Gemeinsame Weihnachtsfeier von Fanclub und Mannschaft am 09.12.2018
Es begab sich zu der Zeit, als sich die Torbienen auf den Weg machten, um am Westufer der Havel gezählet zu werden…

Spielerin und Fans im Gespräch
Frei nach der biblischen Weihnachtsgeschichte stand am 9.Dezember das gemeinsame Weihnachtsfest von Fanclub und Mannschaft an. Eine neue Location war hierfür ausgewählt worden, das Restaurant „Westufer“ in Potsdam-West, direkt an der Havel und unweit des Trainingsgeländes am Luftschiffhafen gelegen. Die Räumlichkeit war überbordend weihnachtlich geschmückt, das optische Ambiente löste schon beim ersten Anblick Begeisterung aus. Das Restaurantteam hatte hochengagiert die Möbel gerückt, um dem neuen Teilnahmerekord von 91 Personen gerecht zu werden. Und nicht nur das, in der Restaurantküche wurde im Vorfeld üppig und schmackhaft gekocht, sodass das Buffet nicht nur etwas fürs Auge, sondern ausreichenden Ballast für den Magen bot. Das Serviceteam flitzte jedem Getränkewunsch nach – an diesem Ort fühlten sich alle Anwesenden einfach wohl.
Der zuverlässige DJ Micha nahm Platz, nachdem er per Motorrad wiederum sein gesamtes technisches Equipment nach Potsdam chauffiert hatte.
Suboptimale Bedingungen

Traute vereinte Runde
Ein Empfangskomitee verteilte enge, rote Bändchen an die nach und nach eintreffenden und selten lächelnden Torbienen. Zu enttäuscht waren diese über den Ausgang des wichtigen Bundesliga-Spiels gegen die TSG Hoffenheim, das mit einer gefühlten Niederlage (1:1) unfassbar geendet hatte. Da war den Spielerinnen (und auch dem einen oder anderen Fan) nur wenig nach Feiern zumute. Es gibt optimalere Rahmenbedingungen, wenn Fans und Mannschaft feierlich aufeinandertreffen…
Aber die Mannschaft war trotz aller Schmach vollzählig anwesend. Begleitet wurde sie von der Physio Jessi (für alle Fälle), von Stephan Schmidt und Friederike Mehring von der Geschäftsstelle und von Uwe Reher vom Vereinsvorstand, die alle erfreulicher Weise der Einladung des Fanclubs gefolgt waren. Auch die beiden Fanbusfahrer Peter und Detlef nahmen an einem der hübsch dekorierten Tische Platz.
Eine schöne Bescherung

Dem Geburtstagskind Tory wird gratuliert
Eröffnet wurde die Feier mit einem vielstimmigen „Happy Birthday“-Gesang für die „Geburtstagsnummer 17“ – Tory Schwalm – , die an ihrem Geburtstag glasklare Prioritäten gesetzt hatte: eine Feier mit dem Fanclub.
Nach der Geburtstagsgeschenke-Übergabe an Tory folgte die weihnachtliche Bescherung für die Mannschaft. In diesem Jahr erhielt jede Spielerin das frisch erschienene Fanbuch „10 Jahre Fanclub Turbinefans“, in welchem 49 Fans zu Wort kommen. Ein herzerwärmendes und nachhaltiges Geschenk, das dem Frauenfußball seine Seele gibt. Mit diesem Buch erhielten die Spielerinnen nun die einmalige Chance, mal hinter die Kulissen der Fan-Köpfe schauen zu können. Wer sind eigentlich diese Menschen, die manchmal ihren letzten Euro oder ihr letzten Quäntchen Zeit für ihre „turbinige“ Fanleidenschaft geben?
Nachdem 27 Fans persönlich die Bücher den Spielerinnen und der Hintermannschaft überreicht hatten, entstand ein sehenswertes Gesamtbild: Die Hoffenheimer Erfahrung verschwamm im Hintergrund, das Hunger- und Müdigkeitsgefühl wurde verdrängt, denn jede einzelne Spielerin blätterte nun neugierig in diesem Buch, das 144 bunt bebilderte Seiten und 17.000 Wörter enthielt.

Pepe signiert für Inga Schuldt
Die letzte Seite dieses Buches ist eine „Autogrammjagd-Seite“… Dem Aufruf an die Mannschaft, den Abend dafür zu nutzen, den eigenen Fans mal so richtig auf den Geist zu gehen und Fan-Autogramme zu sammeln, folgten einige Spielerinnen unmittelbar – mit sportlichen Anspruch. So wetteiferten Lisa Schmitz, Inga Schuldt, Gina Chmielinski und Caroline Siems um die meisten Autogramme. Auch andere Spielerinnen ließen sich von diesem Wetteifer infizieren. Der Rollentausch war perfekt und belustigend für alle!
Leckeres Essen im „Westufer“
Kurz, bevor das reichhaltige Buffet eröffnet wurde und die Torbienen davor eine „Abwehrkette“ bildeten, übernahm das Vorstandsmitglied Uwe Reher die Regie. Er hatte für die Turbinefans eine Tombola organisiert und dazu jedem Fan vorher ein kostenloses Los in die Hand gedrückt. Die Freude über die lukrativen Preise war groß und manch ein Fan konnte sein/ihr Glück nicht fassen, hatte man doch bisher NIE etwas gewonnen. Vielen Dank an Uwe Reher für diese nette Geste!
Nach dem Buffetschmaus ging es munter weiter. Beim Zwischendurch-Scannen der Torbiene-Gesichter konnte man mittlerweile den einen oder anderen hochgezogenen Mundwinkel beobachten. Die „ge-ball-te“ Stimmung hatte sich bereits etwas aufgehellt.
Pokale für besondere fußballerische Momente

Turbine-Presse-Foto
Als nächster Programmpunkt wurden die traditionellen Pokale seitens den Fanclubs für besondere spielerische Momente an die Spielerinnen verliehen. Für die Vizemeisterschaft bei der U19-EM erhielten Melissa Kössler und Gina Chmielinski ein metallenes Andenken. Auch die Teilnahme an der U20-WM wurde bedacht, denn Vanessa Fischer sowie Luca Maria Graf durften nach vorn schreiten. Für ein Blitztor bei einem Länderspiel, 46 Sekunden nach der erfolgten Einwechslung, erhielt Svenja Huth den entsprechenden Pokal. Außerdem wurden die Torwarthände von Lisa Schmitz geschüttelt, da sie erstmals für die Nationalmannschaft nominiert worden war.
Diese Geste wussten die ausgezeichneten Spielerinnen zu schätzen. Es vergingen Sekunden, bevor im Internet ein Pokalfoto mit der Unterschrift „proud“ gesichtet wurde…
Danksagungen an die Leistungskader des Fanclubs

Mach weiter so!
Der nächste Programmpunkt ehrte dann die internen Leistungskader des Fanclubs. Die beiden Fanbusfahrer Peter und Detlef sowie der Fanbusorganisator Harmut wurden beklatscht und teilweise blau eingekleidet. Ebenso erhielt die Geschenkebeauftrage Marina gebührenden Applaus, die mindestens 23x pro Jahr Geburtstagsgeschenke und -karten besorgt und an die Spielerinnen überreicht. Bedankt wurde sich auch bei den beiden Michas, die insbesondere im Nachwuchsbereich unermüdlich von Spiel zu Spiel eilen und eifrig Spielberichte veröffentlichen. Auch der getreue Fanbanner-Wärter Frank, der sich aktuell auch sehr für den finanziellen Support des USV Jena engagiert, wurde geehrt. Ebenso wurde die talentierte Fotografin Saskia auf den Wogen des Applaus nach vorn getrieben, um ein kleines Dankeschön entgegenzunehmen.
Und es sind noch viel mehr engagierte Menschen im Fanclub aktiv. Zum einen die Vorstandsmitglieder Beatrice, Daggi, Bernd und Peter, die unermüdlich dem Ehrenamt frönen. Zum anderen Dieter, Otto oder Gunter, die als Taxifahrer oder Kaffeekocher agieren, wenn z.B. bei den Spielen der U17 oder U15 helfende Hände gebraucht werden. Und es gibt noch mehr selbstlose Menschen im Fanclub, auch wenn sie hier nicht namentlich erwähnt wurden.
Die Überraschung am Ende der Dankesrunde war gelungen, als der Fanclub-Vorsitzenden Susi eine XXL-Fotocollage und eine Präsentkorb als unübersehbares Dankeschön in die Hand gedrückt wurde.
Ja oder Nein?

Ganz großer Sport!
Um auch den zweiten Mundwinkel der Torbienen trotz des Hoffenheimer Desasters nach oben gebogen zu bekommen, folgte nun ein sportlich orientiertes Ja-Nein-Spiel. Ein Fan trat gegen eine ausgewählte Torbiene an und lieferte sich ein packendes Kurzsprint-Duell zu einem „Ja“- oder „Nein“-Schild, je nachdem, ob die gestellte Fragen rund um den Turbine-Fußball und Turbine-Fankultur mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten war. Neun Quizrunden wurden gespielt, pro Runde bekam der oder die Siegerin eine blaue Weihnachtsmütze als sichtbaren Punktgewinn von der Assistentin Marion aufgesetzt. Die erste Halbzeit ging klar an Turbine Potsdam, mit 3:1 führten sie deutlich. Aber spätestens, als Daggi ihrer Kontrahentin Wibke Meister beim Verlesen der Quizfrage die Ohren zuhielt, kippte der „Spielspand“ zugunsten des Fanclubs. Mit unlauteren Mitteln fuhr am Ende der Fanclub den dreckigen Sieg mit 5:4 ein – und die Mannschaft applaudierte sportlich fair ihren Fans.
Nach zahlreichen Danksagungen verabschiedete sich die Mannschaft nach und nach vom Feierort. Hätte man ein Vorher-Nachher-Bild von den Spielerinnen angefertigt, hätte man beim Abschied mindestens 10 Unterschiede auf den Gesichtern finden können.
FF – FeierFazit

Caro Siems auf Autogrammjagd bei den Fans
Es war eine wunderschöne und absolut gelungene Feier. Selten gibt es eine Veranstaltung, bei dem niemand, aber auch wirklich niemand etwas zu meckern hat. Das ist ein wahrer Erfolg, der nicht von selbst entsteht. Er bedarf einer guten Organisation, einem kompetent agierendem Restaurantteam, gut gelaunten Fans, ein paar herzlichen Einlagen – und einer anwesenden Mannschaft.
Das ist Weihnachten!
Text: Susanne Lepke
Fotos: Felix Adamczik
In Windeseile fabrizierte „Bunte Teller“

Fans und Spielerinnen vereint

Geschenkübergabe von Sandra an Vanessa Fischer

Neugieriges Buchgeblättere

Uwe Reher hat das Wort

Tombolagewinn für Susi D.

Margarete hat doch noch nie etwas gewonnen

Abwehrkette vorm Buffet

Dessertangebot

Nach dem BL-Spiel: Satt und hungrig zugleich

Lasst es euch schmecken, ihr heißgeliebten Torbienen

Vanessa hält!
Den Teller

Auch Svenja hat Hunger (es müssen doch nicht immer Tore sein)


Mitgliederversammlung (Foto: peti)
Nach dem erfolgreichen Spiel gegen Leverkusen strömten unsagbar viele Fanclub-Mitglieder zur Wahlversammlung des Fanclubs ins „Sportrestaurant Hiemke“. Der Saal war überfüllt, einige Fans mussten stehen. 52 Mitglieder hatten sich zum Aufwärmen, Getränke verköstigen und leckerem Speisen in dem empfehlenswerten Restaurant eingefunden. Hinzu kamen vier Gäste und auch Stephan Schmidt, der Geschäftsführer Sport und Leiter der Geschäftsstelle von Turbine Potsdam, gesellte sich dazu.
Vielen Dank für euer Kommen und Interesse!
Rückblick auf das Fanjahr (November 2017 bis November 2018)
Der Tätigkeitsbericht des Fanclub-Vorstandes fand lange keinen Punkt, so vielfältig und intensiv war der Rückblick auf das letzte Jahr, das viele Unterstützungsaktionen für den Verein – die Hauptaufgabe des Fanclubs – betraf. Ausgestattet mit Blockfahne, Fanclub-Banner, Fanclub-Fähnchen, einer Choreo zum letzten Heimspieltag, vielen Trommeln, Fanfaren und knallgelben Turbinchen-Maskottchen
sind Fanclub und Fans in Potsdam und auswärts sehr gut zu identifizieren – über Auge und Ohr. Diese sichtbare Stadion-Deko ermöglichen u.a. Frank Elvers, Daggi und Pepe Koebe, Mini und Caro Koebe sowie Mathias Gruner.
Dem Fanclub gehören derzeit 111 Mitglieder an. Allein im letzten Jahr gab es 15 neue Eintritte, denen 2 Austritte gegenüber stehen. Viele Schultern ergeben eine breite Unterstützungsmöglichkeit für den Lieblingsverein 1. FFC Turbine Potsdam.

(Frau)schaft mit Geburtstags(Kind)/Mann – Foto sas
Der Fanbus rollte vor einer Woche in Richtung Duisburg zum 125. Mal – seit 11 Jahren fährt er auswärtige Spielorte kontinuierlich an. Die Potsdamer Fans gelten als reiselustiges Völkchen. Gebührlichen Dank gilt hier dem Fanbusorganisator Hartmut Feike und unseren herzensguten Fanbusfahrern Peter und Detlef.
Highlights der Fanclub-Arbeit

Der Fanclub ist bereit
Zu den Highlights der Fanclub-Jahres 2018 zählten eine gelungene Spendenaktion, die mit einem Kuchenbasar nach dem Motto „Kuchen essen gegen Essen “ beim Heimspiel gegen Essen stolz 1.020€ für die Nachwuchsarbeit einbrachte. Auch im Fanbus wandert manchmal die Spendendose durch die Reihen, sodass einmal auch der Hoffenheimer Nachwuchs mit einer Spende bedacht werden konnte. Ohne Peter Tietzes Engagement gäbe es weniger Geld in der Nachwuchskasse.
Ein weiteres Highlight ist immer wieder auch die Weihnachtsfeier des Fanclubs, an der die Bundesliga-Mannschaft jedes Jahr vollständig teilnimmt. In diesem Jahr wird sie am 9. Dezember nach dem Spiel gegen Hoffenheim im Havel-Restaurant „Westufer“ stattfinden. Auch an das Sommerfest auf der Kegelbahn in Michendorf erinnert man sich gern. Organisiert werden solche Fanclub-Events maßgeblich vom Fanclub-Vorstand, unterstützt von Ingrid und Heinz Schröder.
Die Mitglieder des Fanclubs zeigen sich sehr engagiert. Sie spielen Taxifahrer, wenn Spielerinnen vom Flughafen abgeholt oder der Nachwuchs zu Auswärtsspielen transportiert werden müssen. Bei den Nachwuchsspielen in der Waldstadt und im Luftschiffhafen werden emsig Spenden gesammelt, Kaffee gekocht und auch der Nachwuchs in allen Alterslagen euphorisch angefeuert. Hier gilt ein besonderer Dank an die Fans Beatrice und Dieter Martens, Otto Röllig, Gunter Schmidt und Peter Tietze. Die Fans packen auch mit an, wenn es den Auf- und Abbau des Turbine-Hallencup, der immer am letzten Januar-Wochenende stattfindet, zu unterstützen gilt.
Fanclub-Rituale
Es gibt viele Fanclub-Rituale, was die Wertschätzung der Spielerinnen anbelangt: Blau-weiße Rosensträuße und die eine oder andere selbstgebastelte XXL-Fotocollage zur Begrüßung und Verabschiedung von Spielerinnen. Keine Spielerin muss an ihrem Geburtstag bekümmert an der Eckfahne hocken, denn jede wird mit einem Geburtstagsgeschenk seitens des Fanclubs bedacht. Ohne die kreative und zuverlässige Geburtstagsmanagerin Marina Hartmann wäre dies nicht möglich. Zur Weihnachtsfeier erhalten die Spielerinnen traditionell einen selbst kreierten Foto-Geburtstags-Jahreskalender. Auch überreicht der Fanclub einzelnen Spielerinnen besondere Pokale, weil sie z.B. zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert waren oder ihr erstes Länderspieltor geschossen haben.
Der Fanclub in den Medien
Es werden zahlreiche Spielberichte zu den Spielen der ersten Bundesliga und im Nachwuchsbereich von den Fan geschrieben und auf der eigenen Internetseite www.turbinefans.de veröffentlicht. Es gibt einen Facebook– und Instagram-Auftritt des Fanclubs „Turbinefans“, betreut von Susanne Lepke, Beatrice Martens, Michael Seifert, Michael Kaatz, André Wilk, Bernd Gewohn und Saskia Nafe.
Zusammenarbeit von Fanclub und Verein
Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und dem Vorstands des Vereins Turbine Potsdam gelingt hervorragend. Zweimal im Jahr treffen sich der Fanclub-Vorstand mit Vereinsvertretern zu gemeinsamen Absprachen. Veröffentlichungen von Fanclub-Artikeln im Stadionheft und auf der Homepage werden unterstützt. Der Umgang miteinander ist familiär geprägt, komplikationslos und wertschätzend. Herzlichen Dank an die Pressebeauftrage Friederike Mehring, an den Sportlichen Leiter Stephan Schmidt und an das Vorstandsmitglied/Fanbeauftragen Uwe Reher.
Die Wahl des neuen Fanclub-Vorstandes

Auszählung der Stimmen (Foto: peti)
Alle zwei Jahre sind die Mitglieder zur Wahl des Vorstandes aufgerufen. Sieben Kandidaten standen diesmal zur Wahl, bis zu fünf Stimmen durften abgegeben werden. Die Mitglieder erteilten an diesem Abend dem ehemaligen Vorstand erneut das Vertrauen, was als Bestätigung und Zufriedenheit mit der bisherigen Arbeit gedeutet werden darf. Dem Vorstand des Fanclubs gehören somit an: Susanne Lepke (Vorsitzende), Dagmar Koebe (stellvertretende Vorsitzende), Beatrice Martens (Schatzmeisterin), Peter Tietze und Bernd Gewohn (erweiterter Vorstand).
Einen Fanclub als Verein zu führen, bedarf verantwortungsvoller und organisatorischem Engagement auf Ehrenamtsbasis. Dazu gehören u.a. die Daten- und Finanzverwaltung, kontinuierliche Kommunikation und regelmäßige Vorstandstreffen und ein offenes Ohr für die Fans und den Verein. Alle Vorstandsmitglieder zeigten sie hier sehr engagiert, investierten viel Freizeit und ließen aus Worten sichtbare Taten werden.
Ein Fanbuch anlässlich des 10-jährigen Bestehens erscheint

Fanbuch (Foto: sule)
Ein letztes Highlight der Mitgliederversammlung war die Präsentation und der Verkauf des neu erschienenen Fanbuches „10 Jahre Fanclub Turbinefans – 2008 -2018, an dem 49 Fans mitgewirkt haben und das Grußworte des Vereinspräsidenten Rolf Kutzmutz, des Trainers Matthias Rudolph, der Mannschaftskapitänin Svenja Huth und des Turbine-Urgesteins Bernd Schröder enthält. Was die Turbinefans denken, was sie treibt, was sie motiviert und fasziniert – was sie durch ihre Fanleidenschaft an sich selbst und anderen entdeckt haben – das alles kann man in diesem bunt bebilderten und nachhaltigen Fanbuch, das 144 Seiten umfasst (Hardcover, A4-Format) – und für 16€ über den Fanclub erworben werden kann (E-Mail an turbinefans@gmx.de) erlesen.
Herzlichen Dank an das Restaurant Hiemke in Potsdam-Babelsberg für die freundliche Bereitstellung des Saals und die galante Bewirtung!
Bestellung der Foto-Jahreskalender des Fanclubs (Foto: peti)
Susanne Lepke
Vorsitzende des Fanclubs „Turbinefans“ e.V. Potsdam, im November 2018
Fotos: Peter Tietze (peti), Susanne Lepke (sule)
Ein Einblick in die einzigartige Potsdamer Fankultur – hier ist der Frauenfußball zu Hause.
geschrieben von 49 Turbinefans, herausgegeben vom Fanclub „Turbinefans“ e.V.
A4-Format, Hardcover, 144 Seiten
Auflage: 140 Stück
Preis: 16€
- mit Grußworten des Vereinspräsidenten Rolf Kutzmutz, dem Trainer Matthias Rudolph, der Mannschaftskapitänin Svenja Huth und dem Turbine-Urgestein Bernd Schröder
- mit einem Einblick in die Fanclub-Geschichte
- mit Erinnerunngen an verstorbene Fans
- und einer Autogrammjagd-Seite;-)
erhältlich unter turbinefans@gmx.de
Verkauf auf der Mitgliederversammlung am 25.11.18, zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 05.12.2018, zur Weihnachtsfeier am 09.12.18
Das muss man haben!

Spielbericht der Begegnung der AFBL 1. FFC Turbine Potsdam gegen SC Freiburg
Und das Beste kommt zum Schluss, und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Drittes Spiel der englischen Woche! Neues Spiel, neues Glück!
Der SC Freiburg war zu Gast im „Karli“ . Für die Fans somit keine frühe, oder lange Anreise (bis auf diejenigen, die aus Hamburg, Frankfurt(Oder), Stuttgart, Eilenburg, usw. kommen)
Die Freiburgerinnen haben den Turbinen in der letzten Saison nicht einen Punkt gegönnt, also war Revanche angesagt.
Auch heute wurden die weitgereisten Fans (diesmal stimmte es) vom Stadionsprecher explizit begrüßt.
In der Freiburger Mannschaft spielen zwei Ex-Turbinen- Sandra Starke und Caro Schiewe. Unsere Mannschaftsaufstellung war fast die Gleiche, wie in Bremen, Rudi hat Lena
Petermann in die Startelf gestellt, und Lara Prasnikar eingewechselt.

Einmarsch der Teams – (bea)
Die 1316 Zuschauer bekamen ein temporeiches Spiel zu sehen. Schon in der 1. Minute schoss Svenja nur knapp am gegnerischen Tor vorbei.
Aber in der 14. Minute war die Chance für Svenja da. Jojo auf Gina, Gina auf Svenja, „Dampflökchen“ Svenja zog direkt ab, der Ball war drin.
Chancen gab es nun viele, immer knapp am Freiburger Tor vorbei oder drüber, Merle Frohms noch mit den Fingerspitzen dran,
im Außennetz, aber trotz Tempo und der nötigen Aggressivität blieb es bis zur Halbzeitpause beim 1:0.
Auch in der 2. Halbzeit ließ das Spiel der Turbinen nicht an Tempo und coolen Spielzügen vermissen. Erst in der 61. Minute schoss Svenja einen Freistoß, der über Klara Jojo vor die Füße fiel, die dann trotz der vielen Beine das 2:0 machte.
Daggis Spruch des Tages: „Das 2:0 haben die Turbinen sich so was von verdient“
Solch ein Spiel haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Alle, die man hinterher traf, waren voller Euphorie. Wenn man bedenkt, dass Turbine in einer Woche drei Spiele absolviert hat
(und die Gegner waren nicht die Tabellenletzten, sondern Mannschaften auf Platz 2,7 und 5) (und es hätte auch 5:0 oder 6:0 oder mehr lauten können) ist diese Leistung nicht hoch genug einzuschätzen.
Playerin of the match wurde Johanna Elsig, die stolz die Sektflasche zeigte, und sich immer wieder bei den Fans bedankte.
Vier Spiele in der Allianz-Frauenbundesliga und das DFB-Pokal- Achtelfinal-Spiel haben die Turbinen in der Hinrunde noch vor sich. Nächsten Sonntag geht es nach Mönchengladbach. Für die
Fans ist um 02.00 Uhr Abfahrt.
Text: Beatrice Martens
Foto: Saskia Nafe (sas), Beatrice Martens (bea), Uta Zorn
na, was gibt es denn da? – (bea)
Einmarsch der Teams – (bea)