Das Triple ist perfekt !

Kreispokal- Endspiel der E-Juniorinnen: Turbine Potsdam I – RSV Eintracht 1949 5:0

16.6.2019 von DJ Edison

Eigentlich ist die Saison beendet, aber da war ja noch Was. Namlich das Pokal-Endspiel unserer E-Mädchen gegen RSV Eintracht 1949.
Warum dieses Match so spät (Sonntag 17.00 Uhr) angesetzt wurde, ist mir schleierhaft. Ich hatte im Vorfeld mit einer Spielverlegung gerechnet. Obwohl unsere Mädels einige Tage zuvor bei der Abschlußfahrt in Plau am See anwesend waren, bestritten sie doch noch das Finale und das in voller Mannschaftsstärke. Es waren also Alle an Bord. Nun es war auch für mich der Abschluß eines langen Waldstadt-Tages, aber dazu später mehr.
Müdigkeit sah man den Mädels nicht an, denn sie spielten in gewohnter Manier und hatten nach fünf MInuten die erste Tormöglichkeit. nach einem weiten Abschlag von Sophia kam der Ball zu Nele, aber sie verzieht nur knapp. Zwei Minuten später ein schöner Vorstoß über den rechten Flügel von Nina auf Nele und es heißt 1:0 für unsere Grashüpfer. So könnte es weitergehen. Tut es auch, denn unsere Turbinchen waren fortan spielbestimmend. In der 13. Minute erhöhte Nina erst im Nachschuß auf 2:0. Vorher hatte Nicky aus halblinker Position abgefeuert, die Keeperin konnte klären, aber nicht gut genug. Es war schon fast eine einseitge Partie, weil unsere Mädels den Gegner paraktisch in der eigenen Hälfte festklammerten. Weiter ging’s im Text. immer wieder schöne Spielzüge und Tormöglichkeiten. In der 18. Minute versuchte es Piri mal aus der Distanz, aber sie verzog. Noch in der selben Minute zog Alina einfach mal aus halbrechter Position einfach mal und es steht 3:0. Danach verflachte die Partie ein wenig, aber die Gäste kamen bis dato selten vor’s Turbinegehäuse. Bis zum Pausentee passierte eigentlich nicht viel, aber kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Phine aus dem Gewühl vor dem RSV-Kasten heraus den 4:0-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang nahmen unsere Mädels das Tempo etwas heraus. In der 27. Minute versucht es Piri aus der Ferne, aber die Keeperin hielt die Kugel fest. Zwei Minuten später hätten die Gäste fast den Anschluß hergestellt: nach einem schönen Solo einer RSV-Spielerin klatschte der Ball nur an’s Aluminium. Von nun an hatten die Stahnsdorferinnen Lunte gerochen und kamen immer wieder gefährlich vor’s Turbinetor, aber Sophie hielt die Null. Nach einer Ruhephase kamen unsere Turbinchen wieder ins Spiel.In der 36. MInute tauchte Nina urplötzlich vor dem RSV-Tor auf, aber die Keeperin konnte gerade noch den Ball an den Pfosten lenken. Eine Minute später hatte Nicky die nächste Großchance, aber sie scheiterte an der immer stärker agierenden RSV-Torhüterin, die sich im Verlauf des zweiten Spielabschnitts immer besser präsentierte. In der 44. Minute wieder so ein schönes Flügelspiel von Nicky, wiederum über links. Sie nahm den Kopf hoch, sah Leni in Position laufen, aber der Ball verfehlte um Zentimeter das Gehäuse. Was für eine Chance !. Es war nicht mehr viel Spielzeit auf der Uhr. Eines war jetzt schon klar: unsere Mädels sind schon mit einer Hand am Pokal. Ich kann mir kaum vorstellen, daß der RSV innerhalb von sechs Minuten 5 Tore schießt. Das ist ein Unding. So rinnt die Zeit herunter und unsere Mädels waren auf der Siegerstraße. In der 49. Minute kam Nicky wieder über die Linke Seite, sah Leni und sie macht den Deckel endgülig rauf – 5:0. Somit hat unser „kleiner Pitbull“ Leni mal wieder zugebissen (Aua!). Dann wurde das Match abgefiffen und unsere Mädels siegten völlig verdient mit 5:0.
Holla, die Waldfee, das war ein Match. Eigentlich müssten unsere Mädels todmüde sein nach der Abschlußfahrt, aber denkste. Sie haben gezeigt, daß sie auch zu dieser späten Stunde hellwach sein können und völlig verdient den Sieg und den Pokal gewonnen haben. Somit haben sie das sog. Triple aus Hallenmeisterschaft, Kreismeisterschaft und Kreispokal perfekt gemacht. A la bonheur. Eine Auszeichnung habe ich noch zu vermelden, nämlich unsere Torschützenköniginnen:

  1. Nele Riesler 32 Tore
  2. Leni „kleiner Pitbull“ Niemann 27 Tore
  3. Piroschka „Piri“ Wolff 21 Tore
  4. Nicky Rohloff 20 Tore

Trainer Patrick Mackaus konnte heute aus dem Vollen schöpfen: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni „Kleiner Pitbull“ Niemann, Emma Schudek, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Ella v. Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma, Nele Riesler sowie Lara Köcer.

Warten auf Godot, äääh den Pokal

Bei der Pokalübergabe

Schaut her, ich hab den Pokal

Ich möchte auch an dieser Stelle die unterlegene Mannschaft, dem RSV Eintracht 1949, zum 2. Platz gratulieren. Sie haben zwar verloren, aber auch gut mitgehalten und hervorragend gekämpft und den kleinen Pokal + Medaillen geholt. Herzlichen Glückwunsch.

Auch die Unterlegenen bekommen eine Auszeichnung

Auch die RSV-Mädels können noch lachen

So sehen Sieger aus
h.v.l.: Nele, Phine, Ella, Lara, Henni, Patrick
v.v.l.: Alina, Nicky, Leni, Emma, Piri, Nina
liegend: Sophia

Jappa Duu, wir haben’s geschafft

Ich hatte oben schon erwähnt, daß es ein langer Waldstadttag wurde. War er auch. Denn Vormittags um 11 spielte unsere 3.Frauenmannschaft gegen eine Mannschaft aus Avignon (Süd-Frankreich). Es war ein Freundschaftsspiel beider Teams. Es ging also um gar nichts. Leider unterlagen unsere Young Ladies mit 0:7, aber Alle hatten ihren Spaß. Und das ist auch gut so. Ferner spielten an diesem Tage zwei Männermannschaften von Turbine 55. Beide Spiele gingen verloren. Die Zweite verlor gegen Blau-Gelb Falkensee mit 0:9. Die Erste unterlag, obwohl sie hervorragend gespielt hatten, knapp mit 2:3 gegen Kloster-Lehnin.




ein sieg zum saisonfinale – oder: „die Lulu-show“

B-Juniorinnen-Landesliga: Turbine Potsdam II – TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf 4:0

18.5.2019 von Micha

Allerorts geht die Saison auf die Zielgerade oder hat den Zielstrich schon erreicht. So stand heute das letzte Saisonspiel unserer B2-Turbinen gegen die Gäste aus Fredersdorf/Vogelsdorf auf dem Programm. Es ging nach der bestimmt nicht einfachen Saison um einen schönen Abschluß. Na und mal sehen, was am Ende herauskommt !

„Spielerinnenauflauf“ – man beachte Anni’s (TW 24) Frisur !

Unsere Mädels zeigten gleich, wer „Frau“ in Hause ist. Sie bauten permanenten Druck auf. Dabei mussten sie aber in der Abwehr sicher stehen, da die Gäste es immer wieder mit langen Bällen versuchten. Aber letzten Endes konnten sie damit im gesamten Spielverlauf wenig Wirkung erzielen. So hatte Anni im Turbinetor zwar keinen ruhigen Tag, aber auch keine unlösbaren Aufgaben zu erledigen. Nach vorn ging bei unseren Turbinen die Post ab. Aber (wie schon öfters beobachtet) hat es den Anschein, als wollten unsere Mädels den Ball ins Tor tragen. Beste Chancen wurden ausgelassen oder es war einfach Pech, wie bei einem Lulu-Schuß knapp über’s Lattenkreuz oder bei einer Doppelchance von Jojo (Pfosten) und Lulu. So dauerte es bis zur 21. Minute, als die „Lulu-Show“ begann. Sie wuselte sich durch alle Reihen. Dabei zog sie nach links und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:0 in die Maschen. Unsere Ladies blieben weiter überlegen, aber die Chancenverwertung …..! Insbesondere Ronni hatte heute die volle Ladung Pech an den Schuhen. Für sie ging es ja noch um die Torjägerkrone ! Aber man kann es eben nicht erzwingen. Hinzu kam, daß auch die Passgenauigkeit immer mehr nachließ. So ging es mit „nur“ 1:0 in die Pause und es war also noch viel Luft nach oben.
Die zweite Halbzeit war zwei Minuten alt. Wieder zeigte Lulu, daß der Wechsel zu unseren B2-Ladies ihr richtig gut getan hat: Von der Grundlinie spielte Ronni einen Zuckerpass zur zentral lauernden Lulu – 2:0 (42.). Zwei Minuten später ließ Lulu einen Hinterhaltsschuss folgen, welcher an die Latte krachte. Aber Lulu hatte „Hunger“ und so startete sie in der 48. Minute ein Solo, welches sie mit dem 3:0 abschloß. Dem ließ sie in der 52. Minute noch einen Pfostenknaller folgen. In der Folge blieben dann wieder gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 70. Minute eine Szene, die für Diskussionen sorgte: es war eine Kopie des 2:0. Diesmal war es Lulu, die von der Grundlinie zurück auf Ronni legte, die endlich ihr Tor machte. Aber der Schiri pfiff Abseits ! Hääääh ? Das konnte gar kein Abseits sein ! Aber na ja, ich hab‘ schon Schlimmeres erlebt. Schließlich war es dann die 78. Minute, als Lulu mit einem Flachschuß nicht nur den 4:0-Endstand herstellte, sondern damit auch in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick erzielte !

Der Ball hat sich getarnt….

…..da isser ja. Nessi hat ihn gefunden.

Marie mit (Flügel) und auf dem Flügel

Die Saison begann chaotisch. Am Ende belegten unsere B2-Turbinen in der Landesliga einen ungefährdeten 3.Platz. Ich bin gespannt, in welchen Turbineteams man die Mädels in der kommenden Saison wiedersieht. Unter der Obhut von Matthias Storch und Gordon Engelmann trieben heute ihr Unwesen: Annika „Anni“ Hanauer (TW), Rahel Heretsch, Emely „Emi“ Kerber, Johanna „Jojo“ Herholz (SF), Franziska „Franzi“ Knuth, Ronja „Ronni“ Hirsch, Marie Dursteler, Luisa „Lulu“ Jungnickel, Marija Vuletic sowie Vanessa „Nessi“ Storch.




großes „geburtstagskind“

Turbine E1 – Babelsberg 03 (m) 1:4

11.5.2019 von DJ Edison

An disem Samstag ging’s in die Waldstadt, um bei diesem Lokalderby dabei zu sein. heute gab es außerdem noch ein „Geburtstagskind“. Trainer Patrick Mackaus ist ein Jahr älter geworden, nämlich 49. Herzlichen Glückwunsch. Sowohl von mir, als auch vom anderen Micha, der drei Tage zuvor Opa wurde. Mal sehen, ob unsere Grashüpfer an die Leistung vom vergangenen Dienstag anknüpfen können.
Es ging schon gut los. Nicht für unsere Grashüpfer, sondern für unsere Gäste: in der 3. Minute gerieten unsere Mädels nach einer Ecke in Rückstand – 0:1. Von nun an nahmen die Gäste das Heft des Handelns in ihre Hand und hatten Chancen en gros. Nur die Abschlüsse ihrerseits waren zu unpräzise. In der 10. Minute hatte sich Nicky schön freigespielt, aber beim Torhüter war Schluß und in der 24. Minute hatte Phine noch ’ne Chance gehabt. Ansonsten war nicht viel zu sehen bei unseren Turbinchen. So ging es mit 0:1 zur Pause.
In den zweiten 25 Minuten waren unsere Mädels besser drauf. In der 27. Minute versuchte es Nicky aus halblinker Position, der Schuß ging vorbei. Eine Minute später versuchte es Nele aus dem Rückraum und sie traf zum 1:1-Ausgleich. Unsere Mädels versuchten dem entsprechend nachzulegen, aber es klappte nicht. Nicky traf nur das Außennetz. In der 31. Minute eine kleine Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Innerhalb von 60 Sekunden Erzielten sie zwei Tore und erhöhten somit auf 3:1 aus ihrer Sicht. In der 36. Minute hatte Ella die nächste Chance auf ihrem Fuß: Nach einem schönen Zuspiel von Nicky traf sie nicht das Tor, sondern den Torwart. Immer wieder kamen die Jungs gefährlich vor’s Turbinegehäuse und in der 42. Minute machten sie alles klar und schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch. Nun die Jungs waren bis dato spielbestimmend und unsere Grashüpfer fanden kein Rezept gegen die einen Schritt schneller agierenden Jungs. Eine Chance habe ich noch notiert: in der 50. Minute wurde Nele punktgenau von Ella angespielt, aber sie traf nur die Querstange. Dann wurde das Spiel abgepfiffen und unsere Grashüpfer gingen diesmal als Verlierer vom Platz. C’est la vie.
Nun ja, eigentlich wollten unsere Mädels Patrick ein schönes Geburtagsgeschenk machen, aber daraus wurde nichts. Dafür wurde im Anschluß in der Gaststätte etwas gefeiert mit einem selbst gebackenen Kuchen und der Zahl 49 darauf. Ferner bekam er auch noch einen Ball mit den Unterschriften aller Mädels als Geschenk mit auf dem Weg. Heute hatte Patrick folgende Equipe im Aufgebot: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni Niemann, Nicky Rohloff, Henriette „Henni“ Knabe, Josephine „Phine“ Schmich, Ella v, Bremen, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma sowie Nele Riesler.




Auswärtssieg !

Schönwalder SV ’53 (m) – Turbine D 0:8

8.5. 2019 von DJ Edison

Wochentags Fußball zu spielen ist meistens doof, aber was soll’s. Wenn die Wochenenden belegt sind, bleibt meist keine andere Wahl. So mussten unsere D-Mädels an diesem Tag nach Schönwalde, unweit von Berlin-Spandau, dort hin anreisen. Nicht gerade verkehrsgünstig gelegen, also mitten in der Prärie. Gut, wenn man einen fahrbahren Untersatz hat. Da ich gegenwärtig Urlaub habe, konnte ich dort hinfahren. Trainerin Bettina Stoof konnte 10 Feldspielerinnen, incl. eines Neuzugangs, aufbieten. Also packen wir’s.
Zunächst gab’s das berühmte Antasten. In den ersten 15 Minuten hatten sich unsere jungen Turbineladies drei Chancen erarbeitet, aber ohne Erfolg. In der 15. Minute wurden die Bemühungen dann doch endlich belohnt: Magda kam über links, sah Jolien in Position laufen und sie traf zum verdienten 1:0 für unsere Turbinen. Von nun an bekamen unsere Mädels mehr Zugriff auf das Spiel. Vier Minuten später verdoppelte unser Neuzugang Antonia Kempe die Führung – 2:0. Zuvor hatte sich Maxi schön freigespielt und abgezogen, aber im Rebound schob Antonia ein. Weiter ging’s im Text. In der 21. Minute erzielte Elli sogar das 3:0. Wird es noch ein Schützenfest ? Unsere Mädels waren zu diesem Zeitpunkt spielbestimmend und ließen die Jungs kaum zur Entfaltung kommen. Selbst Keeperin Celine hatte bis dato einen ruhigen Spätnachmittag. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Johanna noch eine Möglichkeit gehabt, doch der Ball strich nur Zentimeter am Kasten vorbei. So blieb es bei der 3:0-Halbzeitführung.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Jungs sehr motiviert aus der Kabine und setzten ein Achtungszeichen. Nach einem schönen Vorstoß aus zentraler Position trafen sie nur Aluminium. Aber im Gegenzug setzte sich Elli durch und wuchtete die Kugel Richtung gegnerisches Tor. Der Torwart konnte diesen Schuß gerade noch parieren. Die Jungs gaben nicht auf und wollten zumindest den Anschluß herstellen. Eine Chance hatten sie noch in der 33. Minute, als ein Schuß knapp das Turbinegehäuse verfehlte. Danach setzte sich der Turbinezug wieder in Bewegung und es ergaben sich Chancen en masse. In der 35. Minute versuchte es Fritzi aus der Distanz und traf per Bogenlampe zum 4:0. Zwei Minuten später setzte sich Fritzi über rechts durch, bediente Magda uns sie fackelte nicht lange und schob zum 5:0 ein. Zwei weitere Minuten später machte Magda das halbe Dutzend voll – 6:0 (39.). Nach dieser Sturm- und Drangphase verflachte die Partie ein wenig bis zur 46. Minute, als Jolien über rechts kam, aber nur das Außennetz traf. Zwei Minuten später setzte sich Elli zentral über’s Mittelfeld durch, spielte präzise auf Maxi und sie bedankte sich mit dem 7:0. In der 54. MInute eine ziemlich kuriose Szene: Innerhalb weniger Sekunden zwei Pfostenschüsse, einmal von Antonia und kurz darauf von Maxi. Da werden Erinnerungen wach an das Match gegen Lok Elstal Mitte März. Fünf Minuten später stellte Fritzi den 8:0-Endstand her. Ein fulminanter Schuß aus der 2.Reihe machte den Turbinesieg perfekt. Mit diesem 8:0-Kantersieg festigten unsere jungen Turbinen unangefochten den 2. Platz in der Tabelle.
Nun ja, zwei Spiele gegen Jungsmanschften müssen unsere Turbinen noch bestreiten, aber da sollte Nichts mehr anbrennen. Sie werden den 2. Platz behalten, selbst wenn sie die letzten beiden Spiele verlieren sollten, was ich nicht glaube. Der drittplatzierte Juvents Crew Alpha/Turbine 55 kann uns nicht verdrängen, da sie 8 Punkte dahinterliegen. Sieger in dieser Tabelle ist die SG Rot/Weiß Glienicke mit 39 Punkten, dahinter Turbine Potsdam mit 27 Punkten und auf Platz 3 folgt die SpG Juventus Crew Alpha/Turbine 55 mit 19 Punkten. Trainerin Bettina Stoof stellte folgende Mannschaft zusammen: Celine Bunde (TW), Maxi Schudek, Ellena „Elli“ Frieden, Friederike „Fritzi“ Knabe, Milaine „Mille“ Schewitza, Johanna Thobe, Magda Sawicka, Antonia Kempe (Neuzugang), Jolien Franeck (C) sowie Lucy Thiermann.




Kleinvieh macht auch mist

SG Beelitz 1912/90 (m) – Turbine E1 3:8

7.5. 2019 von DJ Edison

An diesem Mittwoch, ich hab‘ ja noch Urlaub, fuhr ich nach Beelitz nicht um Spargel zu kaufen bzw. zu essen, sondern zum Auswärtsspiel unserer E1-Mädels gegen die Jungs der SG Beelitz 1912/90. Trainer Patrick Mackaus konnte mit Mühe und Not gerade mal ’ne Rumpfmannschaft zusammenstellen, d.h. keine Spielerin zum Wechseln. Ob Das gut geht. Auflösung später.
Zunächst machten die Jungs das Spiei und hatten in den ersten Minuten ein paar Chancen. Doch dann in der 8. Minute kam der Ball zu Phine und sie zirkelte den Ball völlig überraschend ins Netz – 1:0 aus Turbinesicht. Sie war auch sehr verblüfft über den Torerfolg. Aber nun gut. Die Jungs versteckten sich nicht und in Minute 12 glichen sie, völlig freistehend, zum 1:1 aus. Davon ließen sich unsere Grashüpfer nicht aus der Ruhe bringen und kämpften weiter. In der 15. Minute gingen sie durch Nina mit 2:1 in Führung. Aus halbrechter Position schob sie ins lange Eck ein. Zwei Minuten später glichen die Jungs erneut aus – 2:2. Jetzt hatten sie ein wenig Oberwasser und in der 20. Minute gingen sie sogar per Kopf in Führung – 3:2 aus ihrer Sicht. Vorausgegangen war ein Eckball, der punktgenau auf den Kopf eines SGB-Spielers kam und dieser in Hrubesch-Manier abschloß. Praktisch im Gegenzug erzielte Nina den 3:3-Ausgleich. Die Schlußphase der ersten 25 Minuten war sehr turbolent. In der 23. Minute versuchte es Nele nach Zuspiel von Phine, aber sie schoß nur ’ne Fahrkarte. In der 25. Minute kam der Ball zu Phine. Zuerst scheiterte sie am Torwart, aber im 2. Versuch schloß sie zur 4:3-Führung für unsere Turbinchen ab. Noch in der selben Minute erhöhten unsere Grashüpfer auf 5:3. Vorausgegangen war ein schönes Zuspiel von Leni auf Nele, die einfach mal drauf hielt. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Oha, das war schon ein Kräfte zährendes Match. Ob unsere Mädels das hohe Tempo bei behalten können ? Wer weiß. Patrick konnte nicht wechseln, also mussten alle vorhandenen Mädels durchspielen.
In der zweiten Halbzeit machten die Mädels da weiter, wo sie aufgehört hatten, nämlich mit gutem Fußballspiel. In der 27. Minute sprintete Piri über’s gesamte Spielfeld, zog ab, aber der Ball zischte knapp am Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später fast die selbe Aktion. Nina kam über rechts und erzielte das 6:3. Unsere Turbinchen machten weiter Dampf und belohnten sich mit dem 7:3 durch unseren „kleinen Pitbull“ Leni, der in Minute 34 mal wieder zubiss. Immer wieder kamen unsere Grashüpfer gefährlich vor’s Beelitz-Gehäuse, so z.B. in der 38 Minute, als Piri aus vollem Lauf abzog, aber der Torwart konnte den strammen Schuß entschärfen. In der 40. Minute eine Szene zum Zunge schalzen: Nina setzte sich über die rechte Seite durch, zog einfach mal ab und hämmerte die Kugel unhaltbar unter den Giebel zur 8:3-Führung. Es war noch reichlich Zeit auf der Uhr, aber man sah den Mädels in ihren Gesichtern an, sie waren platt. So taten sie in den letzten 10 Minuten bis zum Abpfiff nicht mehr als nötig. Selbst die Jungs wollten in dieser Phase Ergebniskorrektur betreiben, aber meist war bei unserer gut einstellten Defensive Feierabend. So blieb es bis zum Schlußpfiff beim 8:3-Endergebnis zugunsten unserer Grashüpfer.
Holla, die Waldfee, das war ein Match ! Unsere Mädels haben sich diesen Sieg redlich verdient. Erste Halbzeit bis zur 23. Minute so lala, aber dann traten sie auf’s Gaspedal und ließen den Jungs keine Luft zum Atmen. Sie haben über weite Strecken ein Bombenspiel abgeliefert. Nach dem Abpfiff waren unsere Grashüpfer regelrecht platt. Das sah man ihnen ins Gesicht geschrieben. Trainer Patrick Mackaus konnte keine weitere Spielerin einwechseln und brachte diesen Sieg mit diesen Mädels unter Dach und Fach: Sophia v. Bülow (TW/C), Leni „kleiner Pitbull“ Niemann, Josephine „Phine“ Schmich, Piroschka „Piri“ Wolff, Alina Staake, Nina Thoma sowie Nele Riesler.




Verkehrte Fußballwelt – Turbine macht’s möglich

Spielbericht zur
Fanspiel-Premiere am 5. Mai 2019 am „Karli“

Traditionell findet jedes Jahr am letzten Heimspieltag ein
Fanfest im „Karli“ statt.  Um diesem
wieder etwas mehr pralleres Leben einzuhauchen, setzten sich Vertreter des
Vereins Turbine Potsdam, Uwe Reher als Vorstandsmitglied und Stephan Schmidt
als Geschäftsführer gemeinsam mit dem Fanclub zusammen. Dabei keimte auch eine
Idee, neben Autogrammstunde, Hüpfburgen, Bratwurstgeruch und Tombola ein Fan-Fußballspiel
zu veranstalten.

Stolz und Überschwang (Foto: saspa)

Da bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier von Fanclub und
Spielerinnen der angedachte Rollentausch schon einmal perfekt geklappt hatte,
indem die Torbienen bei ihren Fans Autogramme einholten, lag nun eine ähnliche
Idee nahe: Die Fans spielen Fußball und die Turbine-Spielerinnen stehen am
Spielfeldrand und feuern ihre Fans mit Trommelklängen und Gesängen an.

Machen sie das nicht fantastisch?! (Foto: saspa)

Aber so ein richtiger Turbinefan hat natürlich auch seinen
besonderen Anspruch: Einfach nur die alten, halb verwesten Töppen herausgekramen
und ein hübsches Turbine-Trikot übergestreifen, macht noch kein Sommermärchen. Es
wurde nach professionellen Trainerinnen Ausschau gehalten und im Vorfeld zwei schweißtreibende
Trainingseinheiten durchgeführt. Jessi Viehweger, die Physio von Turbine, und
Viktoria Schwalm, eine Spielerin, die keinen Schmerz kennt, übernahmen die
Regie und schickten ihre hochmotivierten und teilweise sportbegabten Fans über
den Fußballacker des Schillerplatzes in Potsdam. Zweimal 90 Minuten lang hartes
Training mit Balltechnik, Athletik- und Konditionstraining und taktischen Inspirationen
standen auf dem Programm. Die spielbegeisterten Fans schnauften, bissen die
Zähne zusammen und jammerten erst nach Trainingsschluss zwei bis drei Tage lang
über ihren Muskelkater und leckten ihre Wunden.

Warm – wärmer – heiß! (Foto: saspa)

Uwe Reher und Bernd Gewohn hielten das Organisationszepter
in der Hand, besorgten blaue und rote Trikots, einen passablen Schiedsrichter,
der sich mit dem Abseits auskannte und Fouls hart bestrafte – und einen Ball.
Die Trainierinnen nahmen die Mannschaftsaufstellung vor, und konnten auf einen Leistungskader
von 24 Fans zurückgreifen. Alle verletzungsfrei und hochgradig fit. Einige von
ihnen waren um die 600 km weit angereist, um Teil dieses Events zu werden. Die
Altersspannweite lag zwischen 15 und 75 Jahren.

Im Stadionheft wurde freundlich auf dieses Fanspiel hingewiesen,
aber auch eine klare Regel formuliert: „Wer an den Seitenlinien über das Spiel
motzt, meckert oder sich lustig macht, der wird unverzüglich eingewechselt:)“

So sieht Einsatz aus – auch bei den Fans (Foto: saspa)

Die „3. Halbzeit“ des letzten Heimspieltages wurde gegen
16.30 Uhr angepfiffen. Es galt, 2x 15 Minuten durchzuhalten und Sehenswertes den
Zuschauern zu bieten. Und „es war erstaunlich, was die Trainerinnen in diesen
beiden Trainingseinheiten aus den spielenden Fans herausgekitzelt hatten“, so
ein adrenalinverseuchter Vertreter der roten Mannschaft.

Die Anfangsidee wurde Realität. Die Turbine-Spielerinnen umgarnten das Spielfeld, nahmen Trommeln, XXL-Taschen und Fanfaren an sich und legten spaßbegeistert los. Die Fans glaubten ihren Ohren nicht zu trauen, wie sicher in Melodie und Rhythmus die Torbienen sämtliche Fangesänge beherrschten. Es war eine doppelte, zu Freudentränen rührende Herzenssache, das Spiel- und das Fanverhalten zu beobachten. Es hatten alle Beteiligten einen Riesenspaß. Selbst ein Flitzer mit Turbinefahne wurde toleriert und die Partie nicht unterbrochen.

Und auch hier, wie auch beim Profi-Spiel zuvor, sei ganz am Rande das Ergebnis genannt: Die Roten besiegten mit 5:2 die Blauen.

Die Spielerinnen warten auf den Anpfiff der zweiten Halbzeit (Foto: saspa)

Am Ende strahlten alle. Die Trainerinnen zeigten sich hinsichtlich
der Dankesgeschenke überrascht und sehr erfreut und die Fanspieler/innen
lechzten, kaum dass sie aus ihrem Sauerstoffzelt zurückgekehrt waren, nach Wiederholung.
Man könnte doch einmal im Monat trainieren und nächstes Jahr ein erneutes
Fanspiel  ausrichten – vielleicht auch
gegen die Fans der Gäste?

Herzlichen Dank an Bernd Gewohn, Uwe Reher, Jessi Viehweger
und Tory Schwalm und an alle 24 aktiven Turbinefans nebst der „Ultrakurve“ an
Turbine-Spielerinnen für diese gelungene Aktion.

Text: Susanne Lepke

Fotos: der Papa von Saskia Nafe (saspa), Peter Tietze (peti), Susanne Lepke (sule)




eine halbzeit zum warmwerden und eine zum berauschen

C-Juniorinnen-Landespokal/Viertelfinale: SpG Fürstenwalde/Woltersdorf – Turbine Potsdam III 0:9

23.2.2019 von Micha

Bei zwei Gelegenheiten sah ich unsere C3-Mädels in dieser Saison im Mädchenspielbetrieb (sonst spielen sie ja gegen Jungs): Beim (mich nicht gerade überzeugenden) Pokalauftritt in Cottbus und bei der Futsal-Meisterschaft, wo sie mich hingegen voll überzeugten. Welches Gesicht würden sie heute zeigen ? Entsprechend der Regeln dürfen zwei Spielerinnen des Jahrgangs 2003 im Kader sein, aber nur Eine davon auf dem Feld stehen. Wie in Cottbus waren dies heute Darleen und Maxi, die auch je wieder eine Halbzeit spielten. Nur sah das heute in der zweiten Halbzeit bedeutend besser als in Cottbus aus. Auch meinte Franzi nach dem Aufwärmen scherzhaft: sie hätte ihr Kontingent an Pfosten- und Lattenschüssen schon bei der Erwärmung aufgebraucht (jeder konnte sich an die Futsal-Meisterschaft erinnern) und versprach dafür, heute auch zu treffen. Aber Eins nach dem Anderen:

Der Motivationskreis

In der Anfangsphase war den Turbinen anzusehen, daß sie zu allererst Sicherheit in ihr Spiel bringen wollten. Dies gelang auch und so setzten sie mehr und mehr Akzente nach vorn. So gab’s eine schöne Szene durch Mary: sie ging bei einem Freistoß der SpG dazwischen, nahm Fahrt auf und spielte den Ball Fefe genau in den Lauf. Leider ging deren Schuß dicht daneben. Stück für Stück hatten unsere jungen Ladies das Sagen auf dem Feld. So gab’s in der 14./15. Minute nicht weniger als 5 (!) dicke Chancen für unsere Mädels. Aber entweder war ein Fuß dazwischen oder bei der Keeperin der Gastgeberinnen war Endstation.
Auch wenn das Endergebnis es nicht verrät: diese Keeperin war mit Abstand die Beste ihres Teams und verhinderte Schlimmeres. Sie schien 1000 Hände bzw. Füße zu haben und brachte so hier und da unsere Mädels auch ein bisschen zum Verzweifeln. Aber nach 16 Minuten war auch sie machtlos, als Franzi ihr Versprechen einlöste und aus dem Spiel heraus einen zweiten Ball zur 1:0-Führung für unsere Turbineladies einschob. Der Anfang war also gemacht, nun ging es um’s „Nachlegen“. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Franzi verfehlte Jona’s Schuß das Tor nur knapp. Franzi selbst hatte noch zwei tolle Aktionen, die aber auch zwei tolle Reaktionen der gegnerischen Keeperin hervorriefen. So blieb’s bei aller Überlegenheit beim Pausenstand von 1:0 für unsere Mädels. Mir fiel auf, daß sich teilweise Alles über rechts abspielte und so die linke Seite oft verwaist war. Auch versuchten es unsere Mädels zu oft durch die Mitte und vergaßen das Flügelspiel. Da war also noch Luft nach oben. Manch Umstehender ärgerte sich, daß unsere Mädels das 2:0 nicht nachlegten. Ich sah das nicht so eng, hatte ich doch speziell im Pokal nach 2:0-Pausenführungen schon die dollsten Dinger erlebt. Mir war wichtiger, daß hinten die Null stand. Dafür sorgte eine stabile Abwehrreihe, aus der Darleen noch herausstach. Immer wieder stopfte sie im entscheidenden Moment Löcher und blockierte so die Passwege der Gegnerinnen.

Alle auf einem Haufen

Fefe (4) beim Einwurf auf Mary

Darleen schließt die Lücke

„Die 4er-Bande“ (links:Fefe)

Wie schon in Cottbus stellten die Trainer Chris Helwig und Marco Zastrow zur zweiten Halbzeit um und brachten Maxi für Darleen. Und das sollte sich diesmal auszahlen (ohne dabei Darleen’s Leistung in irgend einer Weise zu schmälern). Heute ließ Maxi keinen Ball verspringen und erwies sich so als Belebung für Turbine’s Angriffsspiel. Nachdem zunächst Franzi einen Kopfball ( nach Lya-Flanke) knapp drüber setzte (38.), begann Maxi’s Zeit. Nach Franzi-Vorlage konnte die Keeperin Maxi’s Schuß noch abwehren. Den zweiten Ball setzte Maxi dann aber zum 2:0 in die Maschen (40.). Als sie dann eine Minute später ein Solo mit dem 3:0 abschloß, war klar, wo heute der Hase hinläuft. Erst Recht, als Lya in der 43. Minute über links kam, präzise nach innen flankte und Eva am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten brauchte – 4:0. Aus meiner Position sah es so aus, als wenn Eva sich erschrak, als sie einnetzte und entschuldigend die Arme hob. Sah irgendwie lustig aus.
Hier muss mal erwähnt werden, daß die Gastgeberinnen kaum wechseln konnten und aufgrund von Verletzungen am Ende nur noch sechs statt acht Feldspielerinnen auf dem Platz standen. Zwar nahm auch Trainer Chris mit Jona eine Spielerin runter, aber auch vor diesem Hintergrund muß man das Endergebnis sehen. Das lag aber nicht etwa an einer unfairen Spielweise der Turbinen. In ihrer Jungsliga werden sie sicher nicht mit Samthandschuhen angefasst und haben eigentlich nicht viel zu lachen. Aber heute sah man, was sie inzwischen gelernt haben: Zweikampfverhalten ! Nicht unfair, aber auch nicht zurücksteckend. Das hat mir dann doch imponiert.
Man muß der SpG zugute halten, daß sie nicht aufgab und versuchte, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Aber ’ne richtige Torchance ihrerseits hab‘ ich eigentlich nicht gesehen. Anders bei den Turbinen: nun glänzte Maxi auch als Vorbereiterin. Einen Einwurf brachte sie zu Franzi. Die zog los, ging im Slalom durch die gegnerische Hintermannschaft und lochte zum 5:0 ein (49.). Innerhalb der nächsten zwei Minuten erhöhten Lya mit einem zweiten Ball nach Maxi-Versuch auf 6:0 und Mary nach einem Solo auf 7:0. In den Minuten 58 und 59 erzielte Lya zunächst nach einem Solo das 8:0 und nach Maxi-Vorarbeit den 9:0-Endstand. Müßig zu erwähnen, daß da noch ’ne Menge liegen blieb. Aber, wie bereits erwähnt, mjachte die SpG-Keeperin durch Wahnsinnsreflexe (oft im 1:1) Vieles zunichte. Aber was soll’s ? Unsere Mädels stehen im Halbfinale und nur Das zählt !

Eva (2) auf der Flanke

Schon wieder ’n Tor

Der nächste Angriff rollt

Nun meinte nach dem Spiel Mary’s Papa zu mir: ich sollte erwähnen, daß unsere Turbinen hätten höher gewinnen müssen. Von der Sache her hat er ja völlig Recht. Aber zum Einen hatten die Mädels der SpG Fürstenwalde/Woltersdorf eine 1A-Keeperin. Und zum Anderen sehe ich Das differenzierter: klar habe ich ein tolles Spiel unserer Mädels gesehen. Aber es war kein Ligaspiel, wo es am Ende vielleicht auf’s Torverhältnis ankommt. Im Pokal ist es egal, ob Du 5:0 oder 15:0 gewinnst. Da zählt nur der Sieg. Klar muss man auch gegen solche Gegner mit der nötigen Konzentration zur Sache gehen. Aber ich für meinen Teil war oft genug dabei, wenn ein Turbineteam mal kräftig auf die Mütze bekam. Ich kann also nachempfinden, wie man sich dann als Gegner fühlt. Da kommt dann auch Mitleid ins Spiel. Wenn man bedenkt, daß die SpG das Spiel in Unterzahl beenden musste und sich trotzdem bis zum Schluß nach Kräften wehrte, so ist es für deren Kopf bestimmt wichtig, daß es nicht zweistellig wurde. Und so ist es auch gut.
Nichts desto trotz haben mir unsere Mädels heute wieder Freude bereitet. An der Seite von Chris Helwig und Marco Zastrow waren dies: Amy „Amy Lu“ Linstedt (TW), Eva Wuttich, Felina „Fefe“ Rüchel, Isabel „Isi“ Wagner, Nele Brüggemann (SF), Maxine „Maxi“ Schwarz, Mary Krüger, Lya Bergemann, Jona Leske, Franziska „Franzi“ Helmke, Laura Jesse sowie Darleen Tänzler.
Nun heißt es, unserer C3 am 2.März kräftig die Daumen zu drücken. An diesem Tag werden sie in Sandersdorf das Land Brandenburg bei der NOFV-Futsalmeisterschaft vertreten. Dorthin werde ich die Mädels begleiten. Zwar sind sie dort krasser Außenseiter, aber ich konnte mich beim Turnier von Union Berlin davon überzeugen, daß man auch als Außenseiter seine Möglichkeiten hat. Und es heißt ja nicht umsonst: „Du hast keine Chance, also nutze sie !“.




Wer feuert Turbine Potsdam III am 24. Februar an?

Am 24. Februar 2019 findet die Nordostdeutsche Meisterschaft (NOFV) im Futsal in der Ballsporthalle in Sandersdorf statt.

Ballsporthalle Sandersdorf, Am Sportzentrum 25, 06792 Sandersdorf

Um 10.30 Uhr oder 11.00 Uhr (Zeitangabe noch ungewiss) trifft die 3. Mannschaft von Turbine Potsdam auf die Turniersiegerinnen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Folgende Mannschaften stehen als Turnierteilnehmer fest:

  • Türkiyemspor Berlin
  • FSV 02 Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
  • SSV Besiegdas 03 Madgeburg (Sachsen-Anhalt)
  • SV 1921 Walldorf (Thüringen)
  • FC Phoenix Leipzig (Sachsen)
  • Turbine Potsdam III (Brandenburg)

Die Ballsporthalle des Union Sandersdorf bietet Platz für 950 Zuschauer_innen. Wer von den Turbinefans nimmt am 24. Februar auf einem der Plätze Platz und färbt die Halle blau-weiß?!

Die Mädels, die sich am 20.Januar für dieses Turnier in einem Herzschlag-Neunmeterschießen gegen Babelsberg 74 fulminant qualifiziert haben, brauchen und freuen sich über euren Support!

Am 2. März spielt übrigens die C3 von Turbine Potsdam am selben Ort um den gleichen Titel.

Der Fanclub Turbinefans e.V.

Fotos: Bernd Gewohn




Weihnachtswunschzettel des Fanclubs

Der Fanclub wünscht sich zu Weihnachten,

Weihnachtsfeier des Fanclubs 2018

dass sich solche Augenblicke, wie auf diesem Foto abgebildet, wiederholen.

Wenn Menschen aufeinandertreffen, die sich einander schätzen, die einander Freude bringen wollen, die das Miteinander genießen und sich für andere bemühen – dann ist das Weihnachten und Zuversicht fürs neue Jahr.

Der Fanclub wünscht sich, dass sämtliche Turbinefans, die „Torbienen“ selbst und alle Wohlgesonnenen rund um den Verein 1.FFC Turbine Potsdam gesund bleiben, um einen Schwall an Energie für die gemeinsame Sache anzuhäufen.

Besinnliche Weihnachtsfeiertage mit glückseligen Momenten, innerer Freude und einen galanten Rutsch ins Neue Jahr 2019

wünscht der Fanclub „Turbinefans“ e.V.

 

Potsdam, im Dezember 2018

 




Da, wo ihr nicht spielt, sind wir.

Reisebericht von der Fahrt nach Sand am 15./16.12.2018

 

Startfoto vom 15. Dezember _ ohne Schnee

Das letzte Spiel im Jahr 2018 führte die Torbienen und deren Fans in das 720 Kilometer entfernte Sand. Ein Ort, der kurz vor der französischen Grenze nahe Straßburg liegt. Zu weit entfernt, dass ein Fanbus dorthin fährt, denn an einem Tag ist die Hin- und Rückreise nicht zu bewältigen.

Davon ließen sich aber acht Turbinefans nicht beirren und mieteten einen Kleintransporter, versahen diesen mit zwei großen, magnetischen Turbine-Logos und starteten am Samstagvormittag in Richtung Sand. Weitere Fans reisten per Bahn oder Privatauto an, mehr als eine Fußballmannschaft wollte am dritten Adventswochenende vor Ort die Mannschaft anfeuern.

Die gut siebenstündige Anreise per Mietbus klappte hervorragend, nur in Thüringen lag etwas Schnee. Keine Staus, keine widrigen Straßenverhältnisse, dafür ausreichend Kaffee, Piccolosekt und Weihnachtsgebäck.

Gemeinsames Abendessen mit Fans vom SC Sand

In dem badischen Örtchen Nesselried unweit von Sand kehrte man in das „Gasthaus zur Krone“ ein, um dort Spätzle zu speisen, Ulmer Bier und badischen Rotwein zu trinken und später zu nächtigen. Den Abend nutzte man für ein geselliges Beisammensein mit einigen Fans vom SC Sand. Informative und lustige Gespräche wurden geführt und dienten dem Kennenlernen und angeregten Austausch. Es war ein netter Abend, der später als TP-Zimmerparty fortgesetzt wurde.

In wunderschönen, modern eingerichteten Zimmern – mitsamt Duschradio – betteten sich die Turbinefans und begannen von einem überragenden Jahresabschluss-Spiel zu träumen.

Fensterblick am Morgen vor dem Spiel

Als sie dann am Sonntag, als der Morgen bereits gegraut hatte, die Fenstergardine beiseite schoben, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen: Das Turbine-Logo auf der Motorhaube ihres Kleintransporters war weg!

Es war von einer 8cm dicken Schneedecke bedeckt worden. Zum einen setzte beim Anblick der jungfräulichen, reinweißen Dorfidylle etwas romantische Begeisterung ein, zum anderen ein Mix aus zweifelndem Optimismus, was das Statffinden des Fußballspiels betraf.

Als Ablenkungsmanöver diente vorerst ein reichhaltig und liebevoll eingedeckter Frühstückstisch, schöner kann ein Sonntag kaum starten.

Frühstückstisch im Gasthof „Zur Krone“

 

Dann die Nachricht des Vereins: Die Mädels beider Mannschaften hätten sich vor Ort auf ein anderes Spiel geeinigt: Schneeballschlacht. Das Fußballspiel falle definitiv in den Sand äh Schnee, also aus.

Schade!

Aber die Betrübtheit hielt sich in Grenzen, hatte man doch eine gemeinsame Jahresabschlussfahrt verbracht.

Einige Turbinefans harrten bereits wartend am Stadion aus, dekorierten Schneemänner oder verschenkten ihre selbstgebackenen Plätzchen an die Fußballerinnen vom SC Sand, weil die Torbienen bereits abgereist waren. Die Ex-Turbine Marina Georgieva freute sich darüber ganz besonders.

Somit stiegen die Turbinefans genau 24 Stunden später wieder in ihren Kleinbus, um die Rückreise anzutreten. Die Bahnfahrenden hatten hier ein deutlicheres Nachsehen.

Die winterliche Landschaft säumte Hunderte von Autobahn-Kilometern. Nur um den  Osten Deutschlands hatten die weißen Flocken einen Umweg gemacht. Der Mannschaftsbus wurde unterwegs eingeholt und zum Halt „gezwungen“. So konnten die Fans noch einige Weihnachtsschmankerl persönlich übergeben und dem Geburtstagskind Klara Cahynova vorzeitig gratulieren.

Am frühen Abend erblickte man das heimische Potsdam wieder und war unterm Strich trotz der Spielabsage glücklich.

Da, wo ihr nicht spielt, sind wir (gewesen).

Schöne Weihnachten allen Frauenfußballliebhaber_innen, den Fans des SC Sand, unseren Torbienen und dem gesamten Verein! Genießt die Feiertage und kommt gesund ins Neue Jahr.

Wir sehen uns zum Internationalen Turbine- Hallencup am 26./27. Januar 2019 in der MBS-Arena.

 

Text: Susanne Lepke

Fotos: Susanne Lepke, Peter Tietze, Koch des Gasthauses „Zur Krone“ in Nesselried