LETZTES SPIEL DES JAHRES 2022 – LETZTES PUBLIC VIEWING

Endspurt für den 1. FFC Turbine Potsdam in sportlicher Hinsicht-

– am Sonntag, den 04. Dezember 2022 spielen die Turbinen um 13.00 Uhr im Haberland-
Stadion gegen die Frauen von Bayer 04 Leverkusen.
– den letzten Spieltag der Hinrunde der FLYERALARM-Frauen-Bundesliga in diesem Jahr
absolvieren die Mädels am nächsten Freitag, den 09. Dezember 2022 ab 19.15 Uhr in
Frankfurt.
Wie man an der Uhrzeit unschwer erkennen kann, ist der letzte Spieltag wieder mal so richtig „fanfeindlich“. Freitag Abend um 19.15 Uhr können ja die vielen Turbinefans so mal auf dem Nachhauseweg nach Frankfurt fahren – natürlich ironisch gemeint.
Aber wir können ja daran nichts ändern.

Machen wir das Beste draus, gucken wir uns wieder gemeinsam das Spiel gegen die Eintracht Frankfurt als Public Viewing in der Zeppelin-Sportsbar, Zeppelinstr. 39, 14471 Potsdam an.
Es sind alle Turbine- Fans, egal ob Mitglied im Fanclub oder nicht, ganz herzlich eingeladen.
Je mehr Fans dabei sind, desto mehr Spaß macht es auch.

Text: Beatrice Martens
Foto: Bernd Gewohn




WIRD ES EINE 151. FANBUS-FAHRT IN DIESEM JAHR GEBEN?

AUFRUF: MITFAHRER FÜR DEN FANBUS GESUCHT

Wer den Artikel zur 150. Auswärtsfahrt nach Essen gelesen hat (HABEN WIR NOCH HOFFNUNG?),
kann sich in etwa ein Bild der Lage bei Turbine, dem Fanclub Turbinefans als auch der Fans, die froh sind, dass es die Möglichkeit des Fahrens mit dem Fanbus gibt, machen.

Viele Fans haben nicht die Möglichkeit, selbst mit dem Pkw zu fahren, oder haben keine Mitfahrgelegenheit. Auch spielt es eventuell eine Rolle, wie teuer eine Bus- oder Zugfahrkarte ist. Die bisherige günstigere Alternative war eigentlich immer der Fanbus.

Nun ist es aber durch die insgesamt in allen Bereichen zu verzeichnende Teuerung auch im Beförderungssektor zu dem gekommen, was nicht in jedem Fall von jedem Fan finanziell machbar ist. Der Fahrpreis ist gestiegen, was einigen Fans große Kopfschmerzen bereitet.
Eine Fahrt, die vor Corona 50,- € pro Person bei ca. 40 mitfahrenden Fans lag, kostet nun bei einer Busauslastung von 25 Fans so 80,- €.
Da sich am Buspreis nicht schrauben lässt, kann nur die Anzahl der mitfahrenden Fans erhöht werden, sprich wir müssen Werbung für die Fahrten machen, die Fans überzeugen, doch mit dem Bus und einer buntgewürfelten Fan-Gemeinschaft die Auswärtsspiele zu sehen, und die Turbinen dort live im Stadion zu unterstützen.

Wir ( sprich die Turbinen) haben in diesem Jahr noch zwei Auswärtsspiele:
am 04.12.2022 in Leverkusen – Anpfiff: 13.00 Uhr und
am 09.12.2022 in Frankfurt – Anpfiff: 19.15 Uhr.
Die Fahrt zum Frankfurt-Spiel fällt für uns weg, die Anstoßzeit ist fan-feindlich.
Aber für die Fahrt nach Leverkusen wollen wir alle Hebel in Bewegung setzen, doch noch genügend Fans zu überzeugen, mit uns die letzte Fahrt in diesem Jahr zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Wie immer ist Hartmut Feike, als Fanbus-Organisator der erste Ansprechpartner. Seine Kontaktdaten sind mobil +49 1723261922, email feike@gmx.de.
Aber auch die Mitglieder des Fanclubs können Euch da bei Fragen weiterhelfen.

Text: Beatrice Martens
Fotos: Beatrice Martens




TURBINE-KALENDER 2023

Wie in jedem Jahr kurz vor Jahresende, wird es auch in diesem Jahr für die Fans die Möglichkeit geben, den TURBINE-KALENDER 2023 zu erwerben und sich die Monatskalenderblätter mit den Turbinen auch von den Turbinen signieren zu lassen.

Am Donnerstag, den 17. November 2022 findet deshalb ab 18.00 Uhr im Kongreßhotel Potsdam, Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam die Kalendersignierstunde statt.
Der Kalender kostet 15,- € und kann vor Ort gekauft werden.

Wir möchten alle Fans bitten, während des Aufenthaltes im Kongreßhotel eine Maske zu tragen.

Text und Foto: Beatrice Martens




HABEN WIR NOCH HOFFNUNG?

Der Spielbericht über das Auswärtsspiel des 1. FFC Turbine Potsdam bei der SGS Essen und die damit verbundene 150. FanBus- Fahrt tritt heute mal in den Hintergrund.

Man möchte sich so Vieles von der Seele schreiben, da einem seit Juni diesen Jahres so Alles einfach überrollt.
Die Saison 2021/2022 war ja von den Zahlen und von den Erfolgen gar nicht mal so schlecht, aber was uns als Fans dann danach zugemutet wurde, war einfach nur erschreckend. Die Namensliste der Spielerinnen, die den Verein meines Erachtens unter fadenscheinigen Begründungen verlassen wollten, nahm einfach kein Ende.
Dann wurde auch noch der Trainer wegen fehlender Kommunikation entlassen. Rolf Kutzmutz´s darauf folgender Rücktritt vom Amt des Präsidenten konnte ich nachvollziehen. Nichts ist schlimmer, als fehlender Rückhalt bei den übrigen Vorstandsmitgliedern zu seiner Entscheidung.

In der Sommerpause agiert vorstandsmäßig nun der erste Vize-Präsident, Uwe Reher, in der Trainerfrage findet man recht schnell den Sebastian Middeke, der sehr kommunikativ rüberkommt. Spielerinnen werden eingekauft, ob da ein richtiges System hintersteckt, ist mir nicht erkennbar. Aber ich bin ja auch nur Fan.
Im Trainingslager wird die Anzahl der Spielerinnen, die zum Training erscheinen, scheinbar täglich kleiner, Verletzungssorgen schon vor der neuen Saison? Bei den folgenden Testspielen in der Region, stehen die Spielerinnen mal auf der Position, beim nächsten Mal wieder woanders. Wieder so ein System mit viel Rotation (aus welchem Grund auch immer), das sich uns Fans auch nicht erschließt. Aber es ist ja immer noch Saisonvorbereitung.
… und es kommen immer noch neue Spielerinnen, die letzten Beiden, Sonia und Louisa kurz vor dem DFB-Pokalspiel gegen die Viktoria Berlin. Und Sonia steht dann sogar ohne großes Training in der Startelf, sehr mit ihren Haaren und ihrer Sporthose beschäftigt. Wie hat der Trainer seine Mannschaft eigentlich auf das Spiel eingestimmt, welche Strategie verfolgte er mit dieser Aufstellung. Wir Fans waren entsetzt über dieses Spiel, es war eigentlich eine Bankrotterklärung. Das Resümee des Trainers über das Spiel seiner Mannschaft war freundlich lächelnd „gar nicht so schlecht“.
Sehr viel Kommunikation und ein Schönreden aller Missstände kann doch nicht die Philosophie von Turbine Potsdam sein?

Die Saison beginnt, aus dem Spiel gegen den SV Werder Bremen bringen die Mädchen einen Punkt mit. Da waren wir noch nicht ganz unten. Dann folgt gleich das Spiel gegen den MSV Duisburg, gerade aufgestiegen: eine 0:3- Klatsche, aber wieder wird alles schöngeredet.
Obwohl im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln die erste Halbzeit recht gut aussieht, läuft dann nach der roten Karte für Vanessa Fischer verständlicherweise nicht viel mehr. Aber ein Lichtblick: Jil Frehse hält gleich nach ihrem Reinkommen einen Elfmeter.
Am folgenden Spieltag kommt der VfL Wolfsburg nach Potsdam. Die einzige Torfrau – ist Jil, und sie macht das Spiel ihres Lebens. Sie kann durch ihre Paraden verhindern, dass Turbine krachend untergeht, und die Mannschaft zeigt Kampfesgeist. Die 0:2- Niederlage fühlt sich wie ein Sieg an, und die Hoffnung auf einen Mittelplatz in der Tabelle wächst wieder.
Beim anschließenden kleinen Fanfest agiert Uwe Reher als einziger Organisator sehr lustlos, am nächsten Tag verkündet er seinen Rücktritt vom Vize-Präsidenten-Posten. Diesmal erfolgt keine Erklärung. Ich persönlich habe ihn seither nicht mehr im Karli gesehen, dafür waren aber die übrigen Vorstandsmitglieder anwesend, da bei den Heimspielen immer Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Fanclub zu organisieren sind. Nur war deren Anwesenheit auf ein Spiel begrenzt, da auch sie das Handtuch schmissen. Zum Spiel gegen den SC Freiburg war nur noch Ulrike Häfner, die amtierende Vize-Präsidentin dabei.

Das Spiel gegen den SC Freiburg war dann der Höhepunkt; wir Fans waren entsetzt ob der Hilflosigkeit der Turbinen. Es gab Turbinefans, die Freiburgs Tore bejubelten, da hier Kampfeswille zu sehen war. Wir Turbinefans sind ja hart im Nehmen, aber wir konnten dieses
Jammertal nicht mehr ertragen. Der Spruch : Ohne Trainer habt ihr eine Chance kam spontan, da auch unsere Geduld an den Zuständen bei Turbine eine Grenze erreicht hatte.
Während der ersten Halbzeit riefen wir ja noch: „Wir sind Fans, wir haben Ziele, wir sind gegen Montagsspiele“. Dies erschien uns in der zweiten Halbzeit widersinnig, in der 2. Bundesliga gibt es keine Montagsspiele.
Am Abend dieses Tages kam dann die Nachricht, daß sich der 1. FFC Turbine Potsdam vom Trainer Sebastian Middeke getrennt hat. …ohne Begründung, trotz übergroßer Kommunikation (das ist aber meine Ironie der Sache)

Nun mal sortieren, was haben wir denn jetzt überhaupt für einen Sachstand:
– im Vorstand sind noch Ulrike Häfner -Vizepräsidentin und
Susanne Lepke – erweiterter Vorstand
– am 11.11.2022 wird ein neuer Präsident gewählt, ein Bewerber- Dr. Karsten Ritter-Lang
– am 08.12.2022 wird ein Vizepräsident/in und ein erweiterter Vorstand (für Rick van
Riemsdijk) gewählt
– wann werden die Posten Schatzmeister und noch ein erweiterter Vorstand für Gordon
Engelmann gewählt?
-all das hört sich doch nach Flickschusterei an
– jetzt zum sportlichen Teil: Interimscoach ist erst einmal Dirk Heinrichs-für wie lange?
Von der Athletiktrainerin trennte sich der Verein vor einiger Zeit -die Verletzungsrate bei den
Spielerinnen ist erschreckend hoch.
Ich glaube, die Liste der spielfähigen Turbinen ist kürzer, als die Verletztenliste.
– Wie geht es denn überhaupt den Spielerinnen, wie verkraften sie die Zustände im sportlichen
Bereich? Wie lange dauert es, bis wieder Normalität und Zuversicht im Team herrschen?

Die Turbinen müssen ja weiter machen, es bleibt ihnen ja auch gar keine Zeit, sich mental zu erholen.
Also nach vorn schauen; Auswärtsspiel in Essen. Die SGS Essen steht auf Platz 10 der Tabelle, ist genau wie Turbine an Punkten orientiert.

Für die Turbinefans stand die einige Male verlegte 150. Fanbus-Fahrt an. 150 Fahrten in 15 Jahren zeugt doch von einer stolzen Fankultur.

die 150. FanBus-Fahrt – Foto(lirux)

In dem großen Stadion an der Hafenstr. waren diesmal nur drei Trommlerinnen dabei, schwierig dort akustisch zu agieren.
Die Mannschaftsaufstellung der Turbinen wurde so schnell durchgesagt, dass keine Möglichkeit bestand, die Namen mitzurufen.
An die Essener Fans erging auch der Aufruf, die Namen der Spielerinnen zu rufen, die Resonanz war mäßig,, eben ungewohnt für die Fans.
Gespannt waren wir ja, wie der Interims-Coach die Mannschaft, die sehr stark dezimiert war, aufstellen wird. Drei Spielerinnen, Amy König, Alisa Grincenco und Pauline Deutsch weilen derzeit bei der U19- EM- Qualifikation in Israel (alle drei waren heute im Spiel gegen Israel im Einsatz, Deutschland gewann 5:0), Laura Lindner aus der II. Mannschaft war auf der Reservebank.

Die erste Halbzeit zeigte zwar, dass einige Positionen anders besetzt war, Sophie ist ins Mittelfeld gerückt, in der Abwehr stand das erste Mal Louisa in der Startelf. Sie war aber in der Außenverteidigung sehr unsicher und wurde dann in der Halbzeitpause auch ausgewechselt.
Ich sagte auch, dass das, was in den vergangenen 3-4 Monaten nicht klappte, kann nun nicht innerhalb einer Woche hinhauen. Aber wir sahen, dass sie kämpften, dass sie sogar einen Torschuss mehr in ihrer Statistik zu verzeichnen hatten. Und sie hatten etliche Torchancen, die aber durch Ambers Abseitsstellungen alle immer nicht fruchteten.

Wir Fans dürfen aber nicht die Hoffnung aufgeben, dass die Turbinen nicht doch noch die Kurve kriegen.

Viele haben ja mitbekommen, dass ab der nächsten Saison vom DFB Montagsspiele anstehen. Unsere Aktion „NEIN ZU MONTAGSSPIELEN“ durfte beim Essen-Spiel nicht gezeigt werden, da wir Fans dafür keine Genehmigung von der SGS Essen erhielten.

Die Rückfahrt war doch sehr ruhig, kein Sieg, keine 3 Punkte, um aus dem Keller herauszukommen. und dann noch die Nachricht, dass die 150. Fanbus-Fahrt wahrscheinlich die letzte Fahrt in diesem Jahr gewesen ist. Die zwei Auswärtsspiele in Leverkusen und Frankfurt (Freitag-Abend 19.15 Uhr) werden ohne große Fan-Unterstützung ablaufen. Selbst nach Leverkusen ist es für den Einzelnen mit 80,- € einfach zu teuer. Es fehlen Mitfahrer, damit der Preis erschwinglich ist.
Wir werden aber trotzdem versuchen, die Fahrt nach Leverkusen zu finanzieren.

Bei allem, was es für Turbine und für die Fans an Schwierigkeiten zu bewältigen gibt, heißt es doch immer- Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Das nächste Heimspiel ist ein DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Köln am 20. November 2022 um 13.00 Uhr.

Text: Beatrice Martens
Fotos: Lisa Rux (lirux)




WIR SIND FANS UND HABEN ZIELE, WIR SIND GEGEN MONTAGSSPIELE

Gemeinsamer Protest SC Freiburg Frauen Fanclub Rote Füchse & Fanclub Turbinefans e. V

„SC Freiburg Frauen Fanclub Rote Füchse & Fanclub Turbinefans e.V. gemeinsam gegen Montagsspiele (sas)

Viel war nach den begeisternden Auftritten der Frauen-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2022 in England zu hören und zu lesen. Man wolle die Euphorie um den Frauenfußball mit in die Flyeralarm-Bundesliga nehmen. Man wolle den Frauenfußball attraktiver machen.

Aber doch bitte nicht mit Montagsspielen in der Frauen-Bundesliga.

Warum möchte man hier etwas einführen, was bei den Bundesligen der Männer schon nicht funktioniert hat?

Fakt ist: Die Zerstückelung der Spieltage soll der besseren TV-Vermarktung dienen. Aber eine Vergabe der TV-Rechte an so viele verschiedene Anbieter kann auch nicht die Lösung sein. Denn wenn wir ehrlich sind: Wer ist bereit, deshalb Geld für Eurosportplayer, Magenta-Sport, DAZN oder Sky auszugeben? Und sollten dann nicht auch die TV-Gelder für die Frauen deutlich erhöht werden?

Bisher stehen die Fernsehgelder der Frauen-Bundesliga nämlich in keinem Verhältnis zu denen der Männer-Bundesligen.

Montagsspiele.

Für Fans würde das bedeuten, dass sie wegen der späten Anstoßzeit Montag und Dienstag Urlaub nehmen müssten. Das würde aber auch auf viele Spielerinnen zutreffen, die nebenbei noch eine Ausbildung machen bzw. zur Schule oder arbeiten gehen. Denn es gibt nicht viele Vollprofis in der Bundesliga.

Und die Ehrenämtler?

Viele Vereine überleben doch nur durch die Arbeit der freiwilligen Helfer. Das stets vom DFB als schützenswert betrachtete Ehrenamt würde so mit Füßen getreten. Denn lebt der Fußball nicht von Menschen, die ihre Freizeit opfern, um ihren Herzensverein zu unterstützen?

Schon bei den Spielen der englischen Wochen und bei den Pokalspielen unter der Woche war bisher klar zu erkennen, dass dort reichlich weniger Zuschauer ins Stadion gehen als am Wochenende. Weniger Fans bedeuten eine schlechtere bis gar keine Stimmung im Stadion sowie weniger Zuschauereinnahmen für die Vereine.

Mannschaften wie Bayern und Wolfsburg würde das nicht besonders treffen. Im Gegenteil: Sie werden auch von den Montagsspielen profitieren. Denn sie sind kaum auf Eintrittsgelder angewiesen und hätten zudem einen Tag mehr zu Regeneration, wenn sie unter der Woche in der Champions League spielen sollten. Spielerinnen beider Mannschaften könnten sich auch erholen, wenn sie nicht andauernd zu Leistungslehrgängen und Test-Länderspielen quer durch Europa reisen müssten.

Und das wären aber nur zwei von zwölf Teams.

Grundsätzlich stellt sich die Frage: Will man Fußballfans im Stadion oder vor dem Fernseher?

Die Durchführung eines Montagsspiels ist eine Entscheidung gegen die Fans im Stadion und für die Zuschauer vor dem Fernseher. Aber Spiele ohne die Stimmung der Fans im Stadion sind alles andere als schön. Das haben die Spiele während der Corona-Zeit gezeigt.

Ein Spieltag an einem weiteren Werktag erschwert es den Fans also zusätzlich, ihren Verein live im Stadion zu sehen und zu unterstützen.

Letztendlich geht es nur um das Geld. Bei der Kommerzialisierung der Bundesliga spielen die Interessen der Fans keine Rolle. Es ist einleuchtend, dass die Bundesliga konkurrenzfähig sein möchte, aber es sollte doch dabei ein Kompromiss für beide Seiten gefunden werden. Und dabei sollten auch die Fans mit in die Diskussion der Entscheidungsfindung miteinbezogen werden.

Text: Manuela Raasch

Foto: Saskia Nefe




HARMLOS – HILFLOS – SINNLOS ODER OHNE TRAINER HABT IHR EINE CHANCE

DAS „HOFFENTLICH“ 1-malige COMEBACK DES BERICHTERSTATTERS

Wer kennt ihn nicht – den Berichterstatter, der in grauen, aber erfolgreichen Turbine-Vorzeiten die Spielberichte geschrieben hat, für die er während der Auswärtsfahrten viel Zustimmung geerntet hat. Irgendwann kam jemand um die Ecke und fand die Bezeichnung Berichterstatter nicht gut. Danach waren Artikel nur noch in der Ich-Form ohne den Namen Berichterstatter verfasst, bis er seine Aktivitäten ganz eingestellt hat, denn an seiner IT-Situation hat sich immer noch nichts geändert; er hat zu Hause in Berlin-Lichtenberg immer noch kein Internet…

Das Einzige was aber nach wie vor besteht, ist nach 2,5 Spielzeiten Corona-Pandemie seine Turbine-Leidenschaft, verbunden mit der Lust, sich noch Auswärtsfahrten anzutun.

Jetzt zu Beginn mal was Positives, wird aber leider das Einzige bleiben: Als der Berichterstatter sich vor dem ersten Heimspiel gegen den MSV Duisburg seine neue Dauerkarte für die Saison 2022/3 an Kasse 4 abgeholt hat, traute er seinen Augen nicht: Es war sein alter Platz im Block D – wie erhofft und bestellt. Das hieß also auch, wieder alle Aktivitäten des Auswärtsgegner auf dessen Auswechsel-Bank zu beobachten zusammen mit den anderen Turbine-„Bekloppten“, denn auch die hatte die Berichterstatter wieder um sich herum.

In der Halbzeitpause drehte sich der Berichterstatter um und sah eine Reihe höher wie immer in die Augen von Herrn und Frau Martens. Frau Martens sprach den Berichterstatter freundlich an, ob er dieses Mal etwas über dieses Spiel schreiben könne.

Nichts ahnend sagte er zu, denn nach der torlosen ersten Hälfte hatten alle noch Hoffnung auf einen Punktgewinn, obwohl es bis dahin schon eine katastrophale Turbine-Leistung war.

Schon bei der Fast-Blamage im Pokal gegen Viktoria in Berlin-Licherfelde konnte auch der gutwilligste Turbine-Fan sehen, dass die Mannschaft nicht bundeligatauglich ist, obwohl es da noch nicht so viele Verletzte gab. Vielleicht war das Urteil des Berichterstatters damals zu hart, aber er meinte, er hätte schon den ersten Absteiger gesehen. Nun sechs Bundesligaspiele weiter, ist dies a) keine Einzelmeinung mehr und b) auch gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt.

Wie alle wissen, wohnt der Berichterstatter in Berlin und ist damit ziemlich weit weg, um die Lage bei Turbine korrekt beurteilen zu können. Was er aber vor, während und nach dem Spiel hören konnte, lässt ihn sehr nachdenklich werden und gibt zu der Befürchtung Anlass, dass mehr als nur der Abstieg am Ende der Saison steht.

Foto Turbine

Nun will der Berichterstatter aber der gestellten Aufgabe von Frau Martens nachkommen und sich der Freiburg-Pleite zuwenden.

Ob es die geneigten Leser dieses kleinen Artikels schlecht finden und sagen, der Kerl macht es sich zu einfach, wählt er diese Form der Analyse.

Er zitiert aus dem Artikel der Fußballwoche vom 31. Oktober 2022 auf Seite 42 des Autoren Rainer Fritzsche, denn er ist der Meinung, dass nicht jeder das gelesen hat und außerdem entspricht es ebenfalls 100%ig der Auffassung des Berichterstatters.

 „In der Verfassung wie gegen den SC Freiburg wird Turbine wohl bis zum bitteren Ende den letzten Tabellenplatz nicht mehr abgeben. Nach ordentlicher erster Halbzeeit, in der die Potsdamerinnen die spielerischen Vorteile des Gegners durch viel Laufarbeit weitgehend ausgleichen konnten, leistete sich die Elf von Trainer Sebastian Sebastian Middeke nach der Pause zu viele Fehler und kassierte die höchste Niederlage in dieser noch jungen Saison.

Selbst die treuesten Fans von Turbine mochten in der Endphase nicht mehr hinschauen und machten ihrem Unmut deutlich Luft. „Ohne Trainer haben wir e i n e Chance“, schallte es von der Haupttribüne. Durchaus denkbar, dass die Verantwortlichen des Potsdamer Bundesligisten vor dem so wichtigen nächsten Spiel bei der SGS Essen sich zum Handeln gezwungen sehen…

Nach der Pause brach dann das Unglück über den Tabellenletzten herein, häuften sich wieder die bekannten Unzulänglichkeiten und bestimmte Freiburg eindeutig das Geschehen. Beim Führungstor sah die gesamte Abwehr nicht gut aus, einschließlich Torsteherin Fischer, die nur zusah, wie der Ball auftippte und im langen Eck landete. Spätestens nach dem zweiten Treffer durch die eingewechselte Bouziane war die Partie entschieden. Die Gastgeberinnen steckten zwar nicht auf, doch Freiburg hatte jetzt Spaß am Kombinationsfußball gefunden, dem Turbine nichts mehr entgegensetzen konnte. Am Ende durfte man noch zufrieden sein, dass es nicht zu einem Debakel kam.“

Und unter einem großformatigen Farbfoto unserer „Torfrau“ stand nachfolgende Bildunterschrift: „Konnte die höchste Saisonniederlage nicht verhindern und wirkt selbst nach der Niederlagenserie zurzeit alles andere als souverän: Torhüterin Vanessa Fischer, die am Sonntag fünf Mal den Ball nach der Pause aus dem eigenen Netz holen musste.“

Foto Turbine

P.S.: Noch eine Kritik an die Turbine-Fans zum Schluß: Euer Protest gegen die Montagsspiele kommt zu spät. Mit dem neuen Fernsehvertrag werden diese um 19:30 bei Sport1 zu sehen sein.  Die allerletzte Bemerkung: So viele Worte wollte ich zu dieser Trauerveranstaltung eigentlich gar nicht verschwenden, wie es am Ende geworden sind.

Text: Lutz Noeske




NUN ENDLICH – DER FANBUS BEGIBT SICH AUF SEINE 150. FAHRT

Am 06. November 2022 ist nun endlich soweit: Die Fans fahren mit dem Fanbus nach Essen.
Die Abfahrtszeiten sind:
– 05.15 Uhr ab Potsdam-Hauptbahnhof/Fernbussteig
– 05.30 Uhr ab Michendorf
Der Fahrpreis beträgt 60,00 € je Fan. Er ist bis zum 25. Oktober an Hartmut Feike auf das bekannte Konto zu überweisen.

ES SIND NOCH EINIGE PLÄTZE FREI


Hier noch einmal ein bißchen Historie:
– Am 25.11.2007 führte uns die 1. Fanbusfahrt nach Bad Neuenahr zum DFB-Pokal-Spiel mit einem 6:4 Sieg nach Verlängerung.
– 99 Fahrten später fuhr der Fanbus am 08. Oktober 2016 nach Bremen, wiederum zu einem DFB-Pokalspiel. Diesmal schieden die Turbinen nach einem Elfmeter-Schiessen aus.
– Zwischen der 1. und der 100. Fahrt liegen 9 Jahre, für 50 Fanbusfahrten danach brauchen wir durch eine 2-jährige Zwangspause seitens Corona nun schon allein 6 Jahre.
Somit heißt es erst in dieser Saison 15 Jahre Turbinefan-Bus.
– Geplant war die 150. Fahrt eigentlich nach Köln, musste dann aber , wie auch die Fahrt nach Meppen abgesagt werden. Wir hatten immer zuwenig mitfahrende Fans, so dass die Fahrpreise für die/den Einzelnen einfach zu hoch waren.

Alle Fans sind aufgerufen, Werbung für die Fanbusfahrten zu machen. Nur vor Ort, in den Stadien können wir Fans unsere Turbinen so richtig lautstark unterstützen.

Text und Fotos: Beatrice Martens




DAS NÄCHSTE PUBLIC VIEWING STATT FANBUSFAHRT

Die 150. Fanbusfahrt sollte eigentlich schon nach Köln gehen, verschiebt
sich aber immer weiter in die Zukunft. Leider kriegen wir den Fanbus
nicht voll, zuwenig interessierte Mitfahrer lassen den Fahrpreis in die Höhe schnellen.

Aber nun genug gejammert, wir machen dann eben wieder ein Public Viewing .

Treffpunkt: Zeppelin Sportsbar, Zeppelinstr. 39, 14471 Potsdam
Zeit: Freitag, den 21.10.2022 ab 19.15 Uhr
5. Spieltag: SV Meppen gegen 1. FFC Turbine Potsdam

Damit wir etwas Planungssicherheit haben, sagt bitte bei
Beatrice Martens mobil und WhattsApp +49 15222191581,
per email info@turbinefans.de oder als Nachricht über
Facebook – Turbinefans.de oder Instagram – @turbinefans_official Bescheid.

Wir feuern die Turbinen eben aus der Ferne an, live im Stadion müssen es die
hingereisten Fans dies tun.

Foto: Bernd Gewohn




WIE PHÖNIX AUS DER ASCHE – ODER EIN BEGINN MIT WILLE, SPIELFREUDE UND KAMPF

Spiel der FLYERALARM-Frauen-Bundesliga 1. FC Köln gegen 1. FFC Turbine Potsdam am 01. Oktober 2022

Foto (Turbine)

Mehrere kleine Fan-Gruppen machten sich am 01. Oktober nach Köln auf den Weg, die Turbinen live im Kremer-Stadion zu unterstützen.
Brigitte hat uns einen kleinen Bericht zur Verfügung gestellt, in dem sie die Atmosphäre, die Stimmung und auch persönliche Empfindungen und Erlebnisse schildert.

"Bei Nieselregen und  verhangenem  Himmel hingen Guido und Frank die Nationalflaggen unserer Turbinen  das „Phönix aus der Asche“ und „ Da wo ihr spielt sind wir–Turbinefans“ an .  Doppelt aber wirkungsvoll .
Im Vorfeld erlebten wir freundliche uns zugewandte Köln- Fans und Mitarbeiter des Veranstalters.
Als die Mannschaften um 13Uhr aufliefen , strahlte die Sonne in schönsten Farben auf unsere Spielerinnen und das gesamte Stadion.
Unsere Mädels dokumentierten auf einem Banner , für ihre Verletzte Kapitänin spielen zu wollen.
Turbinemusik erklang aus Guidos“Blechkiste“-

Welch ein Auftakt!

Mit Schnelligkeit und Mut begann das Spiel. Leider fiel das erste Tor in unserem Kasten.
Nichts desto intensiver der Angriff unsere Turbinen!

In kurzer Zeit hatten sie die Schlappe wieder gut gemacht.
Das Eigentor von Maya konnte sie auch nicht erschüttern.
Unsere Mädels wollten gewinnen!

Dann kam der Schreck: Fischi wehrte eine Kölnerin regelwidrig ab.

Rote Karte-ein Elfer

Ich kann mich an der Diskussion nicht beteiligen, weil mein Fußballwissen zu gering ist.

Einfach nur Sch…….

In dem Moment goß es in Strömen im Stadion und über unsere Vanessa,  die kreidebleich auf die „Ablösung“ vor ihrem Kasten stand.

Es dauerte eine geraume Zeit, bis Jil zum Tor kam. (Sie war im Begriff mal schnell woanders hin zu gehen)

Sie stellte sich auf und parierte den Ball.
Jubel bei uns Fans im Block und ganz sicher bei euch allen zu Hause.
Zwischenzeitlich waren ca. 40 Sympathisanten in unserem Block ob mit oder ohne Turbineschal. Sie jubelten nur für diese unbeschwerte Aktion.

Wie das Spiel endete das wissen die von Fernseher das Spiel beobachteten.

Eine kleine Episode am Rande:

Jil kommt aus NRW.
Die Familie hatte versprochen dem Spiel beizuwohnen .
Darunter auch Oma und Opa. Diese beiden erfuhren erst  vor dem Spiel, dass Jil heute mit im Stadion sein wird . 
Beide brachen in Tränen aus. Sie hatten ihr Enkelmädchen ziemlich lange nicht gesehen. Es war so rührend und herzerweichend .
Die Familie hatte zusammen gehalten.

Der Elfer krönte dann alle Emotionen .

Unsere Mannschaft gab noch nicht auf und kämpfte. In Minderheit hat es dann halt Nicht gereicht.
Die Fußballversteher unter euch werden mir recht geben,  dass diese Einstellung und der gezeigte Kampfgeist uns weiter bringen wird.

Zur Anmerkung,  unsere Amber mußte nach kurzer Zeit aus dem Feld. Muskelprobleme ließen sie nicht mehr eindämmen." (Brigitte Grantzow)

Erstmalig nach Corona musste eine Fanbus-Fahrt abgesagt werden, da wir nicht genügend Mitfahrer zusammen bekamen. Für den Einzelnen wäre es finanziell nicht machbar gewesen.
So trafen sich die Fans zum Public Viewing in der Zeppelin-Sportsbar.
Das Wichtigste zum Spiel hat ja Brigitte schon ausgeführt, wir weit weg vom Stadion haben aber genauso empfunden, als die Turbinen zur Halbzeit durch Jils gehaltenen Elfer führten.
Aber wir müssen Realisten sein, dass eine neue Mannschaft in Unterzahl diesen Spielstand nicht noch weitere 45 Minuten halten kann.

Ein Ausblick auf die weiteren Spiele von Turbine Potsdam:
– 15. Oktober 2022, 13.00 Uhr – der VfL Wolfsburg kommt ins Karli
– 21. Oktober 2022, 19.15 Uhr – Turbine spielt in Meppen (ein Fanbus fährt nicht, es wird wieder
ein Public Viewing in der Zeppelin-Sportsbar geben). Wir würden uns freuen, wenn die
Resonanz größer wird.

Text: Brigitte Grantzow, Beatrice Martens
Fotos: Saskia Nafe (sas), Brigitte Grantzow (brigra)




NIEDERLAGE GEGEN EINEN AUFSTEIGER

Spielbericht zum FLYERALARM-Frauen-Bundesliga-Spiel 1. FFC Turbine Potsdam gegen den MSV Duisburg

Die Saison 2022/2023 hat begonnen. Das erste Spiel – auswärts gegen den SV Werder Bremen haben die Turbinen mit Ach und Krach mit 1:1 gerade mal so (gewonnen).
Das zweite Spiel, daheim im Karli gegen den Aufsteiger MSV Duisburg sollte eigentlich mit drei Punkten belohnt werden. Aber weit gefehlt!!

Die Turbinen kamen schwer ins Spiel. In der 11. Minute schaffte es Jenny nicht, den Ball abzuwehren, Amber kam zu Hilfe, sprang aber am Ball vorbei und der Ball war im Potsdamer Tor. Jetzt mussten schon 2 Tore her, um die Punkte zuhause zu lassen.
Obwohl die Turbinen danach etliche Chancen hatten, sie konnten sie nicht in Tore ummünzen.
Für die 2. Halbzeit hatten sich die Mädels zwar viel vorgenommen, aber es kam alles etwas anders, als gedacht. Kapitänin Noemie verletzte sich ( es sah so alles nach einem K-Problem aus), es fehlte jetzt auch noch Eine, die etwas Ordnung in die Mannschaft und das Spiel bringen sollte. Es kam, wie es kommen musste, das zweite Tor für die Duisburgerinnen fiel.
Die eingespielten Spielerinnen, wie Tory, Sophie und die eingewechselte Anna Gerhard rannten, rannten, konnten aber keine Kontinuität in die Mannschaft bringen. Ich sage dazu immer- wie ein Hühnerhaufen.
So war das 0:3 vorhersehbar, die 1285 Fans aber nicht nur enttäuscht, sondern teilweise auch bedient.

Nebenbei bemerkt:
– Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas war auf Einladung des 1. FFC Turbine Potsdam im Karli,
sie durfte nach dem Spiel der Player(in) of the match aus Duisburg gratulieren.
– In der Halbzeitpause wurde Jürgen Theuerkorn , langjähriger Trainer unserer U15, in den
Ruhestand verabschiedet.
– Unser Pausenschiessen heißt jetzt Elfmeter-Schiessen, Torwart ist Jayden Koebe. Diesmal hielt
er 5 von 6 Bällen.
– Beim Tipp-Spiel hat kein Fan das richtige Endergebnis getippt.
– Im Anschluss an das Spiel gab es noch ein kleines Fanfest mit Tombola, Freigetränken und
einer Autogrammstunde.
Durch den Fanclub Turbinefans e.V. wurden allen 20 Neuzugängen ein Blumenstrauß mit
selbstgebastelten blauen und weissen Herzen und einem kleinen deutsch- oder englisch-
sprachigem Willkommengruß überreicht.

die Neuen -Foto (sas)

Den 3. Spieltag bestreiten die Turbinen am Samstag gegen den FC Köln. Dorthin fährt kein Fanbus, da sich nur eine kleine Anzahl an Mitfahrern angemeldet hat, und der Fahrpreis dadurch für den einzelnen Fan viel zu hoch ist.
Aber wir haben ein Public Viewing in der Zeppelin-Sportsbar, Zeppelinstr. 39 in 14471 Potsdam
ab 13.00 Uhr organisiert. Es ist Jeder willkommen, egal ob Mitglied im Fanclub oder nicht.

Text: Beatrice Martens
Fotos: Beatrice Martens (bea), Saskia Nafe (sas)

Foto (sas)



ABSAGE DER FANBUSFAHRT NACH KÖLN- PUBLIC VIEWING IN DER ZEPPELIN-SPORTSBAR

Die für den 3. Spieltag geplante Fanbus-Fahrt nach Köln muss leider abgesagt werden.
Der Grund ist die geringe Zahl an Mitfahrern, so dass die Fahrt auch finanziell für die Fans nicht stemmbar wäre.

Somit bleibt den Fans nur die Möglichkeit, die Turbinen aus der Ferne zu unterstützen.

Da das Spiel am Samstag, den 01.10.2022 um 13.00 Uhr beginnt, haben wir mit Hagen, dem Betreiber der Zeppelin-Sportsbar eine Möglichkeit gefunden, uns gemeinsam das Spiel auf
Magenta-TV anzusehen.
Die Adresse der Zeppelin-Sportsbar ist Zeppelinstr. 39, 14471 Potsdam.

Es ist zwar relativ kurzfristig, aber bitte sagt dem Fanclub Turbinefans e.V.,
in Person Beatrice Martens, mobil oder WhattsApp +49 15222191581 über Eure
Teilnahme Bescheid.
Wir werden es doch wohl schaffen, dass dort wenigstens 20 Fans zum gemeinsamen Gucken erscheinen.

Text: Beatrice Martens
Foto: Bernd Gewohn




PUBLIC VIEWING ZUM SAISONSTART 2022/2023 1. FFC TURBINE POTSDAM

Für die Spielerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam beginnt die Saison 2022/2023 der
FLYERALARM-Frauen-Bundesliga mit einem Auswärtsspiel gegen den SV Werder Bremen
am 18. September 2022.

Da sich zwar ein Fanbus mit zahlreichen Fans auf die Reise begibt und auch viele Fans
privat zum Spiel fahren, gibt es für die Fans, die das Spiel im TV schauen möchten,
die Möglichkeit, dies in Gemeinschaft in der Zeppelin-Sportsbar in 14471 Potsdam,
Zeppelinstr. 39 zu tun.

Bei Interesse meldet Euch doch bitte bei Bernd Gewohn, per email an bernd.hansa@web.de
oder info@turbinefans.de an.

Text: Beatrice Martens
Foto: Bernd Gewohn




149. FANBUSFAHRT AM 18.SEPTEMBER 2022 NACH BREMEN

Viele erinnern sich noch an die 100. Fanbusfahrt, die führte auch nach Bremen.
Es hätte ja diesmal mit der 150-sten auch fast geklappt.

Die Saison 2022/2023 der FLYERALARM-Frauen-Bundesliga beginnt für die Turbinen mit einem
Auswärtsspiel, wie gesagt nach Bremen.
ES FÄHRT EIN FANBUS, UND ES SIND NOCH PLÄTZE FREI.

Abfahrt Potsdam / Hbf – Fernbussteig um 09.30 Uhr

Abfahrt Michendorf                                 um 09.45 Uhr

Anmeldungen an Hartmut Feike über die bekannten Kontaktdaten

feike@gmx.de   oder 0172 – 32 61 922

Im Fahrpreis von 50,- € ist die Eintrittskarte ins Stadion nicht dabei. Am Spieltag sind die
Tageskassen geöffnet, so daß Jeder seine Eintrittskarten selbst kaufen kann.
Bitte beachtet, dass es für Rentner keine Ermäßigung gibt. Ein Behinderten-Ausweis
berechtigt aber den Kauf eines ermäßigten Tickets.

Bitte überweist den Betrag  bis zum 10.09.2022 an Hartmut Feike auf das bekannte Konto .

Im Bus ist KEINE Versorgung mit Kaffee möglich .

L.G. Hartmut

Fotos: Beatrice Martens




TRAININGSLAGER 2022 – EINDRÜCKE EINES FANS

Das Trainingslager 2022 in Haus, im Ennstal ist absolviert. Zum Ende dieses Marathons aus Teambuilding, Einstudieren von Spielzügen und Laufwegen, Kennenlernen von Trainer und Spielerinnen und Krafttraining spielte unser Team am Sonntag gegen den sechsten der österreichischen Frauen-Bundesliga First Vienna FC. Auf dem Weg zurück nach Potsdam traten die Turbinen dann noch am Montag zu einem Freundschaftsspiel gegen den TSV Brand an.

Turbine Potsdam – First Vienna FC

Am Sonntag Nachmittag traten unsere Turbinen gegen den sechsten der Österreichischen Frauen-Bundesliga an. Gleich von Anfang an, gingen die Wienerinnen konzentriert in das Spiel. Der Saisonbeginn steht für die österreichische Liga kurz bevor und die Wienerinnen gingen entsprechend in das Spiel. Sie setzten die Turbinen von Anfang an schwer unter Druck. Die Abwehr um Jenny war sofort gefordert, zumal es in den ersten zehn Minuten kaum gelang Gegendruck aufzubauen. Die erste Torchance hatten aber doch die Turbinen. Nach einer Ecke von Neomi köpfte Martyna knapp am Tor vorbei. Im direkten Gegenstoß durfte sich Anna Wellmann auszeichnen, als sie einen Schuss aus aus 15 Metern um den Pfosten lenkte. Dem Druck von Wien konnte Turbine nur gelegentliche Konter entgegensetzen. So kam Pauline nach einem schönen Steilpass von Alisa nur wenig zu spät gegen die rauslaufende Torhüterin. Der direkte Gegenstoß lief dann blitzschnell, weiter Abwurf auf unsere linke Seite, der Ball wurde sofort halb hoch in den Strafraum weitergeleitet und per Direktabnahme verwandelt. 0:1 für Wien. Kurz vor der Halbzeit gelang Maja dann der Ausgleich, so ging es mit 1:1 in die Pause. Turbine erarbeitete sich in der zweiten Halbzeit noch einige gute Torchancen, man merkte nun aber doch, dass die Spielerinnen ein Trainingslager in den Beinen hatten. Die Präzision und die Konzentration ging langsam verloren. Überraschend sicher stand aber trotzdem die Abwehr. Bis auf einen Schnitzer stand sie gut. Dieser Schnitzer aber war dann doch spielentscheidend. Eine Querpass vor der Abwehr geriet viel zu kurz, eine Wienerinnen spurtete in den Ball, 1:2. Zum Schluss ging dann Anna Wellmann noch als Mittelstürmerin zur Ecke, konnte aber die Niederlage auch nicht verhindern.

Turbine Potsdam – TSV Brand

Viel gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen. TSV Brand war in allen Belangen unterlegen. Anna Wellmann lief mit der Nummer 3 auf, saß aber zuerst auf der Bank. In der zweiten Halbzeit kam sie dann, unter großem Jubel von Spielerinnen und Fans auf den Platz. Sie krönte diesen Einsatz durch ein sehenswertes Tor in der 86 Minute. Zwischenzeitlich nahm Sebastian Middeke bis zu drei Spielerinnen vom Platz, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten oder um das Spiel in Unterzahl zu üben, er wird sich schon was dabei gedacht haben. Der Ergebnisdienst: Pauline Deutsch acht Tore (7., 11., 16., 30., 47., 54., 60. und 63. Minute). Martyna Wiankowska vier Tore (22., 42., 65. und 88 Minute). Jeweils ein Tor für Jenny Cramer (33. Minute), Alisa Grincenco (38. Minute), Noa Selimhodzic (45. Minute), Noemi Gentile (52. Minute) und Anna Wellmann (88. Minute). Endstand 17:0. Sportlich eine vielleicht überflüssige Veranstaltung, aber Sponsoren müssen eben auch bedacht werden.

Was bleibt?

Turbine Potsdam hat für die nächste Saison ein spielfreudiges und motiviertes Team zusammengestellt und das ist noch nicht abgeschlossen. Die sportliche Leitung testete in Österreich mehrere Spielerinnen, eine davon war von Dienstag bis Sonntag beim Team. Mal abwarten, was da noch kommt. Unter den Neuverpflichtungen sind so manche, die mit Motivation, technische Fähigkeiten und Spielbegeisterung auffielen. Da wird so manche Spielerinnen sich zum Liebling der Fans entwickeln, mal abwarten, wessen Trikot die meisten Fans ins Stadion tragen werden. Ich kann es kaum erwarten diese Spielerinnen als Team in der Liga und im Pokal zu sehen.

Meine persönliche Meinung zum Team

Die vielen Neuzugänge, die jungen Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft, die verbliebenen Spielerinnen, ein neuer Trainer und dazu ein Verein der damit umgehen muss, dass man seinen Untergang mit langweiliger Regelmäßigkeit vorhersagt. Die Voraussetzungen könnten kaum düsterer sein. Dagegen stehen Spielerinnen die sich im Trainingslager sehr motiviert gezeigt haben, ein Trainer dem man anmerkt, dass er mit diesem Team in Potsdam etwas aufbauen möchte und eine sportliche Leitung, die hart daran arbeitet, eine Mannschaft zusammenzustellen, mit der die Ziele erreicht werden können. Wir werden eine Saison erleben, in der wir die volle Dosis Turbine-Emotionen von begeistert bis niedergeschmettert durchleben werden. Die Schwarzmaler werden sich die Finger wund kommentieren wenn es holprig werden sollte und behaupten, sie hätten es schon immer gewusst, wenn unser Team überraschen sollte. Ich, für meine Teil blicke optimistisch auf die kommende Saison, ich sehe die Arbeit, die allseits erbracht wird und als Turbinefan unterstütze ich dieses Team, das ganze Team, denn das hat es verdient.

Frank Elvers

Das Team für die kommende Saison (Foto turbine_photography)
von links: Martyna Wiankowska, Anna Wellmann, Noemi Gentile, Alisa Grincenco und Irena Kuznezov (Foto turbine_photography)
Zurück auf dem Platz Viktoria Schwalm (Foto turbine_photography)
Anna Wellmann trifft gegen den TSV Brand und das ganze Team feiert mit ihr (Foto turbine_photography)



EIN SUBJEKTIVER BERICHT ÜBER DIE ERSTEN ZWEI TAGE TRAININGSLAGER ODER EIN HAUCH VON BABYLON

VON FRANK ELVERS

Neuanfang, das ist sicher die treffende Beschreibung für das, was das Team, rund um unsere erste Mannschaft derzeit vor sich hat. So machte sich eine kleine Gruppe Turbinefans im Windschatten unseres Teams auf ins Ennstal, um das zu beobachten.

Die für unser Team aufgehängten Fahnen, sechzehn Stück, zeigten bereits an, worin eine weitere Herausforderung für unser Team liegt. Positiv ist, Turbine ist dieses Jahr mehr multikulti als jemals zuvor, aber manchmal hängt derzeit ein Hauch Babylon über dem Platz. Hier wird der bekannt gute Turbine-Deutschunterricht einmal mehr gefordert sein. Ein Team scheint sich aber zu finden. Der neue Trainer, Sebastian Middeke, verbreitet grosse Motivation und Enthusiasmus und überträgt das auch auf die Spielerinnen. Mir erschien es so, als würde er diese Einstellung auch auf sein Spielverständniss übertragen. Die Art von Fussball, die er den Spielerinnen vermittelt deutet für mich darauf hin. Ich freue mich schon darauf, die Umsetzung im Spiel zu erleben. Diese Einstellung zeigte Sebastian auch uns gegenüber, denn gleich der erste Kontakt zu der kleinen Gruppe von Turbinefans war sofort begeistert und herzlich. Auch die neuen Spielerinnen zeigten da keine Berührungsängste.

In der zweiten Trainigseinheit, heute nachmittag, es ging um Spielsituationen und Standartspielzüge, absolvierte eine Spielerin ein Probetraining. Die Kaderplanung für diese Saison läuft also. In den Trainingseinheiten konnte ich bereits so einiges erkennen was dann hoffentlich unser Spiel in der kommenden Saison sein wird. Von der Offensive kann ich berichten, dass wir so manche Spielerin in unseren Reihen haben die es auch gerne mal spektakulär mag, besonders wenn es um den Torabschluss geht. Ein Torjubel der Marke CR7 wurde auch gezeigt. Auch wenn es jetzt noch viel zu früh ist um Spielerinnen zu charakterisieren: Wenn wir davon das Eine oder Andere unter der Saison zu sehen bekommen werden wir unseren Spass haben. Sehr gut sichtbar war, wer das Team anführen möchte und auf dem Platz klare Ansagen macht: Leader gesucht und gefunden?

Unsere Trainer, die verbliebenen Turbinen, zusammen mit den Neuzugängen, wenn daraus eine Mannschaft wird, werden die vielfach totgesagten Turbinen einmal mehr ihren Abgesang überleben.

Text und Foto: Frank Elvers