Das Triple ist perfekt !

Kreispokal- Endspiel der E-Juniorinnen: Turbine Potsdam I – RSV Eintracht 1949 5:0

16.6.2019 von DJ Edison

Eigentlich ist die Saison beendet, aber da war ja noch Was. Namlich das Pokal-Endspiel unserer E-Mädchen gegen RSV Eintracht 1949.
Warum dieses Match so spät (Sonntag 17.00 Uhr) angesetzt wurde, ist mir schleierhaft. Ich hatte im Vorfeld mit einer Spielverlegung gerechnet. Obwohl unsere Mädels einige Tage zuvor bei der Abschlußfahrt in Plau am See anwesend waren, bestritten sie doch noch das Finale und das in voller Mannschaftsstärke. Es waren also Alle an Bord. Nun es war auch für mich der Abschluß eines langen Waldstadt-Tages, aber dazu später mehr.
Müdigkeit sah man den Mädels nicht an, denn sie spielten in gewohnter Manier und hatten nach fünf MInuten die erste Tormöglichkeit. nach einem weiten Abschlag von Sophia kam der Ball zu Nele, aber sie verzieht nur knapp. Zwei Minuten später ein schöner Vorstoß über den rechten Flügel von Nina auf Nele und es heißt 1:0 für unsere Grashüpfer. So könnte es weitergehen. Tut es auch, denn unsere Turbinchen waren fortan spielbestimmend. In der 13. Minute erhöhte Nina erst im Nachschuß auf 2:0. Vorher hatte Nicky aus halblinker Position abgefeuert, die Keeperin konnte klären, aber nicht gut genug. Es war schon fast eine einseitge Partie, weil unsere Mädels den Gegner paraktisch in der eigenen Hälfte festklammerten. Weiter ging’s im Text. immer wieder schöne Spielzüge und Tormöglichkeiten. In der 18. Minute versuchte es Piri mal aus der Distanz, aber sie verzog. Noch in der selben Minute zog Alina einfach mal aus halbrechter Position einfach mal und es steht 3:0. Danach verflachte die Partie ein wenig, aber die Gäste kamen bis dato selten vor’s Turbinegehäuse. Bis zum Pausentee passierte eigentlich nicht viel, aber kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Phine aus dem Gewühl vor dem RSV-Kasten heraus den 4:0-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang nahmen unsere Mädels das Tempo etwas heraus. In der 27. Minute versucht es Piri aus der Ferne, aber die Keeperin hielt die Kugel fest. Zwei Minuten später hätten die Gäste fast den Anschluß hergestellt: nach einem schönen Solo einer RSV-Spielerin klatschte der Ball nur an’s Aluminium. Von nun an hatten die Stahnsdorferinnen Lunte gerochen und kamen immer wieder gefährlich vor’s Turbinetor, aber Sophie hielt die Null. Nach einer Ruhephase kamen unsere Turbinchen wieder ins Spiel.In der 36. MInute tauchte Nina urplötzlich vor dem RSV-Tor auf, aber die Keeperin konnte gerade noch den Ball an den Pfosten lenken. Eine Minute später hatte Nicky die nächste Großchance, aber sie scheiterte an der immer stärker agierenden RSV-Torhüterin, die sich im Verlauf des zweiten Spielabschnitts immer besser präsentierte. In der 44. Minute wieder so ein schönes Flügelspiel von Nicky, wiederum über links. Sie nahm den Kopf hoch, sah Leni in Position laufen, aber der Ball verfehlte um Zentimeter das Gehäuse. Was für eine Chance !. Es war nicht mehr viel Spielzeit auf der Uhr. Eines war jetzt schon klar: unsere Mädels sind schon mit einer Hand am Pokal. Ich kann mir kaum vorstellen, daß der RSV innerhalb von sechs Minuten 5 Tore schießt. Das ist ein Unding. So rinnt die Zeit herunter und unsere Mädels waren auf der Siegerstraße. In der 49. Minute kam Nicky wieder über die Linke Seite, sah Leni und sie macht den Deckel endgülig rauf – 5:0. Somit hat unser „kleiner Pitbull“ Leni mal wieder zugebissen (Aua!). Dann wurde das Match abgefiffen und unsere Mädels siegten völlig verdient mit 5:0.
Holla, die Waldfee, das war ein Match. Eigentlich müssten unsere Mädels todmüde sein nach der Abschlußfahrt, aber denkste. Sie haben gezeigt, daß sie auch zu dieser späten Stunde hellwach sein können und völlig verdient den Sieg und den Pokal gewonnen haben. Somit haben sie das sog. Triple aus Hallenmeisterschaft, Kreismeisterschaft und Kreispokal perfekt gemacht. A la bonheur. Eine Auszeichnung habe ich noch zu vermelden, nämlich unsere Torschützenköniginnen:

  1. Nele Riesler 32 Tore
  2. Leni „kleiner Pitbull“ Niemann 27 Tore
  3. Piroschka „Piri“ Wolff 21 Tore
  4. Nicky Rohloff 20 Tore

Trainer Patrick Mackaus konnte heute aus dem Vollen schöpfen: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni „Kleiner Pitbull“ Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Ella v. Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma, Nele Riesler sowie Lara Köcer.

Warten auf Godot, äääh den Pokal

Bei der Pokalübergabe

Schaut her, ich hab den Pokal

Ich möchte auch an dieser Stelle die unterlegene Mannschaft, dem RSV Eintracht 1949, zum 2. Platz gratulieren. Sie haben zwar verloren, aber auch gut mitgehalten und hervorragend gekämpft und den kleinen Pokal + Medaillen geholt. Herzlichen Glückwunsch.

Auch die Unterlegenen bekommen eine Auszeichnung

Auch die RSV-Mädels können noch lachen

So sehen Sieger aus
h.v.l.: Nele, Phine, Ella, Lara, Henni, Patrick
v.v.l.: Alina, Nicky, Leni, Emma, Piri, Nina
liegend: Sophia

Jappa Duu, wir haben’s geschafft

Ich hatte oben schon erwähnt, daß es ein langer Waldstadttag wurde. War er auch. Denn Vormittags um 11 spielte unsere 3.Frauenmannschaft gegen eine Mannschaft aus Avignon (Süd-Frankreich). Es war ein Freundschaftsspiel beider Teams. Es ging also um gar nichts. Leider unterlagen unsere Young Ladies mit 0:7, aber Alle hatten ihren Spaß. Und das ist auch gut so. Ferner spielten an diesem Tage zwei Männermannschaften von Turbine 55. Beide Spiele gingen verloren. Die Zweite verlor gegen Blau-Gelb Falkensee mit 0:9. Die Erste unterlag, obwohl sie hervorragend gespielt hatten, knapp mit 2:3 gegen Kloster-Lehnin.




ein sieg zum saisonfinale – oder: „die Lulu-show“

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam II – TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf 4:0

18.5.2019 von Micha

Allerorts geht die Saison auf die Zielgerade oder hat den Zielstrich schon erreicht. So stand heute das letzte Saisonspiel unserer B2-Turbinen gegen die Gäste aus Fredersdorf/Vogelsdorf auf dem Programm. Es ging nach der bestimmt nicht einfachen Saison um einen schönen Abschluß. Na und mal sehen, was am Ende herauskommt !

„Spielerinnenauflauf“ – man beachte Anni’s (TW 24) Frisur !

Unsere Mädels zeigten gleich, wer „Frau“ in Hause ist. Sie bauten permanenten Druck auf. Dabei mussten sie aber in der Abwehr sicher stehen, da die Gäste es immer wieder mit langen Bällen versuchten. Aber letzten Endes konnten sie damit im gesamten Spielverlauf wenig Wirkung erzielen. So hatte Anni im Turbinetor zwar keinen ruhigen Tag, aber auch keine unlösbaren Aufgaben zu erledigen. Nach vorn ging bei unseren Turbinen die Post ab. Aber (wie schon öfters beobachtet) hat es den Anschein, als wollten unsere Mädels den Ball ins Tor tragen. Beste Chancen wurden ausgelassen oder es war einfach Pech, wie bei einem Lulu-Schuß knapp über’s Lattenkreuz oder bei einer Doppelchance von Jojo (Pfosten) und Lulu. So dauerte es bis zur 21. Minute, als die „Lulu-Show“ begann. Sie wuselte sich durch alle Reihen. Dabei zog sie nach links und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:0 in die Maschen. Unsere Ladies blieben weiter überlegen, aber die Chancenverwertung …..! Insbesondere Ronni hatte heute die volle Ladung Pech an den Schuhen. Für sie ging es ja noch um die Torjägerkrone ! Aber man kann es eben nicht erzwingen. Hinzu kam, daß auch die Passgenauigkeit immer mehr nachließ. So ging es mit „nur“ 1:0 in die Pause und es war also noch viel Luft nach oben.
Die zweite Halbzeit war zwei Minuten alt. Wieder zeigte Lulu, daß der Wechsel zu unseren B2-Ladies ihr richtig gut getan hat: Von der Grundlinie spielte Ronni einen Zuckerpass zur zentral lauernden Lulu – 2:0 (42.). Zwei Minuten später ließ Lulu einen Hinterhaltsschuss folgen, welcher an die Latte krachte. Aber Lulu hatte „Hunger“ und so startete sie in der 48. Minute ein Solo, welches sie mit dem 3:0 abschloß. Dem ließ sie in der 52. Minute noch einen Pfostenknaller folgen. In der Folge blieben dann wieder gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 70. Minute eine Szene, die für Diskussionen sorgte: es war eine Kopie des 2:0. Diesmal war es Lulu, die von der Grundlinie zurück auf Ronni legte, die endlich ihr Tor machte. Aber der Schiri pfiff Abseits ! Hääääh ? Das konnte gar kein Abseits sein ! Aber na ja, ich hab‘ schon Schlimmeres erlebt. Schließlich war es dann die 78. Minute, als Lulu mit einem Flachschuß nicht nur den 4:0-Endstand herstellte, sondern damit auch in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick erzielte !

Der Ball hat sich getarnt….

…..da isser ja. Nessi hat ihn gefunden.

Marie mit (Flügel) und auf dem Flügel

Die Saison begann chaotisch. Am Ende belegten unsere B2-Turbinen in der Landesliga einen ungefährdeten 3.Platz. Ich bin gespannt, in welchen Turbineteams man die Mädels in der kommenden Saison wiedersieht. Unter der Obhut von Matthias Storch und Gordon Engelmann trieben heute ihr Unwesen: Annika „Anni“ Hanauer (TW), Rahel Heretsch, Emely „Emi“ Kerber, Johanna „Jojo“ Herholz (SF), Franziska „Franzi“ Knuth, Ronja „Ronni“ Hirsch, Marie Dursteler, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Marija Vuletic sowie Vanessa „Nessi“ Storch.




großes „geburtstagskind“

Turbine E1 – Babelsberg 03 (m) 1:4

11.5.2019 von DJ Edison

An disem Samstag ging’s in die Waldstadt, um bei diesem Lokalderby dabei zu sein. heute gab es außerdem noch ein „Geburtstagskind“. Trainer Patrick Mackaus ist ein Jahr älter geworden, nämlich 49. Herzlichen Glückwunsch. Sowohl von mir, als auch vom anderen Micha, der drei Tage zuvor Opa wurde. Mal sehen, ob unsere Grashüpfer an die Leistung vom vergangenen Dienstag anknüpfen können.
Es ging schon gut los. Nicht für unsere Grashüpfer, sondern für unsere Gäste: in der 3. Minute gerieten unsere Mädels nach einer Ecke in Rückstand – 0:1. Von nun an nahmen die Gäste das Heft des Handelns in ihre Hand und hatten Chancen en gros. Nur die Abschlüsse ihrerseits waren zu unpräzise. In der 10. Minute hatte sich Nicky schön freigespielt, aber beim Torhüter war Schluß und in der 24. Minute hatte Phine noch ’ne Chance gehabt. Ansonsten war nicht viel zu sehen bei unseren Turbinchen. So ging es mit 0:1 zur Pause.
In den zweiten 25 Minuten waren unsere Mädels besser drauf. In der 27. Minute versuchte es Nicky aus halblinker Position, der Schuß ging vorbei. Eine Minute später versuchte es Nele aus dem Rückraum und sie traf zum 1:1-Ausgleich. Unsere Mädels versuchten dem entsprechend nachzulegen, aber es klappte nicht. Nicky traf nur das Außennetz. In der 31. Minute eine kleine Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Innerhalb von 60 Sekunden Erzielten sie zwei Tore und erhöhten somit auf 3:1 aus ihrer Sicht. In der 36. Minute hatte Ella die nächste Chance auf ihrem Fuß: Nach einem schönen Zuspiel von Nicky traf sie nicht das Tor, sondern den Torwart. Immer wieder kamen die Jungs gefährlich vor’s Turbinegehäuse und in der 42. Minute machten sie alles klar und schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch. Nun die Jungs waren bis dato spielbestimmend und unsere Grashüpfer fanden kein Rezept gegen die einen Schritt schneller agierenden Jungs. Eine Chance habe ich noch notiert: in der 50. Minute wurde Nele punktgenau von Ella angespielt, aber sie traf nur die Querstange. Dann wurde das Spiel abgepfiffen und unsere Grashüpfer gingen diesmal als Verlierer vom Platz. C’est la vie.
Nun ja, eigentlich wollten unsere Mädels Patrick ein schönes Geburtagsgeschenk machen, aber daraus wurde nichts. Dafür wurde im Anschluß in der Gaststätte etwas gefeiert mit einem selbst gebackenen Kuchen und der Zahl 49 darauf. Ferner bekam er auch noch einen Ball mit den Unterschriften aller Mädels als Geschenk mit auf dem Weg. Heute hatte Patrick folgende Equipe im Aufgebot: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni Niemann, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Ella v, Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma sowie Nele Riesler.




Auswärtssieg !

Schönwalder SV ’53 (m) – Turbine D 0:8

8.5. 2019 von DJ Edison

Wochentags Fußball zu spielen ist meistens doof, aber was soll’s. Wenn die Wochenenden belegt sind, bleibt meist keine andere Wahl. So mussten unsere D-Mädels an diesem Tag nach Schönwalde, unweit von Berlin-Spandau, dort hin anreisen. Nicht gerade verkehrsgünstig gelegen, also mitten in der Prärie. Gut, wenn man einen fahrbahren Untersatz hat. Da ich gegenwärtig Urlaub habe, konnte ich dort hinfahren. Trainerin Bettina Stoof konnte 10 Feldspielerinnen, incl. eines Neuzugangs, aufbieten. Also packen wir’s.
Zunächst gab’s das berühmte Antasten. In den ersten 15 Minuten hatten sich unsere jungen Turbineladies drei Chancen erarbeitet, aber ohne Erfolg. In der 15. Minute wurden die Bemühungen dann doch endlich belohnt: Magda kam über links, sah Jolien in Position laufen und sie traf zum verdienten 1:0 für unsere Turbinen. Von nun an bekamen unsere Mädels mehr Zugriff auf das Spiel. Vier Minuten später verdoppelte unser Neuzugang Antonia Kempe die Führung – 2:0. Zuvor hatte sich Maxi schön freigespielt und abgezogen, aber im Rebound schob Antonia ein. Weiter ging’s im Text. In der 21. Minute erzielte Elli sogar das 3:0. Wird es noch ein Schützenfest ? Unsere Mädels waren zu diesem Zeitpunkt spielbestimmend und ließen die Jungs kaum zur Entfaltung kommen. Selbst Keeperin Celine hatte bis dato einen ruhigen Spätnachmittag. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Johanna noch eine Möglichkeit gehabt, doch der Ball strich nur Zentimeter am Kasten vorbei. So blieb es bei der 3:0-Halbzeitführung.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Jungs sehr motiviert aus der Kabine und setzten ein Achtungszeichen. Nach einem schönen Vorstoß aus zentraler Position trafen sie nur Aluminium. Aber im Gegenzug setzte sich Elli durch und wuchtete die Kugel Richtung gegnerisches Tor. Der Torwart konnte diesen Schuß gerade noch parieren. Die Jungs gaben nicht auf und wollten zumindest den Anschluß herstellen. Eine Chance hatten sie noch in der 33. Minute, als ein Schuß knapp das Turbinegehäuse verfehlte. Danach setzte sich der Turbinezug wieder in Bewegung und es ergaben sich Chancen en masse. In der 35. Minute versuchte es Fritzi aus der Distanz und traf per Bogenlampe zum 4:0. Zwei Minuten später setzte sich Fritzi über rechts durch, bediente Magda uns sie fackelte nicht lange und schob zum 5:0 ein. Zwei weitere Minuten später machte Magda das halbe Dutzend voll – 6:0 (39.). Nach dieser Sturm- und Drangphase verflachte die Partie ein wenig bis zur 46. Minute, als Jolien über rechts kam, aber nur das Außennetz traf. Zwei Minuten später setzte sich Elli zentral über’s Mittelfeld durch, spielte präzise auf Maxi und sie bedankte sich mit dem 7:0. In der 54. MInute eine ziemlich kuriose Szene: Innerhalb weniger Sekunden zwei Pfostenschüsse, einmal von Antonia und kurz darauf von Maxi. Da werden Erinnerungen wach an das Match gegen Lok Elstal Mitte März. Fünf Minuten später stellte Fritzi den 8:0-Endstand her. Ein fulminanter Schuß aus der 2.Reihe machte den Turbinesieg perfekt. Mit diesem 8:0-Kantersieg festigten unsere jungen Turbinen unangefochten den 2. Platz in der Tabelle.
Nun ja, zwei Spiele gegen Jungsmanschften müssen unsere Turbinen noch bestreiten, aber da sollte Nichts mehr anbrennen. Sie werden den 2. Platz behalten, selbst wenn sie die letzten beiden Spiele verlieren sollten, was ich nicht glaube. Der drittplatzierte Juvents Crew Alpha/Turbine 55 kann uns nicht verdrängen, da sie 8 Punkte dahinterliegen. Sieger in dieser Tabelle ist die SG Rot/Weiß Glienicke mit 39 Punkten, dahinter Turbine Potsdam mit 27 Punkten und auf Platz 3 folgt die SpG Juventus Crew Alpha/Turbine 55 mit 19 Punkten. Trainerin Bettina Stoof stellte folgende Mannschaft zusammen: Celine Bunde (TW), Maxi Schudek, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna Thobe, Magda Sawicka, Antonia Kempe (Neuzugang), Jolien Franeck (C) sowie Lucy Thiermann.




Kleinvieh macht auch mist

SG Beelitz 1912/90 (m) – Turbine E1 3:8

7.5. 2019 von DJ Edison

An diesem Mittwoch, ich hab‘ ja noch Urlaub, fuhr ich nach Beelitz nicht um Spargel zu kaufen bzw. zu essen, sondern zum Auswärtsspiel unserer E1-Mädels gegen die Jungs der SG Beelitz 1912/90. Trainer Patrick Mackaus konnte mit Mühe und Not gerade mal ’ne Rumpfmannschaft zusammenstellen, d.h. keine Spielerin zum Wechseln. Ob Das gut geht. Auflösung später.
Zunächst machten die Jungs das Spiei und hatten in den ersten Minuten ein paar Chancen. Doch dann in der 8. Minute kam der Ball zu Phine und sie zirkelte den Ball völlig überraschend ins Netz – 1:0 aus Turbinesicht. Sie war auch sehr verblüfft über den Torerfolg. Aber nun gut. Die Jungs versteckten sich nicht und in Minute 12 glichen sie, völlig freistehend, zum 1:1 aus. Davon ließen sich unsere Grashüpfer nicht aus der Ruhe bringen und kämpften weiter. In der 15. Minute gingen sie durch Nina mit 2:1 in Führung. Aus halbrechter Position schob sie ins lange Eck ein. Zwei Minuten später glichen die Jungs erneut aus – 2:2. Jetzt hatten sie ein wenig Oberwasser und in der 20. Minute gingen sie sogar per Kopf in Führung – 3:2 aus ihrer Sicht. Vorausgegangen war ein Eckball, der punktgenau auf den Kopf eines SGB-Spielers kam und dieser in Hrubesch-Manier abschloß. Praktisch im Gegenzug erzielte Nina den 3:3-Ausgleich. Die Schlußphase der ersten 25 Minuten war sehr turbolent. In der 23. Minute versuchte es Nele nach Zuspiel von Phine, aber sie schoß nur ’ne Fahrkarte. In der 25. Minute kam der Ball zu Phine. Zuerst scheiterte sie am Torwart, aber im 2. Versuch schloß sie zur 4:3-Führung für unsere Turbinchen ab. Noch in der selben Minute erhöhten unsere Grashüpfer auf 5:3. Vorausgegangen war ein schönes Zuspiel von Leni auf Nele, die einfach mal drauf hielt. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Oha, das war schon ein Kräfte zährendes Match. Ob unsere Mädels das hohe Tempo bei behalten können ? Wer weiß. Patrick konnte nicht wechseln, also mussten alle vorhandenen Mädels durchspielen.
In der zweiten Halbzeit machten die Mädels da weiter, wo sie aufgehört hatten, nämlich mit gutem Fußballspiel. In der 27. Minute sprintete Piri über’s gesamte Spielfeld, zog ab, aber der Ball zischte knapp am Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später fast die selbe Aktion. Nina kam über rechts und erzielte das 6:3. Unsere Turbinchen machten weiter Dampf und belohnten sich mit dem 7:3 durch unseren „kleinen Pitbull“ Leni, der in Minute 34 mal wieder zubiss. Immer wieder kamen unsere Grashüpfer gefährlich vor’s Beelitz-Gehäuse, so z.B. in der 38 Minute, als Piri aus vollem Lauf abzog, aber der Torwart konnte den strammen Schuß entschärfen. In der 40. Minute eine Szene zum Zunge schalzen: Nina setzte sich über die rechte Seite durch, zog einfach mal ab und hämmerte die Kugel unhaltbar unter den Giebel zur 8:3-Führung. Es war noch reichlich Zeit auf der Uhr, aber man sah den Mädels in ihren Gesichtern an, sie waren platt. So taten sie in den letzten 10 Minuten bis zum Abpfiff nicht mehr als nötig. Selbst die Jungs wollten in dieser Phase Ergebniskorrektur betreiben, aber meist war bei unserer gut einstellten Defensive Feierabend. So blieb es bis zum Schlußpfiff beim 8:3-Endergebnis zugunsten unserer Grashüpfer.
Holla, die Waldfee, das war ein Match ! Unsere Mädels haben sich diesen Sieg redlich verdient. Erste Halbzeit bis zur 23. Minute so lala, aber dann traten sie auf’s Gaspedal und ließen den Jungs keine Luft zum Atmen. Sie haben über weite Strecken ein Bombenspiel abgeliefert. Nach dem Abpfiff waren unsere Grashüpfer regelrecht platt. Das sah man ihnen ins Gesicht geschrieben. Trainer Patrick Mackaus konnte keine weitere Spielerin einwechseln und brachte diesen Sieg mit diesen Mädels unter Dach und Fach: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann, Josephine „Phine“ Schmich, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma sowie Nele Riesler.




eine halbzeit zum warmwerden und eine zum berauschen

C-Juniorinnen-Landespokal/Viertelfinale: SpG Fürstenwalde/Woltersdorf – Turbine Potsdam III 0:9

23.2.2019 von Micha

Bei zwei Gelegenheiten sah ich unsere C3-Mädels in dieser Saison im Mädchenspielbetrieb (sonst spielen sie ja gegen Jungs): Beim (mich nicht gerade überzeugenden) Pokalauftritt in Cottbus und bei der Futsal-Meisterschaft, wo sie mich hingegen voll überzeugten. Welches Gesicht würden sie heute zeigen ? Entsprechend der Regeln dürfen zwei Spielerinnen des Jahrgangs 2003 im Kader sein, aber nur Eine davon auf dem Feld stehen. Wie in Cottbus waren dies heute Darleen und Maxi, die auch je wieder eine Halbzeit spielten. Nur sah das heute in der zweiten Halbzeit bedeutend besser als in Cottbus aus. Auch meinte Franzi nach dem Aufwärmen scherzhaft: sie hätte ihr Kontingent an Pfosten- und Lattenschüssen schon bei der Erwärmung aufgebraucht (jeder konnte sich an die Futsal-Meisterschaft erinnern) und versprach dafür, heute auch zu treffen. Aber Eins nach dem Anderen:

Der Motivationskreis

In der Anfangsphase war den Turbinen anzusehen, daß sie zu allererst Sicherheit in ihr Spiel bringen wollten. Dies gelang auch und so setzten sie mehr und mehr Akzente nach vorn. So gab’s eine schöne Szene durch Mary: sie ging bei einem Freistoß der SpG dazwischen, nahm Fahrt auf und spielte den Ball Fefe genau in den Lauf. Leider ging deren Schuß dicht daneben. Stück für Stück hatten unsere jungen Ladies das Sagen auf dem Feld. So gab’s in der 14./15. Minute nicht weniger als 5 (!) dicke Chancen für unsere Mädels. Aber entweder war ein Fuß dazwischen oder bei der Keeperin der Gastgeberinnen war Endstation.
Auch wenn das Endergebnis es nicht verrät: diese Keeperin war mit Abstand die Beste ihres Teams und verhinderte Schlimmeres. Sie schien 1000 Hände bzw. Füße zu haben und brachte so hier und da unsere Mädels auch ein bisschen zum Verzweifeln. Aber nach 16 Minuten war auch sie machtlos, als Franzi ihr Versprechen einlöste und aus dem Spiel heraus einen zweiten Ball zur 1:0-Führung für unsere Turbineladies einschob. Der Anfang war also gemacht, nun ging es um’s „Nachlegen“. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Franzi verfehlte Jona’s Schuß das Tor nur knapp. Franzi selbst hatte noch zwei tolle Aktionen, die aber auch zwei tolle Reaktionen der gegnerischen Keeperin hervorriefen. So blieb’s bei aller Überlegenheit beim Pausenstand von 1:0 für unsere Mädels. Mir fiel auf, daß sich teilweise Alles über rechts abspielte und so die linke Seite oft verwaist war. Auch versuchten es unsere Mädels zu oft durch die Mitte und vergaßen das Flügelspiel. Da war also noch Luft nach oben. Manch Umstehender ärgerte sich, daß unsere Mädels das 2:0 nicht nachlegten. Ich sah das nicht so eng, hatte ich doch speziell im Pokal nach 2:0-Pausenführungen schon die dollsten Dinger erlebt. Mir war wichtiger, daß hinten die Null stand. Dafür sorgte eine stabile Abwehrreihe, aus der Darleen noch herausstach. Immer wieder stopfte sie im entscheidenden Moment Löcher und blockierte so die Passwege der Gegnerinnen.

Alle auf einem Haufen

Fefe (4) beim Einwurf auf Mary

Darleen schließt die Lücke

„Die 4er-Bande“ (links:Fefe)

Wie schon in Cottbus stellten die Trainer Chris Helwig und Marco Zastrow zur zweiten Halbzeit um und brachten Maxi für Darleen. Und das sollte sich diesmal auszahlen (ohne dabei Darleen’s Leistung in irgend einer Weise zu schmälern). Heute ließ Maxi keinen Ball verspringen und erwies sich so als Belebung für Turbine’s Angriffsspiel. Nachdem zunächst Franzi einen Kopfball ( nach Lya-Flanke) knapp drüber setzte (38.), begann Maxi’s Zeit. Nach Franzi-Vorlage konnte die Keeperin Maxi’s Schuß noch abwehren. Den zweiten Ball setzte Maxi dann aber zum 2:0 in die Maschen (40.). Als sie dann eine Minute später ein Solo mit dem 3:0 abschloß, war klar, wo heute der Hase hinläuft. Erst Recht, als Lya in der 43. Minute über links kam, präzise nach innen flankte und Eva am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten brauchte – 4:0. Aus meiner Position sah es so aus, als wenn Eva sich erschrak, als sie einnetzte und entschuldigend die Arme hob. Sah irgendwie lustig aus.
Hier muss mal erwähnt werden, daß die Gastgeberinnen kaum wechseln konnten und aufgrund von Verletzungen am Ende nur noch sechs statt acht Feldspielerinnen auf dem Platz standen. Zwar nahm auch Trainer Chris mit Jona eine Spielerin runter, aber auch vor diesem Hintergrund muß man das Endergebnis sehen. Das lag aber nicht etwa an einer unfairen Spielweise der Turbinen. In ihrer Jungsliga werden sie sicher nicht mit Samthandschuhen angefasst und haben eigentlich nicht viel zu lachen. Aber heute sah man, was sie inzwischen gelernt haben: Zweikampfverhalten ! Nicht unfair, aber auch nicht zurücksteckend. Das hat mir dann doch imponiert.
Man muß der SpG zugute halten, daß sie nicht aufgab und versuchte, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Aber ’ne richtige Torchance ihrerseits hab‘ ich eigentlich nicht gesehen. Anders bei den Turbinen: nun glänzte Maxi auch als Vorbereiterin. Einen Einwurf brachte sie zu Franzi. Die zog los, ging im Slalom durch die gegnerische Hintermannschaft und lochte zum 5:0 ein (49.). Innerhalb der nächsten zwei Minuten erhöhten Lya mit einem zweiten Ball nach Maxi-Versuch auf 6:0 und Mary nach einem Solo auf 7:0. In den Minuten 58 und 59 erzielte Lya zunächst nach einem Solo das 8:0 und nach Maxi-Vorarbeit den 9:0-Endstand. Müßig zu erwähnen, daß da noch ’ne Menge liegen blieb. Aber, wie bereits erwähnt, mjachte die SpG-Keeperin durch Wahnsinnsreflexe (oft im 1:1) Vieles zunichte. Aber was soll’s ? Unsere Mädels stehen im Halbfinale und nur Das zählt !

Eva (2) auf der Flanke

Schon wieder ’n Tor

Der nächste Angriff rollt

Nun meinte nach dem Spiel Mary’s Papa zu mir: ich sollte erwähnen, daß unsere Turbinen hätten höher gewinnen müssen. Von der Sache her hat er ja völlig Recht. Aber zum Einen hatten die Mädels der SpG Fürstenwalde/Woltersdorf eine 1A-Keeperin. Und zum Anderen sehe ich Das differenzierter: klar habe ich ein tolles Spiel unserer Mädels gesehen. Aber es war kein Ligaspiel, wo es am Ende vielleicht auf’s Torverhältnis ankommt. Im Pokal ist es egal, ob Du 5:0 oder 15:0 gewinnst. Da zählt nur der Sieg. Klar muss man auch gegen solche Gegner mit der nötigen Konzentration zur Sache gehen. Aber ich für meinen Teil war oft genug dabei, wenn ein Turbineteam mal kräftig auf die Mütze bekam. Ich kann also nachempfinden, wie man sich dann als Gegner fühlt. Da kommt dann auch Mitleid ins Spiel. Wenn man bedenkt, daß die SpG das Spiel in Unterzahl beenden musste und sich trotzdem bis zum Schluß nach Kräften wehrte, so ist es für deren Kopf bestimmt wichtig, daß es nicht zweistellig wurde. Und so ist es auch gut.
Nichts desto trotz haben mir unsere Mädels heute wieder Freude bereitet. An der Seite von Chris Helwig und Marco Zastrow waren dies: Amy „Amy Lu“ Linstedt (TW), Eva Wuttich, Felina „Fefe“ Rüchel, Isabel „Isi“ Wagner, Nele Brüggemann (SF), Maxine „Maxi“ Schwarz, Mary Krüger, Lya Bergemann, Jona Leske, Franziska „Franzi“ Helmke, Laura Jesse sowie Darleen Tänzler.
Nun heißt es, unserer C3 am 2.März kräftig die Daumen zu drücken. An diesem Tag werden sie in Sandersdorf das Land Brandenburg bei der NOFV-Futsalmeisterschaft vertreten. Dorthin werde ich die Mädels begleiten. Zwar sind sie dort krasser Außenseiter, aber ich konnte mich beim Turnier von Union Berlin davon überzeugen, daß man auch als Außenseiter seine Möglichkeiten hat. Und es heißt ja nicht umsonst: „Du hast keine Chance, also nutze sie !“.




Turbinchen in Siegerlaune

Turbine D2 – Brandenburg Süd 05 5:1

27.5.2018 von DJ Edison

An diesem Sonntag wollte ich eigentlich „auf blau“ machen, doch daraus wurde nichts, denn früh morgens trat unsere D2, gecoacht von Bettina Stoof, gegen Brandenburg Süd 05 auf dem neuen Kunstrasenplatz in der Waldstadt an. Zunächst wurde Jette ins Tor geschickt, die in Halbzeit 1 Celine vertritt. Dann wurde das Spiel angepfiffen und es waren erst 30 Sekunden (!) vorüber, als es im Kasten der Gäste klingelte. Jolien setzt sich durch und erzielt das 1:0 für unsere Turbinchen. Holla, das ging aber schnell. Aber nun gut. Drei Minuten später die nächste Gelegenheit fur unsere Mädels, als sich Jolien schön freispielte und Pauli bediente, doch sie verzog nur knapp. In der 6. Minute jedoch musste Jette hinter sich greifen. Ein strammer Schuß einer Gästespielerin brachte den 1:1-Ausgleich. Nun ja, es war ja noch alles offen und unsere Turbinchen gingen, trotz der subtropischen Temperaturen (28º Celsius), recht forsch zur Sache und erspielten sich mehrere Torgelegenheiten. So z.B. in der 16. Minute, als Elli sich über die linke Seite durchsetzte und knapp den Kasten verfehlte. Sechs MInuten später war Elli wieder vor dem Tor, aber bei der gut aufgelegten Torhüterin der Gäste war doch dann Endstation. In der 26. Minute zeigte Jette ihr Können nach einem Schuß einer Gstespielerin, die den Ball halbhoch Richtung Tor beförderte. Der hätte gepasst ! Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Jolien nur die Querstange und so ging es mit dem 1:1-Ausgleich zur Pause.
In Halbzeit 2 nahm Bettina Jette aus den Tor und schickte Celine rein. Zunächst war es ein ausgeglichenes Match, doch dann in der 35. Minute setzte sich Johanna schön über rechts durch, bediente Elli und sie schob zum 2:1 aus Turbinesicht ins lange Eck ein. Von nun an kamen unsere Mädels besser ins Spiel. In der 42. ein schöner Vorstoß von Maxi über links, zog ab und traf nur „Holz“. Zwei Minuten später eine kleine Jolien-Gala. Sie erzielte innerhalb von zwei Minuten zwei Tore und erhöhte so auf 3:1 und 4:1 für unsere Mädels (44.+45.). Zwischenzeitlich wurde Mille eingewechselt und sie erwies sich als Joker. In der 47. Minute hatte sie eine Torchance, nach Vorlage von Elli, doch der Ball zischte knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später war Jolien, nach Zuspiel von Mille, wieder vor dem Gästetor und schob zum 5:1 ein – ein lupenreiner Hattrick von Ihr. Damit noch nicht genug, denn unsere Mädels waren zu diesem Zeitpunkt spielbestimmend. Brandenburg versuchte zwar noch ein bisschen Ergebniskosmetik zu betreiben, aber bei der gut gestaffelten Defensive um Fritzi und Lucy war meist Feierabend. Zwei Szenen hatte ich noch notiert: in der 51. Minute kam Mille gefährlich vor’s Gästetor, zog ab und der Ball krachte an den Querbalken. Das war ein Knall ! Und in der 59. Minute hatte sich Jolien eine Chance erarbeitet, aber bei der Torhüterin war Schluß. So endete das Spiel mit 5:1 zugunsten unserer Turbinchen.
Nun ja, bei diesen Temperaturen haben unsere Mädels ein ordentliches Spiel abgeliefert. Die erste Hälfte na ja, die zweite Hälfte war mehr oder weniger fast einseitig, wobei die Gäste auch Chancen hatten, aber bei Celine im Kasten und bei unserer Defensive war meist Endstation. So geht m.E. der Sieg auch voll in Ordnung. Trainerin Bettina Stoof trat mit folgenden Mädels an: Henriette „Jette“ Grahlmann (2.HZ Celine Bunde), Maxi Schudek, Aimie Appel, Paulina „Pauli“ Grüne, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna Thobe, Jolien Franek sowie Lucy Thiermann.




…..und dann war da pure freude

Challenge-Cup des SV Adler Berlin für D-Juniorinnen

10.5.2018 von Micha

Was macht ein Turbinefan an Himmelfahrt? Na ja, es gibt ja Kerle, die sich bis zur TGL (Totale GehirnsLähmung) zuschütten, weil sie denken, dies wäre männlich. Erwachsene hingegen nutzen den Tag zur Arbeit in Haus und Garten und feiern abends trotzdem. Immer mehr wird er auch als Tag mit der Familie genutzt. Kurzfristig erfuhr ich von o.g.Termin in Berlin-Lichtenrade. Also warf ich meine Pläne für den Tag über den Haufen und machte mit der D1 einen „Familienausflug“ zu den Berliner Adlern. Parallel zum Challenge-Cup veranstalten die Adler auch den „Champions-Cup“. Brei allen Fortschritten, die unsere D1 im Saisonverlauf nachgewiesen hat, wäre eine Teilnahme dort aber noch eine Nummer zu groß gewesen. Selbst die U13 des VfL Wolfsburg (als Team mit dem bekanntesten Namen) kam unter den 12 Teams nicht über den 7. Platz hinaus. So trafen unsere Turbinen beim Challenge-Cup auf die zweiten Mannschaften von vier Berliner Vereinen. Gespielt wurde Jeder gegen den mit Hin – und Rückspiel bei 1×12 Minuten. Da es aber auch ein 4-Tage-Wochenende war, waren nicht alle Spielerinnen an Deck. So musste die D1 u.a. auf Keeperin Ditte verzichten. Aber ihre Vertretung Mathi machte einen guten Job. Im Feld bekam die D1 Verstärkung von C2-Spielerin Amy „A.K.“ Kroh. Altersmäßig kann sie ja noch U13 spielen und sie war ein Gewinn.
Erster Gegner waren die Mädels von Borussia Pankow, so was wie mein Heimatverein, bin ich doch selbst Pankower. Für unsere Mädels ging’s darum, gut ins Turnier zu kommen. Sie hatten sofort die Oberhand und spielten sich Chancen heraus. So scheiterten A.K. nach einem Alleingang, Leo (nachdem sie einen Abstoß abfing) sowie Anny nach schönen Zusammenspiel mit Svenja jeweils knapp. Schade, das Runde wollte nicht ins Eckige. Aber was unsere Mädels heute durchgehend auszeichnete, war die Arbeit gegen den Ball. Da wuren besonders im Mittelfeld die Zweikämpfe angenommen und auch gesucht. Das entlastete die Abwehr, so daß die Borussia gar nicht in Tornähe kam. Auch wenn dieses Spiel 0:0 ausging, hatte ich das Gefühl: hier geht heute was. Das zeigten unsere jungen Turbineladies dann im nächsten Spiel gegen Blau-Weiß Berolina Mitte. Beide Teams gingen gleich voll zur Sache und jeder hatte ’ne Chance. Nachdem Mathi sich in der 3. Minute lang machen musste, versuchte es A.K. in der 6. zweimal, aber Berolina’s Keeperin war auf dem Posten. Wie zuvor zeichneten sich unsrere Mädels auch in diesem Spiel durch gute Defensivarbeit aus. Das machte sich dann in der 10. Minute bezahlt: Sophie setzte sich im Mittelfeld in einem Zweikampf durch, nahm den Ball gut mit und bediente mit einem genauen Zuspiel die freistehende Svenja – 1:0. In der Schlußminute zeigte A.K. ihr Können, als sie von außen den Ball hoch ins lange Eck zum 2:0-Endstand jagte. So starteten unsere Turbinen gut ins Turnier und ihre Gesichter strahlten Zuversicht aus.
Der dritte Gegner hieß dann SV Buchholz, ein benachbarter Ortsteil von meinem Zuhause. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Die ersten 5 Minuten gehörten unseren Turbinen, ohne aber die entscheidenden Vorteile zu erzielen. So kam der SVB mehr ins Spiel und hatte seinerseits Chancen, von denen er eine in der 8. Minute zur 1:0-Führung nutzte. Zwar versuchte es Svenja später nochmal, aber in diesem Spiel musste sich unsere D1 0:1 geschlagen geben. Nun ja, noch war ja Alles drin. Im letzten Hinspiel trafen die Turbinen dann auf die Gastgeberinnen vom SV Adler Berlin. Es war wieder so ein Hin und Her wie zuvor. Einen zweiten Ball durch A.K. nach einer Ecke konnte die Keeperin nur mit Mühe abwehren. Auch Mathi auf der Gegenseite bekam zu tun und stand goldrichtig. So nach der Hälfte der Spielzeit neigte sich die Waage aber zugunsten unserer Turbinen. Zunächst fing Helena einen Abstoß ab und schoss sofort – da fehlten nur Zentimeter ! In der 10. Minute ein schöner Spielzug: Leo setzt sich im Mittelfeld durch und schlug einen schönen langen Ball nach rechts auf AK. Diese sah Eva am langen Pfosten stehen. Eine genaue Flanke – und Eva brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten – 1:0. Die letzte Möglichkeit gehörte auch unseren Mädels: einen Anny-Freistoß ließ die Keeperin prallen, Sophie war zur Stelle – und wieder fehlten nur die berühmten Zentimeter. So wurde dieses Spiel 1:0 gewonnen und für mich hatte sich bis hierher das Kommen längst gelohnt. Ich sah doch eine andere Turbinemannschaft, wie noch zu Saisonbeginn. Vor Allem sah man, daß die Mädels nach den ersten Erfolgen in der Liga (u.a. ein 3:3 nach 0:3-Rückstand gegen Babelsberg 03) den Kopf frei haben und auch über ein großes Kämpferherz verfügen.


Der Ball schwebt


Was führt A.K.(9) im Schilde?

Etliche Spiele endeten Remis. So war klar, daß unsere Turbineladies mit 7 Punkten richtig gut dastehen. Dieses Bewusstsein sah man auch den Gesichtern der Mädels. Aber jetzt kam die Rückrunde. Würden die Turbinen so weiter machen können? Mittlerweile war es auch zienlich warm. Aber die D1 hatte (wie man so sagt) einen Lauf und so stieg natürlich auch das Selbstvertrauen. Und das zeigten sie dann auf dem Platz ! Zunächst ging es gegen Berolina Mitte. Nach drei Minuten zeigten sie, was ich meine: einen Berolina-Angriff konnte Helena erfolgreich stören und leitete sofort den Gegenangriff ein. In dessen Verlauf kam der Ball lang auf Emi, die überlegt ins lange Eck zum 1:0 vollendete. Zwei Minuten später versuchte es A.K. mal von j.w.d., aber leider ging der Ball knapp vorbei. Auffallend war auch bis hierher: unsere Mädels kämpften um jeden Ball ! Trotzdem konnten die Gegnerinnen ja auch Fußball spielen und nutzten so in der 8. Minute eine Gelegenheit durch einen Schuß ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. Als es dann in der 10. Minute nochmal vor’m Turbinetor „brannte“, konnte Anny die Situation bereinigen und so endete dieses Spiel 1:1. Dann stand das Rückspiel gegen den SV Buchholz an und die Frage war: können unsere Mädels den Spieß umdrehen nach dem 0:1-Hinspiel? Sie konnten ! …..und ließen die Gegnerinnen nicht zur Entfaltung kommen. Schon in der ersten Minute zeigte Svenja eine wunderschöne Ballmitnahme. Ihr Schuß aus der Drehung sah aber die Keeperin auf dem Posten. Nach 4 Minuten die nächste Chance. Diesmal war es Romy, die den Ball klasse behauptete. Sie gab weiter zu A.K. und nach einem Flachschuß ins lange Eck stand es 1:0 für Turbine. Zwei Minuten später zog Romy einfach mal ab – ihr Schuß flog knapp am Lattenkreuz vorbei. Unsere D1 dominierte das Spiel, ließ in der Folge aber ihre Chancen überhastet liegen. Da wollten sie wohl zuviel. So blieb’s beim 1:0. Bis hierher verkniff ich mir jedweden Blick auf die Tabelle. Aber nun musste ich doch mal draufschauen und es sah gut aus. aber noch waren ja auch zwei Spiele zu absolvieren. Zunächst war Borussia Pankow der Gegner. Dieses Spiel zeigte unseren Mädels, daß sie in ihrer Konzentration nicht nachlassen dürfen. Nachdem Borussia in der 2. Minute einen Warnsachuß abgab, schnürten unsere Turbinen die Gegnerinnen zwar ein, aber im Torabschluß tauchte Kollege Schlendrian auf. Hannah fing einen Abstoß ab – stand völlig frei und schoß vorbei. Oje !! Helena zeigte ein herrliches Solo und zog ab – die Keeperin bekam grad noch so den Fuß dran. Den zweiten Ball konnten die Turbinen leider nicht unter Kontrolle bringen. Nachdem dann ein schönes Zusammenspiel zwchen Hannah, Leo und Svenja bei der Keeperin endete, ging dieses Spiel mit 0:0 aus.
Nun begann das Rechnen. Im letzten Spiel gegen die Gastgeberinnen vom SV Adler Berlin hätten sich unsere Mädels sogar eine 0:1-Niederlage leisten können. Aber darauf hatten sie keine Lust, sondern wollten ihren Schwung beibehalten. So ging eine Svenja-Chance nach Sophie-Vorarbeit nur knapp vorbei. Es wurde ein Kampfspiel, denn auch die Adler konnten dieses Turnier noch gewinnen. Aber dann in der 7. Minute zog A.K. mit Ball am Fuß los und besorgte per Flachschuß das 1:0. Damit waren die Messen gelesen, denn unsere Mädels machten überhaupt nicht den Eindruck, daß sie hier noch was anbrennen ließen. Mit der Führung im Rücken hatten sie auch mehr zuzusetzen. So hatten A.K. und Eva noch eine Doppelchance, aber die Keeperin konnte 2x parieren. Also endete dieses Spiel mit 1:0 für unsere Turbinen und das hieß: TURNIERSIEGER !! Leider verletzte sich Helena im letzten Spiel am Fuß und konnte nicht mehr laufen. Aber Gott sei Dank ist nichts gebrochen. Gute Besserung, Helena !
Wie lautet nun mein Fazit? Zunächst war’s die richtige Entscheidung, den „Vatertag“ mit der „Turbinefamilie“ zu verbringen. Ich hatte doch viel Freude an unseren Mädels. Immer mehr teile ich auch die Einstellung von Trainer Mike Mrohs. Ihm sind Ergebnisse zweirangig. Er will sehen, daß sich die Mädels entwickeln und seine Vorgaben umsetzen. Ich war zu Saisonbeginn dabei, und wenn ich die Mädels heute sehe ……Mike hatte Recht. So nahm er den Druck von den Mädels und sie geben es ihm jetzt in Form von Erfolgen zurück. Natürlich erwies sich A.K. als Glücksgriff. Mit ihrer Erfahrung (sie spielt ja auch Landesauswahl) war sie heute Führungsspielerin und dabei Eine, die die Bezeichnung auch verdient. Absolut keine Allüren nach dem Motto: „ich mache Alles selbst !“ Klar, wo es sich anbot, zeigte sie manche Einzelaktion. Aber sie war sich auch nicht zu schade, für’s Team die „Drecksarbeit“ (sprich: Defensivaufgaben) zu verrichten. Eine Teamplayerin ! …..die so auch das gesamte Team mitzog. Nun ja, sie traf auch nicht auf unbekannte Mitspielerinnen. Mit Mathi, Sophie, Romy und Eva hat sie schon in verschiedenen Turbineteams zusammengespielt. Und was auch nicht unerwähnt bleiben darf: Betreuerin Nicole Nolte (Svenja’s Mama) wies mich mal auf den starken Teamgeist hin, der in der Truppe herrscht. Dies war auch heute zu merken. Schaut euch die Fotos unten an. Sie zeigen glückliche Turbinegesichter, die ihren ersten großen Erfolg feiern konnten ! Den heißt es aber nun bestätigen. Daß sie auf dem richtigen Weg sind, haben sie heute bewiesen. Und so sah’s am Ende aus:

1. Turbine Potsdam 6:2 Tore 15 Punkte
2. Berolina Mitte 5:5 Tore 11 Punkte
3. Adler Berlin 4:5 Tore 9 Punkte
4. SV Buchholz 2:3 Tore 8 Punkte
5. Borussia Pankow 2:4 Tore 7 Punkte

Trainer Mike Mrohs, Betreuerin Nicole Nolte sowie die Eltern und meine Wenigkeit waren heute besonders stolz auf: Mathilda „Mathi“ Stern (TW), Emelie „Emi“ Kreuzer, Sophie Daniel, Hannah Heyne, Leonor „Leo“ Müller, Eva Börndorfer, Amy „A.K.“ Kroh, Anny Dethloff, Helena Heymann (SF), Svenja Nolte sowie Romy Downer.
Apropos Teamgeist: Die Siegerehrung konnte Kapitänin Helena aufgrund ihrer Verletzung nicht mitmachen, sondern schaute auf einer Bank sitzend zu. Aber nachdem Jede ihre Medaille hatte und der Siegerpokal überreicht war, ging das Team sofort zu Helena, um ein vernünftiges Siegerfoto zu machen. So handelt ein Team ! Da hatte dann selbst der Wettergott ein Einsehen. Erst als die Siegerehrung beendet und alle Fotos geschossen waren, schickte er einen kräftigen Gewitterschauer auf die Erde. Das tat aber der guten Laune beim Turbineclan keinen Abbruch.


Bei der Siegerehrung
„Turbine…..Potsdam“


Dieses Foto sagt mehr als 1000 Worte


Strahlende Sieger:
h.v.l.: Anny, A.K., Leo, Romy, Hannah, Eva
v.v.l.: Sophie, Helena, Mathi, Emi, Svenja,




Kuchen essen gegen Essen – damit der Turbine-Nachwuchs nicht hungert

Dass die Turbinefans nicht nur brüllen, sondern auch backen können, zeigten sie pünktlich zur Sonntagskaffeezeit im „Karli“. Nach dem Motto „Kuchen essen gegen (SGS) Essen“ sammelten sie am 29. April in einer geplanten Spendenaktion Geld für den Turbine-Nachwuchs. Die Aktion wurde ein voller Erfolg, denn das prallgefüllte Kuchenbuffet war bereits in der Halbzeitpause leergefegt – und in der Spendenbox lagen sage und schreibe satte 1003,50€!

Ein herzlichen Dankeschön allen Kuchenbäcker/innen, Kuchenverkäufer/innen, spendenden VIP-Lounge-Gästen und Stephan Schmidt für die organisatorische Unterstützung. Danke auch dem Stadion-Caterer, der diese Aktion tolerierte.

Text: Susanne Lepke

Fotos: Susanne Lepke, Jens Schröder

 




Trainer der B III bittet um fan-omänale Unterstützung

Liebe Turbinefans,

es ist eingetreten, was wir geplant hatten: Am Sonntag, dem 18.06.2017, um 11.00 Uhr, findet in Kleinmachnow in der Förster-Funke-Allee 106 (Maxim-Gorki-Gesamtschule) unser Finalspiel um die Kreismeisterschaft der B III Juniorinnen statt. Gegner ist der RSV Eintracht 1949. Dieses Spiel muss gewonnen werden, um Kreismeister zu werden!
Dieser Titel soll die Krönung der starken Leistungen unserer Mädels in den letzten 3 Jahren werden. Diese Truppe wird es im nächsten Jahr so nicht mehr geben und ich finde, die Mädels haben es einfach verdient.
Bitte zeigt durch Eure zahlreiche Unterstützung an diesem Tag, dass wir eine große Turbine-Familie sind.

Ich danke Euch im Voraus als Trainer dieser Mannschaft für Eure Unterstützung.

Bis Sonntag!

Mit sportlichen Grüßen

Torsten Ehrke