DAS FÜNFTE SPIEL MIT VIERTEM SIEG UND DEM DRITTEN PLATZ
FLYERALARM-Frauen- Bundesliga-Spiel 1. FFC Turbine Potsdam gegen den SC Freiburg
Wir, d.h. die Mädels vom 1. FFC Turbine Potsdam haben englische Wochen – am 03.10.2020 spielten sie noch in Sand ( im Baden-Würtembergischen , nahe der französischen Grenze; nach dem Spiel noch eine mindestens 10- stündige Busfahrt) – heute am 07.10.2020 haben sie die Freiburgerinnen ( auch aus dem Baden-Würtembergischen, nahe der schweizerischen Grenze, auch die Heimfahrt so lang) zu Gast – am 10.10.2020 heißt der MSV Duisburg der Gegner in der Schauinsland-Arena Duisburg.
Heim – und Flutlichtspiele im Karli sind immer etwas Besonderes. Die Wetterprognose sagte Regen,… und es regnete. Aber pünktlich zu Spielbeginn war es trocken von oben. Wir dachten, dass aufgrund der Witterung gar nicht so viele Zuschauer kommen, aber 749 Fans waren dabei. Traurig ist es, dass nicht ein Spiel des 5. Spieltages irgendwie- oder irgendwo übertragen wurde. Dies zeigt wieder einmal die Akzeptanz des Frauenfussballs.
Vanessa stand im Tor, die Abwehr mit Jojo, Merle, Sara und Meaghan, im Mittelfeld Goszia, Dina, Gina, Nina, und im Angriff Selina und Sophie – das war unsere Startelf. Bemerkenswert war unsere Reservebank – 7 Spielerinnen. So komfortabel waren wir ja schon lange nicht mehr besetzt. Ich erinnere mich noch an das letzte Spiel der letzten Saison. Dort waren 10 Spielerinnen, die in der Reha-Truppe wieder fit gemacht wurden.
Die Turbinen waren von Anfang an offensiv unterwegs, was man von den Freiburgerinnen nicht sagen konnte. Pech hatten sie auch noch dazu. Bei einer Abwehraktion prallte Kapitänin Rebecca Knaak mit Stürmerin Selina Cerci zusammen, sie musste frühzeitig raus. Bei einer Notbremse hatte Janina Minge noch Glück, dass sie für das Foul an Sophie nicht die rote Karte sah. Und unser Trainer sah auch die gelbe Karte, da er mit einem Pfiff der Schiedsrichterin nicht einverstanden war.
Rudelbildung – Foto(bea)
wer liegt unten? – Foto(MAZ)
drei Flieger -Foto(MAZ)
nichts zu tun für Fischi – Foto(bea)
gelbe Karte für Sofian-Foto(MAZ)
Aber in der 2. Halbzeit sollte aus den Torchancen der Turbinen auch ein Tor resultieren. Dass es gleich einen Doppelschlag geben sollte, hätte keiner vermutet. In der 52. Minute stand nach einer Ecke Selina goldrichtig. Sie brauchte bloß noch ihren ersten Bundesliga-Treffer im gegnerischen Tor einzuschieben. Keine Minute später überraschte Dina Orschmann mit ihrem 2:0-Schuss aufs lange Eck. Mit den zwei Toren im Rücken waren die Turbinen nicht mehr zu stoppen, zahlreiche Chancen konnten aber nichts fürs Torverhältnis tun. Marias und Goszias Schüsse waren knapp daneben, Melissas Tor zum 3:0 in der Nachspielzeit war nur eine Frage der Zeit.
Fazit: Die Mannschaft hat mir sehr gut gefallen, meine Kritik an Selinas nicht immer so offensiver Spielweise wurde durch ihren Treffer wieder gutgemacht. Und wir stehen nach fünf Spieltagen auf Platz 3, dort, wo wir am Ende der Saison auch hinwollen.
„Player of the match“ war diesmal nicht eine Torschützin, sondern Merle. Meines Erachtens völlig verdient. Übrigens entscheiden die anwesenden Sportjournalisten, wer Player of the match wird.
Zum nächsten Spiel in Duisburg sind aufgrund steigender Infektionszahlen, alle Fans ausgeschlossen. Man hatte jetzt schon, trotz Abstand und Maskentragen im Stadion, Corona etwas vergessen. Wir wollen doch hoffen, dass unsere Heimspiele mit uns Turbine-Fans durchgeführt werden können.
Text: Beatrice Martens Fotos: Ferenc Olah(fer), Beatrice Martens(bea), MAZ
Maya mit Maja(Torbinchen) – Foto(bea)
Trommelbank – Foto(fer)
Interview – Foto(bea)
Player of the match – Foto (bea)
Familienglück – Foto(bea)
Familienglück – Foto(bea)
KALENDERSIGNIERUNG DES TURBINE-JAHRESKALENDERS 2021
Der neue Turbine- Jahreskalender für 2021 ist da.
Wie jedes Jahr gibt der 1. FFC Turbine Potsdam seinen Fans die Möglichkeit, den Turbine- Jahreskalender zu erwerben, und ihn von den Spielerinnen signieren zu lassen. Diesmal findet die Kalendersignierung an einem Ort statt, der für uns Fans noch nicht so bekannt ist. Katarina Witt, der weltbekannte Eiskunstlauf-Star, die zweifache Olympiasiegerin, vierfache Weltmeisterin und achtfache DDR-Meisterin im Eiskunstlauf, betreibt hier in Potsdam das Fitness-Studio „Kurvenstar“. Sie stellt dem Verein die Location für diesen Zweck zur Verfügung.
Treffpunkt ist am 14. Oktober ab 18.00 Uhr das Fitness-Studio „Kurvenstar“ in der Schiffbauergasse 15 in 14467 Potsdam.
Aber wir Fans können nicht nur den Turbine- Jahreskalender 2021 signieren lassen, sondern die Spielerinnen und auch Katarina Witt stehen für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung.
Text: Beatrice Martens Foto: Turbine-Fanshop
HOHE ERWARTUNGEN
Spielbericht zum FLYERALARM-Frauenbundesliga-Spiel SV Meppen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam
Seitdem die Pandemie-Verordnung Großveranstaltungen bis zum Jahresende untersagt, sind die Fussball-Fans quasi zum Nichtstun verurteilt. Im Frauenfussball ist die Sache aber etwas anders. Die Zuschauerzahlen gehen nicht in die Tausende, nicht einmal in den Clubs, die aufgrund ihres Geldes weitestgehend auf die Eintrittsgelder nicht angewiesen sind . Selbst bei Turbine, die in Normalzeiten über 1000 Zuschauer hat, ist in Corona- Zeiten die Zuschaueranzahl überschaubar. Wir haben hier in Brandenburg das Glück, bis zu 1000 Personen ins Stadion lassen zu können. Hier muss man aber alles rundherum um den Verein (Mannschaft, Trainer, medizinische Versorgung, Sicherheitsdienst, Medien) noch abziehen. So konnten beim ersten Heimspiel über 700 Fans ins Karli. In den anderen Ländern gibt es da aber andere Regelungen.
Zum zweiten Spiel beim SV Meppen mussten die Fans die Bestimmungen des Landes Niedersachsen beachten. Auf Anfrage Franks im Namen des Fanclubs Turbinefans wurde uns zugesagt, dass wir als Gästefans auch die Möglichkeit haben werden, online unsere Sitzplätze zu ordern. Somit machten sich einige Kleingruppen auf den Weg nach Meppen, unweit der niederländischen Grenze. Tickets, Personalausweise und ausgefüllte Gesundheitsbögen waren notwendig, um auf die gebuchten Plätze in der Hänsch-Arena zu kommen.
Die Fans saßen diesmal nicht auf der Haupttribüne, sondern im Tribünenbereich KiKxxl ( Kommunikations-Dienstleister) also die Tribüne gegenüber, die wir eigentlich nur leer kannten. Nun hatten alle 500 Zuschauer dort ihre Plätze. Ansprechend war der erste Eindruck aber nicht, die Sitze und Tribünenreihen waren von Taubenkot derart dreckig, dass erst einmal eine Reinigungsaktion zumindest für die Sitze notwendig war.
Sitzbereichs-Ansicht in der Hänsch-Arena – Foto(die)
Was uns Turbinefans beim DFB-Pokal-Spiel vor vor zwei Jahren so gefallen hat, dass wir die Namen unserer Spielerinnen laut ansagen durften, war diesmal nicht. Es gab keine Stadiondurchsagen der Mannschaftsaufstellungen. Wahrscheinlich war nicht Corona schuld, sondern ein technisches Problem.
Somit gab es auch keine gemeinsame Aufstellung mit den Schiedsrichterinnen. Es war schon alles etwas gewöhnungsbedürftig, aber was zählt, ist, dass wir Fans unsere Mädels unterstützen können
Änderungen zur Startelf letzte Woche gab es, Melissa stand für Dina von Anfang an auf dem Platz. Turbine begann auch druckvoll, konnte aber über weite Strecken keine Torchancen final abschließen. Sophie zeigte bei weitem nicht, was sie kann, auch Melissa ließ sich oft genug von den Mepperinnen den Ball wegnehmen. Die Turbinen waren zwar meistens im gegnerischen Feld, wurden aber zu schnell den Ball wieder los. Karo war vorn präsent, aber immer fehlten ein paar Zentimeter. Melissa zog in der 20. Minute einfach mal ab, die Keeperin hält. Die Freistöße konnten auch nicht in Torschüsse umgemünzt werden. Dass Tory dann auch wegen Oberschenkel-verhärtung raus musste, war auch nicht gerade hilfreich.
es geht für Tory nicht weiter – Foto(bea)
letzter Versuch – Foto(bea)
Bis zum Ende der ersten Halbzeit waren Turbines Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt.
Die Durchsage des Stadionsprechers (die Probleme waren augenscheinlich behoben) zur Pause, doch im Stadionbereich an die Maskenpflicht zu denken, wurde gekrönt durch das Wort – Beköstigungsanstalten – für Imbisswagen. Das Catering funktionierte, während des Spiels gingen zwei junge Mädels mit Getränken zu den Fans.
Zu Beginn der 2. Halbzeit konstatierten die Turbinefans, dass es jetzt doch besser aussah, als in den ersten 45 Minuten. Wir hatten es noch nicht ausgesprochen, schon war der Ball im Netz unseres Tores. Der Stadionsprecher überschlug sich fast, dass dies das erste Tor der Mannschaft in der ersten Frauenbundesliga sei. Verdient, sie waren einfach cleverer.
Die Auswechselungen und die Torchancen brachten nicht den Erfolg, den sich Turbine als Favorit ausgemalt hatte. Vanessa musste nach dem Wegfausten des Balls von Jessy behandelt werden. Nach der Einwechselung von Selina hatte sie auch die Möglichkeit per Nachschuss den Ausgleich zu schaffen. Das Tor wurde aber wegen Abseits nicht gegeben . Dafür war das 2:0 ein Tor mit Ansage:
Der SV Meppen, sonst Ausbildungsmannschaft, hatte nie den Druck, absteigen zu müssen. Sie hatten nichts zu verlieren, konnten nur gewinnen. Sie haben die zwei Chancen vors Tor zu kommen, verwirklicht. So wird es gemacht.
Das 2:0 hatte aber nicht lange Bestand. Karo hatte diesmal mehr Glück, verwandelte zum 2:1 Vier Minuten später hat Nina freie Schussbahn. Jetzt drehen die Turbinen auf, wir glauben schon an einen Lauf, den sie nutzen müssten. Die Chancen für die Turbinen waren da, es fehlte aber das notwendige Quentchen Glück. Zumal auch die nachlassende Kondition der Mepperinnen uns in die Karten spielte.
Es war übrigens schön zu sehen, dass Sara auch noch ein paar Minuten Einsatzzeit bekam, sie, die lange verletzt war, und erst vor Kurzem wieder ins Mannschaftstraining einstieg.
Karo holt sich ihren Ball – Foto(MAZ)
Anlauf zum Schuss – Foto(MAZ)
Jubel um Nina – Foto(MAZ)
Jede Mannschaft musste sich mit einem Punkt zufrieden geben, für den SV Meppen ein Sieg, für uns nicht ausreichend.
Zur Hymne des SV Meppen SV Meppen macht Laune, SV Meppen macht Spaß…. jublten die Mepperinnen mit ihren Fans. Unsere Mädels sahen nicht sehr glücklich aus zum Dankesagen.
leises Danke-Sagen – Foto(bea)
auch hier nachdenklich – Foto(bea)
betrübliches Klatschen – Foto(MAZ)
Nach dem Spiel kam der Trainer zu den, vor dem Tor wartenden Fans. Er bedankte sich für unser Kommen und sagte, dass sie sich das alles anders vorgestellt hatten. Aber dass der Trainer zu uns kommt, war für uns auch ein Novum. Auch drei Spielerinnen bedankten sich bei den Fans. Sie beteuerten, dass sie heute nicht den besten Tag hatten.
Wir Fans haben ja schon oft die Erfahrung gemacht, dass Gegner, die aufgestiegen sind, entweder (ich will nicht sagen) unterschätzt wurden, oder nicht so richtig einzuschätzen waren.
Ich hoffe, alle Fans sind wieder gut zuhause angekommen? Vielen Dank nochmals an unsere beiden Chauffeure, die unsere kleinen Fangruppen sicher hin- und zurückgebracht haben, immer um aller Wohl bedacht waren.
An das nächste Heimspiel sei hier noch einmal erinnert. Am 27.09.2020 startet um 14.00 Uhr im Karli das Spiel gegen Bayer Leverkusen 04. Dann gibt es ein Wiedersehen mit unseren Ex-Turbinen Isy Kerschowski und Jessica Wich, und dem ehemaligen Co-Trainer Achim Feifel.
Denkt daran, etwas Bargeld für die FLYERALARM- Beutel mitzubringen. Auch werden wir noch Fanclub-Bücher zum 10-jährigen Bestehen unseres Fanclubs an die neuen Mitglieder und an Interessenten verkaufen. Mit 12,- € seid ihr dabei.
Aufwärmtraining beäugt vom Chef-Trainer – Foto(bea)
so nach und nach trudeln die Turbine-Fans ein – Foto(bea)
Sitzbereich der Reservemannschaft um zwei Bankreihen erweitert – Foto(bea)
Transparenz- und Fahnen-Präsenz – Foto(bea)
von oben hat Frank den größeren Überblick – Foto(bea)
na, wer erkennt sie? – Foto(bea)
Vicky vorm Turbine-Logo – Foto(bea)
Einlauf der Turbinen – Foto(bea)
die Chefs rennen nicht – Foto(bea)
jetzt sind auch die Schiris da – Foto(bea)
Abklatschen – Foto(bea)
die Reserve wärmt sich auf – Foto(bea)
Turbinefans von links – Foto(bea)
Turbinefans von rechts – Foto(bea)
da gehen sie in die Pause – Foto(bea)
Abklatschen zur 2. Halbzeit – Foto(bea)
nachdenklich – Foto(bea)
Haltungsnote 9,5 – Foto(bea)
grazil – Foto(MAZ)
es wurden leider nicht mehr – Foto(bea)
leises Danke-Sagen – Foto(bea)
Tory – schön geflochtener Zopf – Foto(bea)
Maske auf, wenn man nicht auf seinem Platz sitzt – Foto(bea)
noch nicht vollständig? – Foto(peti)
die Reserve auf der Haupt- Tribüne – Foto(peti)
immer dieses Kreuz mit den Schnürsenkeln – Foto(peti)
letzte Anweisungen zur 2. Halbzeit – Foto(peti)
Doppelwechsel – Foto(peti)
das sah gar nicht gut aus – Foto(peti)
der Ball ist drin – Foto(peti)
Ekstase – Foto(peti)
die fehlenden Zentimeter – Foto(peti)
die gefühlten Sieger – Foto(peti)
ETWAS NEUES, ALTES, GEBRAUCHTES, BLAUES – WAS BRINGT DIE TURBINE-SAISON 2020/2021?
Spielbericht zum FLYERALARM-Frauenbundesliga -Spiel 1. FFC Turbine Potsdam gegen den TSG Hoffenheim
Und was ist seit März 2020 so alles passiert?
Wir Fans haben eine Zeit der Entbehrungen sowohl gesundheitlich, als auch mental so gut es geht hinter uns gebracht, und dank Corona wurden wir alle mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht.
Aber nun hat sie doch endlich wieder begonnen, die neue Saison 2020/2021 in der FLYERALARM – Frauenbundesliga.
Neues
Es gibt ein Hygienekonzept für den Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen (wir tragen einen Mund-Nasenschutz a la coleur und halten Abstand, im Karli gibt es für die Dauerkartenbesitzer neue Sitzplatz- Nr. mit Aufklebern auf den Plätzen und jeweils 2 freien Plätzen, die Reihen davor und danach sind komplett frei, der Einlass geht für die einzelnen Stadion-Bereiche über getrennte Tore) Aber Dank der Initiativen unseres Vereins und verschiedener Institutionen können wir Fans, wenn auch von der Fan-Anzahl reduziert, wieder ins heimische Karli Um das Konzept durchsetzen zu können, braucht der Verein natürlich viele helfende Hände. Vom Fanclub haben sich zahlreiche Fans bereit erklärt, als Ordner vor den Stadioneingängen zu fungieren, um auf das Tragen der Masken im gesamten Karli hinzuweisen. Diesen Fans sei hiermit ein großes Dankeschön gesagt.
Auch im sportlichen Bereich hat sich viel getan: Der 1.FFC Turbine Potsdam hat mit Hertha BSC einen Kooperationsvertrag über 3 Jahre abgeschlossen, wir bleiben weiterhin Turbine Potsdam, ein reiner Frauenfussballverein und wirtschaftlich selbstständig. Für diese Saison wurden 4 Spielerinnen neu verpflichtet: Selina Cerci, Merle Barth, Lena Uebach und was uns besonders freut, unsere Amerika-Rückkehrerin Melissa Kössler. Dazu gesellen sich der neue Chef-Trainer Sofian Chahed, der Athletik-Trainer Eric Steinborn und der Torwart-Trainer Kristian Nicht ( er war gestern das erste Mal für die Fans sichtbar im Karli)
Diese Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig. Sollte ich Einiges vergessen haben, sei es mir verziehen.
Altes
Der Kader der Mannschaft aus den Spielerinnen, die schon etwas länger, und länger, und länger dabei sind, ist aber vielversprechend. Dies zeigte sich im Trainingslager in Österreich, und auch bei den Testspielen in der Region. Die Neuen wurden gleich integriert, Keine pochte auf ältere Rechte. Aus dem Trainerstab ist Dirk Heinrichs als Co-Trainer immer noch der Fels in der Brandung. Auch im Physio- und dem medizinischen Bereich ist alles beim Alten geblieben.
Gebrauchtes
Wir Fans hatten beim ersten Heimspiel der neuen Saison größtenteils noch unsere Trikots der alten Saison an, da alles noch so unklar war, und die Möglichkeit, Fans ins Stadion zu lassen, auch erst kurz vor Toresschluss kam. Bestimmt haben sich aber viele Fans am Fanshop- Wagen ihre neuen Saison-Trikots bestellt.
Blaues
Da Turbines Vereinsfarben Blau-Weiss sind, ist es schön zu sehen, dass die Heimtrikots der Mädels wieder so (royal)- blau sind, wie sie es in früheren Zeiten waren
Erstes Heimspiel
Etwas komisch war es schon, nach so langer Zeit, wieder ins Karli zu kommen. Wir Hilfs-Ordner waren schon etwas eher da, um unsere Anweisungen zu bekommen.
Es gab auch wieder einen Verkaufsstand mit FLYERALARM-Beuteln, T-Shirts, Turbine- Teddy für 20,- €. Vom Verkaufserlös gehen 50% als Spende an den Fanclub Turbinefans. Gestern gab es 110,- € für unsere Kasse. Ein Dankeschön für die Standbetreuung.
Am nächsten Heimspieltag 27.09.2020 werden wir nochmals den Stand aufbauen, also etwas Geld einstecken, um noch die letzten Beutel zu ergattern.
Beim Einlass war die Stimmung der Fans noch verhalten. Alle waren froh, dass Fans wieder zugelassen waren, aber die Umstände rundherum, waren Vielen ungewohnt. Aber alle hielten sich an die Anweisungen der Ordner, auch wenn sie z.B. mit Stehplatzkarten zum nächsten Tor verwiesen wurden.
Alle 725 Fans waren begierig, das Spiel der Turbinen endlich wieder live zu sehen ( weil es mit der Übertragung oder dem Live-Ticker nicht so klappte, wie vorhergesagt wurde) Es war ja immerhin der erste Höhepunkt der Saison. Wie in jedem Jahr zum ersten Heimspiel klappte es mit der Namensnennung noch nicht 100%-ig. Für die Trommelunterstützung gab die Familie Koebe alles.
Von den Neuverpflichtungen hatte es nur Merle in die Startelf geschafft. Aber Karo , die zwei Jahre um ihr Comeback kämpfte, stand sogar als Kapitänin von Anfang an auf dem Rasen. Sie und Merle bilden in dieser Saison das Kapitäninnen-Duo.
Die Turbinen traten ganz anders auf, als wir es in der letzten Saison vielmals gesehen hatten. Vielleicht hatten sie auch noch den Sieg gegen Hoffenheim als letztes Spiel der vergangenen Saison vor Augen. Aber sie waren dynamisch, liefen, was das Zeug hielt, nutzten jede Chance, um vors gegnerische Tor zu kommen. Gina hatte mehrere Chancen, aber so richtig wollte es nicht klappen. Mal war der Winkel zu spitz, dann wieder hielt die Hoffenheimer Torhüterin.
Die Turbinen hatten mehr als Glück, als Hoffenheims Schuss nur an den Pfosten ging. Aber dann, nach über einer halben Stunde kam dann auch der erlösende Schuss von Karo, auf den sie lange gewartet hatte. Sie schoss die Torfrau an, den Lupfer konnte diese aber nicht mehr verhindern. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Gina doch noch ihr Tor. Das 2:0 zur Halbzeit war Balsam für unsere Fanherzen.
Karo kann´s – Foto (MAZ)
Gina, volle Konzentration – Foto (MAZ)
In der zweiten Halbzeit waren die Turbinen nicht mehr ganz so präsent bei Torabschlüssen. So konnten die Gegnerinnen ihren Anschlusstreffer in der 68. Minute landen, als das Tor doch etwas viel bevölkert war. Nach einem Handspiel musste Luana Bühler nach einer gelb-roten Karte das Feld verlassen. Dass diese sich auf die Reservebank setzte, akzeptierte die Schiedsrichterin nicht..
Die Einwechslung von Melissa in der 90. Minute brachte noch einmal frischen Wind ins Spiel. Sie belohnte sich in der Nachspielzeit mit einem Torschuss auf die Keeperin, bei der der Ball abprallte und ins Tor kullerte. Dies war ihr erstes Bundesliga-Tor.
Melissa, nun mach dein Tor – Foto(MAZ)
Die Schiedsrichterin verteilte wie immer sehr „parteiisch“ ihre gelben Karten, Luca, Tory, Marie und natürlich Jojo (sie musste der Schiri sagen, was sie von deren Entscheidung hielt) bekamen diese, wofür war oft nicht nachvollziehbar.
Zum Dankesagen vor den Fans, auf das sie auch so lange verzichten mussten, strahlten alle mit der Sonne (die den ganzen Spielnachmittag über schien) um die Wette. Die „Playerin of the match“ wurde ganz verdient Karo.
Torjubel – Foto(Ferenc)
Dankeschön an die Fans- Foto(Ferenc)
Zwei Neuerungen sollen hier noch erwähnt sein. Der Turbinetrainer sitzt mit seiner Mannschaft wieder, wie früher, auf der linken Spielfeldseite, der Gästetrainer rechts vor den Blöcken C und D (da wo die Trommelfans sitzen). Durch das Trommeln hatte es Sofian ganz schön schwer, seinen Mädels auf dem Rasen etwas zuzurufen. Er war es in seiner Vorbereitungszeit ja nicht gewöhnt, mit so einer Geräuschkulisse zu agieren.
Als Resümee des vergangenen halben Jahres mit der Pandemie kann ich sagen, dass ich nicht in der Haut der Verantwortlichen beim Verein habe stecken mögen. Selbst ein riesengroßes Dankeschön an den Vorstand, an Stephan Schmidt und die beiden fleißigen „Helferlein Peter und Guido“ (die drei Letztgenannten haben dafür gesorgt, dass die Fans zu ihren Dauerkarten kamen, dass die Organisation rund um Corona reibungslos lief) kann nicht ausreichen, das zu würdigen, was hier geleistet wurde.
EINMAL TURBINE, IMMER TURBINE
Text: Beatrice Martens Fotos: Beatrice Martens, Ferenc Olah, MAZ
Hoffenheim- Fans – Foto(Bea)
Getümmel – Foto(MAZ)
Karo in action – Foto (Ferenc)
einmal Ausruhen? – Foto (Ferenc)
Foto(Ferenc)
#15 und #16 – Foto(Bea)
hat Jojo recht? – Foto(Ferenc)
Daumendrücken von den Geisterfans
(c) Saskia Nafe
Dort, wo ihr spielt, dürfen wir nicht sein…
Viel Erfolg beim Re-Start gegen den SC Freiburg und beim Heimspiel im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen die SG Essen wünschen euch, liebe Mädels, eure Turbine-Fans.
Osterbotschaft für unsere Mädels
Anstelle des C-Wortes ein herzlicher Ostergruß an unsere Turbinen. Wir sehen euch nicht, wir hören euch nicht – ihr seid aber in unserem Herzen!
Eure Turbinefans / Ostern 2020
P.S.: Haltet beim Anschauen das Handy quer.
Osterspaziergang
TP-Akion: Virtuelles Heimspiel
Seit dem 24. März läuft eine Unterstützungsaktion für unseren Lieblingsverein, den 1. FFC Turbine Potsdam, die von der Geschäftsstelle ins Leben gerufen wurde. Die Resonanz war nach dem ersten Tag großartig, viele Eintrittskarten und ganz Fanpakete wurden bereits verkauft. Danke!
Liebe Turbinefans, beteiligt euch an dieser Unterstützungsaktion, soweit es für euch in der aktuellen Situation finanziell möglich ist. Zusammenhalt ist das, was wir brauchen und uns stärkt, auch ohne körperliche Umarmungen…
Hier klicken, um direkt zum Eintritt ins das virtuelle Heimspiel (über den Ticketanbieter Reservix) zu gelangen.
WER WILL GEGRÜSST WERDEN VON UNSERER EHEMALIGEN NUMMER 16?
Als nach dem Essen-Sieg am Freitag unser Stadionsprecher eine Einladung in die Waldstadt zum Sonntagsspiel der Zweiten Mannschaft gegen Mönchengladbach ausgesprochen hat, waren meine Pläne für diesen Tag ganz andere. Als aufmerksamer Beobachter des Frauenfußballs wusste ich schon lange, dass RB Leipzig sein erstes Rückrundenspiel in der Regionalliga Nordost am 1. März in Berlin austragen wird. Da allen Experten im Allgemeinen bekannt ist, dass bei RB im Frauenbereich drei Ex-Turbinen mithelfen, damit der Verein recht bald die 1. Bundesliga erreicht, war klar, dass ich da vor Ort sein werde.
Was meine Vorfreude noch etwas steigerte, war der PNN-Artikel am vergangenen Freitag über die RB-Frauen.
Obwohl es ein total milder und trockener Winter bei uns in Berlin war und ist, setzte während meiner Anreise ein rund 15 Minuten andauernder, eekliger Schneeregen ein, den mein „armer“ Regenschirm nicht bändigen konnte – und kalt war es außerdem. Aber so schlimm, wie es sich bisher anhört, war es dann doch nicht. Denn dieser Schauer blieb das einzige „Unglück“ an diesem Tag.
Während Frau Mittag und Frau Sarholz (war mit eigenem Dessauer Auto und der Aufschrift „Fussballschule.sarholz“ da) mit dem Spiel beschäftigt waren, fand sich auf der Tribüne die Chefin vom Ganzen – Viola Odebrecht (die in der Überschrift erwähnte Nummer 16) – ein. Mit ihr führte ich ein wunderbares Gespräch, an deren Ende sie mich beauftragte, alle bei Turbine zu grüßen. Diese Bitte wiederholte sie am Ende noch einmal. Dem komme ich hiermit sehr gerne nach auf diesem Weg. Ich hoffe, es lesen auch eine Menge Leute.
ACH JA, gespielt wurde auch noch.
Wer gestern den DFB-Pokal Schalke-Bayern 0:1 gesehen hat, der weiß, wie diese
Frauen-Partie gelaufen ist. Der Favorit vergab jede Menge und gewann mit 1:0
recht schmeichelhaft. Der Fachterminus dafür lautet: ARBEITSSIEG.
Zum Schluss konnte ich auch noch kurz mit Anja Mittag und „Felix“ (Anna Sarholz) sprechen, so dass es eine rundrum gelungene Veranstaltung war.
Lutz Noeske
Nachruf
Dietmar Jethon (Foto: Heike Jethon)
Am Valentinstag, dem 14. Februar 2020, ist ein begeisterter Turbinefan, unser Fanclub-Mitglied
Dietmar Jethon
verstorben. So laut, wie er mit seiner Fanfare die Turbinen anfeuerte, so stark hat er gegen seine Erkrankung angekämpft. Er hat das Karli und all die Auswärtsstadien mit seiner „Musik“ beschallt, sämtliche Turbine-News aufgesogen und sich am Spiel der Mädels erfreut – und kritisch beäugt.
Auf der gestrigen Beerdigung in Potsdam-Bornstedt nahmen gut 20 Turbinefans im blauen Einheitslook, laut trommelnd und singend, an seinem Grab Abschied.
Lieber Dietmar, wir behalten dich in unserem Turbineherzen und werden ein Auge auf deine Frau Heike haben.
Der Vorstand des Fanclubs Turbinefans e.V.
Heimspiel in Dortmund abgeholt
DFB-Pokal-Auslosung des Viertelfinales
Endlich war es auch aus frauenfußballerischer Sicht soweit: Die DFB-Pokal-Auslosung der Viertelfinal-Begegnungen wurde am vergangenen Sonntag im Dortmunder Fußballmuseum durchgeführt und live in der „ARD-Sportschau“ übertragen. Das männliche Fußballgeschöpf hatte in der Woche zuvor die letzten DFB-Pokalspiele absolviert, während das weiblich geprägte DFB-Pokal-Achtelfinale mittlerweile fast drei Monate zurücklag. Das riecht nach Optimierungsbedarf in der DFB-Terminplanung! Am 16. November 2019 hatte Wolfsburg die bayerischen Madels aus dem Wettbewerb verabschiedet, und Turbine Potsdam hatte sich auswärts gegen den SC Freiburg mit einem 2:3 fürs Viertelfinale qualifiziert.
DFB-Pokal-Auslosung Februar 2020 (Foto: Stefan Blumenthal)
Da sich der DFB für das gemeinsame, öffentlich-rechtliche
Medieninteresse des Frauen- und Männerfußballs stark machen möchte, wurden am
9. Februar die Vertreter_innen der jeweils acht verbliebenen Vereine weiblicher
und männlicher Art, die sich fürs Viertelfinale qualifiziert hatten, nach
Dortmund zur inszenierten DFB-Pokal-Auslosung eingeladen.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen stehen: 1899
Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen, SC Sand (vom Veranstaltungsmanager vor Ort
wiederholt als FC Sand bezeichnet…), VfL Wolfsburg, DSC Arminia Bielefeld, FSV
Gütersloh, SGS Essen und 1. FFC Turbine Potsdam.
Vorm Fußballmuseum in Dortmund (Foto: unbekannt)
Live am Ort des Geschehens (Foto: bege)
Für den Lieblingsverein, den 1. FFC Turbine Potsdam, saßen fünf Turbinefans im Publikum, die mit einer Ausnahme dem Fanclub-Vorstand „Turbinefans e.V.“ angehörten. Sie wurden persönlich vom Geschäftsführer Stephan Schmidt im TP-Kleinbus nach Dortmund chauffiert. Diese Einladung galt als Dankeschön für die engagierte und unterstützende Arbeit des Fanclubs. Begleitet wurde der Kleinbus von „Sabine“, dem angekündigten Orkan, der durch ganz Deutschland fegen sollte.
Von den anderen weiblichen Viertelfinalistinnen war nur der
FSV Gütersloh zahlenmäßig stark vertreten. Der Trainer, einige Spielerinnen und
weitere Begleiter_innen nahmen nach dem Pech-Los, gegen die Wölfinnen antreten
zu müssen, die ermutigenden Worte der Turbinefans dankbar und lachend entgegen.
Vertreter_innen der anderen Frauenfußballvereine bzw. -abteilungen waren kaum oder gar nicht
zu identifizieren. Somit musste z.B. das Vereinsschild des VfL Wolfsburg von
einer fremden toleranten Person hochgehalten werden.
27 Sekunden für den Frauenfußball aus Potsdam – dafür 850 Autoahn-Kilometer investiert
(Ausschnitt aus der ARD-Sportschau vom 09.02.2020)
Der Ex-Nationalspieler Cacau übernahm den Job der Losfee. Die
Bezeichnung „Losfee“ ist übrigens ausschließlich weiblich geprägt, das männliche
Pendant „Losfeenrich“ gibt es nicht. Aber das nur am Rande;-)
Warten auf den platzierenden Einlass (Foto: sule)
Die Turbinefans, die erstmalig bei dieser Veranstaltung beiwohnen durften, gaben alles. Und so gelang nach fünf harten Warte-Jahren das unfassbare Losglück: Turbine Potsdam hatte endlich ein Heimspielrecht im DFB-Pokal-Wettbewerb. Da war die Freude auf dem obersten Publikumsrang groß (denn dort im gefühlten Abseits war die Potsdamer Gefolge (de-)platziert worden). Die Auslosung des Gegners, der SGS Essen, nahm man sportlich auf. Die Generalprobe des DFB-Pokalfinales wird Ende Februar stattfinden, wenn der 1. FFC Turbine Potsdam die rot-weiße Mannschaft aus dem Ruhrpott zum Punktspiel empfangen wird.
Turbine auf dem obersten Rang – und die sympathische Gütersloh-Fraktion davor sitzend (Foto: ARD-Sportschau vom 09.02.20)
Nach fünf Minuten war der weiblich Auslosungsspuk vorbei und
die grüne Tafel mit den Loskugeln verschwand im Nirgendwo. Die restlichen 25
Minuten der Sendezeit erhielten die männlichen Fußballvereine. Ein
diskriminierender Fakt.
Heimspiel für Turbine – yeah! (Foto: ARD-Sportschau vo 09.02.20)
Noch irritierender wirkte die Radioberichterstattung auf der stürmischen Rückreise. Obwohl das wohlmeinende DFB-Ansinnen erfolgreich in die Realität umgesetzt worden war, nämlich den Frauen- und Männerfußball gemeinsam medial in der „Sportschau“ zu präsentieren, reduzierte sich die anschließende Berichterstattung über die DFB-Pokal-Auslosung auf das Männliche. Die weibliche Nachricht der Viertelfinal-Paarungen, die vorher Millionen Menschen in der „Sportschau“ gesehen hatten, wurde in der medialen Nachbereitung einfach wegreduziert. Das, was die Turbinefans gerade live beobachtet hatten, war in den Radionachrichten einfach verschwunden! Ein unglaublicher Fakt der Diskriminierung!
Im Dortmunder Fußballmuseum, das man und frau vor der Auslosung besuchen konnte, prangte ein Zitat von Hannelore Ratzeburg: „Im Frauenfußball ist Schritt für Schritt etwas Großartiges entstanden.“
Ah ja…
Es gibt noch viel zu tun.
Bitte nicht anfassen! Turbinefans posieren vor dem originalen DFB-Pokal (Foto: bema)
Als sich die Potsdamer Abgesandten auf den weiten
Autobahn-Rückweg begaben, fuhren sie an dem menschenüberfluteten Dortmunder
Hauptbahnhof vorbei. Die Deutsche Bahn hatte soeben den Nah- und Fernverkehr aus
Respekt vor „Sabine“ eingestellt. Aber der Turbine-Kleinbus zeigte ein tapferes
Abwehrverhalten. Die eine oder andere Böe attackierte die nach Hause stürmenden
Turbinefans. Doch weder der am Steuer sitzende Geschäftsführer noch die Fans
des reinen Frauenfußballvereins kamen ins Wanken und Schleudern. Alle kamen
trotz der widrigen Umstände wieder wohlbehalten zu Hause an.
Dankeschön!
Der Vorstand des Fanclubs bedankt sich herzlich für diese
besondere Einladung eines Sonntagsausfluges nach Dortmund. Hinter die Kulissen
einer Fernsehsendung schauen zu dürfen und dabei einen Hauch der DFB-Welt
studieren zu dürfen, war ein Erlebnis wert.
Text: Susanne Lepke
Foto: Beatrice Martens (bema), Bernd Gewohn (bege), Stefan Blumenthal, Susanne Lepke (sule), ARD-Sportschau vom 09.02.2020
Weihnachten in der Turbinefamilie
Rückblick auf die Weihnachtsfeier des Fanclubs im Dezember 2019
Alle Jahre wieder…
folgt der Fanclub einem wunderbaren Brauch: Er lädt die 1.
Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam zu seiner Weihnachtsfeier ein – und das Team
nimmt diese Einladung jedes Mal vollzählig an. Diese Feier ist ein Höhepunkt im
Herzen eines jeden Turbinefans. Gibt es doch dabei die Möglichkeit, mit der
einen oder anderen Spielerin zwanglos ins Gespräch zu kommen, auf was auch
immer anzustoßen und ganz viele Fotos zu machen.
Die Turbinefamilie feiert Weihnachten (Foto: fead)
Aufgrund der gelungenen Weihnachtsfeier des Vorjahres, die damals im Restaurant „Westufer“ stattfand, wählte der Vorstand des Fanclubs wiederholt diesen gastronomischen Geheimtipp aus. Das Restaurant liegt direkt am Havelufer in Potsdam-West, ist geschmackvoll eingerichtet und bietet eine wohlschmeckende Küche. Das Gastronomen-Pärchen Torsten Katt und Kathrin Andert lesen die Wünsche ihrer Gäste von den Lippen ab und erfüllen diese komplikationslos. Und genau so war es auch in diesem Jahr wieder.
Die Entenkeulen mit den sehr leckeren Klößen, dazu Rotkohl und Grünkohl, übertrafen den Geschmack des Kongresshotels Potsdam. Das sei am delikaten Rande bemerkt. Der Service war wunderbar und sorgte für eine entspannte und freundliche Stimmung. Ganz herzlichen Dank dafür an die Agierenden des Restaurants „Westufer“!
Rieke und Lara grooven sich ein (Foto: fead)
Die positive Stimmung war vor Beginn der Weihnachtsfeier auch
deshalb gesichert, weil die Fans siegreiche Torbienen empfangen durften. Die emotional hochdramatische Partie gegen den
1. FFC Frankfurt war soeben mit einem 4:3 zu Ende gegangen, was gut gelaunte
Spielerinnen und Fans zur Folge hatte.
Demzufolge wurde die „Rettungsschwimmerin“ des Spiels,
Bianca Schmidt, ausgiebig beklatscht. Sehr groß war die geteilte Freude, die sie
durch das überzeugende „Comeback“ mit zwei genialen Toren ausgelöst hatte.
Der Charakter der Weihnachtsfeier widerspiegelte das, was
den Verein und deren Fans ausmacht: eine Turbinefamilie. Die Zeit vor der
Buffeteröffnung wurde genutzt, um vielfach Danke zu sagen und besondere
Menschen zu ehren:
Tory kann ihr Glück kaum fassen (Foto: fead)
Einige Spielerinnen bekamen besondere Pokale überreicht, z.B. für die Nominierung zum „Tor des Monats“, für Nominierungen zur Nationalmannschaft oder für den Trainerjob der Fanmannschaft.
Pokale für die Spielerinnen (Foto: maha)
Die gesamte Mannschaft erhielt einen XXL-Foto-Geburtstagskalender für die Mannschaftskabine überreicht.
Die Kapitänin nimmt das Weihnachtsgeschenk für die Mannschaft entgegen (Foto: fead)
Einige Fans, die sich in diesem Jahr sehr engagiert gezeigt hatten, wurden geehrt.
Ein Dankeschön an die Starfotografin Saskia (Foto: fead)
Ein Dankeschön an die Choreodame (Foto: fead)
Dankesworte für Bernd (Foto: fead)
Dankesworte für Franks Engagement (Foto: fead)
Peter findet herzenwarme Worte (Foto: fead)
Es wurde ein sportliches Quiz mit Sprinteinlagen gespielt, bei dem Frage für Frage jeweils ein Fan gegen seine/ihre Traumspielerin antreten durfte. Am Ende gewannen die klugen Torbienen. Ein Ausrutscher…
Schmiddi tritt gegen den Edelfan Ingo an (Foto: fead)
Chris im Quizduell gegen Nina Ehegötz (Foto: fead)
Quizduell: Mandy gegen Fischi (Foto: fead)
Beim Quiz gegen Lara Prasnikar keinen Stich sehen;-) (Foto: fead)
Ein Vertreter des Vorstandes von Turbine Potsdam veranstaltete eine Tombola mit attraktiven Preisen. Im Anschluss gab es noch eine Versteigerung von besitzenswerten Fantrophäen wie Trikots oder Schuhe von einigen Spielerinnen.Nach gut zwei Stunden brachen die Spielerinnen hungrig zu ihrer eigenen Weihnachtsfeier auf. Die überaus netten Dankesworte der Kapitänin Sarah Zadrazil erklangen wie Musik in den Ohren der Fans.
Von den Spielerinnen unbeobachtet labten sich anschließend die
Turbinefans am Buffetangebot, nutzten die Getränkepalette und schwangen
überwiegend verletzungsfrei das Tanzbein. Ein harter Kern hielt bis Mitternacht
durch, um auf das Geburtstagskind Frank anzustoßen.
In einem Jahr sehen wir uns alle am selben Ort wieder – weil
es hier die beste Weihnachtsfeier gibt.
Allen Fans – und natürlich auch den Spielerinnen und der Hintermannschaft vom 1. FFC Turbine Potsdam – wunderbare Weihnachten und einen galanten Rutsch ins Neue Jahr, indem wir alle Großes vorhaben und aktiv weitermachen!
Text: Susanne Lepke
Fotos: Felix Adamczyk(fead), Marina Hartmann (maha)
Ein hübsches Restaurant (Foto: fead)
Die Torbienen treffen ein (Foto: fead)
Was hinten drauf steht, steht gegenüber (Foto: fead)
Quizduell: Fan Saskia gegen Tory Schwalm (Foto: fead)
Ein lustiger Abend für Susi (Foto: fead)
Nina und Klara treffen ein (Foto: fead)
Sarah und Rahel werden von Daggi am Eingang willkommen geheißen (Foto: fead)
Rieke scheint glücklich zu sein (Foto: fead)
Jojo staunt (Foto: fead)
Tory kann ihr Glück kaum fassen (Foto: fead)
Marie Höbinger wird mit einem Pokal geehrt (Foto: fead)
Pokalige Umarmung für Luca Graf (Foto: fead)
Rieke tritt gegen Peter an – der Kellner betrachtet das skeptisch (Foto: fead)
Schmiddi tritt gegen den Edelfan Ingo an (Foto: fead)
Fan Renate wählt eine Spielerin fürs Quizduell aus (Foto: fead)
Fürs Quizduell wählte sich Fan Urmel die Spielerin Sophie Weidauer aus (Foto: fead)
Geschenkeempfang an der Eingangstür (Foto: fead)
Fan Pepe tritt gegen Jamie Gerstenberg im Quizduell an (Foto: fead)
Tory hat Glück und erhält auch einen Pokal (Foto: fead)
Die nächste Frage geht an Marie Höbinger und Fan Tobi (Foto: fead)
Begrüßung der Torbienen an der Eingangstür (Foto: fead)
Gosia und Jamie an der Eingangstür zum Restaurant (Foto: fead)
Die Mannschaft tritt ein und platziert sich (Foto: fead)
Die Torbienen treffen ein (Foto: fead)
Ein blaues Bändchen für Karoline (Foto: fead)
Bernd mit Karoline (Foto: fead)
Lara und Zala werden begrüßt (Foto: fead)
Marina verteilt die Pokale, assistiert von Alina (Foto: fead)
Jessi Viehweger fühlt sich geehrt (Foto: fead)
Gina Chmielinski erhält einen Pokal (und freut sich) (Foto: fead)
Luca hat stets Spaß (Foto: fead)
Jojo erhält eine WM-Trophäe (Foto: fead)
Dina erhält eine Pokalehrung (Foto: fead)
Ein Pokal für Sarah (Foto: fead)
Quiduell: Fan Marina gegen Lara Prasnikar (Foto: fead)
Quizduell: Fan Helmut gegen die Kapitänin (Foto: fead)
Gina hält mal kurz inne (Foto: fead)
Die Vorsitzende führt durch den Abend (Foto: fead)
Slowenisches Duo mit Lara vor der Tür (Foto: fead)
Fankalender 2020
Wer möchte – und hat noch nicht?
Auf der Mitgliederversammlung am 24. November, um 16.30 Uhr, im Sportrestaurant „Hiemke“, könnt ihr ein Ansichtsexemplar begutachten und bei Gefallen einen Kalender (A4/A3/A2-Format) bestellen. Wer am Sonntag nicht dabei sein kann, darf den Bestellwunsch bis zum 24.11. 19 gern per E-Mail an turbinefans@gmx.de äußern. Ihr erhaltet eine Rückantwort mit weiteren Informationen zu Preisen und Zahlungsfrist.
Der Kalender kann am 07.12.19 beim Heimspiel im „Karli“ oder bei der Weihnachtsfeier des Fanclubs persönlich abgeholt werden.
Bei Versandwünschen kommt die Versandgebühr hinzu.
2. RUNDE DFB-POKAL DER FRAUEN 2019/2020
Borussia Bocholt vs. 1. FFC Turbine Potsdam
Von den Kilometern her, wäre ein Fanbus gefahren, wenn …. wir wenigstens 40 Mitfahrer zusammengekriegt hätten. Aber bei 30 Fans wäre der Eigenanteil zu hoch gewesen. Und laut Hartmut gibt es da einfach auch eine Schmerzgrenze.
So war wieder Eigeninitiative gefragt. Peter, der in den meisten Fällen auch nicht „nein“ sagen kann, machte es möglich, dass wenigstens ein kleiner Teil der Fan-Gemeinde sich auf den Weg ins Münsterland machte.
Entspannt kamen wir auch mit zwei Autos in Bocholt an. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer von der Holländischen Grenze entfernt, kommt sehr sauber daher und die Menschen dort sind so was von gastfreundlich. Dies aber im wahrsten Sinne des Wortes.
Freude auf das Spiel ( auch wenn sie sich keine Chancen ausrechneten, gegen Turbine auch mal ein Tor zu machen), Freude über das eigentlich schöne Wetter (den kurzen Schauer zu Beginn des Spiels kann man ignorieren) und die gemeinsame Liebe zum Frauenfussball waren die vorherrschenden Dinge dieser Begegnungen. Die Frauenmannschaft von Borussia Bocholt spielt in der Regionalliga. Sie stehen derzeit auf dem Tabellenplatz 1 (wenn auch erst 2 Spiele gespielt sind) erhoffen sich aber den Aufstieg in die 2. Frauenfussball-Bundesliga. In der letzten Saison sind sie in der Relegation knapp an diesem Ziel gescheitert.
Somit wäre ein Wiedersehen mit so manchem Bocholter- Fan oder Verantwortlichen gar nicht mal so unrealistisch!
ein kleiner Teil der Fan-Gemeinde – Foto(bea)
Die Turbinefans ( 14 an der Zahl, die wir auch im Karli oder im Fanbus, oder vor Ort der Spiele treffen- Dexy, Frank, Jürgen Wolf,…) sowie Eltern, Freunde, Bekannte unserer Turbinen waren zwar nicht in der Überzahl, aber wie immer nicht zu überhören. Überrascht waren aber alle, die nicht mit so viel Andrang und Interesse an diesem Fussball-Spiel gerechnet hatten, aber sich zu den 732 Zuschauern zählen durften. Der Stadionsprecher hatte sich gut vorbereitet. Die Erfolge von Turbine Potsdam (sogar die DDR-Meistertitel wurden genannt) stimmten, und man hörte wirklich den Stolz in der Stimme, gegen so eine siegreiche Mannschaft im DFB-Pokal antreten zu dürfen. Auch wurde den Fans wieder die Gelegenheit gegeben, die Namen unserer Turbinen laut anzusagen.
diesmal ist Anna die Torschützin- Foto(sas)
Freude auf beiden Seiten – Foto(sas)
Marie am Ball – Foto(sas)
Sarah, die kann es – Foto(sas)
Im Pokal ist ja immer Einiges anders: so durfte Zala Mersnik im Tor stehen, unsere „Neuen“ Lara Schmidt, Marie Höbinger und Sophie Weidauer standen in der Startelf. Man konnte nun nicht behaupten, dass sich die Gastgeberinnen versteckten, oder nur ihr Tor verteidigten, sondern sie wagten sogar in den ersten Minuten einen Angriff aufs Turbinetor. Der Ball ging nur knapp am Pfosten vorbei – Schrecksekunde bei den Turbinen. Aber dies war wirklich nur eine der wenigen Ausnahmen. Ab der 9. Minute konnte man drauf hoffen, dass der Ball auch fast immer im Netz landete. Die Torschützinnen waren Tory, 2 x Anna, Sarah, Marie, Nina. Rahel brauchte dann kurz vor Schluss nur noch den Fuß hinzuhalten und einzunetzen. Zahlreiche Chancen blieben auch bei den Turbinen ungenutzt ( zwei mal ging der Ball nach einer Flanke nur Zentimeter an den Fußpitzen dreier Turbinen vorbei) Die Bocholter Mädels brauchen sich trotz der hohen Anzahl an Toren nicht zu verstecken, sie haben auch ihre Chancen gehabt, müssen nur noch an ihrer Technik feilen (obwohl auch unsere Mädels nicht immer überragend waren).
Sophie macht ihr Ding – Foto(sas)
Lucas Haltungsnote – 9,5 – Foto(sas)
Lara am Ball – Foto(sas)
Nina lässt sich nicht aufhalten – Foto(sas)
das sehen wir Fans doch so gern – Foto(sas)
Das Abschiednehmen nach dem Spiel von den vielen freundlichen Bocholter- Fans und – Verantworlichen fiel doch schwer. Ich glaube ich habe mich von Dirk (Welche Funktion er im Verein bekleidete, habe ich nicht erkunden können. Er begrüßte uns beim Eintreffen auf dem Parkplatz, war während des Spiels auch für Fahrzeuge und Stellpläze zuständig und lud die Turbinefans am Anschluss an das Spiel zu einer Runde ein) mindestens dreimal verabschiedet. Kontakte haben wir geknüpft. Falls die Bocholter Mädels aufsteigen, sieht man sich bestimmt öfter.
Den Abend haben wir dann in einem Asia-Restaurant ausklingen lassen, zusammen mit einer Überraschungs-Familie (Katrin, Driton, Larissa und Maileen, wohnen in Dinslaken, nur einige Kilometer von Bocholt entfernt). Sie waren nicht beim Spiel, was eigentlich verwunderlich ist. Sie kommen ja fast immer zu den Spielen, wenn Turbine in ihrer Gegend spielt. Aber Larissa hatte zur gleichen Zeit selber ein Spiel. So war dieser Spieltag wieder einmal rundum gelungen.
Spaß am Abend in Bocholts Innenstadt -. Foto(bea)
Grafittikunst am Bauzaun – Foto(bea)
Da wir in Bocholt übernachteten, begann auch der Sonntag sehr entspannt. Emilia hatte an diesem Tag Geburtstag, es gab kleine Geburtstagskuchen und viele Geschenke. Sie wollten dann auch nach Hause, nachmittags gab es bestimmt noch Geburtstagskuchen mit der Familie. Frank fuhr ebenso beizeiten los, da er in Hamburg sich das Pokal-Spiel gegen Werder Bremen live im Stadion ansehen wollte. Peters Auto-Besatzung war schon auf dem Weg Richtung Heimat, vor uns im Stau stand der Mannschaftsbus der SGS Essen. So wurde spontan entschieden, dass wir uns in Meppen das Pokal-Spiel ansehen werden. Überrascht waren einige Fans von Essen, was Turbinefans in Meppen machen, sowie die Trainerriege des SV Meppen, denen wir erklärten, dass Turbine am Vortag schon in Bocholt gespielt und gewonnen hat.
Wann hat man denn schon ein Wochenende mit so viel Frauenfußball?
Dazu kann ich sagen, dass Fans am kommenden Wochenende sogar noch mehr Frauenfußball sehen und erleben können.
Am Freitag, den 13.09.2019 ( nur nicht abergläubisch sein) fährt ein Fanbus um 09.45 Uhr ab Potsdam Richtung Köln . Turbine spielt dort ab 19.15 Uhr gegen die FC Köln-Frauen . Wenn man dann am Samstag rechtzeitig wach wird, kann der Fan ab 11.00 Uhr auf dem Sportplatz – An der Sandscholle unsere U15 gegen die Jungs von Babelsberg 03 spielen sehen. Am Sonntag geht dieses Vergnügen weiter: Ab 11.00 Uhr spielen die 2. Mannschaft von Turbine gegen die 2. Mannschaft von Bayern München in der Waldstadt. Kaum zu Ende muss man sich dann noch in Babelsberg auf dem Sportplatz Rudolf-Breitscheidt-Str. noch das Spiel unserer 3. Mannschaft gegen den FSV Babelsberg 74 (dort spielen unsere Inka und Freddy) ansehen.
Noch mehr Frauenfußball geht nicht!!!
..oh, schmeckt das gut – Foto(bea)
..meine Schlange ist ja länger- Foto(bea)
..na, wer fällt als erste um? – Foto(bea)
Saskia – Foto(bea)
eine ganz andere Sichtweise – Foto(bea)
VIP-Zelt – Foto(bea)
sind wir denn hier beim Handball? – Foto(sas)
Nein, beim Kopfball – Foto(sas)
die große Tafel für die Spielstrategie – Foto(bea)
das sieht ja elegant aus – Foto(sas)
Lara verfehlt den Ball nur ganz knapp – Foto(sas)
..und rutscht ohne Ball ins Tor – Foto(sas)
so bewegt man sich auf dem Rasen – Foto(sas)
Zwei im Gleichschritt, Marie ist außer Takt – Foto(sas)
Rahel – das Tor muss stehen bleiben – Foto(sas)
Freude nach dem 7. Tor – Foto(sas)
Goszia – beim Ball- Hypnotiisieren – Foto(sas)
sie hat ihren Kasten sauber gehalten – Foto(sas)
die beiden strahlenden jungen Wilden – Foto(sas)
Probleme mit den Schnürsenkeln? – Foto(bea)
sie muss schon wieder den Notfall-Koffer schleppen – Foto(bea)
Spielauswertung mit Tory – Foto(sas)
..und mit Sophie – Foto(sas)
Treff mit Familie und Freunden – Foto(bea)
Treff mit Freunden – Foto(bea)
ziemlich beste Freundinnen – Foto(bea)
Spaß am Abend in Bocholts Innenstadt -. Foto(bea)
Grafittikunst am Bauzaun – Foto(bea)
unserem Peter fehlt nur noch die Krawatte – Foto(bea)
In aller Freundschaft – Applaus für die 1:1-Klatsche
Spielbericht zur doppelten Begegnung: 1. FFC Turbine Potsdam gegen den FF USV Jena am 25.08.2019
Frauenfußball bewegt.
Der Fanclub Turbinefans duelliert sich mit dem Fanclub von USV Jena
Premierenveranstaltung und Erreichen eines neuen Levels der Fankultur der Frauenbundesliga: Der Fanclub Turbinefans hatte den Fanclub des USV Jena zu einem 2x 15min-Match auf dem Nebenschauplatz des „Karlis“ eingeladen. Vor dem Spiel der Profis sollte erstmalig ein Spiel der Fan-Profis stattfinden – eine pure Geschichtsschreibung sollte in der gehobenen Frauenfußball-Liga stattfinden.
Motivationskreis (Foto: sas)
Motivationskreis voller Hoffnung (Foto: jes)
Zahlenmäßige überlegen (Foto: saspa)
Dem quantitativ imposanten und äußerlich vielfältigen Kader aus Potsdam, mit professionellem Coaching durch Dina Orschmann (verletzte Spielerin der 1. Mannschaft) versehen, hatte Jena jugendliche Power, Spielwitz, enorme Athletik, taktische Überlegenheit und kluge Vertragsneuverpflichtungen entgegenzusetzen. Zwei streunenden Babelsberger 03-Jungs, geschätzte D-Jugend wurde spontan eine neue Spielheimat gegeben. Nachdem die beiden hart austrainierten Babelsberger Jungs das rote Trikot übergestreift hatten, verjüngte sichsich der Kader aus Thüringen schlagartig um weitere zehn Jahre.
Doch Spaß (vorerst) beiseite.
Seit Jahren pflegen die beiden Ost-Vereine eine Fanfreundschaft. Auch in schlechten Zeiten, als der USV finanziell am Ruin stand. Respekt gilt dem Fanclub aus Jena, der sich extrem für das finanzielle Überleben des Thüringer Vereins engagierte und am Ende der letzten Saison nicht nur die Genesung, sondern auch den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga feiern durfte.
Engagiert zeigen sich auch die Turbinefans außerhalb des Stadions, wenn es darum geht, Wohnungsumzüge für die Spielerinnen mitzugestalten, Taxifahrten für Flughafentransfers anzubieten, Spenden für den Nachwuchs zu sammeln – und eben den USV Jena bei seinem finanziellen Abstiegskampf zu unterstützen.
Auf geht’s zum Ostderby (Foto: saspa)
Und als sei in der Vorsaison nichts gewesen, flog ein jung dynamischen Team aus der Universitätsstadt Jena in Potsdam ein, um der Einladung für das Freundschafts-Match zu folgen. Der Potsdamer Kader hatte seit der ersten Schnapsidee am Ende der vorangegangenen Saison weiterhin hart trainiert. Am letzten Heimspieltag der Saison 2018/19 gab es damals ein Fanspiel: Blau gegen Rot, das von den TP-Spielerinnen persönlich beäugt, betrommelt und betrötet wurde. Seitdem hatte der breit aufgestellte Fankader immer mal wieder hart in Potsdam-West trainiert. An dieser Stelle gebührt dem TP-Fanclub-Vorstandsmitglied Bernd Gewohn ein herzliches Dankeschön für die Rundum-Organisation des Fanspiels.
Rasenkunst auf dem Kunstrasen
Bei mindestens 34 Grad ertönte nach einer professionell angeleiteten Potsdamer Warmup-Phase der Anpfiff unter den Augen des Vereinspräsidenten Rolf Kutzmutz, des sportlichen Geschäftsführers Stephan Schmidt und des Vorstandsmitglieds Uwe Reher. Der erfahrenste und fairste Schiedsrichter der TP-Region wurde extra für diese Partie engagiert.
Der Präsident Rolf Kutzmutz (links nicht rechts) live vor Ort (Foto: jes)
In den ersten fünf Minuten überwand der Ball glitt schnell, geradlinig und durchdacht den Kunstrasen. Der Qualitätszuwachs war auf Potsdamer Seite in den vergangenen vier Monaten enorm gewachsen. Und als dann noch das unentdeckte Stürmertalent Ingo für Potsdam zum 1:0 einnetzte, war die Potsdamer Fanwelt perfekt! Ingo startete somit blitzschnell zum uneinholbaren Torschützenkönig der neuen Saison durch – einfach atemberaubend!
Potsdams unentdecktes Talent (Foto: saspa)
Doch währte die überbordende Siegesfeier nicht lange, obwohl Torwartfrau Daggi mehrmals „den Ball hatte“. Jena zeigte sich unbeeindruckt, das Ziel klar vor Augen, gestärkt mit einem souveränen Falco-Torwart im Rücken und stürmte mit durch und durch männlichen Eifer nach vorn. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Auch nicht das 1:2 und das 1:3 und das …
Welch Energie welch Flockenwirbel selbst der Ball ist bunt (Foto: saspa)Da, wo ihr spielt, sind wir (Foto: jes)
Bei manchen Potsdamer Fans hörte nun der Spaß auf. Jena tänzelte leichtfüßig über den Kunstrasen und zeigte technische Perfektion. Das unentdeckte Talent Ingo zelebrierte nach einem angeblichen Foul den sterbenden Schwan. Potsdam fiel auch durch seinen hohen weiblichen Anteil auf dem Rasen auf. Die sportliche Einstellung bei Alina stimmte, Lisa schoss stramm daher und beeindruckte mit starte Zweikampf- und Abwehrleistungen. Auch Susi zeigte sich kämpferisch. Und der Potsdamer Torwart Frank verhinderte durch hohe Wachsamkeit ein zweistelliges Endergebnis. Jena spielte auf einem beeindruckenden Fitnesslevel durch, während Potsdam im Minutentakt auswechselte und aushechelte. Phasenweise spielte Jena sogar unbemerkt in Überzahl – aber Schwamm drüber.
Schön hinter dem Ball anstellen (Foto: saspa)
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass das mein Ball ist und Schweiß (Foto: saspa)
Jena in der Übermacht (Foto: saspa)
Hi Fans, ich höre nichts (Foto: saspa)
Knallharter Dreikampf (Foto: saspa)
Aufmerksamer Torwart Frank (Foto: saspa)
Coach Dina im Hintergrund (Foto: saspa)
Gegen Susi gaben die beiden auf (Foto: saspa)
Und gegen Mandy auch nicht (Foto: saspa)
Gegen die D-Jugend habt ihr keine Chance (Foto: saspa)
Potsdams Massen warten auf die Einwechlung (Foto: saspa)
Schon wieder ein Gegentor? (Foto: saspa)
Saskia – die Nachwuchshoffnung der Fanmannschaft (Foto: saspa)
Peter rot umzingelt (Foto: saspa)
Hand, hohes Bein, der Torwart fleht (Foto: saspa)
Am Ende gab es die ernüchternde Klatsche für den Potsdamer Fanclub: 1:6. Am Spielfeldrand wurden ab sofort sieben Trainingstage pro Woche gefordert. Aber der eigentliche Spaß wanderte nicht von dannen. Freudige Gesichter klatschten sich nach dem Schlusspfiff ab, Glückwünsche rieselten auf die Gäste neider – und das spiegelverkehrte Ergebnis der sich anschließenden Bundesliga-Partie erschien prophezeiend am Babelsberger Himmel.
Runter in die Knie (Foto: jes)
Preußisch geordnetes Warmup (Foto: saspa)
Warmup für die Klatsche (Foto: jes)
Pepe sieht’s verbissen (Foto: saspa)
Coach Dina spendet Trost (Foto: jes)
Toll sieht anders aus (Foto: jes)
Selbst ist die Frau (Foto: saspa)
Stretching aus erster Mechanikerhand (Foto: jes)
Straffer Lisa-Schuss (Foto: saspa)
So, Leute, immer schön den Ball flach halten (Foto: jes)
Schön hinter dem Ball anstellen (Foto: saspa)
Zahlenmäßig hoch überlegen (Foto: saspa)
Potsdams Vielfalt3 (Foto: saspa)
Potsdams Vielfalt2 (Foto: saspa)
Potsdams Vielfalt1 (Foto: saspa)
Potsdam Vielfalt (Foto: saspa)
Potsdams Poppi (Foto: saspa)
Lisa kam, sah und kämpfte (Foto: saspa)
Der Jenaer Kader mit den beiden Babelsberger Neuverpflichungen (rechts außen) (Foto: jes)
Jena in der Übermacht (Foto: saspa)
Aufmerksamer Torwart Frank (Foto: saspa)
Klare Ansage durch die Fachfrau Dina (Foto: saspa)
Ich drücke euch die Daumen (Foto: saspa)
Frauenpower live vor Ort (Foto: saspa)
Morgengymnastik mit Dina (Foto: saspa)
Gedehnter Siegeswille (Foto: saspa)
Gegen die D-Jugend habt ihr keine Chance (Foto: saspa)
Der Schuss trifft nicht das Tor (Foto: saspa)
Dexys Zerrung vor dem ganz großen Sport (Foto: jes)
Die Jugend steckt nicht auf (Foto: saspa)
Ein fröhlichfrisches Vorher-Bild (Foto: saspa)
Potsdam-Trio auf großer Fahrt (Foto: saspa)
Der erfahrenste Schiri aller Zeiten (Foto: jes)
Die Fans der Fans (Foto: saspa)
Felix für Potsdam (Foto: saspa)
Daggi hat den Ball (Foto: saspa)
Beidfüßig talentiert (Foto: saspa)
Auf geht’s zum Ostderby (Foto: saspa)
Am Falco-Torwart biss sich jede_r die Zähne aus (Foto: saspa)
Als die Welt noch in Ordnung war (Foto: jes)
Alina für Potsdam (Foto: saspa)
Abpfiff (Foto: saspa)
Mannschaftsfoto nach dem Spiel – mit mehr Rotanteil im Gesicht (Foto: saspa)Die Kapitäninnen unter sich (Foto: sas)
Zweiter Teil des Spieltages: Weibliche Power am Werk
Erster Heimspieltag der neuen Saison im „Karli“: Nach der unglücklichen Niederlage auswärts gegen den „sterbenden“ Verein 1.FFC Frankfurt sollte nun ein Sieg her. Bei herrlichem Sommerwetter strömten fast 1.300 Zuschauer_innen ins Babelsberger Stadion, knapp doppelt so viele wie bei der Liveübertragung der Partie von Bayern München gegen den 1.FFC Frankfurt am vergangenen Freitag. Frauenfußball bewegt – oder eben auch nicht…
Der USV Jena war zu Gast bei Freunden – und gut 20 echte Fans aus Jena hat sich auf den Weg ins flache Land gemacht. Gelöste Stimmung, das kühle Bier genießend und die nach Jena abgewanderte Ex-Turbine Inga Schuldt willkommen heißend. Frauenfußball bewegt.
Fanblock D (Foto jes)
Auch wenn die rechte obere Ecke der digitalen Anzeigetafel versagte: Die Namen der Spielerinnen beherrschten die Fans auch ohne Ablesen perfekt – mit Ausnahme der slawischen Namen der Neuzugänge. Jedoch sollte sich das Wissen um einen dieser Zischlaut-Namen während des Spielverlaufs einprägen.
Freundschaftliches Abklatschen (Foto: sas)
Nach dem Anpfiff begann die Partie recht munter. Potsdam hatte Lust – und Jena auch. In den Anfangsminuten war nicht zu spüren, dass Jena beim vorhergehenden Spiel mit einem 1:6 von der TSG Hoffenheim abserviert worden war.
Doch dann glänzte mal wieder die zukünftige Torschützenkönigin der neuen Saison: Lara Prašnikar. Mit einer hübschen 1:0 Führung in der 14. Minute war die Freude auf der Trainerbank und den Fanrängen groß. War man in Frankfurt stetig in Rückstand geraten, wendete sich hier das Blatt ins Gegenteilige. Vorerst.
Was gucckst du? Ja, dieser Ball ist drin! (Foto: sas)
Denn Jena steckte nicht auf, wartete sieben magische Minuten, um mit einem sehenswerten Konter durch Chiastakova den Ausgleich zu erzielen.
Bei einer sich anschließenden Trinkpause aufgrund der immer noch sehr hohen Temperaturen durften beide Mannschaften darüber nachdenken, wie die unmittelbare Zukunft im „Karli“ aussehen sollte. Da der USV Jena ohne seine Fans vermutlich nicht mehr am Leben wäre, erinnerten sich die Spielerinnen an den Spielverlauf des vorangegangenen Fanspiels: Potsdam war hier in Führung gegangen, Jena hatte ausgeglichen – und dann mit einem erneuten Treffer die Potsdamer schamlos überholt. Ja, so war das! Und Maren Tellenbröker erinnerte sich an dieses einmalige Fan-Vorbild und nutzte den Torwartfehler von Vanessa Fischer aus, um den Ball selbstbewusst zum 1:2 zu versenken. Jojo Elsigs Miene verfinsterte sich augenblicklich…
Ah ja – ähm – wie jetzt? Och nö!
Fünf Minuten ließ man Jenas Fans feiern und unüberhörbar trommeln. Dann kam die zukünftige Torschützenkönigin wieder ins Spiel – und an den Ball – 2:2! Und dann prasselte mit Prašnikars Ausgleichstreffer die Antwort wie ein Starkregen darnieder: 4 Tore in 8 Minuten! Nach dem Ausgleichstreffer erlernten die Potsdamer Fans in der 39. Minute die Aussprache des polnischen Namens Mesjasz. Danach versenkte Nina Ehegötz einen genialen Langschuss und kurz vor der Halbzeit gelang Tori Schwalm ein Abstauber-Abseitstor, was eigentlich nicht hätte zählen dürfen.
Torfreude Nr.1 (Foto: sas)
Torfreude Nr.2 (Foto: sas)
Torfreude Nr.2a (Foto: sas)
Torfreude Nr. 2b (Foto: sas)
Torfreude Nr.3 (Foto: sas)
Torfreude Nr.3a (Foto: sas)
Torfreude Nr.4 (Foto: sas)
Torfreude Nr.4a (Foto: sas)
Torfreude Nr.5 (Foto: sas)
Torfreude Nr.6 (Foto: sas)
Und Potsdam zeigte, dass das Ummünzen von Standardsituationen keine alleinige Frankfurter Vokabel mehr war: Zwei der vier Tore resultierten aus Eckstößen. Es geht aufwärts in Potsdam!
Sieben Tore in einer Halbzeit, welch erheiternden Schützenfest! Frauenfußball bewegt.
Attacke! (Foto: sas)
In der Halbzeitpause fand zur allgemeinen Unterhaltung wieder ein kleiner Fan-Wettbewerb statt: Wer trifft die Sponsoren-Fahne am genauesten? Ein fußballgetöppter Fan aus Jena trat gegen einen sandalenbekleideten Potsdamer Fan an. Und auch hier hatten die Jenaer Fans die Nase weit vorn und gewannen auch dieses Fanspiel. Ein weiteres Indiz der Fanfreundschaft.
Geballte Frauenpower (Foto: sas)
Die zweite Halbzeit
Sieben Tore hatten die Fans insgesamt bei ihrem Fanspiel erzeugt – und sieben Tore wurden in der ersten Halbzeit durch die Profis erzielt. Somit lagen die Erwartungen an die zweite Halbzeit hoch. Doch trotz eines weiterhin munteren Spielverlaufs sollte in der zweiten Halbzeit nur noch ein einziges Tor fallen. In der 61. Minute tankte sich Tori Schwalm nach zwei gewonnen Zweikämpfen bis zum Strafraum im Alleingang durch. Hochverdient, denn die Potsdamer Nr.17 ackerte und rackerte entlang der Seitenlinie und wurde zurecht als Spielerin „of the match“ geehrt.
Dass Tory in der 81. Minute nach einer meisterlichen Flanke von Anna Gasper das leere Tor nicht traf, wird hier nur geflüstert. Pssst! Am meisten ärgerte sie sich selbst darüber und versprach gleich vom Platz aus, dass ihr das nie wieder im Fußballleben passieren würde.
Chancentöterin von Arnold milde belächelt (Foto: sas)Hochverdiente Ehrung (Foto: sas)
Marie Höbinger sorgte übrigens nach ihrer Einwechslung in der verbleibenden Viertelstunde nochmal für frischen Wind und begeisternde technische Raffinesse. Ein zierlich-quirliges Nachwuchstalent!
Potsdam schob sich mit diesem torreichen Sieg auf den vierten Tabellenplatz vor.
Fazit: Hätte der männliche Fanclub von Jena gegen die Profimädels von Turbine gespielt, wäre die Begegnung vermutlich in einem Unentschieden ausgegangen.
Danke an die Fans (Foto: sas)
Ausblick
Der Ball ruht vorerst aufgrund der National-Abstellungsphase. In zwei Wochen geht es nach Bocholt zum DFB-Pokal-Spiel. Leider haben sich nicht ausreichend Passagiere für den Fanbus gefunden, sodass aus moderaten Kostengründen nach langer Zeit mal keine Fanbusfahrt stattfindet. Jedoch werden sich Fahrgemeinschaften verrückter Fans bilden, sodass der Support im Ruhrgebiet nahe der holländischen Grenze nicht ausbleiben wird.
Aber nach Köln zum nächsten BL-Spiel am 13. September, das aufgrund der medialen Initiative schon wieder an einem Freitagabend stattfindet (…), wird ein Fanbus rollen. Und dieser besagte Freitag, der 13., wird ein TP-Glückstag!
Text: Susanne Lepke
Fotos: Christian Nafe (saspa), Jens Schröder (jes), Saskia Nafe (sas) – Vielen Dank!
Vanessa (Foto: sas)
Unsere Kapitänin (Foto: sas)
Die Torschützenkönigin im Interview (Foto: sas)
Nina im Tiefflug (Foto: sas)
Läuft wie gedruckt (Foto: sas)
Lara auf dem Hosenboden (Foto: sas)
Lara Schmidt gleich am Ball (Foto: sas)
Ach, nun komm schon (Foto: sas)
Im Kniehocksprung in Richtung Torgehäuse (Foto: sas)
Inga verhindert die Schleichwerbung (Foto: sas)
Ex-Turbine Inga begrüßt Gina (Foto: sas)
Gina mit Blick für das Wesentliche (Foto: sas)
Geil, oder?! (Foto: sas)
Einwechslung Lara Schmidt für Ehegötz (Foto: sas)
Doublesmile (Foto: sas)
Da, wo du spielst, ist es eine Freude (Foto: sas)
Auswertungsworte (Foto: sas)
Auswechslung von Gina, neu im Spiel: Marie Höbinger (Foto: sas)