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AUCH IN DER WALDSTADT ROLLT DER BALL WIEDER

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat nun auch für unsere Waldstadtteams die neue Saison begonnen, die hoffentlich regulär zu Ende gespielt werden kann. Auch Edison und Ich müssen uns erst wieder reinfinden. So entging uns das Spiel unserer E2 gegen die Jungs der SG Michendorf II. Unsere Grashüpfer lagen 0:3 hinten, glichen dann aus (!) und am Ende stand es 6:6 (!!). Muss ein sagenhaftes Match gewesen sein ! Ab Mittags stiegen dann die beiden Spiele, von denen ich zu berichten habe, und zwar:
D-Junioren 2.Kreisklasse: Turbine Potsdam D2 – Victoria Potsdam (m) 1:4 sowie
B-Juniorinnen Landespokal 1. Runde: Turbine Potsdam B2 – Heideseer SV Fortuna  7:2

Am 28.8. 2021 Von Micha

ZWEI VERSCHIEDENE HALBZEITEN

Im Jungsspielbetrieb tritt unsere C2 als „D2“ an. Das Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen. Drei Mädels sagten krankheitsbedingt schon vorher ab. Und da die für die D2 spielberechtigten Mädels größtenteils auf die selbe Schule gehen bzw Klassenkameradinnen sind, geht so eine Erkältung schnell reihum und mir schwante nichts Gutes. So standen nur 10 Mädels zur Verfügung, wobei Henni angeschlagen ins Spiel ging und das merkte man auch


Handshake vor’m Spiel

So machten unsere Mädels aus der Not eine Tugend und bliesen zur Attacke. Die erste Chance gehörte zwar den Gästen (Pauline klärte im 1:1), aber es ging hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber unsere Mädels bauten doch mehr Druck auf und hatten so mehr vom Spiel und natürlich auch Möglichkeiten: Ein Leni-Schuß wurde zur Ecke abgefälscht, Henni’s Schuß lenkte der Keeper zur Ecke und auch Tyra und Nina hatten tolle Chancen. Aber wie es eben so ist: wenn du vorn nicht triffst, ….. In der 24. Minute konnten die Gäste einen Konter mit dem 1:0 (aus ihrer Sicht) abschließen. Aber unsere Mädels blieben am Ball. So zeigte Lara in einem Laufduell ihr Können. Eine Gästechance klärte Pauline im zweiten Nachfassen. Beim Gegenzug ging Alina über links, bediente Lara zentral, aber der Keeper klärte zur Ecke. Unsere Turbinen waren weiterhin dominanter, aber….. Eine Minute vor Halbzeit (29.) konnten die Gäste mit einem Schuß ins kurze Eck auf 0:2 erhöhen. Das stellte den Spielverlauf doch ein bisschen auf den Kopf. Aber im Fußball gibt’s nun mal keine B-Note ! Ich glaube, hätten unsere Mädels die eine oder andere Chance nutzen können, hätte das Spiel eventuell einen anderen Verlauf genommen !


Die Richtung stimmt


Henni achtet „auf Abstand“


Tyra im Zweikampf

Nachdem Pauline zu Anfang der zweiten Halbzeit zweimal retten musste, gewann ich so langsam den Eindruck: unsere Mädels hatten den Faden verloren bzw. die Kräfte ließen aufgrund der eingangs erwähnten Umstände nach. So konnten die Gäste in der 39. Minute auf 0:3 erhöhen. Die Turbinen waren sichtlich um Schadensbegrenzung bemüht, mussten jedoch in der 48. Minute auch das 0:4 hinnehmen. Henni und Leni mussten nun endgütig passen und auch Lara brauchte eine längere Pause. Da unsere D2 für Lara’s Pause in Unterzahl war, nahm Victoria ebenfalls fairerweise einen Spieler vom Feld. Danke ! Unsere Turbinen gaben nicht auf ! Nach einem schönen Alleingang über links konnte Nina in der 53. Minute auf 1:4 verkürzen. Nachdem sie es in der 57. Minute noch einmal versuchte, aber am Keeper scheiterte, blieb das 1:4 auch der Endstand.
Fazit: Mehr war heute einfach nicht drin. Positiv ist zu vermerken: die Mädels gaben nie auf ! Das galt heute unter der Leitung von Trainer Calvin Hanebeck für:
Pauline Schütze (TW), Leni Niemann (SF), Henriette „Henni“ Knabe, Pia Kruckenberg, Alina Staake, Nina Thoma, Amy Westphal, Lara Köcer, Tyra Stanischewsky sowie Aurelia Grüne.
Für Trainer Calvin Hanebeck war es heute das letzte Spiel als Trainer unserer Mädels. Sein Weg führt ihn für 6 Monate direkt nach Frankreich. Seinen Posten übernimmt Andreas Schöppe. Alles Gute und viel Glück, Calvin.
Übrigens waren am nächsten Morgen um 9 Uhr bei strömenden Regen wieder neun der Mädels als C2 im Punktspiel gegen Babelsberg 74 aktiv (S. Bericht Edison). Und da jammert Keine rum. Mit einem netten Gruß an unsere „überlasteten“ Fußballmillionäre kann man davor nur den Hut ziehen.

EINE KLARE ANGELEGENHEIT

Beim Wiedersehen mit den Mädels unserer aktuellen B2 wurde mir mal wieder bewusst, daß inzwischen 1 1/2 Corona-Jahre ins Land gegangen sind. Aus den Mädels von damals sind inzwischen „junge Damen“ geworden. Aber das Fußballspielen haben sie deshalb nicht verlernt. Da die etatmäßige Käpitänin Johanna „Jojo“ Thobe nich dabei sein konnte, trug heute Keeperin Celine Bunde die Kapitänsbinde. Nach dem kurzen „Ausflug“ ihrer Familie nach Hamburg hatte sie sich sofort wieder Turbine angeschlossen. Einmal Turbine – Immer Turbine ! Zu Gast bei diesem Pokalspiel waren heute die Mädels vom Heideseer SV Fortuna. Ich freute mich sehr, daß es trotz Corona dort noch Frauenfußball gibt und begrüßte deren Trainer (den ich schon seit Jahren kenne) dementsprechend.


„Tach Mädels“

Das Spiel wurde dann eine einseitige Angelegenheit, denn unsere jungen Turbineladies übernahmen sofort das Kommando und arbeiteten sich langsam vor. Daß die Mädels es immer noch drauf haben, zeigte sich und insbesondere Maxi in der 13. Minute: Ein langer Sprint über links, dem eine präzise Flanke folgte. Das kennt man schon lange von Ihr. Der Abwehrversuch der Gäste geriet zu kurz und Mille staubte ab – 1:0.


Maxi nimmt Anlauf…..


…..und schlägt die Flanke zum 1:0

Die Turbinen machten weiter Druck. Mille versuchte es nochmal – vorbei (15.). Eine Minute später versuchte es Fritzi aus einiger Entfernung mit einem Hochschuß. Der ging genau ins Eck – 2:0. Ach ja: Fritzi und ihr Hammer ! Die B2 hatte die Feldhoheit und ein Versuch von Elli rasierte das Lattenkreuz. In der 25. Minute kam Heidesee das erste mal gefährlich vor’s Turbinetor, schoß aber knapp vorbei. Dafür machte es Toni zwei Minuten später wie Maxi beim 1:0 : ein Lauf über links, die Flanke wurde wieder zu kurz abgewehrt und Justine war zur Stelle – 3:0 (27.). Obwohl unsere Turbineladies den Gästen weiterhin keine Ruhe gönnten, versuchten diese, sich nach Kräften zu wehren und selbst zu Chancen zu kommen. Dabei wurden sie von ihrem Trainer optimistisch angefeuert. Er motiviert seine Mädels auf eine Art, die ich schon seit Jahren an ihm schätze. Und so konnten seine Mädels einen Konter in der 36. Minute mit dem 1:3 (aus ihrer Sicht) abschließen. Der Kommentar des Trainers:“Los gehts, Mädels ! Der Ausgleich winkt !“. Aber nicht lange: In der 38. Minute zog Franzi ab. Der Schuß wurde abgefälscht und es stand 4:1. Mit diesem Resultat ging es dann auch zum Pausentee.


Celine sucht Anspielpunkt,
Medi (11) läuft in Position


Elli mit vorbildlicher Schußhaltung


Ditte (17) auf dem Vormarsch

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten es die Gäste nochmal. Zweimal tauchten sie vor’m Turbinetor auf, aber beide Male stand Celine richtig. Aber danach übernahmen die Turbinen wieder das Kommando. Ein Angriff über Ella und Tamaya landete am Pfosten (55.). Unsere Mädels hatten zwar die Kontrolle, begannen aber, mit ihren Möglichkeiten etwas sorglos umzugehen. Dann bei einem Gegenangriff des Heideseer SV versuchte eine Turbine mit dem Kopf zu klären. Der Ball nahm die falsche Richtung und flog als Bogenlampe Richtung Turbinetor. Celine sah den Ball zu spät und konnte nicht mehr vernünftig reagieren. So stand es nur noch 4:2 (62.). Unsere Ladies verstanden diesen Warnschuß und zogen nochmal an. In der 69. Minute gab’s eine kuriose Szene: drei Schußversuche der Turbinen wurden nacheinander geblockt bzw. landeten am Pfosten. Erst der vierte Versuch fand durch Mille den Weg ins Ziel – 5:2. Eine Minute später schaute sich Mille die Keeperin aus und schoß. Diese konnte den Ball nicht festhalten und Ditte war zur Stelle – 6:2. Den Schlußpunkt setzte erneut Ditte in der 77. Minute, als sie nach einem Pfostenschuß zu 7:2-Endstand abstaubte.


„Wo fliegt er denn hin ?“


Franzi startet einen Angriff


Celine: „Kommt doch her, wenn ihr Euch traut !“

Unsere jungen Turbineladies sind nun im Pokal eine Runde weiter. Ich und auch garantiert Trainer Tim Meyer sahen viel Positives, aber auch Dinge, die die Mädels noch ändern müssen. So darf man (oder eben auch Frau) selbst bei einer deutlichen Führung in der Konzentration nicht nachlassen. Aber das wird schon. Trainer Tim Meyer hatte heute folgende junge Damen im Aufgebot: Celine Bunde(TW/SF), Antonia „Toni“ Kempe, Maximiliane „Maxi“ Schudek, Justine Schuster, Tamaya Liebert, Ella v. Bremen, Friederike „Fritzi“ Knabe, Melaine „Mille“ Schwewitza, Medine „Medi“ Moll, Elena „Elli“ Frieden, Franziska „Franzi“ Helme, Lucy Thiermann sowie Ditte Heuer.


Auswertung nach dem Spiel mit Tim