch gewinnen. Da ist garantiert nachher ’ne Belohnung fällig.
Parallel fand das Spiel unserer E2 gegen Storkow statt. Dieses Spiel endete 15:0 zugunsten unserer Turbinen. Dazu gibi es am Ende noch einen Spielbericht von Micha mitsamt Aufstellung.

In zweiten Spiel unserer E3 ging es gegen Patrick’s Mannschaft, also nach dem Motto „Wir gegen Uns“. Mittlerweile bekamen Micha und Ich hohen Besuch vom Fanclub. Renate hatte sich dazugesellt und beobachtete das Spiel unseres Nachwuchses. Sie war sehr angetan von dem Spiel unserer Kickerinnen. Patrick’s Mannschaft macht von Beginn an Druck und Yasmina musste schon in der 1.Minute ihr Können beweisen. In der 3.Minute das 1:0 für die E2, erzielt durch Lena. Drei Minuten später war Lena, nach Vorarbeit von Sari, erneut zu Stelle und verdoppelt die Führung – 2:0. Noch in der selben Minute erhöhte Sari auf 3:0. Unsere E3-Turbinchen hielten zwar dagegen, aber spielerisch waren Patrick’s Mädels meist schneller. In der 9.Minute gingen die E2-Mädels mit 4:0 durch Lena, nach Zuspiel von Sarah, in Führung. Noch in der selben Minute war Lena wieder vor dem Kasten von Yasmina, aber der Ball krachte an die Unterkante der Latte und von da aus noch vor oder hinter der Linie. Es war schwer zu sehen. Ähnlich wie in Wembley 1966. Er war vor der Linie. Aber nichtsdestotrotz waren die E2-Mädels spielbestimmend. Die Partie entwickelte sich fast zu einer einseitigen Angelegenheit. 10.Minute 5:0 durch Sarah, 11. Minute 6:0 durch Rieke, nach Zuspiel von Sari. In der 13. Minute mal ein Lebenszeichen unserer Turbinchen: Inka stürmte über rechts nach vorne, traf aber nur das Außennetz. Mit dem 6:0-Vorsprung ging es zur Pause.


Yasmina in Erwartunghaltung


Yasmina hält die Kugel fest


Wohin soll ich spielen ? …..


….. dahin


Sarah zieht ab


Der schlägt ein, Yasmina kann nur zugucken

Frieda im Zweikampf


Meiner !

 

Die zweite Hälfte gehörte eindeutig den E2-Mädels. Gleich nach Wiederanpfiff ging’s zur Sache. Rieke setzte den ersten Warnschuß. In Minute 17 erzielte sie selbst das 7:0. Drei Minuten später wäre es fast zu einem Ehrentreffer unserer Bambinis gekommen: Jasmin setzte sich zentral schön durch, bediente Inka, aber sie verzog nur knapp. Eine weitere Minute (21.) später tauchte Romy vor Yasmina’s Kasten auf und trifft zum 8:0. Zwei Minuten später erzielte Lena das 9:0. Nichtsdestotrotz versuchten unsere E3-Mädels gegenzuhalten. Eine Szene hatte ich noch notiert: Inka kam wie immer über rechts und tanzte die einen Kopf größere Leonie aus. In der 26.Minute machte Romy das Ergebnis zweistellig (10:0). Damit noch nicht genug. Das Toreschießen ging munter weiter. 27. Minute Sari setzte sich zentral durch und erhöht auf 11:0. Den endgültigen Schlußpunkt zum 12:0 setzte erneut Sari in der 29. Minute.
Unsere Bambinis waren doch gegen die stark aufspielenden Mädels von Patrick ganz klar unterlegen. Aber Eins muss man ihnen lassen: sie geben nicht auf, auch wenn sie noch so hoffnungslos in Rückstand sind.

Im dritten Spiel unserer E3-Mädels traten sie erneut gegen die Gastgeberinnen an. Diesmal waren die Gegnerinnen besser eingestellt als im ersten Spiel. Sie verlangten Alles von unseren Turbinchen ab und kamen immer wieder mit gefählichen Vorstößen zu ihren Möglichkeiten. Aber meist war bei Yasmina Endstation. Aber auch unsere Turbinchen hatten Möglichkeiten, so daß es letztendlich eine ausgeglichene Partie wurde. Es fielen keine Tore in der ersten Halbzeit, also 0:0.


Inka ist kaum vom Ball zu trennen


Schussversuch von Inka

De zweite Hälfte ging gleich für unsere Mädels gut los. Der Sekundenzeiger drehte nicht mal eine komplette Runde und da stand es plötzlich 1:0 für unsere Mädels.


Tor durch Greta (9)

Greta, nach Vorlage zentral von Inka, war die Glückliche, die ins Tor traf.
Das Spiel war spannend bis auf Messers Schneide. Es wurde ein Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten. In der 22. Minute hatte Greta sich schön freigespielt, aber sie scheiterte an der Torhüterin.Die Wandlitzer Mädels setzten immer wieder Nadelstiche, aber Yasmina ließ keinen Ball mehr rein. Es wurde eine Zitterpartie. In der 27.MInute traf Greta nur den Pfosten und im Nachschuß semmelte Frieda den Ball ins Niemandsland. Uiih, das war eng ! So endete das zweite Aufeinandertreffen mit einem 1:0-Sieg für unsere Küken.
Uiuiui, das war knapp. Es hätte auch andersrum ausgehen können, aber unsere Defensive und Yasmina im Kasten waren immer auf der Hut und festigten das Ergebnis.
Das Trainergespann „Basti“ Augsten und Matthias Storch hatten folgende Spielerinnen im Aufgebot: Yasmina Spangenberg (TW), Inka Krogmann (C), Helena Suske, Viviane „Vivi“ Storch, Carolin „Caro“ Schewitza, Greta Maschmann, Nuria Heibel, Frieda Quappe, Maissa Werner sowie Jasmin Schmolinga.

Und hier noch der Bericht vom Spiel unserer E (hier als E2 angetreten) gegen den Storkower SC:
So um 2014 waren es noch rassige Duelle. Heute war es leider nur noch eine sehr einseitige Angelegenheit: nachdem Sarah nach schönem Zusammenspiel mit Rieke die Keeperin prüfte, leitete sie in der 3.Minute mit einem strammen Schuß den Torreigen ein – 1:0. Unsere Turbinchen blieben am Drücker und es ging munter weiter: Lena (Vorarbeit Sarah) erhöhte auf 2:0 (4.). Es folgte Chance auf Chance für Sari, Lena, Mia und Sarah. Da konnten sich die SSC-Mädels bei ihrer Keeperin bedanken, daß sie im Spiel blieben. Aber weitere Turbinetore folgten: Mia erhöhte auf 3:0, Lena (indem sie einen Abstoß abfing) auf 4:0 und Romy mit einem Hammer fast von der Mittellinie in den Winkel auf 5:0 (6., 8., 9.). Dem schloß sich noch ein Pfostenknaller von Sari an. Nach 11 Minute gelang es den SSC-Mädels mal, gefährlich vor’s Turbinetor zu kommen. Jedoch Malli und Rieke bereingten die Situation gemeinsam. Dem 6:0-Halbzeitstand ging ein Pressschlag zwischen Romy und einer Gegnerin voraus. Im hohen Bogen flog der Ball Richtung Tor und schlug unter der Querlatte ein (14.).
Die zweiten 15 Minuten boten das gleiche Bild. Das Geschehen spielte sich nur noch vor dem SSC-Tor ab. Weitere Tore waren nur noch eine Frage der Zeit. So trugen sich Lena (7:0, 10:0, 11:0, 12:0, 15:0), Rieke (8:0), Mia (9:0) sowie Romy (13:0, 14:0) in die Torschützenliste der zweiten Halbzeit ein. Da waren technische Kabinettstückchen dabei, tolle Spielzüge oder auch Tore im Nachsetzen. So endete dieses Spiel mit 15:0. Auffallend war, daß das Spiel unserer E auf vielen Schultern verteilt ist und so nicht nur eine oder zwei Spielerinnen die Last zu tragen haben. Für die E (E2) hatten die Trainer Patrick Mackaus und Anika Augsten heute im Einsatz: Maaliya „Malli“ Bartlau (TW/Feld), Lena Kaldun, Mia Richter, Sarah Wiegand, Romy Gottschalkson, Leonie Enge, Friederike „Rieke“ Thiemig (SF), Sarah“Sari“ Augsten, sowie Malina Thurmann (TW/Feld).


…fehlt nur noch der Ball


„Klingelingeling, Klingelingeling – wieder ein Turbinetor“


„Das ist aber kein Mindestabstand !“


In sich gerade – schräg zum Ziel


„Komm in meine Arme !“


Mia kommt von hinten




DIE ZWEI GESICHTER EINES TEAMS

C-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam II – BSC Preußen 07 „Stadtrandtöchter“   5:1

Landespokal der C-Juniorinnen: SV Babelsberg 03 – Turbine Potsdam II  1:6

26.9./27.9.2020 von Micha


Die üblichen Verdächtigen

EIN FESTIVAL DER VERGEBENEN CHANCEN

Was heißt „Stadtrandtöchter“ ? Diesen Namen haben sich die Gäste aus Blankenfelde/Mahlow selbst gegeben. Und da sie selbst bei fussball.de so gelistet sind, haben sie auch Anspruch darauf, bei vollem Namen genannt zu werden. Bei unseren Mädes war die Frage, ob sie trotz des augefallenen Spiels in der Vorwoche ihren Rhythmus beibehielten.


Jette such den Zettel im Stutzen,
„Tante Schiri“ sucht Geld

Es ging schon mal gut los, d.h. die Gästekeeperin wurde gleich warmgeschossen. Im Spielverlauf sorgten unsere Turbineladies auch dafür, daß sie warm blieb. Aber der Reihe nach: Es war die erste Spielminute, als Maxi die Keeperin prüfte und im nächsten Angriff Mille nur den Pfosten traf. Unsere Mädels beherrschten das Geschehen und nach 5 Minuten krönte Toni eine schöne Ballstafette zwischen ihr, Jojo und Pauli mit dem 1:0. Das ließ sich gut an und für unsere Mädels fogten Chancen en masse. Aber immer wieder konnte die BSC-Keeperin abwehren. So auch nach einer schönen Doppelpassfolge zwischen Lucy und Maxi. Der Ball kam zu Pauli, rutschte ihr aber über’n Senkel. Schon zu dieser Zeit fiel mir auf, daß unser Team heute irgendwie nicht so drauf ist wie sonst. Da fehlte besonders im Abschluß die Konzentration. Und wenn Du vorn nicht bei der Sache bist, knallt’s hinten irgendwann. Aber genau Das wusste Jette zu verhindern, als sie in der 20. Minute Kopf und Kragen riskierte und 2x aus Nahdistanz reflexartig parierte. Ansonsten war unsere Abwehr dann doch wach. Aber was in der Folge vorn versiebt wurde, teilweise an 100%igen Chancen, ging nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut ! Mille, Maxi, Pauli, Aimie – teilweise völlig freistehend brachten sie den Ball nicht im Tor unter. So konnte Trainer Tim Meyer Einem leid tun, da er vergeblich versuchte, auf die Mädels einzuwirken. So ging es mit 1:0 in die Pause, obwohl es 5:0 oder 6:0 stehen müsste ! Ich dachte mir: „was braucht ihr noch ?“. Man war doch etwas enttäuscht. Aber auch diese Mädels sind keine Maschinen und hatten heute irgendwie ’n schlechten Tag. So konnte, ja musste die zweite Halbzeit nur besser werden.


Pauli (6) flankt, Maxi (3) und Lucy (15) schauen zu


Maxi (3) schaut, „Tante Schiri“ rauscht heran


„Maxi, das ist die falsche Richtung !“


„Gegen Jojo hast Du keine Chance !“


So ein Gewimmel


Medi (11) beim Zweikampf


Der geht vorbei…..


….genauso wie Der


Jojo treibt den Ball

…..wurde sie aber nur bedingt. Zunächst hatte Trainer Tim schon in der ersten Halbzeit umgestellt: Lucy für Jojo ins Abwehrzentum und Jojo dafür nach vorn. Das zahlte sich zunächst auch aus. Drei Minuten (38.) nach Wiederanpfiff wurde ein langer Ball auf Jojo gespielt. Sie lief sich schön frei und schob überlegt zum 2:0 ein. „Geht doch !“ dachte ich. Aber danach ging das Chancentöten munter weiter, so daß ich entnervt mein Notizbuch zuklappte. Negativer Höhepunkt die 44. Minute: Jojo war durch, lief völlig allein auf die Keeperin zu und hatte alle Zeit der Welt (s. Fotos unten). Ein Lupfer über die Keeperin ? Ein Schwenk zur Seite, um das leere Tor vor sich zu haben ? – Nix davon: sie entschied sich dafür, die Keeperin anzuschiessen !! Neiiin !!!! Jojo zählt in der Waldstadt zu meinen Lieblingsspielerinnen. Was mir aber in diesem Moment durch den Kopf ging, kann ich hier nicht wiedergeben. Wenigstens betrieb sie eine Minute später Wiedergutmachung, als sie überlegter handelte und auf 3:0 erhöhte. In der 46.Minute war es dann an Jette zu glänzen. Nach einer Ecke packte sie kräftig zu, bevor eine Gegnerin an den Ball kam. Nach 51 Minuten gab’s dann einen Blackout in unserer Hintermannschaft. Zwei Spielerinnen, die wie üblich „hier nicht genannt werden wollen“ fabrizierten ein Eigentor – nur noch 3:1. Aber bei allen Unzulänglichkeiten: unsere Mädels behielten die Spielkontrolle und so hatte ich nie das Gefühl, daß das Spiel noch kippen könnte. Aber was hatten unsere Mädels noch weiterhin an Möglichkeiten ?! Da fehlte nicht nur die Konzentration, sondern die BSC-Keeperin schien 100 Hände zu haben. Sie war die mit Abstand Beste ihres Teams.
Zu allem Überfluß kam in der zweiten Halbzeit auch noch ein Abseitsfestival dazu. Oft waren es sogar 1 1/2 Meter oder mehr ! Ich konnte nur den Kopf schütteln. Verzweifelt versuchte Tim, auf seine Mädels einzuwirken. Aber das ging in ein Ohr rein und durch’s andere wieder raus. Ich kenne Trainer, die hätten heute die Beherrschung verloren. Tim gehört gottlob nicht dazu. Zumal die Mädels in der Schlußphase (67.) zeigten, daß sie es doch können: per Doppelschlag erhöhte Mille auf 5:1


Jojo erzielt das 2:0


Medi (links) hakt sich ein


Jojo läuft allein auf’s Tor, aber …..


…..sie trifft NICHT !!!


Gedränge an der Linie


Medi auf dem Flügel


„….da gehst Du auf die Knie“

5:1 gewonnen, drei Punkte geholt, Pflicht erfüllt ! Soweit richtig. Und wie bereits erwähnt muss man den Mädels auch mal ein schwächeres Spiel zugestehen. Aber heute hatte es für meinen Geschmack schon Spuren von Arroganz ! Sorry, Mädels, ich habe Euch oft gelobt, aber heute muß ich mal den Finger in de Wunde legen. Ich weiß, wovon ich rede: ihr könnt Euch gern bei den Mädels der jetzigen B2 erkundigen, was das für ein Gefühl ist, wenn Du nach dem letzten Spieltag auf die Tabelle schaust und siehst, daß dir zwei Tore zur Meisterschaft fehlen. Wenn dir dann bewusst wird, daß du ein bis zwei Spiele dabei hattest, wo Du glaubtest, die Gegnerinnen mit links und 40 Fieber an die Wand spielen zu können, weißt Du auch, warum. Ich kann mich an deren Tränen nur zu gut erinnern. Klar, ich mecker hier auf hohem Niveau. Aber ich würde den Mädels auch keinen Gefallen tun, wenn ich Alles schönreden würde. Also zieht mit euren Trainern Tim Meyer und Bettina Stoof die Lehren draus. Anschließend werden sicherlich einen Haken hinter dieses Spiel machen: Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Aimie Appelt, Paulina „Pauli“ Grüne, Elena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe (SF), Medine „Medi“ Moll sowie Lucy Thiermann.

WENN MAN D’RAUS LERNT

Unsere C2-Ladies bekamen gleich am nächsten Morgen im Karli Gelegenheit zu zeigen, daß sie es besser können. Bei den Mädels von Babelsberg 03 war Pokalzeit angesagt. Und beim Pokal und seinen eigenen Gesetzen kann es auch dem Titelverteidiger (also unserer C2) passieren, bei zu wenig Konzentration gleich in der ersten Runde die Segel zu streichen. Dazu hatten unsere Turbinen natürlich keine Lust. Allerdings mussten sie auf die etatmäßige Kapitänin Johanna „Jojo“ Thobe verzichten. Lucy übernahm deren Kapitänsbinde und auch deren Rolle als Abwehrchefin. Jojo’s Platz im Kader übernahm D-Spielerin Leni „kleiner Pitbull“ Niemann. Sie machte ein klasse Spiel. Entsprechend ihrem Spitznamen fühlte sie sich gegen die durch die Bank größeren Gegenspielerinnen pudelwohl, konnte sie doch in den Zweikämpfen richtig „beißen“. Mit der heutigen Leistung empfahl sie sich für weitere Einsätze in der C2.


„Was hat der Schiri da ?“

Auch heute übernahmen unsere Mädels gleich das Kommando. Wenn auch nicht Alles klappte, so waren die Turbinen doch mit mehr Konzentration als gestern bei der Sache. So ergaben sich auch Chancen für Mille, Fritzi und Maxi, während Lucy den Laden hinten dicht hielt. Aber auch die 03er-Mädels hatten sich Was vorgenommen. So kamen sie in der 13.Minute über rechts und suchten den Abschluß, aber Jette tauchte rechtzeitig ab. Es folgte ein schöner Spielzug der Turbinen: ausgehend von Leni und Aimie kam der Ball zu Elli, die es mit einem Schlenzer versuchte. Da hat nicht viel gefehlt ! In der 20.Minute eine Szene, über die Trainer Tim sagte, sie gehöre zu 80% Elli: überragend holte sie auf rechts den Ball, gab ihn zu Toni, die ihn von zentral nach links zu Mille schickte -1:0 aus Turbinesicht. Das weckte auch die Gastgeberinnen. Sie zogen das Tempo an und unsere Defensive bekam zu tun. Herrlich, wie Aimie eine Gegenspielerin ablief bzw. Leni sich in einem Zweikampf durchsetzte. Vorn fand Mille nach einem schönen Drehschuß in der Keeperin ihre Meisterin. Nach 29 Minuten zeigten die Gastgeberinnen ihrerseits, was sie können. Aus dem Mittelfeld heraus starteten sie blitzschnell einen Angriff, setzten sich gegen unsere Abwehr durch und glichen zum 1:1 aus. Ich dachte so bei mir „das könnte noch spennend werden !“. Aber unsere Turbinen zeigten deutlich, daß sie darauf keine Lust hatten. Aimie zeigte eine 1A-Ballmitnahme, leider konnte sie ihren Schuß nicht im Tor unterbringen (31.). Eine Minute später schoß Maxi nach Elli-Vorlage auf’s Tor. Die Keeperin konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen und so trudelte der Ball zum 2:1 aus Turbinesicht ins Tor. In der Schlußminute der ersten Halbzeit kam Aimie schön über rechts, gab auf Toni und die auf Elli – 3:1. Ein guter Zeitpunkt für die Tore 2 + 3. Aber es war Pokal und da weiß man nie….. Anererseits war für mich die wichtigste Erkenntnis der ersten Halbzeit: dieses teilweise Larifari von gestern war heute nicht zu sehen. Auch oft ins Abseits rennen war heute kein Thema. Da haben die Mädels aus den Fehlern vom Vortag die richtigen Schlüsse gezogen.


Pauli auf Achse


Eine spielt Fußball, die Anderen stehen rum


Da staunen sie Bauklötzer, wie der Ball schwebt


Pärchenbetrieb


Wem gibt Pauli die Kugel ?


Fritzi geht Richtung Tor, Aimie (5) schaut zu


Der „kleine Pitbull“ Leni trickst Alle aus


…..und es hat „Zoom“ gemacht – 3:1

In der zweiten Hälfte bestätigten unsere Mädels den positiven Eindruck aus der Ersten. Elli’s Drehschuß konnte die Keeperin gerade so mit dem Fuß zur Ecke lenken (40.). Auch Maxi zeigte heute wieder Das, wofür ich sie schätze und war sehr präsent. Wie gewohnt, kam sie in der 45. über außen. In der Mitte lauerte Mille und im zweiten Versuch erzielte diese das 4:1. Eine Minute später gab Maxi den Ball schön von links nach rechts zu Aimie. Die zog ab – Lattenunterkante – Linie und leider wieder raus ! Das war Pech. Gerade Aimie hätte ich heute von ganzem Herzen ein Tor gegönnt. Noch in der selben Minute gab’s fast eine Kopie des 4:1 : wieder kam Maxi über links, wieder lauerte Mille in der Zentrale und wieder traf sie – 5:1 (46.). Nun war der Drops aber gelutscht. Trotzdem ließen die 03er-Mädels sich nicht hängen. So scheiterte Mille freistehend an der super reagierenden Keeperin. Aber Mille kann auch vorbereiten: In der 68.Minute stand sie mit dem Rücken zum Tor. Sauber nahm sie den Ball an und ließ ihn zu Fritzi abtropfen – 6:1. In der Nachspielzeit versuchten es die Gastgeberinnen noch einmal, aber Jette kam rechtzeitig raus. Somit endete dieses Pokalspiel mit dem 6:1-Sieg unserer Turbineladies. Trainer Tim meinte:“ der Gegner heute war stärker und dem haben sich die Mädels angepasst“. Komisch, das hat man über unsere Erste auch mal gesagt. Wie bereits erwähnt, gingen unsere Mädels heute mit einer ganz anderen Konzentration und Körpersprache ans Werk. Da machte das Zuschauen richtig Spaß. Vielleicht lag’s ja auch daren, daß das heute nicht nur ein Pokalspiel war, sondern auch ein Derby ! Trotzdem möchte ich aus einer homogenen Mannschaft mal drei Spielerinnen herausheben: Lucy hat Jojo als Kapitänin und Abwehrchefin hervorragend vertreten und gemeinsam mit ihren Nebenleuten Nichts anbrennen lassen. Aimie zeigte eine deutliche Steigerung zum Vortag. Viel konzentrierter ging sie sowohl in Offensive als auch Defensive zu Werke. Gerade deshalb hätte ich ihr heute ein Tor gegönnt. Na und unser „kleiner Pitbull“ Leni ? Da ich sie ja nicht erst seit gestern kenne, weiß ich ja auch, was sie drauf hat. Trotzdem imponiert es immer wieder, wie sie sich gegen größere Gegenspielerinnen in den Zweikämpfen durchsetzt und auch offensiv Akzente setzt. Als etatmäßige D-Spielerin betrieb sie heute in der C2 ’ne Menge Werbung in eigener Sache. Bleibt mir nur zu hoffen, daß unsere jungen Turbineladies aus diesem Wochenende die Erkenntnis mitnehmen, jeden Gegner ernst zu nehmen.


Elli ist am Zug


Toni (2) hat abgezogen, aber…..


Maxi (3) versucht’s auch…..


…..und nimmt’s mit Dreien auf


Pauli mittendrin statt nur dabei


Die Eine ist größer, aber der „kleine Pitbull“ ist schneller


„An Leni (14) kommt sie eh nicht vorbei“

Die nächste Pokalrunde erreichten an der Seite von Tim Meyer und Bettina Stoof: Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Aimie Appel, Paulina „Pauli“ Grüne, Elena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Medine „Medi“ Moll, Merle Ortmanns, Leni „kleiner Pitbull“ Niemann sowie Lucy Thiermann (SF).




Ein Wochenende mit unseren Bambinis

Turbine F – SG Saarmund (m) 2:3
Kreispokal Turbine E3 – Ludwigsfelder FC 3:5

26./27.9.2020 von DJ Edison

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen unserer Bambinis. Obwohl andere Mannschaften zu gleicher Zeit ihre Spiele absolvierten, habe ich mich für die Spiele unserer jüngsten Kickerinnen entschieden und ich muß sagen, ich war verblüfft.
An diesem Samstag ging’s gegen die Jungs von der SG Saarmund. Es ging gleich zur Sache. In den ersten Minuten kamen die Jungs immer wieder gefährlich vor’s Turbinetor, nur bei deren Abschlüssen haperte es ein wenig. Dann kam die 5.Minute: ein schönes Solo von Inka über die rechte Seite. Sie sah Frieda zentral in Position laufen und es stand 1:0 für unsere Turbinchen. Bitte ??!! Ja, richtig. Unsere Mädels liegen vorne. Sie versuchten nachzulegen und es hätte beinahe geklappt. Inka kam wieder über rechts, bediente Alva, aber sie war so überrascht, daß sie, frei vor’m Tor stehend den Ball nicht über die Linie brachte (8.). Zwei Minuten darauf schnappte sich Frieda die Kugel, marschierte zentral über’s Feld und locht zum 2:0 ein. Unsere Mädels hatten plötzlich Oberwasser und so hatte sich Inka schön freigespielt, aber ihr Schuß ging neben das Tor, Es war immer wieder Inka, die für viel Furore sorgte. Eine Möglichkeit gab’s noch kurz vor der Pause. Tamia zog aus zentraler Position ab, aber der Torwart hielt diesen strammen Schuß. So ging’s mit einer 2:0-Führung in die Pause. Es war bis dato ein ansehnliches und mitreißendes Spiel unserer Mädels. Mal sehen, ob sie im zweiten Spielabschnitt weiterhin so kess agieren.
Die zweiten 20 Minuten war das Gegenstück der 1. Halbzeit. Unsere Mädels hielten zwar dagegen, aber die Jungs bestimmten nun das Spielgeschehen. Vermutlich gab’s vom gegnerischen Trainer ’ne Gardinenpredigt. Immer wieder kamen die Jungs vor’s Turbinetor,aber da war ja noch eine Yasmina im Kasten, die so manchen Schuß entschärfte. In der 24.Minute klingelte es bei ihr im Kasten – 2:1. Unsere Mädels versuchten zwar Akzente zu setzen, aber sie waren doch den Jungs in einigen Passagen unterlegen. Eine Großchance konnte ich notieren: In der 28.Minute versuchte es Inka mit einem Gewaltschuß, aber dieser landete beim Torhüter. Drei MInuten später kamen die Jungs wieder gefährlich vor’s Turbinetor und erzielten den Ausgleich – 2:2. Nun übernahmen die Jungs das Kommando und setzten Nadelstiche. Yasmina rettete hervorragend, aber gegen einen Ball, der hoch ins einschlägt, war sie machtlos. So geschehen in der 37.Minute – 2:3. Das war auch dann der Endstand.
Fazit am Ende des Beitrags. Heute waren unter dem Trainergespann Basti und Matthias Storch im Einsatz: Yasmina Spangengerg (TW), Inka Krogmann, Helena Suske, Alva v. Bremen (C), Carolin Schewitza, Thea v. Bremen, Nuria Heibel, Frieda Quappe, Greta Maschmann sowie Tamia Kranke.
Im Parallelspiel bezwang unsere C2 die Mannschaft von Preußen 07 Mahlow mit 5:1.

Am Sonntag darauf war ich erneut bei unseren „Jüngsten“. Diesmal war Pokal angesagt. Es ging um den Kreispokal der E-Juniorinnen. Der Gegner waren die Mädchen des Ludwigsfelder FC. Eine erneute Herausforderung für unsere Bambinis. Parallel fand auf dem Kunstrasen das andere E-Juniorinnen-Pokalspiel gegen Empor Schenkenberg statt. Dieses Spiel endete 10:0 zugunsten unserer E2-Mädels. Aber zurück zu unserem Spiel.
Beide Mannschaften agierten sehr nervös, Ludwigsfelde setzte in der 2.Minute das erste Achtungszeichen. Zwei Minuten später setzte sich Inka über rechts schön durch und wuchtete die Kugel zum 1:0 für unsere Turbinchen ins Netz. Die Gäste versuchten nun ihrerseits den Ausgleich zu erzielen, aber meist war bei Yasmina Endstation, Das Spiel ging hin und her bis zur 14. Minute, als Frieda urplötzlich frei vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchte und verzog. In der 17.Minute erzielten die Gäste den Ausgleich – 1:1. Drei Minuten später gingen unsere Turbinchen durch Inka erneut in Führung – 2:1. Vorausgegangen war ein schönes Solo zentral über’s Feld. Dann ging es Schlag auf Schlag: Innerhalb von drei Minuten erhöhten die Gäste das Tempo und das Resultat auf 4:2 (22.; 23. und 25. Minute). Dann war erstmal Pause.
Der zweite Spielabschnitt war zunächst ausgeglichen, aber mit Vorteilen für die Gäste. Immer wieder musste Yasmina retten. In Minute 33 rettete Helena noch auf der Linie für die Torhüterin. In der 40.Minute dann kamen die Gäste gefährlich vor’s Turbinetor und mit einem satten Schuß erzielten sie sogar das 5:2. Gleich nach Wiederanpfiff sprintete Greta Richtung Tor und verkürzt zum 3:5. Hatten unsere Mädels jetzt Morgenluft gewittert ? Sie waren drauf und dran weitere Tore zu erzielen. Es hätte fast geklappt, aber Frieda verzog freistehend (47.), In Minute 49 hatte Tamia ’ne Möglichkeit gehabt, auch sie vergab. Nach 50 gespielten Minuten wurde die Partie abgepfiffen. So endete diese Partie 3:5 gegen unsere Turbinchen.
Nun ja, Eins kann man in beiden vorangegangenen Spielen den Mädels nicht vorwerfen. Sie haben zwar beide Spiele verloren, aber sie haben unermütlich gekämpft und auch gut dagegengehalten. Was mich so faszinierte war die Tatsache, daß man auch gute Spielzüge zu sehen bekam. Und Yasmina ? Sie hielt bärenstark und das gibt Hoffnung für weitere Aufgaben. Trainer Matthias Storch (Basti war heute unpässlich, da er selbst Spiel hatte) hatte folgende Mädels im Aufgebot: Yasmina Spangenberg (TW), Inka Krogmann, Helena Suske, Viviane „Vivi“ Storch, Carölin Schewitza, Greta Maschmann, Nuria Heibel (C), Frieda Quappe, Maissa Werner sowie Jasmin Schmolinga.




HOCH GEWINNT

Turbine D1 – Storkower SC 14:0

20:9.2020 von DJ Edison

An diesem Sonntag mussten unsere D-Mädchen am dritten Tag hintereinander in die Waldstadt zum Spielen. Diesmal empfingen sie die Mädchen des Storkower SC. Einige unserer Turbinen hatten schon zwei Spiele an den letzten beiden Tagen hinter sich. Ich war gespannt, ob sie die Kraft hatten, noch ein drittes Spiel zu absolvieren. Das ist ja ein Mammutprogramm, alle Achtung


Mannschaftsansprache

Es geht von Anfang an gleich zur Sache. Unsere Turbinen legten einen Blitzstart hin. Nach gerade mal 25 Sekunden hat es auch schon geklingelt. Nicky setzte sich zentral durch und locht ein zum 1:0. Davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und hatten ihre Torchancen, so z.B. in der 3.Minute. Nina, die anstelle von Stammtorhüterin Sophia im Kasten stand, parierte diesen Gewaltschuß einer SSC-Spielerin. Ab der 5. Minute setzte sich der Turbine-Express in Bewegung. Nach Zuspiel von Nicky hatte Pauline die erste Chance gehabt, aber ihr Schuß sauste am Tor vorbei. Drei Minuten später verdoppelte Alina, nach Zuspiel von Nicky. die Führung – 2:0. Unsere Mädels machten weiter das Tempo und kamen durch Lara bzw. Alina zu Tormöglichkeiten (9. bzw. 14. Minute). In der 17. Minute erhöhte Alina, nach scharf getretener Ecke von Nicky, auf 3:0. Zwei Minuten später kam es zu einer unschönen Szene: die Trainerin von Storkow wurde vom Schiedsrichter verwarnt, weil sie A ziemlich lautstark über den Platz brüllte und B einige unschöne Worte gegenüber dem Schiri von sich gab. Nach einer Weile wurde das Spiel wieder aufgenommen. In der 22. Minute versuchte es Lara aus dem Halbfeld heraus, die Torhüterin parierte zwar, aber von hinten kam Alina angestürmt und erzielt das 4:0. Zwei Minuten später war Nicky an der Reihe und nach einen schönen Querpass von Lara vollendet sie zum 5:0. In Minute 28 versuchte es mal Emma T. aber ohne Erfolg. Kurz vor dem Halbzeitpfiff machte Nicky das halbe Dutzend voll – 6:0 (30.).


Nicky im Angriff


Alina stürmt nach vorne


Leni setzt sich durch


Huch, der ist ja drin

Leni führt den Ball, eine Gegenspielerin
versucht zu stoppen

Die zweiten 30 Minuten waren doch schon fast eine einseitige Partie. Die Storkower Mädels kamen zwar bis zum Turbinekasten, aber deren Abschlüsse landeten im Niemandsland. Selbst Nina brauchte nicht mal eingreifen. In der 39.Minute kam Lara über rechts, sah Nicky in Position laufen und sie erzielt das 7:0. Weiter ging’s im Eiltempo. Eine Minute später versuchte es Alina, aber sie scheiterte an der Torhüterin. Unsere Turbinen waren nun spielbestimmend und hatten sich mehrere Chancen erarbeitet. In der 42.Minute erhöhte Nicky auf 8:0. Eine Minute später war sie wiedervor dem Storkower Kasten, aber der Ball rauschte vorbei an Freund und Feind. In der 49. Minute biss unser „Kleiner Pitbull“ Leni endlich zu. Nach schöner Vorarbeit von Alina netzte sie zum 9:0 ein. Sie hatte bis dato recht unauffälig agiert. In der 52. Minute hätte Pauline das Ergebnis zweistellig machen können: ihr Ball kam als Bogenlampe auf’s Tor, aber die Torhüterin rettete furios. Bis dato hatte unsere Ersatztorhüterin Nina keinen Ballkontakt. Ab Minute 55 wurde es turbolent. Innerhalb von 5 Minuten fielen die Tore im Minutentakt: 55.Minute 10:0 durch Alina, 56 Minute 11:0 ebenfalls durch Alina, 57. Minute 12:0 diesmal durch Pauline, 58. 13:0 durch unseren „Kleinen Pitbull“ Leni und last but not leased in der 59. setzte Leni, nach Zuspiel von Emma T., den Schlußpunkt zum 14:0-Endstand.
Nun ja, drei Spiele hintereinander sind schon ’n hartes Brot. Aber unsere Mädels haben es mit Bravour gemeistert. Es war schon eine hervoragende Leistung, die alle Spielerinnen,ob im Sturm oder in der Defensive, abgeliefert haben. A la Bonheur ! Trainer Calvin Hanebeck hatte folgende Spielerinnen im Aufgebot: Nina Thoma (TW), Nicky Rohloff, Aurelia „Auri“ Grüne, Pia Kruckenberg. Emma Türpitz, Alina Staake (C), Amy Westphal, Malaina Hasemann, Pauline Schütze, Lara Köcer sowie Leni „Kleiner Pitbull“ Niemann.


Gut gemacht, Mädels. Euer Trainer ist stolz auf euch




AUA HA, DAS WAR BÖSE !

Turbine D2 – Grün-Weiß Golm (m) 0:8

19.9.2020 von DJ Edison

Eigentlich wollte ich bei solchen Ergebnissen keinen Beitrag schreiben, aber dafür wird’s recht kurz. Zuerst muss ich Einiges berichtigen. Ich hatte in meinem Falkensee-Bericht vom 13.9. den Namen unseres neuen D1/D2-Trainers falsch erwähnt. Er heißt nicht Kevin Calvin sondern Calvin Hanebeck (Gab es nicht mal eine Spielerin bei der Ersten mit diesem Nachnamen ?). Ich sage nur Eins: Herzlich willkommen bei Turbine.


Begrüßung

Steigen wir nun ins Spielgeschehen ein. Ich sag’s schon mal vorweg. Es war eine Partie mit zwei unterschiedlichen Hälften. In Hälfte 1 konnten unsere Mädels noch gut mithalten. Sie hatten sich auch Chancen erarbeitet. Nur beim Abschluß gab es Defizite. Ich hatte in dieser Halbzeit nur zwei Chancen auf meinem Zettel: eine Chanche hatte Tyra in der 11.Minute, als sie einen Distanzschuß ansetzte und in Minute 13 versuchte es Pauline, aber sie verzog. In der 15. Minute gab es einen Handstrafstoß, den die Gäste zum 1:0 verwandelten. Ansonsten war es ein ansehnliches Spiel beider Teams. Die Jungs kamen immer wieder gefährlich in Richtung Turbinetor, aber meist war bei der gut eingestellten Defensive um Tyra Endstation. Sie zeigte heute eine gute Abwehrleistung. An ihr hatten sich die Jungs die Zähne ausgebissen. In der 24. Minute erhöhten die Jungs auf 2:0 und kurz vor den Pausenpfiff erzielten sie das 3:0, was auch gleichzeitig das Halbzeitergebnis war.


Wer wuselt sich da durch ?


Golm im Angriff


Sophia hält scharfen Schuß fest


Avanti !


Pauline’s Schußversuch

Die zweite Hälfte gehörte, bis auf wenige Ausnahmen, den Gästen aus Golm. Innerhalb von zwei Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 5:0 hoch (36.& 37.Minute). Nun denn. Unsere Mädels versuchten zwar zumindest den Ehrentreffer zu setzen, aber das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. So machten die Jungs in der 46.Minute das halbe Dutzend voll (6:0). Unsere Turbinchen hielten zwar nochmal dagegen, aber die Jungs waren im Spielaufbau unseren Mädels läuferisch und technisch klar im Vorteil. Eine Möglichkeit hatte Nicky in der 52. Minute, als sie freistehend vergab. So nutzten die Jungs die Gunst der Stunde und kurz vor dem Schlußpfiff erzielten sie mit einem Doppelpack das 7:0 bzw.8:0 (59. & 60. Minute). Das war auch der Endstand nach 60 Minuten.
Nun ja, es war doch ’ne harte Nuss, die die Mädels nicht knacken konnten. Eine Tag zuvor hatten sie das selbe Endergebnis, nur umgekehrt, Über dieses Spiel schreibt Micha einen Bericht. Spiele gegen Jungs sind doch ein anderes Kaliber und das mussten unsere Mädels heute erfahren. Trainer Calvin Hanebeck hatte folgende Spielerinnen im Aufgebot: Sophie v. Bülow (TW), Emma Schudek, Nicky Rohloff, Lotte Mießner, Emma Türpitz, Alina Staake (C), Nina Thoma, Amy Westphal, Pauline Schütze sowie Lara Köcer.




ZWEIMAL HATTRICK IN EINER HALBZEIT UND EIN SCHÖNES DUTZEND

D-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam – FSV Babelsberg 74 8:0

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam II – Heideseer SV Fortuna 12:1

18./20.9. 2020 von Micha

EIN WIEDERSEHEN – ODER: WIE DIE GROSSE SO DIE KLEINE SCHWESTER

Am Freitagnachmittag trafen sich unsere Turbinchen zum Nachholspiel mit dem Mädels vom FSV Babelsberg 74 bei bestem Fußballwetter in der Waldstadt. Beim Aufwärmen sah es noch so aus, als wenn ’74 in Unterzahl spielen müsste. Aber zum Anpfiff war das Team vollzählig, hatte aber keine Spielerin zum Wechseln. An deren Seitenlinie (ich habe sie erst gar nicht erkannt) stand mit Inka Wesely eine erfahrene Ex-Turbine.


„die hübschere Inka“ an der Seitenlinie

Ich stellte mir die Frage, ob die Mädels die (auch von mir) unerwartete 1:7-Klatsche in Falkensee aus den Köpfen bekamen. Wenn man es zu lang mit sich herumschleppt, kann auch so ein kleiner Gegner wie der FSV schnell zum Stolperstein werden. Aber dem war, Gott sei Dank, nicht so.


„Jetzt geht’s los“

…..denn unsere Turbinchen zeigten sich gut erholt und hatten sich Einiges vorgenommen. Das brachten sie auch auf den Platz. Drei Turbinchen drückten dem Spiel heute ihren Stempel auf: Emma S. und Alina offensiv sowie Tyra defensiv, die heute hinten absolut Nichts anbrennen ließ und als „Turm in der Schlacht“ agierte. Zunächst wurden die Gäste mit dem Anpfiff voll unter Druck gesetzt. Auf rechts z.B. wirbelte Eine, die sich offensichtlich Einiges von ihrer großen Schwester abgeschaut hat: Emma Schudek ! Ihre Schwester Maxi ist in der C2 aktiv und ich habe mich in meinen Berichten schon öfter lobend über sie geäußert. Mit ihren Läufen und präzisen Flanken erinnerte mich Emma sehr an Maxi. Es war die 3. Minute, als Alina über links kam und abschloß. Die Keeperin wehrte zu kurz ab und Emma S. war zur Stelle – 1:0. Der FSV versuchte mitzuspielen und seinerseits Akzente zu setzen. Aber bei unserer Abwehr war Endstation. Das hieß: aufpassen und so musste auch die Offensive ihre Defensivaufgaben lösen. Nach 7 Minuten gab’s für unsere Mädels Ecke. Lara brachte sie von rechts herein und die 74-Abwehr bekam den Ball einfach nicht weg. So landete er bei Emma S. und die haute einfach drauf. Die Keeperin ließ den Ball über die Finger rutschen und es stand 2:0. In der 10. Minute dann zeigte Emma S., was mich auch bei ihrer Schwester Maxi begeistert: ein Sprint über’s halbe Feld auf rechts. Fast auf der Grundlinie (!!) schlug sie den Ball nach innen und der landete – im langen Dreieck (!!) – 3:0. Solch ein Tor kannte ich bis dato nur von der leider nicht mehr aktiven Sportschülerin Luisa „Lu“ bzw. „Hertha“ Koch. Das war nicht nur ein „Tor des Monats“, sondern mit diesem Billardtor erzielte sie auch einen Hattrick innerhalb von 7 Minuten. Mir ging das Herz auf ! Auch wenn sich unsere Mädels hier und da mal festliefen, so gönnten sie den Gegnerinnen doch keine Pause. Leider war auch etwas Pech dabei: zwischen der 14. und 20. Minute hatte Malaina vier tolle Chancen, u.a. als sie einen Abstoß vom FSV volley nahm und die Keeperin sich gaaanz lang machen musste. Da klebte dann doch Pech an ihren Schuhen. Aber sie versuchte es immer wieder. Dann sollte Alina’s Zeit kommen und sie tat es unter Beteiligung unserer zweiten Emma (Türpitz). Zunächst in der 22. ein schöner Zug über unseren „kleinen Pitbull“ Leni (die wieder sehr emsig unterwegs war). Diese gab nach links zu Emma T. und diese zurück zur zentral lauernden Alina. Mit einem strammen Schuß erhöhte diese auf 4:0. Fünf Minuten später fast eine Kopie des 4:0: wieder Emma T. zurück auf Alina und es stand 5:0. Eine Minute vor der Pause (29.) holte Emma „The Hammer“T. tatsächlich mal den Hammer raus. Zwar konnte die Keeperin abwehren, aber Alina war zur Stelle und vollendete mit dem 6:0-Pausenstand, ebenfalls wie Emma S., innerhalb von 7. Minuten einen Hattrick. 6:0 zur Pause ! Hört sich gut an, aber die Frage war: wird’s zweistellig oder finden die Gäste Mittel dagegen ?


„Achte auf deine Linie !“


Gewimmel vor’m 74er-Tor


Lara beim Eckball,
Bettina wacht mit Argusaugen


Emma S. (der lange Zopf)
erzielt das 2:0 …..


…..und zieht gleich wieder
zwei Gegnerinnen auf sich


Leni nimmt Fahrt auf


Alina mit 1A-Schußhaltung zum 4:0

Nun, ich bekam in der Pause mit, wie Inka und ihre Kollegin die FSV-Mädels stark redeten nach dem Motto: „Hakt die erste Halbzeit ab ! Vielleicht gewinnen wir ja die zweite Halbzeit !“. Sowas hab ich mal erlebt, als unsere jetzige B2 in der E-Jugend bei den Jungs von Fortuna Babelsberg aus einem 1:9 zur Halbzeit ein 7:12 machten. Da hatten sie also die zweite Halbzeit mit 6:3 gewonnen.
Dieser „Trick“ verfehlte auch bei den 74er-Mädels seine Wirkung nicht. Zunächst machten sie hinten dicht und verteidigten sehr geschickt. Aber um so mehr kamen unsere Turbinchen über die Flügel mit der Folge, daß es in der Zentrale oft ein Gedränge gab. Trotzdem ergaben sich etliche Möglichkeiten, aber wo war die Lücke ? Auf der Gegenseite hielt sich Dank der Abwehr um Tyra das Arbeitspensum von Keeperin Sophia in überschaubaren Grenzen. Ein Freistoß und ein Schußversuch – viel Mehr war nicht. Nach 39 Minuten dann eine schöne Szene: Karla kam über rechts, brachte den Ball herein und in der Zentrale gab Nina einen Schuß aus der Drehung ab – 7:0. In der Folge ergab sich für unsere Mädels die ein oder andere Chance, aber mit dem 7:0 im Rücken verfielen sie auch nicht in Aktionismus. Andererseits hatten die Gäste auch oft genug „den Fuß vor“. So verging die Zeit. Dann in der 48. Minute der Auftritt von Nicky ! Sie war heute nicht so auffällig, aber dafür sehr mannschaftsdienlich unterwegs. Sie stand ganz weit links außen, schaute sich die Keeperin aus und schickte den Ball mit viel Gefühl in Richtung Tor. Als Bogenlampe segelte der Ball über die Keeperin hinweg in die Maschen – 8:0. Auch so ein „Tor des Monats“ ! Der FSV seinerseits verstäkte seine Bemühungen, um wenigstens das Ehrentor zu erzielen. In der 50. Minute war es fast soweit: eine 74erin wurde im Strafraum von den Beinen geholt und es gab einen (berechtigten) Strafstoß. Aber Sophia hatte etwas gegen das Ehrentor. Sie tauchte blitzschnell ab und konnte den nicht all zu scharf getretenen Ball unter sich begraben. Nachdem Nina nach 57 Minuten in einer Szene zweimal an der Keeperin scheiterte, ging das Spiel dann nach 60 Minuten mit 8:0 zu Ende. Damit war die Wiedergutmachung für das 1:7 in Falkensee erstmal gelungen.


„Na, fängt sie ihn ?“


Nicky nimmt’s mit Zweien auf,
Emma T. (rechts) schleicht sich davon


„Wenn ihr nicht wisst, wohin mit dem Ball
– schießt ihn ins Tor !“


Lotte auf der Linie


Nicky und ihr Schatten


Lotte: „Der Ball ist meiner !“


74 versucht aufzubauen,
Nicky (4) lauert im Hintergrund


Gleich kommt Alina ins Schweben

Mit diesem Sieg sind unsere Mädels weiterhin oben mit drin, zumal sie dem heutigen 8:0 am Sonntag ein 14:0 gegen den Storkower SC folgen ließen (Bericht von Edison folgt). Darauf läßt sich aufbauen. Dafür standen den Trainern Calvin Hanebeck und Bettina Stoof heute zur Verfügung: Sophia v. Bülow (TW), Emma Schudek, Nicky Rohloff, Karla Engel, Lotte Mießner, Emma „The Hammer“ Türpitz, Alina Staake (SF), Nina Thoma, Malaina Hasemann, Pauline Schütze, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky sowie Leni „Kleiner Pitbull“ Niemann.

TURBINEN KOMMEN LANGSAM ABER GEWALTIG

Bisher verlief die Saison zur Zufriedenheit unserer jungen B2- Turbineladies. Heute war nun der Heideseer SV Fortuna zu Gast. Von der Papierform her ….., aber lassen wir Das. Papier ist geduldig.


„Stillgestanden !“

….. denn es zeigte sich, daß unsere Turbinen in der Anfangsviertelstunde mit den Gedanken noch bei Morpheus waren. Auch wenn sie durch Kira, Eva W. und Lya Chancen hatten, so kamen sie in der Defensive doch etwas vom Kurs ab. Die Konsequenz: das 0:1 nach 6 Minuten. Amy konnte einmal parieren, im zweiten Mal hatte sie keine Chance. Wobei: die Torschützin machte aus passivem Abseits aktives Abseits. Der Treffer hätte also nicht zählen dürfen ! Sei’s drum ! So nach 15 Minuten kamen unsere Mädels aber langsam auf Touren und ergriffen die Initiative. Eva B. zog einen Eckball direkt vor’s Tor. Franzi wollte rangehen, irritierte dabei die Keeperin, die sich den Ball dann selbst reinhaute – 1:1. In den Minuten 17 + 18 waren es erst Eva B. und dann Amy mit einem langen Abschlag, die jeweils Lya bedienten. Beide Male scheiterte Lya knapp. Aber nun waren unsere Ladies auf Betriebstemperatur. Dann eine kuriose Szene: Lya schoß von rechts auf’s Tor. Irgendwie kam der Ball nur noch kullernd am Tor an und kullerte an den rechten Pfosten, von dort die Linie entlang an den linken Pfosten, wo er dann kullernd sein Ziel fand – 2:1. Die Keeperin war so verdattert, daß sie völlig vergaß, zu reagieren und dem Ball nur staunend hinterher schaute (20.). Drei Minuten später zeigte Franzi, was man unter „Nachsetzen“ versteht: von Lya angespielt, suchte sie den Abschluß. Die Keeperin konnte zwar abwehren, aber nicht festhalten und Franzi war erneut zur Stelle – 3:1. Die Gäste aus Heidesee suchten natürlich ihrerseits ihre Chance. Aber unsere Abwehr war nun hellwach. Das sah man u.a. als Eva W. eine Gegnerin konzentriert ablief und so nicht zum Schuß kommen ließ.
Wenn Du um den Titel mitspielen willst, solltest Du Standards zu nutzen wissen. Und das können unsere B2-Turbinen: wie beim 1:1 brachte Eva B. den Eckball in der 34. Minute gefährlich (wie eigentlich immer) herein. Über Kira kam der Ball zu Justine, die zum 4:1 einnetzte. Das Eva B. (neben dem anderen Neuzugang Emelie) eine Verstärkung für die B2 ist, zeigte sie nochmal in der 37. Minute: ein Pass flach nach innen zu Justine. Diese zog sofort ab, traf aber leider nur die Latte ! Schade ! So ging es mit 4:1 in die Pause. Ich hatte den Eindruck, daß unsere jungen Turbineladies nach der verschlafenen Anfangsphase vom 0:1 geweckt wurden und dann immer mehr „in Fahrt“ kamen. Nun wurden sie durch den Pauenpfiff gebremst und ich war gespannt, ob sie bei Wiederanpfiff gleich wieder auf Betriebstemperatur waren.


Eva B. (8) zieht das Spiel in die Breite


Amy: „Ich bin sooo allein !“


Nahdistanz


Selma (17) mit neuem Anlauf


Lya’s (11) Kopfball geht knapp vorbei


Kira (16) nimmt Anlauf


Eva B. (8) frei vor’m Tor, aber …..
Trainer Chris schaut zu

Nun, sie waren wieder auf Betriebstemperatur, denn die zweite Halbzeit schloß sich nahtlos an die Erste an und unsere Mädels drehten jetzt richtig auf. Es war die 42. Minute: vor’m Heideseer Tor gab’s einen Pressschlag. Justine schaltete am Schnellsten und drückte den Ball zum 5:1 über die Linie. Die Mädels blieben weiter am Ball. Franzi verfehlte mit einem Kopfball nach Ecke das Tor nur knapp und einen schönen Spielzug schloß Fabienne ab – aber die Keeperin konnte zur Ecke lenken. Trotzdem gab es weitere Tore. Emelie wuselte sich durch die Abwehr (45.) – 6:1. Ein schönes Zusammenspiel im Dreieck zwischen Eva W., Selma und Franzi beendete Franzi mit dem 7:1 (51.). Justine erhöhte nach Franzi-Vorlage auf 8:1 (53.) und Emelie legte in der 58. Minute den Ball schön zurück auf Lya. Mit einem Gewaltschuß hämmerte Lya den Ball zum 9:1 ins Tor. Der Schuß hatte so viel Wucht, daß der Ball im Tornetz stecken blieb, was viel Heiterkeit auslöste.
Natürlich versuchten die Gäste entsprechend ihren Möglichkeiten das Resultat freundlicher zu gestalten. So musste Amy in der 60. Minute einen Abwehrschnitzer ihrer Vorderleute ausbaden. Auch in den Minuten 55 + 74 war sie gefragt. Es ist halt ein undankbares Spiel für eine Torhüterin, wenn sie kaum beschäftigt ist und dann plötzlich voll da sein muß.
Natürlich blieben auch etliche gute Chancen liegen. So, als der Ball in einer Szene gleich 2x an den Pfosten knallte, Lya einen Eckball von Eva B. volley nahm, das Tor aber knapp verfehlte und Eva W.’s Weitschuß die Latte traf. Aber es gab auch noch Was zum Jubeln: ein Schuß von sonst wo her durch Lya fand in der 62. Minute seinen Weg ins Ziel und machte das Ergebnis zweistellig – 10:1. Justine stellte nach 70 Minuten im zweiten Versuch das 11:1 her und Franzi beendete nach 77 Minuten mit dem 12:1 einen Alleingang und machte das Dutzend voll. Dies war dann auch der Endstand.


Halbzeitansprache


Eva W. zieht los …..


….. und beim Eckball


Amy hat ihn sicher

Ein hoher Sieg, der dafür sorgt, daß die jungen Turbineladies oben mittendrin sind. Trotzdem sollten sie den Ball flachhalten, denn die 6-Punkte-Spiele kommen erst noch. Und da hat nich nur Trainer Chris Helwig (der einmal richtig aus der Haut fuhr) Dinge gesehen, die es abzustellen gilt. Siehe die verschlafene Anfangsphase. Aber natürlich gibt es bei einem 12:1 auch viel Positives. 12 Tore musst Du auch erstmal schießen ! Was mir aber besonders ins Auge fiel: Wie gut Eva B. und Emelie in das Team passen. Beide stellen eine wertvolle Verstärkung dar.
Zum Aufgebot von Trainer Chris Helwig gehörten heute: Amy Linstedt (TW), Eva Wuttich, Emelie Kreuzer, Eva Borndörfer, Mary Krüger, Lya Bergemann, Justine Schuster, Franziska „Franzi“ Helmke (SF), Laura Jesse, Kira Siegert, Selma Bart sowie Fabienne Liche.




KEIN AUSWÄRTSSIEG EINGEFAHREN

FV Falkensee/Finkenkrug – Turbine Potsdam D1 7:1
Grün-Weiß Brieselang – Turbine Potsdam 3.Frauen 3:0

13.9.2020 von DJ Edison

Nun, heute sind gleich zwei Auswärtsspiele angesagt. Zum Einen unsere D-Juniorinnen und zum Anderen unsere 3. Frauen. Beide Spiele fanden in unmittelbarer Nähe statt. Die D spielte in Falkensee und die 3. Frauen in Brieselang. Wie gut, daß man einen fahrbaren Untersatz besitzt. Aber der Reine nach. Zuerst spielte unsere D beim FSV Falkensee/Finkenkrug in Falkensee. Eigenlich eine schöne Location, aber leider gibt es dort kein Imbisswagen mehr. Also Selbstversorgung ist angesagt. Kommen wir nun zum Spiel unserer D. Erstmal hatte die D ’n neuen Trainer. Es handelt sich um Kevin Calvin. Ich schätze, er ist so um die 20. also noch ziemlich jung. Sollte ich irgendwie daneben lliegen, bitte ich um Berichtigung.


Aufi geht’s

Genug der Vorrede, steigen wir ins Geschehen ein ( ich red‘ ja schon wie Caro). Es ging schon für die Gastgeberinnen ganz gut los: schon in der 2.Minute lagen unsere Mädels nach einem Konter mit 0:1 hinten. Nun versuchten unsere Mädels dagegen zu halten und fast hätte es geklappt. Nicky kam über links, zog ab, aber sie traf nur das Außennetz (4.). Zwei Minuten später hatte Nina, nach Zuspiel von Nicky, den Ausgleich auf dem Fuß, aber sie traf nur die Torstange. Es wurde ein Hin und Her, bis zur 12. Minute. Eine Turbine, ich weiß nicht wer, wurde im Strafraum zu Fall gebracht und es gab Strafstoß. Leni trat an und verschoß. Merde ! Aber nichts desto trotz versuchten unsere Mädels den Ausgleich zu erzielen. In der 15.Minute hatte Fritzi ’ne Chance. Drei Minuten danach war es soweit: wie immer kam Nicky über links, zog ab und der Ball landete endlich im Kasten – 1:1. So, das war erstmal geschafft. Von nun an übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando. Sie erspielten sich Chance um Chance. In der 24. Minute gingen sie erneut in Führung – 2:1 aus ihrer Sicht und eine Minute später erhöhten sie auf 3:1. Es war von unseren Mädels nicht viel zu sehen. So geht der Halbzeitstand von 3:1 für die Gastgeberinnen auch voll in Ordnung.


Wohin soll ich werfen ?


yyyess !


Tolle Ballkontrolle (im Vordergrund Nicky (4))


Falkensee im Angriffsmodus

Die zweiten 30 Minuten gehörten mehr oder weniger den Falkenseerinnen. Bis auf wenige Ausnahmen hatten sie die Spielkontrolle übernommen. In der 39. bzw. 41.Minute hatte Nicky zwar zwei Großchancen gehabt, aber die Kugel wollte nicht ins Tor. Zuerst setzte sich sich zentral schön durch, aber bei der Torhüterin war Endstation. Dann versuchte sie es mit einem Fernschuß, aber der Ball krachte an den Pfosten. Wie sagt man so schön: “ zu allem Ünglück kommt noch das Pech hinzu“. Fortan machten die Gastgeberinnen das Tempo und in der 46.Minute bekamen sie einen Strafstoß zugesprochen. Dieser wurde zum 4:1 für die Falkenseer Mädels verwandelt. Weiterhin machten die Mädels aus Falkensee die Pace und so kamen sie in der 50. Minute zum 5:1. Von unseren Mädels war Nichts zu sehen. Kein Aufbäumen, völlig lustlos agierten sie auf dem Feld. Ja sorry. aber ich muß es mal ganz deutlich sagen ! Zwei Minuten später kassierten unsere Mädels sogar das 1:6. Nun würde man denken, unsere Mädels würden Ergebniskosmetik betreiben, aber nix da. Nach 60 Minuten Spielzeit war eigentlich Feierabend, aber der Schiri legte noch ein paar Minuten drauf. So kamen die Falkenseer Mädels kurz vor dem Schlußpiff nochmal gefährlich vor’s Turbinetor und erzielten den 7:1-Endstand. Dann wurde das Spiel nach 64 Minuten abgepfiffen und unsere Mädels ließen die Köpfe hängen.
Nun ja, es war kein guter Start für unseren neuen Trainer Kevin Calvin. Er muss erstmal die Mannschaft kennenlernen und darüber hinaus auch die Spielstärken der einzelnen Spielerinnen und auf welchen Positionen sie am besten spielen. Micha und Ich wissen es, da wir beide das Team über mehrere Saisons verfolgt hatten. Unsere Mädels hatten zwar Chancen, aber die Gastgeberinnen waren uns doch etwas überlegen. So geht das Endergebnis mit 7:1 für die Falkenseerinnen auch voll in Ordnung. Trainer Kevin Calvin hatte folgende Spielerinnen im Einsatz: Sophia v. Bülow (TW), Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ (C) & Friederike „Fritzi“ Knabe, Tyra Stanischewsky, Emma Türpitz, Alina Staake, Nina Thoma, Amy Westphal sowie Lara Köcer.

Nach dem Spiel unserer D-Mädchen schwang ich mich auf’s Mopped und bin Richtung Brieselang gedüst. Nach knapp einer Viertelstunde Fahrzeit bin ich am Sportplatz angekommen Es ging schon damit los, daß man bei Eintritt auf das Gelände einen kleinen Obolus entrichten musste. Nun gut. Ist ja auch nicht schlimm. Ich war gespannt, wie sich heute unsere jungen Turbinedamen aus der Affäre ziehen. Wenigsten war ich nicht alleine, denn Bernd Gewohn und Ferenc waren ebenfalls vor Ort . Beide schossen zahlreiche Fotos. Ursprünglich wollte ich einen Liveticker starten, aber die App verlangte andauernd meine Zugangskennung, obwohl ich schon online war. So war ich gezwungen, einen Bericht zu schreiben.
Es war durch und durch ein packendes Match beider Teams. Schon in der 2.Minute hatte Brieselang die erste Torchance gehabt, aber Nora im Tubinekasten hielt diesen strammen Schuß. Vier Minuten später war sie wieder zur Stelle und hielt erneut einen Schuß, diesmal aus spitzem Winkel. In der 12. Minute wurde eine Brieselanger Spielerin im Strafraum unsanft gebremst. Es gab Strafstoß und das 1:0 für die Gastgeberinnen. Unsere jungen Ladies versuchten nun den Ausgleich zu erzielen und hatten sich sogar Chancen erarbeitet. Nur die Abschlüsse waren nicht präzise genug. Dafür kamen die Brieselang.Mädels immer wieder gefährlich vor’s Turbinetor, aber an Nora war einfach kein Vorbeikommen. Sie hielt mehrere Schüsse der Gegnerinnen und brachte sie zur Verzweiflung. So z.B. in der 17.Minute bzw. in der 24. Minute nach einem Fernschußversuch. Wie gesagt, es war ein unterhaltsames Spiel beider Teams, die sich nichts schenkten. In der 37. Minute verdoppelte Brieselang nach einem Abstauber die Führung (2:0). Bis zum Halbzeitpfiff pasierte nicht mehr viel und es ging zum Pausentee. Kleines Fazit am Rande: Das Ergebnis hätte schon deutlich höher ausfallen können, aber Nora im Turbinetor machte bis dato einen hervorragenden Job.
Zur zweiten Halbzeit nahm Trainer Gordon Engelmann Annika heraus und setzte Konstantina auf’s Feld. Sie brachte etwas Schwung ins Angriffsspiel unserer Turbinen. So hatte sie selbst in der 49. Minute eine Großchance gehabt, doch sie verzog nur knapp Es wurde auf Biegen und Brechen gekämpft. Nur Torchancen blieben auf Turbineseite aus. Dafür tauchte Brieselang immer wieder gefährlich vor dem Turbinekasten auf, aber Nora zeigte immer wieder schöne Paraden. In der 71.Minute hätte es fast für die Gastgeberinnen geklingelt. Nach einer scharf getretenen Ecke, zischte der Ball knapp am Tor vorbei. In der 76. Minute nahm Gordon Amelie heraus und stellte Jojo ins Feld. Mittlerweile hatten sich unsere Turbinen sich Chancen erarbeitet. Meist war bei der Torhüterin Schluß. In der 80.Minute dann kamen die Brieselangerinnen wieder mal vor’s Turbinetor und erzielten das 3:0. Dieses Resultat hatte in einer packenden und auch sehenswerter Partie beider Teams bis zum Schlußpfiff Bestand.
Unsere Turbinen konnten im gesamten Spielverlauf überzeugen. Hervorheben möchte ich heute mal die klasse Leistung unserer Torhüterin Nora, die so manche Granaten entschärfte. Das Trainergespann Gordon Engelmann und Matthias Storch hatten folgende Spielerinnen aufgeboten: Nora Mendel (TW), Josephine Klein, Freya Uhrlau, Annika Hanauer (46. Konstantina Kalientzidou), Lara Matthees. Gesa Ponick, Marie Dursteler, Amelie Spliesgart (C) (76. Johanna „Jojo“ Herholz), Nele Schrobsdorff sowie Luisa „Lulu“ Jungnickel.