Bambinis x2

Turbine E2 – Storkower SC 7:0
Teltower FC 1913 (m) – Turbine F1 (Fairplay-Liga) 6:5

25.5/26.5. 2019 von DJ Edison

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und viele Nachwuchsmannschaften haben ihre Spiele beendet. Mal mit den ersten Plätzen, mal mit Mißerfolgen. So hatte ich an diesem Samstag die Gelegenheit genutzt, um beim Spiel unserer Bambinis gegen den Storkower SC beizuwohnen. In Hinspiel ging das Match knapp mit 6:5 in Storkow über die Bühne. Heute so zu sagen das Rückspiel. Ich war gespannt, ob sie diesen Erfolg wiederholen können. Warten wir’s ab.
Das Spiel war gerade mal 25 Sekunden alt, da gab Lotte den ersten Warnschuß ab. Der ging erstmal in die Wolken. Eine Minute später hat es auch schon geklingelt. Erst traf Rieke „Holz“ aber im Nachfassen schob Lotte zum 1:0 den Ball ins Netz. Na, das geht ja schon gut los. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich das Match zum Spiel auf ein Tor. Nur der Abschluß ließ noch zu wünschen übrig. Ist ja völlig verständlich in dieser Altersklasse. Ein Beispiel aus der 11. Minute: Tyra probierte es praktisch von der Mittellinie mit einem Fernschuß, aber der Ball verfehlte um Haaresbreite den Kasten. In der 14. MInute wurden die Bemühungen belohnt: Rieke kam über den rechten Flügel, bediente Lotte und sie bedankt sich mit dem 2:0. Was für ein geiler Spielzug ! Jetzt haben die Mädels Blut geleckt und spielten wie im Rausch. In der 16. Minute kam Sari zentral über’s Feld und schloß mit dem 3:0 ab. Damit noch nicht genug, denn In Minute 20 setzte sich Sari über links durch, sah Rieke in Position laufen und sie markiert das 4:0. Weiter ging’s im Text. In der 24. Minute hieß es plötzlich 5:0 fur unsere Bambinis. Diesmal durfte sich Romy mit in die Torschützenliste eintragen. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste das erste mal ernsthaft über die Mittellinie Richtung Turbinetor, aber Malli, die bis dato beschäftgungslos war, hielt den Kasten sauber. So ging es mit einer beruhigenden 5.0-Führung in die Pause.
Der zweite Spielabschnitt war die Fortsetzung der ersten 25 Minuten. Unsere Bambinis schnürten die Storkower Mädels in ihrer Hälte ein und ließen sie selten über die Mittellinie kommen. Und wenn doch, dann war meist bei der gut einstellten Defensive um Tyra oder auch Hermine Endstation. Sie waren heute das Rückrad der Mannschaft. Aber Chancen waren auch da. So z.B. in Minute 27, als Lotte nur Aluminium traf oder auch in der 30.Minute eine weitere Chance von Lotte, die nach einem schönen Zuspiel von Romy nur das Außennetz traf. Schade Lotte ! Sie hatte nur Pech an ihren Haxen. In der 36. Minute kam Emma zentral über’s Feld und hämmerte den Ball zum 6:0 unhaltbar in die Maschen. Nicht umsonst hat sie diesen Skip (Spitzname) Emma „The Hammer“ erhalten. Vier Minuten später ein ähnlicher Spielzug wie in Minute 36, nur war es Sari, die das 7:0 markierte. In der Folgezeit nahmen die Mädels den Fuß vom Gas und plötzlich kamen die Gäste mal vor’s Turbinetor. Aber Malli hatte Was dagegen und hielt Alles, was ihr vor die Hände kam. In der 49. Minute wollte Lotte es noch einmal wissen, aber ihr Schuß knallte auf die Latte. So blieb es bis zum Abpfiff beim 7:0.
Mamma Mia war das ein Match ! So hab ich unsere Bambinis lange nicht spielen sehen. Spock würde sagen: „Faszinierend !“ Es war durchweg ein geiles Spiel unserer Mädels. Da war Spielfreude und Spielwitz drin sowohl im Sturm, als auch in der Defensive. Hier möchte ich mal eine Spielerin hervorheben, nämlich Tyra. Sie hat hinten den Laden dichtgehalten und auch gute Pässe gespielt, auch wenn sie noch etwas unpräzise waren, aber sie fanden ab und zu ihre Mitspielerinnen. Aber auch die anderen Akteurinnen hatten ihren Anteil an diesem hohen Sieg dazu beigetragen. Trainerin Anika Augsten kann stolz auf diese „Rasselbande“ sein: Maaliyah „Malli“ Bartlau (TW), Lilly Klein, Lotte Mießner, Hermine Steffner, Romy Gottschalkson, Aurelia „Auri“ Grüne, Friederike „Rieke“ Thiemig, Emma „The Hammer“ Türpitz, Annemarie Pulina, Sara „Sari“ Augsten (C) sowie Tyra Stanischewsky.

Am nächsten Tag war ich erneut bei den Bambinis, diesmal in Teltow, gerade mal 5 km Luftlinie bzw. 10 Minuten Fahrzeit von meiner Wohnung entfernt. Dort mussten sie gegen die Jungs des Teltower FC antreten. Ursprünglich wollte ich zu unseren U13-Mädels in die Waldstadt fahren, aber ich hatte unglücklicherweise verschlafen. Nun die U13 gewann ihr Spiel gegen den Ludwgsfelder FC mit man sage und schreibe 34:2 ! Sowas nennt man auch Demontage. Arme Dörte, denn sie hat das Spiel live getickert. Aber zurück nach Teltow. Mit einer etwas anderen Besetzung als am Vortag hatte Trainerin Anika Augsten das Match bestritten.
Schon in den ersten Minuten agierten unsere Mädels sehr nervös. Die Jungs hatten das Spiel übernommen und es stellten sich Fehler in unserer Mannschaft ein. In der 10. Minute erzielte Emma die 1:0-Führung aus Turbinesicht. Die Gastgeber machten weiterhin das Spiel und in der 16. Minute erzielten sie den Ausgleich – 1:1. Eine Minute später gingen unsere Turbinchen durch Lena erneut in Führung – 2:1. Vorausgeangen war ein präziser Querpass von Emma auf Lena, die einfach nur den Fuß hinhält. So könnte es weitergehen, aber denkste. Zwei Minuten später (19.) erzielten die Jungs den 2:2-Ausgleich. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit war etwas lebhafter. Innerhalb von zwei Minuten schraubten die Jungs das Ergebnis auf 4:2 aus ihrer Sicht hoch (22. und 24.).Aber unsere Mädels dachten nicht ans Aufgeben und kämpften munter weiter. Fast hätte es zum Anschluß geklappt, aber Emma, nach Zuspel von Lotte, hämmerte die Kugel ans Aluminium (26.). Der Anschluß klappte doch, aber erst in der 33. Minute. Sari sprintete über links, sah Emma in Position laufen und sie verwandelt zum 3:4. Pratisch im Gegenzug stellten die Jungs eine Minute später den alten Abstand wieder her – 3:5 (34.). Eine Minute später kam Sari über links und zog einfach mal ab. Der Ball krachte zuerst an den Innenpfosten, dann ins Tor – 4:5. Prraktisch im Gegenzug wieder der alte 2-Tore-Abstand durch die Jungs – 4:6. Was für ein verrücktes Spiel ! Es ging hin und her. In der 38. Minute fast eine Kopie wie in Minute 35, diesmal versenkte Sari direkt – 5:6. Eine Minute später fast der Augleich durch Emma, aber sie traf nur den Querbalken. Dann war Schluß und unsere Bambinis verabschieden sich aus dieser Saison mit einer knappen 5:6-Niederlage.
Nun gut, es war schon ein verrücktes Spiel. Unsere Mädels haben bravorös gekämpft und sich nicht unterkriegen lassen. Trainerin Anika Augsten hatte folgende Mädels im Einsatz: Maaliyah „Malli“ Bartlau, Lilly Klein, Lotte Mießner, Aurelia „Auri“ Grüne, Emma Türpitz, Shakira Lippert, Charlotte Pichotta, Sara „Sari“ Augsten sowie Lena Polonis (C).

So, das war mein letzter Bericht in dieser Saison. In der Folgesaison 2019/20 hoffe ich, wieder dabei sein zu können, aber erst ab Oktober, denn vorher mache ich ehrenamtlichen Dienst im Museum. In diesem Sinne. Tschüß und winke winke bis zur neuen Saison. Euer DJ Edison (Micha).




Im Pokal gescheitert

Landespokal-Halbfinale der C-Juniorinnen in Mühlenbeck:
Turbine Potsdam III – FSG Falkensee 1:2 n.V.

10.5.2019 von DJ Edison

Wie sagt man so schön, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ob das bei diesem Spiel zutrifft, sei dahingestellt. Die Duelle zwischen Turbine Potsdam und der FSG Falkensee sind seit Jahren sehr brisant. So auch heute. Schon in der ersten Minute setzte Maxi das erste Achtungszeichen, aber der Ball sauste am Kasten vorbei. Es dauerte bis zur 17. Minute, als sich Magda schön freispielte und auf’s Tor zielte, aber die Keeperin konnte diesen strammen Schuß parieren. In der 20. Minute wären unsere Young Ladies beinahe in Rückstand geraten. Nach einer Ecke der Gegnerinnen kam der Ball auf den Kopf einer Spielerin und diese wuchtete die Kugel an den Querbalken. In der 33. Minute zog Julia aus halblinker Position einfach mal ab, aber bei der Torüterin war Endstation. Das waren die einzigen drei Aufreger die ich aus Halbzeit 1 notiert hatte. Ansonsten war es ein ziemlich rustikal und manchmal auch überhart geführtes Match. Die erste Halbzeit endete torlos 0:0.
Der zweite Spielabschnitt war nicht anders wie der erste. Sehr hart geführtes Match. Es kamen kaum gute Spielaktionen zustande. Auf diesem holprigen und kleinen Rasenplatz wurde mehr Kick and Rush als vernünftger Fußball gespielt. In der 49. Minute gingen unsere Mädels mit 1:0 aus ihrer Sicht in Führung. Magda zog aus dem Rückraum einfach mal ab und der Ball senkte sich als Bogenlampe ins Netz. Dann wurde auch mal Fußball gespielt. Nach einem Fehler in der Abwehr musste Amy Lu in der 51. Minute Kopf und Kragen riskieren. Drei Minuten später hatte Maxi, nach Zuspiel von Lya, ’ne Kopfballchance, aber die Torhüterin konnte zur Ecke klären. Danach wurde es hektisch. Viele Unsauberkeiten und teilweise rüde Fouls kennzeichneten das Spiel. Nur der Schiri unterband diese Nicklichkeiten nicht, was zu wütenden Protesten sowohl beim Turbineanhang, als auch bei den Spielerinnen führte. In der 69. Minute kam es wie’s kommen musste: ein Vorstoß über die linke Seite von Falkensee und es stand 1:1. Das würde eine Verlängerung bedeuten, was auch passiert. Nach gespielten 70 Minuten hieß das Endresulat 1;1. Das Spiel wurde um 2×5 Minuten verlängert.
Auch in der Verlängerung wurde weiterhin mit Haken und Ösen gespielt. In der 3. Minute der Nachspielzeit kassierten unsere Mädels nach einer scharf getretenen Ecke das 1:2 aus ihrer Sicht. Nach 5 Minuten war erstmal kurze Pause. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung versuchten unsere Mädels das Blatt zu wenden, aber dazu kam es nicht mehr. Nach gespielten 80 Minuten war endlich Feierabend und unsere Mädels verließen mit gesenktem Haupt das Feld.
Nun ja, Spiele gegen Falkensee haben und hatten auch schon in der Vergangenheit Brisanz inne. So auch heute. Man kann zwar verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise, so wie ich es oben im Beitrag erwähnt hatte. Also Kopf hoch, Mädels. Ihr habt gut gekämpft, das muss ich ich mal in aller Deutlichkeit an dieser Stelle sagen ! Unter der Obhut von Trainer Chris Helwig und Marco Zastrow waren dabei: Amy „Amy Lu“ Linstedt (TW), Eva Wuttich, Felina „Fefe“ Rüchel, Isabel „Isi“ Wagner, Nele „Käpt’n Nele“ Brüggemann (C), Maxine „Maxi“ Schwarz, Magda & Julia Sawicka, Mary Krüger, Lya Bergemann, Laura Jesse, Darleen Tänzler sowie Laura Landweer.




ein sonniger samstag mit vielen Toren

E-Junioren-Kreisklasse: Turbine Potsdam (w) – ESV Lok Potsdam III (m) 9:1

6.4.2019 von Micha

Bei den U11-Mädchen sind unsere Mädels ja schon Meister. Die Jungsliga ist dagegen eine andere Baustelle. Unsere Grashüpfer sammeln auch hier fleißig Punkte, müssen aber auch die eine oder andere Lehrstunde über sich ergehen lassen. Aber genau deshalb spielen sie ja bei den Jungs mit. Bei schönstem Frühlingswetter waren nun heute die Jungs vom ESV Lok Potsdam III zu Gast. Da ich dieses Team noch nicht sah und auch die Tabelle nicht im Kopf hatte, versprach ich mir ein enges Spiel. Doch es kam etwas anders.

„Was tuscheln die Mädels da wieder ?“

Der Spielbeginn ließ dann eine einseitige Partie erahnen. Die Jungs kamen kaum in Tornähe und unsere Mädels machten die Pace. In der 3. Minute fing Nele einen Abstoß ab, bediente Nicky und Diese hämmerte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Natürlich wollten unsere Grashüpfer nachlegen. Ein Zuspiel von Nele wollte Nina volley nehmen. Dabei rutschte sie weg, konnte aber mit dem Außenriß den Ball noch Richtung Tor befördern. Nur um Zentimeter verfehlte er das hintere Lattenkreuz (5.). Noch in der selben Minute fehlten diese Zentimeter Piri auch bei einem Hinterhaltsschuß. Nach 8 Minuten gab’s dann ’ne Ecke für Turbine. Nicky brachte sie herein, wo Piri zentral lauerte. Mit Hilfe ihres Knies drückte sie den Ball zum 2:0 über die Linie. Bis dahin hatte auch Nina den einen oder anderen Versuch, aber sie hatte heute wohl das berühmte Pech an den Schuhen. Nach 9 Minuten gaben auch die Jungs mal ein Lebenszeichen ab, aber Keeperin Sophia stand goldrichtig. So Stück für Stück kamen die Jungs besser ins Spiel, jedoch unsere Hintermannschaft ließ Nichts zu. Nachdem dann Emma in der 20. Minute nach einem Doppelpass mit Nele am Keeper nicht vorbei kam, hatte sie eine Minute später mehr Glück, als sie bei einem Abwehrfehler der Jungs am Schnellsten schaltete – 3:0. Den 4:0-Pausenstand stellte dann in der 23. Minute Nele her, die ein sauberes Zuspiel von Nicky nutzte. Nach den ersten 25 Minuten also ein komfortabler Vorsprung. Aber ich weiß aus Erfahrung, daß Das in der Altersklasse U11 gegen Jungs Nichts heißen muss. Zumal ja (wie gesagt) die kleinen Eisenbahner besser ins Spiel kamen. Aber natürlich war ich optimistisch.

Nicky in vorbildlicher Haltung

Nicky „er ist größer , aber ich bin schneller !“

Piri nimmt Maß

„Den holen wir uns !“

Aber auch dieses Spiel hielt etwas Unterricht zum Thema : „Was passiert, wenn ich mit den Gedanken in der Pause bleibe ? “ bereit: die zweite Hälfte war zwei Minuten alt, als die Jungs Richtung Tor marschierten und unsere Mädels mehr Spalier bildeten als eingriffen. So konnte auch die gute Sophia den 1:4-Anschlußtreffer für die Jungs nicht mehr verhindern (27.). Das gab Lok Auftrieb. Zwar hatten unsere jungen Ladies auch in der Folge mehr Ballbesitz, aber das Spiel wurde ausgeglichener und die Abwehrreihen dominierten. Das ging so bis zur 38. Minute. Ich dachte mir schon: „wenn Lok weiter verkürzen kann, wird’s nochmal spannend“. Aber da hatten unsere Turbinchen keinen Bock drauf und bliesen zur Schlußoffensive. Minute 38: Nicky ging über links außen und schlug eine weite Flanke zum langen Pfosten. Das war für den dort lauernden „kleinen Pitbull“ Leni ein „gefundenes Fressen“. Trocken und humorlos hämmerte sie den Ball gegen die Laufrichtung des Keepers zum 5:1 ins Tor. Zwei Minuten später dann das „Tor des Monats“: der Ball kam zu Sophia und die wollte ihn lang nach vorne bringen. Und der wurde lang ! Kurz vor’m Keeper ditschte er noch mal auf und flog über den armen Kerl hinweg ins Tor – 6:1. Ein weiterer Beweis dafür, daß unsere E1-Turbinen aus ALLEN Mannschaftsteilen heraus torgefährlich sind.

Sophia jagt den Ball nach vorn und trifft

Damit war den Lok-Jungs der Nerv gezogen. Sie gaben sich zwar nicht auf, hatten aber auch Nichts mehr zuzusetzen. Nachdem Sophia in der 43. Minute zweimal zur Stelle war, leitete sie den Gegenangriff ein. Der Ball lief über Nicky und Leni zu Nina, die mit dem 7:1 sich endlich für ihren Fleiß belohnen konnte. Nun hatten unsere Mädels endgültig die Oberhand zurück. Und so klein und schmächtig unser „kleiner Pitbull“ Leni auch ist, so hat sie auch einen mächtigen „Bums“ in ihren Beinen. Das bewies sie in der 45. Minute, als sie auf einen zweiten Ball ging und aus dem Hinterhalt das Leder zum 8:1 ins Tor hämmerte. Nachdem Nicky in der 48. Minute zum 9:1 traf, wollten es die Mädels natürlich zweistellig machen. Aber die Lok-Jungs wehrten sich fleißig und so war das 9:1 auch der Endstand.

„Wetten, daß Sophia schneller ist ?…..“

„…..Na siehste !“

Eines möchte ich mal an dieser Stelle betonen: obwohl kein Junge freiwillig gegen Mädchen verliert (schon gar nicht in dieser Höhe), so befleißigten sich die Lok-Jungs doch einer äußerst fairen Spielweise. Das sollte man auch mal erwähnen ! Unser U15-Leistungsteam hat Das in seiner Liga schon anders erlebt. Aber auch mit diesem Sieg zeigten unsere Turbinchen, welche Fortschritte sie in dieser Saison machten und daß sie auch in ihrer Jungsliga eine gute Rolle spielen. Unter der Obhut von Trainer Patrick Mackaus spielten diese Rolle heute: Sophia v. Bülow (TW), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe (SF), Ella v. Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Nina Thoma, Nele Riesler sowie Lara Köcer.

Lt. fussball.de findet am 4.5.2019 um 12.00 Uhr das letzte Heimspiel unserer E1-Mädchen in ihrer Mädchenliga gegen den Ludwigsfelder FC statt. Dort soll auch die Meisterschale überreicht werden. Es wäre schön, wenn zu dieser Gelegenheit viele Fans zugegen wären. Die Mädels haben es einfach verdient.

Die Aftershow-Party




ein sonniger sonntag mit viel sonne, licht und schatten

C-Junioren-Landesklasse: Turbine Potsdam (w) – Werderaner FV Viktoria (m) 4:1
Frauen Landesliga: FSV Forst Borgsdorf – Turbine Potsdam III 3:1

7.4.2019 von Micha

DEN AUFWÄRTSTREND BESTÄTIGT

Nachdem unser U15-Leistungsteam zwischenzeitlich einen „Hänger“ hatte, fanden sie zuletzt wieder in die Spur und ich wollte mir heute selbst ein Bild davon machen. Zu Gast waren die Jungs aus Werder und ich hatte eine Premiere: Keeperin Anna-Lena „Anna“ Kulbe’s Weg verfolge ich ja schon seit der E-Jugend. Aber es dauerte bis heute, daß ich sie auch mal bei der U15 sah. Sachen gibt’s ….!

Der geheime Kreis

Mit dem Anpfiff nahmen unsere Turbinen das Spiel in die Hand. Die ersten Chancen gehörten dann auch Julia und Pauline. Von meinem Platz aus gesehen drückten diese Beiden dem Spiel auch ihren Stempel auf. So konnte ich auch in der 12. Minute genau zusehen, als Pauline auf rechts davonzog und den Ball wunderbar auf die linke Seite flankte, wo am Strafraumeck Zwergie lauerte. Ballannahme – Schauen und Schuß – eine fließende Bewegung, die das 1:0 brachte. Sauber herausgespielt ! Sowas gibt natürlich Auftrieb und unsere Turbineladies blieben am Drücker. Nach 15 Minuten gab’s Freistoß für Turbine. Jona brachte ihn von rechts in den 16er. Pauline stieg hoch, aber der Ball rutschte ihr über den Kopf. Hinter ihr stand jedoch Julia, die „Köpfchen“ bewies und mit Selbigem den Ball zum 2:0 ins Ziel brachte. Aber fast im Gegenzug (17.) konnten die Gäste auf 1:2 verkürzen. Das brachte den Werderaner FV zurück ins Spiel. Ein Freistoß der Jungs wurde eine sichere Beute von Anna. So für 10 Minuten wirkte das Spiel dann etwas zerfahren und die Abwehrreihen dominierten. Hierbei fiel mir auf Turbineseite Abwehrchefin Jona besonders auf. Als dann in der 31. Minute unsere Mädels einen Konter fuhren und in dessen Verlauf Julia am Keeper scheiterte, war die Schlußoffensive der eraten Halbzeit eingeläutet. Nach Chancen für Julia und Pauline gab’s dann nach 35 Minuten beim Stande von 2:1 für unsere Ladies den Pausenpfiff. Ich tat Was für unsere Mädels, indem ich zu ihren Gunsten mir ’n Kaffee gönnte. Bei herrlichstem Wetter tat er richtig gut und ich harrte der Dinge, die da kommen sollten.

Körperkontakt (Julia)

Pauline ist am Zug

Bei Wiederanpfiff war die spannende Frage: wer trifft zuerst ? Die Mädels wollten nachlegen, die Jungs zunächst ausgleichen. So ging’s hin und her mit Chancen beiderseits. Hierbei fiel mir Keeperin Anna besonders auf: völlig unaufgeregt versah sie ihren Job, insbesondere bei hohen Bällen. Aber so kenne ich sie schon seit Jahren. In der 47. Minute gab’s dann eine kleine Vorentscheidung: der Ball kam von links und Charlie stand richtig – 3:1. Es ging weiter hin und her, wobei unsere Hintermannschaft die gegnerische Offensive immer besser im Griff hatte. Und wenn, war da ja noch Anna. Dann kam die 59. Minute: nach einem langen Sprint mit Ball am Fuß durch Yasu war beim Keeper Endstation. Aber noch in der selben Minute schickte Ronja eine Bogenlampe aus dem Hinterhalt ins Eck – 4:1. Das war dann der Lucky Punch ! In den letzten 10 Minuten ließen unsere jungen Turbineladies nichts mehr anbrennen und gingen so als 4:1-Sieger vom Platz. Da konnten die Trainer Jürgen Theuerkorn und Matthias Zube zufrieden sein.

Pauline treibt den Ball nach vorn

Anna mit „Handspiel“

„Und jetzt mit Schmackes, Anna“
Joy (13) passt auf

Anna begräbt den Ball, Jona assestiert

Jona (5) beim Freistoß

Natürlich war auch ich zufrieden. Sonntag Vormittag – Sonnenschein – ein tolles Spiel und 4:1 gewonnen – Fanherz, was willst Du mehr ? Gut gelaunt verließ ich den Luftschiffhafen und das war das Werk von: Anna-Lena „Anna“ Kulbe (TW), Julia Holzhaus, Emily Fiedler (43. Yasu Caparoglu), Jona Leske (SF), Pauline Deutsch, Elisa Lindacher (50. Natalie Enderle), Ronja Grubba, Alisa „Zwergie“ Grincenco, Joy Brockmann, Celine Wendisch sowie Charlotte „Charlie“ v. Osten.

DA KAM ICH INS GRÜBELN

Perfektes Wetter, gute Laune – genau Das ist normalerweise der Zeitpunkt, wo dir die öffentlichen Verkehrsmittel mit 100%iger Sicherheit die Laune verderben. Nach dem U15-Spiel im Luftschiffhafen wollte ich unsere 3.Frauenmannschaft in Borgsdorf (mit der S1 eine Station nach Birkenwerder) besuchen. Das bedeutet u.a. Berlin einmal von Süd nach Nord zu durchqueren. Ich kalkulierte so, daß ich fünf Minuten vor Anpfiff da sein müsste. Es waren dann aber 30 Minuten ! Keine Signal- oder Weichenstörung, kein Schaden am Zug oder wie die Ausreden der Bahn sonst so lauten ! Ich dachte echt: ich bin im falschen Film ! Aber so hatte ich noch Zeit, mir bei den Gastgebern vom FSV Borgsdorf ’n (sehr schmackhaften) Kaffee zu holen, es war ja auch Kaffeezeit. Not amused war ich, als ich unsere Turbinen beim Warmmachen beobachtete: gerade 13 Spielerinnen waren im Kader, davon 6 Mädels, die am Vortag ein gewiß nicht leichtes Auswärtsspiel mit der B2 bei Energie Cottbus (1:1) zu bestreiten hatten. Daß sie Fußball spielen können, hab ich ja in der Vorwoche gesehen. Aber wie sah es mit den Kräften bzw. der geistigen Frische aus ?

Alle melden sich „Frau Kaptänin, ich weiß Was !“

Es wurde ein Spiel, das man gemein hin als „Sommerfußball“ bezeichnen würde. Es bewegte sich zwischen den 16ern, wobei der FSV leichte Vorteile hatte. Bis zur 20. MInute kamen die Turbinen dann besser ins Spiel, jedoch blieben Chancen beiderseits bis dato Mangelware. Dann jedoch drehten die Gastgeberinnen auf. Sie erzielten ein Abseitstor und zwangen (die heute das Tor hütende) Gesa zu zwei Paraden. Dann jedoch in der 27. Minute hatten die Turbinen auch Pech, als ein Pressschlag bei einer freistehenden Gegnerin landete und diese sich die Chance nicht entgehen ließ – 1:0 für den FSV. Nachdem Gesa erneut mit einer Parade glänzte, hatte sie gegen einen Lupfer in der 31. Minute keine Chance – 2:0. Ich machte mir langsam Sorgen: es war zuwenig Bewegung im Turbinespiel. Oft fehlte die Bereitschaft, noch einen Meter mehr zu gehen. Eine Folge fehlender Frische ? Nun ja, bis zur Pause blieb’s bei der 2:0-Führung des FSV. Mal sehen, was Trainer Gordon Engelmann und sein Co Matthias Storch für die zweite Halbzeit unseren Turbineladies mitgeben konnten.

„Wer will, wer will, wer hat noch nicht ?“

Alle auf einen Fleck

Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel zwischen den 16ern so dahin. Das Turbinespiel sah zwar nun besser aus, aber erneut blieben Torchancen beiderseits Mangelware. Die Zeit verging – bis zur 67. Minute: Jojo beackerte den rechten Flügel, flankte nach innen – aber aus der Flanke wurde ein Schuß in den hinteren Dreiangel – 1:2 aus Turbinesicht. Ein Wahnsinnstor, welches Hoffnung auf Besserung machte ! Aber diese Hoffnung wehrte nicht lange, denn praktisch im Gegenzug stellten die Gastgeberinnen mit dem 3:1 den alten Vorsprung wieder her. Das hat unseren Turbinen dann doch sichtlich den Nerv gezogen. Die FSV-Ladies schalteten in den Verwaltungsmodus um und taten nicht mehr als nötig. Und unseren Mädels fehlten einfach die Kräfte, um nochmal ’ne Schippe drauf zu legen. So lief das Spiel bis zum Schlußpfiff ohne große Höhepunkte dahin und endete mit 3:1 für den FSV Borgsdorf. Was war da heute los ? In meinen Augen war es in erster Linie eine Kopfsache aufgrund fehlender geistiger Frische. Für Turbine traten heute an: Gesa Ponick (TW), Vanessa „Nessi“ Storch, Johanna „Jojo“ Herholz, Lucy Heise (45. Rahel Heretsch), Amelie „Ami“ Spliesgart (SF), Meline „Melli“ Andermann, Sarah Lindner (59. Simone Lubig), Helen Baas, Theresa „Tessi“ Wagner, Annika „Anni“ Hanauer sowie Ronja „Ronnie“ Hirsch.

Ami (rechts) beim Steptanz

Tessi (18) jagt den Ball

Tessi (18) steht zwischen Ball und Gegnerin

Natürlich machte ich mir meine Gedanken und tauschte sie mit Gordon nach dem Spiel auch aus. Zwar trainieren unsere Dritte und die B2 gemeinsam. Trotzdem ist Gordon völlig zurecht nicht begeistert davon, ständig mit Spielerinnen der B2 antreten zu müssen. Das bedeutet für diese Mädels dann immer zwei Spiele am Wochenende. Und wir sind hier nicht beim Leistungssport ! Wohin Das führt, hat man heute gesehen ! Und man darf ja auch nicht vergessen: in diesem Alter spielen Schule, Ausbildung bzw. Beruf eine entscheidende Rolle. Außdem bin ich nicht der Einzige, der sich fragt: wenn Turbinen ihre leistungssportliche Laufbahn beenden – warum bleiben sie nicht bei Turbine, sondern schließen sich anderen Vereinen an (z.B. Babelsberg ’74) ? An irgend Etwas muss das ja liegen ! Ich glaube, es ist an der Zeit, daß sich Verein und Beteiligte mal an einen Tisch setzen, denn der derzeitige Zustand ist aus meiner Sicht untragbar !




Ein Remis und ein Auswärtssieg

SpG Ferch/Caputh – Turbine E1 3:3

31.3.2019 von DJ Edison

Diesen Sonntag nutzte ich für eine „Auswärtsfahrt “ nach Caputh, um dem Spiel unserer Grashüpfer gegen die Jungs der SpG Ferch/Caputh beizuwohnen. Nachdem unsere Mädels im vorherigem Spiel gegen Geltow mit 1:10 vom Platz gefegt wurden, wollten sie zumindest mal eine etwas bessere Partie hinlegen. Bis auf Ella waren alle an Bord, hießt im Klartext: Bestbesetzung. Mal sehen, wie sich unsere Grashüpfer aus der Affäre ziehen.
Es war zunächst eim Match auf Augenhöhe. In der 5. Minute dann kam Leni über rechts, scheiterte aber am Keeper. Praktisch im Gegenzug rettete Sophia, die heute zwischen den Pfosten stand, bravorös gegen einen frei vor ihr stehenden Spieler. In Minute 10 sprintete Nicky über links zog einfach mal ab und es hieß 1:0 aus Turbinesicht. So könnte es weitergehen, aber denkste. Eine Minute später kamen die Jungs wiederum gefährlich vor’s Turbinetor, aber Henni rettete in letzter Sekunde noch für die geschlagene Sophia auf der Linie. In der 18. Minute hätte es fast mit der Verdopplung geklappt: Nina kam über die rechte Seite, zog einfach mal ab, aber der Ball landete am Innenpfosten, kam aber zurück auf’s Spielfeld. Aber drei Minuten später (21.) war es dann soweit: Piri zog aus halblinker Position ab und der Ball landete im Netz – 2:0. Bis zum Halbzeitpfiff gab es keine nennenswerten Szenen, so daß die Mädels mit einer 2:0-Führung im Rücken zum Pausenwasser gingen.
Nach dem Wiederanpfiff zu den zweiten 25 Minuten enwickelte sich ein anderes Bild. Die Jungs wurden stärker, wollten den Anschluß herstellen und wurden in der 29. Minute mit den 1:2-Anschluß belohnt. Zwei Minuten später erzielten sie sogar den Ausgleich – 2:2. Nun war das Spiel wieder offen, aber nennenswerte Chancen auf beiden Seiten waren Mangelware. In der 38. Minute wieder ein Vorstoß von Nicky über links, sah Nele in Position laufen und sie schob zur 3:2-Führung aus Turbinesicht flach ins Eck ein. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Jungs kamen immer wieder gefährlich vor’s Turbinetor, aber unsere Hintermannschaft hielt dagegen. Zwei Szenen hatte ich mir noch notiert: in der 40. Minute stand Nele mutterseelen allein vor dem SpG-Kasten aber sie verzog nur knapp. In der 48. Minute kam Leni über rechts, zog ab, aber sie traf nur das Außennetz. Dann wurde es dramatisch: eine Minute später kamen die Jungs frei vor’s Turbinegehäuse, trafen aber nur den Pfosten. Praktsch mit dem Schlußpfiff erzielten sie doch noch den 3:3-Ausgleich und das Endergebnis.
Nun gut, es war doch schon eine bessere Vorstellung gegen eine Jungsmannschaft als die gegen Geltow. Mit diesem Remis können unsere Grashüpfer gut damit leben. Es war zwar kein umwerfendes Spiel, aber solide. Trainer Patrick Mackaus hatte folgende Spielerinnen im Aufgebot: Sophia v. Bülow (TW), Leni Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma, Nele Riesler sowie Lara Köcer.

Nach diesem Spiel fuhr ich weiter nach Zeuthen, wo unsere 3.Frauenmannschaft auswärts bei Eintracht Miersdorf/Zeuthen antrat. Eine schöne Fußballanlage mit selbstgebauter Tribüne, ehemaligen S-Bahnsitzen und einer historischen Anzeigentafel. Einen kompletten Spielbericht habe ich mir geschenkt, da ich dieses Spiel live tickerte. Es war zunächst ein ausgeglichenes Spiel beider Kontrahenten. Zur Halbzeit lagen unsere Ladies mit 0:1 hinten, aber im zweiten Spielabschnitt steigerten sie sich und hatten zwischenzeitlich Oberwasser bekommen. So drehten sie innerhalb von zwei Minuten den Spieß um und gingen in den Minuten 58 und 60 mit 2:1 in Führung. Beide Tore erzielte Meline „Melli“ Andermann. Das war auch das Endergebnis in einer spannenden und packenden Partie. Unter der Obhut von Trainer Gordon Engelmann und Co-Trainer Matthias Storch waren folgende Mädels im Einsatz: Nora Mendel (TW), Maja Borg, Johanna „Jojo“ Herholz, Amelie Spliesgart (C), Gesa Ponick, Sarah Lindner, Vanessa Vogt (52. Lucy Heise), Meline „Melli“ Andermann, Vanessa Storch, Theresa Wagner sowie Ronja Hirsch.




ein trüber tag mit viel sonne

C-Junioren-Kreisklasse: Turbine Potsdam III – SpG Ferch/Caputh (m) 0:2
D-Juniorinnen-Landesklassse: Turbine Potsdam – SV Babelsberg 03 20:0

31.3.2019 von Micha

UND WIEDER EIN TOLLES SPIEL MIT DEM FALSCHEN ERGEBNIS

In letzter Zeit hatte ich von unserer C3 viel Gutes gesehen und gehört. So wollte ich mir heute selbst mal wieder ein Bild machen. Beim Hinspiel in Ferch war ich auch zugegen und sah trotz der 1:6-Niederlage ein tolles Spiel unserer Mädels. Nun wollte ich wegen der frühen Anstoßzeit (9.00 Uhr) um 8.00 Uhr in der Waldstadt sein. So verschaffte mir die Zeitumstellung eine extrem kurze Nacht. Aber die regelmäßigen Auswärtsfahrer werden mir bestätigen: Schlaf wird völlig überbewertet !

Der Schiri ist geblendet
„Hallo, hier sind wir“

Unsere Mädels hatten sich Einiges vorgenommen und so gehörte die erste Chance in der 3. Minute auch Lya. Die Turbinen waren gut dabei und entwickelten auch mehr Zug zum Tor. Franzi aus der Distanz (Vorarbeit Lya), Mary aus der Drehung nach Jona-Freistoß sowie Maxi nach ’ner Ecke hatten die Führung auf dem Fuß. Hinten zeichneten sich unsere Ladies durch gute Abwehrarbeit aus, so daß die Jungs erst in der 12. Minute zu ihrer ersten nennenswerten Chance kamen. Aber diese stellte für AmyLu im Turbinetor kein Problem dar. Das Spiel der Turbinen sah richtig gut aus. Aber so nach 20 Minuten kamen die Jungs besser ins Spiel und gaben mit einer Bogenlampe, die ans Lattenkreuz krachte, ein Lebenszeichen ab. Ebenso in der 26. Minute, als AmyLu mit einer saustarken Parade im 1:1 klären konnte. Eine Minute später war sie jedoch machtlos: ein Fehlpass – ein hoher Schuß ins lange Eck – 0:1. Schade für unsere Mädels ! Aber sie hielten sich nicht lange mit „Trauern“ auf, sondern suchten fleißig weiter ihre Chance. Maxi wuselte sich in der 30. Minute durch – da bekam die SpG gerade noch ’n Fuß vor. Eine Ecke, von Mary kurz ausgeführt, kam zu ihr zurück. Ihre Flanke fand Maxi’s Kopf – da fehlten dann leider die berühmten Zentimeter. So ging’s mit 0:1 aus Turbinesicht in die Pause. Nicht nur ich war mir sicher: hier geht noch Was !

„Windballrennen“

Mit frischem Elan kamen unsere Ladies aus der Pause und machten weiter. bei einem Strafraumgewühl ergaben sich für sie zwei Chancen. Dann aber die 42. Minute: Foul im Turbinestrafraum – Elfmeter für die SpG. „Den wollte er haben“ würde man sagen, aber aus meiner Sichtposition hätte ich ihn auch gegeben. Der Schütze versuchte es “ durch die Mitte“ und fand in AmyLu seine Meisterin. Aber als AmyLu mit dem zweiten Zupacken den Ball sichern wollte, gab’s ’n Pfiff. Maxi soll sich zu früh in den 16er bewegt haben. Beim zweiten Versuch ließ der Schütze AmyLu mit einem platzierten Schuß ins Eck keine Chance – 0:2. Nun ja, er hätte wieder abpfeifen müssen, denn diesmal waren auch Gegenspieler, die sich zu früh Richtung 16er bewegten. Überhaupt traf der Schiri die eine oder andere Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen konnte. Aber sei’s drum ! Auch davon ließen sich unsere Mädels nicht beeindrucken. Rassige Sprintduelle gab’s zu bestaunen und Eines fiel mir besonders auf: die Mädels gingen keinem Zweikampf aus dem Weg, sondern zeigten auch den dafür nötigen Biss ! So war’s bis zum Abpfiff ein Kampfspiel zwischen den Strafräumen. Für beide Seiten ergaben sich noch je zwei Chancen. Insbesondere bei unseren Mädels war zwar bei der Einen oder Anderen auch der Kräfteverschleiß zu bemerken. Aber auch das hielt sie nicht davon ab, bis zum Schluß zu fighten, um wenigstens das Ehrentor zu erzielen. Leider blieb es ihnen verwehrt, obwohl sie es mehr als verdient hätten. Aber leider ist es so: Tore müssen sie schon selbst schießen. Die Chancen waren ja da. So endete zwar dieses Spiel mit 0:2 aus Turbinesicht, aber es brachte auch die Erkenntnis: unsere Mädels haben eine Entwicklung hinter sich und können den Jungs das Leben schwer machen. Wenn sie es jetzt auch mal schaffen, sich zu belohnen – aber diese Zeit wird kommen. Wenn nicht in dieser, dann in der nächsten Saison, wenn sie bei den B-Mädchen antreten. Selbstvertauen haben sie jedenfalls genug ! Das sah man heute unter der Obhut der Trainer Chris Helwig und Marco Zastrow bei: Amy „AmyLu“ Linstedt (TW), Eva Wuttich, Nele Brüggemann (SF), Laura Landweer, Maxine „Maxi“ Schwarz, Mary Krüger, Lya Bergemann, Alina Schwarz, Jona Leske, Franziska „Franzi“ Helmke, Laura Jesse sowie Darleen Tänzler.

„Synchronsprinten“ mit Maxi (8)

Laura L. (17) hat freie Bahn

EIN DERBY – EIN SCHÜTZENFEST UND EIN PAAR GOOD NEWS

Wie in der Vorwoche die guten Nachrichten zuerst: Wenn man, wie Edison und Ich, schon so lang Berichte schreibt, hat man mit der Zeit auch ein kleines Netz von „informellen Mitarbeitern“ aufgebaut, welche mich über das Geschehen auf den anderen Plätzen auf dem Laufenden halten. So erfuhr ich vom lang ersehnten Punktgewinn der C2 in Woltersdorf, dem Auswärtssieg der U15 in Blumenthal/Grabow, dem 3:3 der E1 bei den Jungs in Caputh, dem 2:1-Sieg unserer Dritten in Miersdorf und auch dem 7:4-Sieg unserer E2-Küken in Heidesee. Speziell letzteres Ergebnis machte mich stolz, ist es doch ein weiterer Beweis dafür, was die Hallensaison unseren jüngsten Grashüpfern gebracht hat: nach reichlich „Prügel“ im Herbst holten sie an den letzten beiden Wochenenden bei vier Spielen (2x Jungs, 2x Mädchen) drei Siege und ein Remis, d.h. sie sind seit vier Spielen ungeschlagen ! Da kann Trainerin Anika richtig stolz auf ihre kleine Rasselbande sein. Und ich kann Euch sagen: sie ist es auch !
Aber zurück zum Eigentlichen: Obwohl es empfindlich kalt war, hatte ich doch gute Laune. Dafür sorgte unsere C3 trotz des 0:2 mit ihrer couragierten Leistung. Und es stand ja noch das Derby unserer D (U13) gegen die Mädels des SV Babelsberg 03 an. Die 03erinnen hatten bei einem Spiel weniger sechs Punkte Rückstand. Die FSG Falkensee hatte zweistellig gewonnen. So brauchten unsere Mädels einen (möglichst hohen) Sieg, um auf Platz 1 zu bleiben und das sehr gute Torverhältnis nicht herzugeben. Aber Vorsicht ! 03 kam als Tabellendritter und hätte seinerseits mit einem Sieg das Titelrennen für sich selbst offen halten können. Leider war davon dann im Spiel nur ein „Fünftel von Garnichts“ zu sehen. Sicher auch, weil 03 keine Wechselspielerinnen hatte.

„Ach wir stehen hier nur so rum“

In der ersten Minute konnte man noch auf ein spannendes Spiel hoffen. Die Gäste trugen einen Angriff vor und zwangen (die heute das Turbinetor hütende) Jette zu einer Glanzparade. Das war’s dann aber auch für die Gäste in Halbzeit 1. Unsere Mädels verstanden diesen Warnschuß und machten jetzt Ernst. Zunächst gab Elli in der 3. Minute der 03-Keeperin zu tun. Aber noch in der selben Minute mogelte sich Jolien durch die gegnerischen Reihen und schickte das Runde ins lange Eckige zum 1:0. Eine Minute später kam Jolien über außen, sah Elli – 2:0. Die Gäste sahen in der Folge die Mittellinie nur noch von Weitem, denn sie wurden in ihrer Hälfte eingeschnürt. Dadurch wurden aber auch die Räume eng, so daß es Fritzi und Lucy mit Fernschüssen versuchten, zunächst aber ohne Erfolg. Mit der Zeit fanden unsere Turbineladies aber Mittel und Wege, die dichten Babelsberger Reihen zu überwinden. Zunächst erhöhte Jolien in der 8. Minute durch konsequentes Nachsetzten auf 3:0. Nachdem Pauli es mit einer Bogenlampe versuchte, erhöhte Fritzi in der 10. Minute per Weitschuß auf 4:0. Wer, wenn nicht sie ? Nachdem Mille zwei Minuten später das 5:0 erzielte, begannen unsere Mädels etwas zu schludern, aber ein Zusammenspiel unserer Zwillinge Magda und Julia brachte in der 19. das 6:0. So langsam bekam ich eine Ahnung, wohin das hier gehen könnte, zumal 03 sich zwar tapfer wehrte, aber einfach keine Gegenmittel fand. Trainerin Bettina Stoof stellte unsere Mädels so ein, daß sie regelmäßig die Positionen tauschten. So hatte die zuletzt überragende Abwehrchefin Jojo Gelegenheit, ihre Offensivqualitäten „auszubuddeln“. In der 23. Minute traf Aimie von rechts den kurzen Pfosten. Der Ball wechselte die Seite, wo am langen Pfosten schon Jojo auf ihn wartete – 7:0. Es folgten die vier Minuten unserer Zwillinge: Zunächst legte Julia für Magda auf – 8:0 (26.). Magda erhöhte auch auf 9:0 und tanzte anschließend die Abwehr aus – 10:0 (beide 28. Minute). Ein Hattrick in drei Minuten ! Eine Minute später stellte dann Julia im zweiten Versuch den 11:0-Pausenstand her. Natürlich war ich hoch zufrieden, machte mir aber auch so meine Gedanken. Als ich dann vom zweistelligen Sieg der FSG Falkensee erfuhr, dachte ich: „gut, daß unsere Mädels das Torverhältnis im Auge haben“. Als gutes Omen wertete ich, daß sogar Clärchen ab und zu durch die Wolken lugte, um unseren Turbinen zuzusehen. Auch ich brauchte die Pause: Spiel beobachten, Notizen machen, Fotografieren, das war Stress pur ! Ich hoffe, ich habe nichts verwechselt.

Nr. 4 schaut zu und lernt, was Jolien so treibt…..

…..und biegt sich (vor Lachen?),
Magda (11) und Fritzi (8) schauen, was Pauli ausheckt

Aimie (5) geht ab durch die Mitte

Pauli (6) heckt schon wieder was aus

Die zweiten 30 Minuten begannen, wie die Ersten endeten – drei Chancen in drei Minuten (u.a. Elli Pfosten). Dann hatte sich die Artillerie wieder eingeschossen. Wie so oft holte Fritzi dann in der 36. Minute den Hammer raus: mit einem Weitschuß, der zur Bogenlampe geriet, machte sie das Dutzend voll – 12:0. In der 43. bekam sie wieder den Ball – schaute – 13:0. Der guten Vorarbeit zwischen Julia und Elli ließ Magda eine Minute später das 14:0 folgen und erhöhte per Dribbling in der 48. Minute auf 15:0. Julia (Vorarbeit Elli) und Magda (nach Lucy – Lattentreffer) erhöhten bis zur 50. Minute auf 17:0. Ich kam kaum noch mit dem Schreiben hinterher, während unsere Wechselspielerinnen mit dem „Tore mitzählen“ Probleme hatten. Aber sie hatten ja mich ! Und während wir uns Gedanken machten, ob es 20 Tore werden, gab’s ’ne Schrecksekunde: plötzlich kam 03 doch mal durch und der Ball knallte an den Pfosten (51.) ! Tja, auch in solch einem Spiel muß die Abwehr konzentriert bleiben. Jette im Turbinetor konnte Einem aber auch Leid tun. Außer dem einen oder anderen Rückpass hatte sie ja Nichts zu tun. Aber diese Szene hatte aber auch ihren „Hallo-Wach-Effekt“. 53. Minute: Elli – Julia – Magda – 18:0. Dann Magda links – Julia Mitte – 19:0 (56.). Die „20“ voll machte dann Magda, die eine Lucy-Ecke mit einem Kopfballaufsetzer abschloß (59.). In der Schlußminute versuchte es Fritzi nochmal aus der Distanz. Wieder wurde es eine Bogenlampe, aber diesmal landete das Spielgerät an der Latte. Überhaupt hab‘ ich mir nicht die Mühe gemacht, alle Pfosten- und Lattentreffer aufzuzählen. Das waren verdammt Viele ! So blieb’s beim 20:0 und unsere Mädels haben damit Platz 1 und auch ihr Torverhältnis erfolgreich verteidigt.

Jolien ist schneller

Lucy (15) trickst

Jolien gibt den Gästen ’ne Lehrvorführung in „Vorbildliche Schußhaltung“

Jette ganz allein
„Bringt mir mal Jemand ’n Tee ?“

Klar stelle ich mir ein Spiel gegen den Tabellendritten anders vor. Aber das Ergebnis zeigt auch: Es ist völlig richtig, daß die Mädels auch gegen Jungs aktiv sind. Da bekommen sie dann weitaus mehr zu tun. Und wenn in dieser Mädchenliga eben nur die FSG Falkensee und unsere U13 für den Titel in Frage kommen, erübrigt sich auch die Frage, ob solche Ergebnisse sein müssen (obwohl sie für den Moment sicher schön sind). Die Tabelle lügt nicht und dort marschieren die FSG und unsere Turbinen punktgleich vorne weg. Es sieht also ganz danach aus, als wird die Meisterschaft über’s Torverhältnis entschieden. Ich bin auch kein Freund solch hoher Ergebnisse, aber auch Realist. Und als solcher weiß ich: Mitgefühl kann dich den Titel kosten ! Unsere aktuelle C3 kann aus der Vorsaison ein leidvoll Lied davon singen, als ihr zwei Tore zur Meisterschaft fehlten. Richtig war dagegen, daß Bettina eine Spielerin herunternahm, als eine Babelsbergerin verletzungsbedingt pausieren musste und 03 ja nicht wechseln konnte. So war’s dann trotz des Wetters, aber aufgrund der Turbineergebnisse, ein sonniger Sonntag ! Da unsere U13 unter der Obhut von Bettina Stoof ihren Platz 1 erfolgreich verteidigte, freute ich mich mit: Henriette „Jette“ Grahlmann (TW), Maxi Schudek, Aimie Appel, Paulina „Pauli“ Grüne, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe (SF), Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna „Jojo“ Thobe, Magdalena „Magda“ und Julia Sawicka, Jolien Franeck, Lucy Thiermann sowie Celine Bunde (ETW).

Strahlende Turbinen: Fritzi (li) und Lucy

Spielauswertung mit Bettina




„happy birthday, trainer“ – oder: zwei besondere Geschenke

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam II – FSG Falkensee 4:0

30.3.2019 von Micha

B2-Trainer Matthias Storch hatte Geburtstag ! Dazu noch einmal herzlichen Glückwunsch ! Hatten sich seine Mädels deshalb etwas Besonderes vorgenommen ? Sah so aus, zumal zur Feier des Tages sich der bis dato ungeschlagene Spitzenreiter FSG Falkensee als „Geburtstagsgast“ angesagt hatte. Nun, zum Geschenke verteilen waren die Gäste bestimmt nicht angereist. Das selbe Duell gab’s ja in der Vorwoche schon einmal bei der U13 (3:1 für Turbine). Warum also sollte unsere B2 ihrem Trainer zuliebe bei schönstem Wetter nicht auch einen sonnigen Tag erwischen ?

„Vergatterung“

Die Partie der Vorwoche zeigte auch: wenn Du gegen die FSG Was holen willst, musst Du zuerst den Laden hinten dicht machen. So begann das Spiel mit dem berühmten „Abtasten“, d.h. das Spiel fand zunächst zwischen den Strafräumen statt. Die erste Chance gehörte dann den Gästen, bereitete aber Keeperin Anni keine Probleme (9.). Auf der Gegenseite hatte Lulu nach Jojo-Freistoß die Möglichkeit, schoß aber knapp drüber (10.). In der Folge beindruckten beide Teams durch viel Laufarbeit, was aber nicht unbedingt zu häufigen Strafraumszenen führte. Die FSG hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kein Kapital schlagen, während auf Turbineseite Emi mit einem Weitschuß und Nessi mit einem Drehschuß das Ziel knapp verfehlten bzw. an der Keeperin scheiterten. So ab der 30. Minute entwickelten unsere Ladies mehr Zug zum Tor und hatten durch Lulu bzw. erneut Emi mit einem Weitschuß (beide von der Keeperin geklärt) gute Möglichkeiten. So endeten die ersten 40 Minuten mit 0:0 und ich würde sagen: beide Teams haben sich neutralisiert. Unsere Turbinen gefielen mir durch immense Laufarbeit (z.B. Nessi) und sicheres Stellungsspiel (Emi !) in der Abwehr. So hatte ich das Gefühl: hier geht heute Was ! – wenn denn unsere Mädels ihre Chancen in der zweiten Halbzeit auch nutzen.

Nessi (16) beim Abschirmen
Rahel (3/links) und Emi (hinten) halten Wache

„Anni hüpf“ – und sie hat Ihn

Nessi (16) auf dem Flügel

Die zweiten 40 Minuten begannen beide Teams mit offenem Visier. In den ersten drei Minuten zählte ich zwei Chancen für die FSG und Drei für unsere Turbineladies. Dann kam die 44. Minute und damit das erste „besondere Geschenk“: Rahel trat eine Ecke. Der Ball kam hoch und in einer Kurve hinein und war plötzlich drin – 1:0. Zwar hatte ich den Eindruck, daß eine FSG-Spielerin mit dem Hinterkopf den Ball unhaltbar abfälschte, aber offiziell wurde Rahel der Treffer gutgeschrieben und ich freute mich sehr für Rahel. Sie gilt als fleißig im Training und gehörte ja (wie Emi) zu jenem U11-Team, mit dem einst meine Zuneigung für unseren Nachwuchs begann. Mah sah es an den Gesichtern unserer Mädels – das gab Auftrieb und zwei Minuten später endete ein Emi-Solo erst bei der Keeperin. Die Turbinen entwickelten jetzt immer mehr Zug zum Tor. Auch wenn die FSG in dder 54. Minute die Chance zum Ausgleich hatte (bei der Anni 2x zupacken musste), übernahmen unsere Mädels mehr und mehr die Feldhoheit. Da aber von der FSG immer ein Konter zu erwarten ist, machte das Wort „nachlegen“ die Runde. In der 63. Minute war’s dann soweit: Lulu ging an einer Gegnerin vorbei und zog ab. Der Ball knallte an die Lattenunterkante und zurück ins Feld. Er setzte nochmal auf, so daß Ronni (sehr aufmerksam !) ihn per Kopf zum 2:0 über die Linie drücken konnte. Jetzt hatten die Turbinen endgültig Oberwasser und zwei Minuten später wae es Jojo, die nach einem schönen Spielzug mit anschließendem Gewühl im Strafraum auf 3:0 erhöhte. Die Körpersprache unserer Mädels sagte Alles: „die drei Punkte gehören uns !“, auch weil die FSG einfach keine Gegenmittel fand. Das wunderte mich doch ein wenig. Aber durch die tolle Laufarbeit waren unsere Mädels immer rechtzeitig da, wenn es galt, Löcher zu stopfen oder Passwege zuzustellen. Ach ja, und dann hatte ja Trainer Matthias Geburtstag ! Also dachte sich Rahel: „doppelt hält besser“ und machte ihm das zweite „besondere Geschenk“, denn wieder trat sie eine Ecke. Und diesmal segelte der Ball ohne Wenn und Aber zum 4:0 in die Maschen (70.). Nur mal zur Erninnerung: im Land Brandenburg wird in den AK C und B auf verkleinertem Großfeld mit Kleinfeldtoren gespielt. Da hat man also weniger „Trefferfläche“ und muß genauere zielen ! In den letzten 10 Minuten versuchten unsere Ladies das Ergebnis noch zu erhöhen und hatten noch zwei gute Chancen. Aber es blieb beim 4:0 und das reicht ja auch. Ich weiß gar nicht so genau, ob ich von der B2 schon einmal soich eine klasse Leistung gesehen habe. Die Leidenschaft, mit der unsere Mädels zugange waren – es war genau die selbe Leidenschaft, mit der unsere Erste bei Bernd Schröder’s letztem Heimspiel den VfL Wolfsburg mit 4:0 nieder rang. Da versteht es sich von selbst, daß Trainer Matthias Storch mit Clärchen um die Wette strahlte.

Jojo beim Freistoß

Lucy (13) beim Freistoß

Und die FSG ? Jeder Mannschaft passiert es mal, daß sie einen „gebrauchten Tag“ erwischt. Vielleicht waren sie auch ersatzgeschwächt. Eine ihrer Besten (ex-Turbine „Lele“ Winklhofer, Mitglied jenes E-Teams) konnte nur verletzt zuschauen. Aus alter Verbundenheit wünschte ich ihr gute Besserung. Ich hatte also mehr von der FSG erwartet. Aber diese erste Niederlage wird sie nicht umhauen. Vielleicht hat dieser „Schuß vor den Bug“ für sie ja auch sein Gutes. Bei unseren Turbinen herrschte Eitel, Freud‘ und Sonnenschein. Und so Mancher fragte sich, wo die B2 stehen könnte, wenn sie immer so konzentriert zu Werke gegangen wäre. Aber Scheiß drauf ! Der Moment zählte ! Und da haben die Mädels Trainer Matthias und natürlich auch sich selbst sehr glücklich gemacht. „Schuld“ daran waren heute: Annika „Anni“ Hanauer (TW), Rahel Heretsch, Emely „Emi“ Kerber, Johanna „Jojo“ Herholz (SF), Franziska „Franzi“ Knuth, Ronja „Ronni“ Hirsch, Marie Dursteler, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Marija Vuletic, Lucy Heise sowie Vanessa „Nessi“ Storch.

Das Geburtstagskind mit Team
h.v.l.: Matthias, Marija, Franzi, Ronni, Marie, Lucy, Rahel
v.v.l.: Nessi, Lulu, Anni, Jojo, Emi




Unerwarteter Sieg

Turbine E2 – SG Rot/Weiß Neuenhagen 4:3

23.3.2019 von DJ Edison

An diesem Samstag hatte ich wieder Zeit, um in die Waldstadt zu fahren. Ich entschied mich für das Match unserer Bambinis gegen SG Rot/Weiß Neuenhagen. Neuenhagen liegt östlich etwa 5-8 km von der Berliner Außengrenze entfernt. Auch gut zu erreichen mit der S5 Richtung Strausberg/Nord. Heute hatten es unsere Mädels mit einer Mädchenmannschaft zu tun und ich habe es nicht bereut, dabei zu sein. Aber dazu später mehr.
Zunächst war erstmal Antasten angesagt. Dann aber in der 3. Minute die erste Anäherung Richtung Gästetor durch Sari. In der 7. Minute war es dann soweit: Sari zündete den Turbo und es stand 1:0. Aber die Freude währte nicht lang, denn postwendend glichen die Gäste aus – 1:1 (selbe Minute). Nun war Alles wieder offen und es ging von vorne los. In der 16. Minute kam Rieke über rechts, sah zwar einige MItspielerinnen, aber sie zog einfach mal aus halbrechter Position ab und wuchtete den Ball zur 2:1-Führung für unsere Bambinis ins Netz. Da war richtig Stimmung an der Seitenlinie. Unsere Mädels hatten nun das Spiel unter ihrer Kontrolle gebracht. In der 21. Minute war es wieder Rieke, die die Keeperin prüfte. Eine Minute später rettete Malli vor einer einschußbereiten Gegnerin. Dieser Schuß war nicht ganz ungefährlich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam Rieke wieder über die rechte Seite und versuchte es mit einem Schlenzball, aber der ging knapp vorbei. Dann wurde zum Pausentee abgepfiffen und unsere Mädels gingen mit einer 2:1-Führung in die Pause.
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts machte die Gäste erstmal Dampf. In der 27. Minute zog eine Gästespielerin einfach mal ab, aber der Ball krachte an die Unterkante der Latte, setzte aber vor der Linie auf. Puh, das war eng !.Mein lieber Scholli, der hätte gepasst !. Aber glücklicherweise konnte Malli den Ball aufnehmen und zu Rieke spielen, die über rechts lief, abzog, aber der Ball strich Zentimeter am langen Pfosten vorbei. In der 35. Minute eine Szene, die mich stark an das Spiel unserer U13 gegen Lok Elstal erinnerte: Rieke kam diesmal über links, zog ab aber der Ball ging an den Pfosten. Von dort aus auf die Füße von Rieke und sie traf zum zweiten Mal Aluminium. Zweimal kurz hintereinander Aluminium, da würde „Der Wolf“ (Hip-Hop-Sänger) sagen: „Gibts doch gar nicht“: (Top-Hit von 1998). Nichts desto trotz erzielten die Gäste zwei MInuten später den 2:2-Ausgleich. Aber unsere Mädels machten weiter die Pace und nach einem schönen Zuspiel von Rieke erzielte Sari in der 39. Minute die 3:2 Führung für unsere Bambinis. Drei Minuten später erhöhte Sari sogar auf 4:2. Unsere Mädels erspielten sich weiterhin viele Chancen. So z.B. in der 46. Minute, als Sari vor dem Kasten der Gäste auftauchte, aber knapp verzog. In der 49. Minute kamen die Gäste gefählich vor’s Turbinetor und verkürzten auf 3:4 aus ihrer Sicht. Nun drückten sie noch auf den Ausgleich, aber dazu kam es nicht. Pünktlich nach 50 gespielten Minuten wurde die Partie abgepfiffen und unsere Mädels gingen mit einem verdienten 4:3-Sieg vom Platz.
Holla, die Waldfee, das war ein Match. Es wurde gekämpft bis zum Umfallen. Im Vorfeld hatte ich nicht mit einem Sieg gerechnet. So kann man sich irren. Unsere Mädels haben an diesem Tag eine Bombenleistung gezeigt und sich den Sieg, der zwar knapp ausging, völlig verdient. Trainerin Anika Augsten war voll zufrieden mit der Leistung ihrer Rasselbande: Maaliyah „Malli“ Bartlau (TW), Hermine Steffner, Aurelia „Auri“ Grüne, Friederike „Rieke“ Thiemig, Emma Türpitz, Shakira Lippert, Annemarie Pulina, Sara „Sari“ Augsten (C), Tyra Stanischewski sowie Lena Polonis.
Zeitgleich spielte die E1 um Trainer Patrick Mackaus gegen die Jungs der SG Geltow. Dieses Spiel endete mit einer krachenden 1:10-Niederlage gegen unsere Grashüpfer. Das Ehrentor erzielte Nele Riesler in der 43. Spelminute.
Vor den beiden E-Spielen spielte die C3 um Trainer Chris Helwig gegen die Jungs aus Niemeck. Das Spiel endete 1:3. Den Ehrentreffer markierte Franzi (Franziska Helmke) in Minute 62.




Drei punkte im sechs-punkte-spiel und zwei gute nachrichten

D-Juniorinnen-Landesklasse: Turbine Potsdam – FSG Falkensee 3:1

24.3.2019 von Micha

Die guten Nachrichten wie immer zuerst: Auf dem Heimweg aus der Waldstadt erreichte mich die Nachricht, daß unsere E1 in ihrer Kreisliga zwar spielfrei war, aber trotzdem Meister wurde. Verfolger Ludwigsfelder FC leistete sich zuletzt den Verlust von vier Punkten (wollen die Dortmund nacheifern ?) und kann nun unsere jungen Grashüpfer nicht mehr von Platz 1 verdrängen. Dies bedeutet für diese Mannschaft: sie haben ihren Meistertitel aus der Vorsaison verteidigt !! Glückwunsch an unsere Mädels !!! Nach den Spielen unserer Ersten in Wolfsburg und München tat das meiner geschundenen Turbineseele richtig gut.
Eben so gut tat meiner Seele. daß unsere Bambinis in ihrer Jungsliga (nach einem 4:3-Sieg am Vortag in der Mädchenliga) die Jungs vom FSV Babelsberg ’74 mit 12:1(!) nach Hause schickten. Da ihre strahlenden Gesichter mir mein Herz weich kochten, gab ich den kleinen Grashüpfern ’ne Runde Eis aus. Ich hatte es ja gesagt: Die E2 hat aus ihrer erfolgreichen Hallensaison sicher genug mitgenommen, vor allem Selbstvertrauen. Parallel zum E2-Spiel fand auch das Spitzenspiel unserer D (U13) gegen die FSG Falkensee statt.

Da hat der Schiri zum Sammeln geblasen
(Im Hintergrund unsere E2 gegen ’74)

…dies hieß auch: Der Tabellenzweite empfing den Spitzenreiter ! Das Hinspiel gewann die FSG 3:0, bei der Futsal-Meisterschaft hatte die FSG dank des besseren Torverhältnisses auch das bessere Ende für sich. Spannung pur war also angesagt, aber aufgrund der Tabellenkonstellation auch der Druck, dieses Spiel gewinnen zu müssen. Das war unseren Mädels auch ein wenig anzumerken. So war’s zunächst ein Auf und Ab mit Fernschüssen bzw: einer Chance auf beiden Seiten. Es war wie bei der Futsal-Meisterschaft: die FSG hatte die „bessere B-Note“. Zwar hatten sie zunächst mehr Ballbesitz, aber unsere U13 zeichnete sich durch solide Abwehrarbeit aus, wo Kapitänin Jojo noch herausragte. Erneut zeigte sie heute ein 1A-Stellungsspiel und sicherte so den Rückraum ab. Aber zunächst musste dann doch Keeperin Celine in der 7. Minute im 1:1 retten, denn auch die FSG wusste, was von diesem Spiel abhängt. Was mir bei unseren Turbinen auffiel: bei Balleroberung wurde sofort der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. So brachte Elli in der 9. Minute den Ball diagonal zu Magda. Die ließ eine Gegnerin aussteigen und brachte den Ball an der etwas weit vor’m Tor stehenden FSG-Keeperin vorbei zum 1:0 ins Ziel. Dies war für unsere Mädels gleichbedeutend mit dem 100. Tor im 9. Punktspiel. In solch einem Spiel spricht man dann oft vom „Nachlegen“ . Zwei Minuten später (in der 11.) hatte Turbine Freistoß an der Mittellinie. Lucy nahm Maß und schoß den Ball mit einer schönen Kurve direkt den Winkel – 2:0. Ich glaub, den Ball hat die Keeperin zu spät gesehen. Egal, die 2:0-Führung ließ unsere Mädels erstmal durchatmen. Das war auch nötig, denn die FSG dachte nicht im Geringsten an’s Aufstecken, sondern vertraute weiter auf ihre Stärken. Sie waren mehr in der Vorwärtsbewegung und zeigten dann in der 15. Minute, daß der Drops noch längst nicht gelutscht ist: ein platzierter Flachschuß neben den Pfosten – da konnte sich Celine noch so lang machen – und es stand nur noch 2:1. Was passiert jetzt, wo ja erst 15 von 60 Minuten gespielt waren ?
Zunächst gefiel mir Jojo weiterhin durch kluges Stellungsspiel und nach vorn versuchten unsere jungen Turbineladies mehr Druck zu machen. Jolien (Vorarbeit Magda) sowie Elli (Vorarbeit Jolien) scheiterten jeweils an der FSG-Keeperin. Auf der Gegenseite konnte bzw, musste Keeperin Celine mehrmals beweisen, daß sie nach ihrer Krankheit wieder ganz „die Alte“ ist. In der Schlußphase der ersten 30 Minuten traf Julia zunächst nur das Lattenkreuz und legte dann in der Schlußminute Elli den Ball genau in den Lauf. Deren Schußversuch wurde noch geblockt und so ging’s mit der 2:1-Führung unserer Turbinen in die Halbzeitpause. Das Fazit: bis dato war es das erwartet spannende Spiel mit zwar (gefühlt) mehr Ballbesitz für die FSG Falkensee, aber auch einer verdienten 2:1-Führung für unsere Mädels. Mal sehen, wer besser aus der Pause kommt.

Magda (11) oder die Gegnerin ?

Schon wieder Magda mit „Begleitung“

Ab nach vorn

In ihrer Halbzeitansprache wies Trainerin Bettina Stoof ihre Turbinen sicherlich darauf hin, daß sie mehr Druck nach vorn aufbauen müssen. Zumindest hatte ich nach Wiederanpfiff den Eindruck, daß sie genau Dies umsetzen wollten. Aber natürlich wollte die FSG ihrerseits zunächst einmal den Ausgleich erzielen. Und so gehörte die erste nennenswerte Szene in der 34. Minute den Gästen. Aber erneut war da Kapitänin Jojo, die eine Gegnerin konsequent ablief und so am finalen Pass hinderte. Jojo’s Entwicklung ist schon erstaunlich, begann sie doch als Stürmerin und rückte mit der Zeit Stück für Stück nach hinten. Aber so weiß sie auch, wie Offensivspieler ticken. Aufbauend auf diese Aktion entwickelten unsere Turbinen nun deutlich mehr Druck nach vorn. So bekanem sie mehr Zugriff auf’s Spiel und wenn was durchkam, hatte Jojo den Laden hinten im Griff. Den Turbinen ergaben sich so auch mehrere Chancen, aber mitunter trennten sie sich zu spät vom Ball, so daß die FSG einschreiten konnte. Jedoch in der 47. Minute machten unsere Mädels diesen Fehler nicht: Magda kam über rechts, bediente die zentral frei stehende Jolien und diese fackelte nicht lange und zielte genau – 3:1. Ein Tor zur richtigen Zeit, aber ich sah darin noch keine Vorentscheidung, sondern eher einen Vorteil. Auch wenn die eine oder andere FSG-Spielerin kurz den Kopf hängen ließ, so gehört das Wort „Aufgeben“ nicht zum Wortschatz der FSG. Aber natürlich bekamen unsere Ladies durch diese 3:1-Führung die „zweite Luft“ und Elli scheiterte mit einer guten Möglichkeit an der Keeperin. Ich glaube, der Knackpunkt war dann eine Szene in der 52. Minute: die FSG hatte eine gute Chance aus Nahdistanz. ich hab‘ den Schuß schon drin gesehen, aber Celine hatte Was dagegen ! Blitzschnell tauchte sie ab, machte sich ganz lang und erwischte den Ball noch mit den Fingerspitzen, so daß dieser an den Außenpfosten und von dort ins Aus zur Ecke ging. Da die folgende Ecke für die FSG Nichts einbrachte, wuchs in mir doch die Überzeugung, daß unsere Mädels die drei Punkte in der Waldstadt behalten, auch weil sie weiter am Drücker blieben. Nach 55 Minuten gab’s dann eine Szene, die für reichlich Diskussionen sorgte: Magda hatte das leere Tor vor sich, aber….. Ich vermute mal, daß sie sich den Ball erst auf den richtigen Fuß legen wollte. Plötzlich wurde sie im Strafraum von hinten von den Beinen geholt. Nur der Schiri weiß, warum der Pfiff ausblieb ! Aber die Turbinen waren so klug, konzentriert weiter zu spielen und nicht zu lamentieren. So zeichnete sich auch der Sieg unserer Mädels immer deutlicher ab. Die FSG Falkensee ihrerseits gab aber nicht kleinbei und kämpfte um Ergebniskorrektur. Na ja, am Ende kann ja jedes Tor entscheidend sein. Aber die Turbinen blieben konzentriert bis zum Schluß und ließen Nichts mehr anbrennen. So endete das Spiel mit 3:1 für unsere jungen Ladies.

Elli beim Eckball

Wo ist der Ball ? …..oder gibt’s an der Eckfahne Freibier ?

Abrupter Richtungswechsel

Ein wichtiger Sieg im „Sechs-Punkte-Spiel“, der aber auch nur drei Punkte brachte. Als „Matchwinner“ sehe ich heute unsere Hintermannschaft, aus der Celine und Jojo noch herausragten. Wie so oft war die Abwehr Grundstein des Erfolgs, aber das Spiel zeigte auch: unsere U13 ist aus allen Mannschaftsteilen heraus torgefährlich. Daß noch längst Nichts entschieden ist, zeigt ein Blick auf die nüchterne Tabelle:

  1. Turbine Potsdam 9 Spiele (von 14) 24 Punkte 102:7 Tore
  2. FSG Falkensee 8 Spiele 21 Punkte 70:11 Tore
  3. SV Babelsberg 03 8 Spiele 18 Punkte 51:17 Tore

Klar hatten unsere Mädels den Druck, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Aber alle drei Teams da vorn haben jetzt den Druck, keinen Punkt mehr abgeben zu dürfen. Jeder Punktverlust könnte Einer zuviel sein ! Auch wenn Mancher denkt: ich spinne, aber auch das Torverhälnis sollten unsere Mädels im Blick behalten. Die Verfolger sind durchaus auch in der Lage, den einen oder anderen zweistelligen Sieg zu landen. Hauptsache bleibt aber: heute wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht ! Und Dies schafften: Celine Bunde (TW), Paulina „Pauli“ Grüne, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Magdalena „Magda“ & Julia Sawicka, Johanna „Jojo“ Thobe (SF), Jolien Franeck sowie Lucy Thiermann.




Zwei „Centuries“ an einem Tag

Turbine E1 – FSG Falkensee 11:0

17.3.2019 von DJ Edison

Am gestrigen Samstag hatten es unsere Grashüpfer mit den Jungs vom Teltower FV 1913 zu tun. Es war ein Spiel in der E-Junioren-Kreisklasse. Leider ging das Spiel 7:0 zugunsten der Jungs aus und ich schenkte mir einen kompletten Bericht.
Am Sonntag waren unsere Mädels wieder in ihrer eigenen Liga zugange. Aktuell stehen sie unangefochten an der Spitze ohne einen einzigen Minuspunkt und man sage und schreibe 95:6 (!) Toren. Was für ein Torverhältnis nach 9 Spielen ! Heute könnten sie das „Century“ schaffen. Aber dazu später mehr.
Es ging von Anfang an gleich zur Sache. Nach gerade mal 90 Sekunden der erste Warnschuß durch Henni. Eine Minute später löffelte Nicky den Ball an den Querbalken. Sah echt komisch aus. In der 7. Minute kam Nicky über links, sah Piri in Position aber sie vergab ihre erste Chance. Vier Minuten später kam Henni über rechts, bediente Nicky und sie netzte zum 1:0 für unsere Grashüpfer ein. Weitere vier Minuten später kam Nicky wiederum über links, bediente Emma, aber sie traf das Tor nicht. Noch in der selben Spielminute kam der Ball zum „kleinen Pitbull“ und dieser biss zu – 2:0 (15.). Von nun an waren unsere Grashüpfer spielbestimmend. Eine Minute später versuchte es Lara. Aber dann in der 19. Minute war es soweit: nach einem schönen Zuspiel von Emma schoß Lara endlich ihr erstes Tor zur 3:0-Führung. Lara war die einzige Spielerin, die bis dato noch ohne Torerfolg blieb. Danach plätscherte das Match so ein bisschen vor sich hin. Die Turbinchen ließen ihre Gegnerinnen kaum über die Mittellinie. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Piri den 4:0-Halbzeitstand.
Die zweiten 25 Minuten gingen gleich furios los. Nach einer Ecke von Henni kam der Ball zu Nicky und sie erzielt das 5:0. Somit ist das erste Century perfekt. (100 Tore). Ach so, was ist ein Century? Dieser Begriff stammt aus dem Snookersport. (Ich selbst hab‘ auch mal Snooker gespielt). Snooker ist eine Variante des Billardsports mit 15 roten und 6 farbigen Kugeln sowie einem weißem Spielball. Wenn ein Spieler in einer Aufnahme 100 oder mehr Punkte erzielt, nennt man das Century. Aktuell steht dort Ronny O’Sullivan, auch „The Rocket“ genannt, mit 1000 gespielten Centuries an der Spitze der gesamt gespielten Centuries in seiner Karriere. Aber zurück zum Spiel: unsere Mädels machten weiter Dampf und es entwickelte sich eine fast einseitige Partie. In der 31. Minute machte Piri das halbe Dutzend voll – 6:0. Eine Minute später versuchte es Leni, aber die Keeperin setzte den Ball an den Querbalken. In der 34. Minute kamen endlich mal die Gäste über die Mittellinie, aber bei unserer Defensive war Schluß. Eine Minute später kam der Ball,nach Zuspiel von Piri, zu Lara, aber sie verzog. In der 36. Minute setzte sich Leni zentral durch, sah Piri in Position laufen und sie bedankt sich mit dem 7:0 für unsere Grashüpfer. Das muntere Toreschießen fand seine Fortsetzung. In der 42. Minute das 8:0 durch Emma nach einem schönen Zuspiel von Nicky. Drei Minuten später erzielt Nicky selbst das 9:0 und weitere drei Minuten später machte unser „kleiner Pitbull“, nach präzisem Zuspiel von Nicky, das Ergebnis zweistellig – 10:0 (48.). Aber auch die Gäste aus Falkensee hatten sich Chancen erarbeitet. Nur bei unserer Abwehr bzw. Nina, die heute zwischen den Pfosten stand, war einfach kein Vorbeikommen. Mir taten die Mädels aus Falkensee ein bisschen leid. Sie haben zwar aufopferungsvoll gekämpft, fanden aber kein Rezept gegen unsere stark aufspielenden Grashüpfer. Ein Ehrentor wäre wenigsten möglich gewesen. Aber dazu kam es nicht, denn in der Schlußminute erzielte Sophia, die heute auf dem Feld spielte, den 11:0-Endstand.
Nun ja, es war schon eine bessere Vorstellung unserer Mädels als das Spiel am Tag zuvor, wo sie bei Schietwetter mit 0:7 unter die Räder kamen. Nicht nur, daß unsere Mädels mit 11:0 den Platz verließen, sondern daß unsere Mädels uns ein schönes Fußballspiel mit Kampfgeist und Spielwitz gezeigt haben. Ein krasses Gegenstück zum Spiel unserer Ersten in Wolfsburg (Ich selbst war auch dabei). A la bonheur ! Mit diesem Ergebnis haben unsere Mädels auch das zweite Century perfekt gemacht, nämlich eine Tordifferenz von 106:6 Toren (+100 Tore in der Tabelle). Trainer Patrick Mackaus hatte folgende Spielerinnen im Aufgebot: Nina Thoma (TW), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe (C), Ella v. Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Sophia v. Bülow sowie Lara Köcer.

Im Anschluß an dieses Match spielten bei wiedrigen Witterungsbedingungen unsere 3.Frauen um Trainer Gordon Engelmann in der Landesliga gegen die SG Sieversdorf. Es war kein berauschendes Spiel. Bis auf einige Torchancen von Vanessa V. bzw. Melli war nicht viel zu sehen. Letztendlich kam man über ein torloses Remis (0:0) nicht hinaus. Trainer Gordon Engelmann hatte folgende Spielerinnen im Aufgebot: Nora Mendel (TW), Simone Lubig, Johanna Herholz, Gesa Ponick, Sarah Lindner, Maja Borg, Vanessa Vogt, Meline „Melli“ Andermann, Vanessa Storch (62. Lucy Heise), Theresa „Tessi“ Wagner sowie Annika Hanauer (46. Stina Weil),